
Hurra es ist vollbracht. Überall an den Grenzen Europas lagern Massen von hochqualifizierten Menschen und warten darauf das die am Freitag vom deutschen Bundestag beschlossene Änderung des Zuwanderungsgesetzes durch die Veröffentlichung im Bundesanzeiger geltendes Recht wird. Alle warten auf die Beauftragten der Wirtschaft, die den Menschen ihre "Bue Cards" aushändigen, damit sie endlich in Deutschland arbeiten dürfen. Hochkarätige Wissenschaftler, Ärzte und Forscher brauchen nun nur noch nachzuweisen, dass sie Brutto 3734 Euro im Monat verdienen und schon dürfen sie ins Land. Bei Ingenieuren reichen sogar 2909 Euro im Monat. Welch wunderbare Nachricht.
Aber es kommt noch besser. In seiner unnachahmlichen Güte hat der deutsche Bundestag ebenfalls beschlossen, dass diese Zuwanderer spätestens nach drei Jahren eine ständige Niederlassungserlaubnis erhalten und wenn sie sogar noch ein paar Brocken Deutsch können geht das schon nach zwei Jahren. Die wartenden Menschen an den Grenzen brachen in stürmischen Jubel aus.
So oder so ähnlich sind wohl die Träume des Großkapitals, dass die deutschen Abgeordneten zu diesem Wahnsinn veranlasst hat. Tatsächlich berichten die Reporter von Duckhome vor Ort, das nirgendwo irgendwer auf diese Entscheidung gewartet hat. Das was in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts funktionierte, als das Kapital Gastarbeiter aus allen Ländern nach Deutschland holte um hier die Löhne zu drücken, funktioniert heute nicht mehr. Damals kamen Ungelernte die im Verhältnis zu den Löhnen in ihrer Heimat viel Geld verdienten, in unausprechlichen Zuständen hausten und ihr Geld nach Hause schickten um möglichst schnell wieder zurückzukönnen und dort zu leben.
Aber schon damals gingen viele nicht zurück. Die wurden dann arbeitslos als das Kapital den Menschen durch Maschinen ersetzte. Die Kosten für die Sozialsysteme zahlen bis heute die Arbeitnehmer. Das Kapital hat seine Gewinne lachend mitgenommen und beklagt die hohen Lohnnebenkosten, die dadurch entstanden sind, weil das Kapital Menschen erst geholt und dann kommentarlos entlassen hat.
Heute will man mit Kleingeld hochqualitfizierte Menschen holen, die eben nicht zu sechst in einem kleinen Zimmer hausen wollen, sondern ein vernünftiges Leben erwarten. Die ihre Lebenspartner und Kinder mitbringen und hier wie die Deutschen, oder eigentlich sogar besser als der Durchschnitt der Deutschen leben wollen. Das funktioniert aber nicht, weil die angebotene Entlohnung viel zu niedrig ist. Selbst bei 5.000 Euro im Monat, die bisher galten kam niemand.
Natürlich hat das Großkapital das ja höhere Gewinne will, auch nur wenige Arbeitsplätze in dieser Gehaltsklasse ausgeschrieben, aber auch die wurden nicht besetzt. Weil zu deutschen Preisen, niemand der auch nur minimal qualifiziert ist, bei diesem Gehalt hier leben und arbeiten will. Die Menschen gehen nach Skandinavien wo die Lebensverhältnisse deutlich besser sind und die Menschen nicht ausschließlich als Ausbeutungsobjekte gesehen werden.
Insofern könnte man die gestrige Sitzung des Bundestages als dümmliche Laberstunde von Narren abtun. Leider liegen die Dinge anders. Mit der Absenkung der Löhne für Zuwanderer entsteht ein Druck auf die Löhne derer die hier arbeiten. Wenn sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in ihren Kungelrunden lachend um Kaviar und Schampus versammeln um billigste Tarife zu vereinbaren, dann haben sie jetzt eine Obergrenze, ab der ja rein theoretisch die ausländischen Massen strömen könnten.
Ein deutscher Ingenieur wird nie mehr als 2909 Euro im Monat verdienen können und ein angestellter Arzt ist mit 3734 Euro im Monat am Ende. Brutto versteht sich. Davon darf er dann noch Bafög und Studiengebühren zurückzahlen, lange Wege pendeln und unbezahlte Überstunden sowie Bereitschaften fahren. Es geht also bei der Geschichte gar nicht darum Fachleute oder gar Hochqualifizierte zu gewinnen. Es geht lediglich darum, die Löhne zu drücken.
Wenn man die Löhne an der Spitze drückt, dann drückt man sie natürlich bis ganz unten. Frau Schavan hat ihr Ziel erreicht. Sie hat auftragsgemäß die Löhne im Land auf niedrigem Niveau gedeckelt und ist damit eine erfolgreiche Lohndumperin, was ihr sicher schöne Pöstchen in der "freien" Wirtschaft oder doch zumindest tolle Vortragshonorare einbringen wird. Das Großkapital weiß seine willigen Knechte schon gut zu belohnen.
Allerdings kann man sich wehren. In Schleswig-Holstein und NRW stehen Wahlen an. Wer CDU oder FDP wählt, dokumentiert damit, dass er oder sie es gut findet um ihren Lohn betrogen zu werden. Wer sich nicht betrügen lassen will, der muss andere wählen. Das ist schwierig. SPD und Grüne wollen ja auch die Genossen der Bosse sein und über die LINKE gibt es leider eigentlich auch nichts positives zu melden. Aber immer noch besser diese kaputte LINKE als die Helfer der Ausbeuter. Wer mag und an Wunder glaubt, der darf auch die Piraten wählen, alles - fast alles, bis auf die Rechten - ist besser als das was wir haben.
Und das ist natürlich genauso gewollt. Aber ist doch egal, Hauptsache der Wulf hat sein Auto, sein Büro, seine Angestellten u.v.m., obwohl die Staatsanwalt wegen Korruption ermittelt. Aber Wulf wird sich freikaufen können, was andere natürlich nicht können, weil sie das Geld nicht haben.
Besser wären 0,0 nix Prozent.
Vielleicht geben sie dann auf.
Dieses Jahr mache ich eine Ausnahme.
Die Piraten werden den etablieren Betrügerparteien mit ihren Politbonzen wie den ökofaschistischen grünen Drecksäcken gehörig einheizen, so mein Kalkül.
Ok, sie haben kein so richtiges Programm, also das Märchen, das sie vor der Wahl zum Besten geben, und reden auch sonst viel Schwachsinn, und sie sollen auch jede Menge Freimaurer in ihren Reihen haben.
Aber unterscheiden sie sich da so sehr von den anderen Polithuren?
Und wenn sie ein Programm hätten, muss man sich als Wahl- und Zahlschaf etwa nicht bisweilen von dem einen oder der anderen Marionette anhören, "dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass das, was vor der Wahl gesagt wurde, dann auch wirklich anschließend gilt" oder "dass es Demokratie nicht bis in alle Ewigkeit geben kann"?
Ja gut, muss man noch mehr sagen?
Mir reicht es im Moment, dass die Piraten gegen den Verbrechervertrag ESM sind.
Und vielleicht wird durch sie die m. E. größte Bedrohung für den Rest von Freiheit in diesem Faststaat, eben dieser Verbrechervertrag ESM, verhindert.
Das würde mir im Moment reichen.
Wie gefährlich die Piraten für das System sind, kann vielleicht daran festmachen, dass die öffentlich-rechtlichen Idiotenmedien wie besonders der Kriegs- und Klimasender ZDF wie auch die privaten Kollegen wie Spiegel und andere Propagandaorgane des plutokratischen, globalen Kapitals momentan eine Breitseite nach der anderen fahren gegen die Piraten.
Spätens seit die NRW-Fraktion die ESM-Katze aus dem Sack gelassen hat.
Mehr zu ESM und anderen Aktivitäten der Weltherrscher Inc. hier: http://euro-med.dk/?p=26700 oder hier: globalresearch.ca
Was sagt eigentlich die BLÖD dazu ? Ich würde die Konzentration auf den eigentlichen Feind, LINKS, vermuten.
Genau das hat in unserem Land aber den Sozialstaat hochgehalten und natürlich waren das billige Propagandalügen. Das was wir jetzt erleben ist eine Zerstörung des sozialen Friedens. Nehmen wir das Recht im Grundgestz wieder ernst...Widerstand wird Pflicht. Mitleid mit Großkopferten Ausbeutern ist hier fehl am Platz.
Was die Investoren immer noch wurmt ist, dass es noch Fachpersonal gibt, die einigermaßen gut verdienen. Um auch dem "Ubel" beizukommen schaffte man in den letzten Jahren mit dem Bachelor schon mal ein akademisches Lumpenproletariat, dass -weil sie ja außer Auswendiglernen nichts gelernt haben- schon mal billig zu haben ist und froh sein darf, wenn es einen Praktikumsplatz ergattert. Was noch fehlt sind die "Besitzstände" der Hochqualifizierten, die jetzt geschleift werden.
So geht das mit dem "gestärkt aus der Krise hervorgehen" : Ganz vorne in der Standortkonkurrenz ist das Land, dass es am besten hin bekommt, seine Menschen für's Kapital maximal zu verbilligen und mit Maßnahmen wie der Blue-Card lassen sich nicht nur die Löhne drücken, sondern mit etwas Glück schlägt man die durch eine mörderische Austeritätspolitik ohnehin schon geschwächten Länder per Braindrain endgültig aus dem Feld. Übrig bleiben ruinierte Staaten und eine massenhaft verarmte Bevölkerung, die keine andere Wahl hat, als sich für Hungerlöhne an den Werkbänken der "erfolgreichen Standorte" zu verdingen, entweder indem sie nach dorthin auswandert oder als Bürger eines vom Großkapital nun erfolgreich kolonialisierten Landes zu Hause bleibt.
Die Freiheit des Kapitals geht nun mal zwangsläufig mit der Knechtschaft der Menschen einher.
Einerseits dazu aufzurufen, doch bitte die Ausländer draußen zu lassen,
andererseits rechte Parteien als nicht wählbar zu deklarieren.
Das zeigt, das der Autor eindeutig zu viel N24 und andere Staatspropaganda gesehen hat.
Im politischen D gibt es nur linke Parteien, die wollen alle das noch mehr hochqualifizierte Spezies nach D kommen.
wer das nicht möchte, wird nicht umhin kommen rechts zu wählen.
Aber rechts zu wählen heisst ja in D den Holocaust und Hitler zu wollen...