
Richard Albrecht über FORSCHUNGSLOGIK UND IHRE KONSEQUENZEN
„Wer verändern will, muß Bescheid um das Verändernde wissen. Der Nutzwert [...] besteht eben darin, das Eingreifen in die gesellschaftliche Wirklichkeit zu erleichtern.“ (Siegfried Kracauer [1931])
"Hier´n Hinweis auf (m)eine Anfang 2008 erschienene Forschungsstudie:
"Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“ - Adolf Hitlers Geheimrede am 22. August 1939. - Aachen: Shaker, 2007, 104 p. [= Allgemeine Rechtswissenschaft; Genozidpolitik im 20. Jahrhundert, Band 3], ISBN 978-3-8322-6695-0, 19.80 € (->
http://www.shaker.de/shop/978-3-8322-6695-0.)
Die (zweite) Hitler(geheim)rede vor den Oberkommandierenden am 22. August 1939 auf dem Obersalzberg mit der Ankündigung, der Vernichtungskrieg gegen Polen beginnt mit dem Angriff am 26. August 1939, wurde zuerst vom US-Weltkriegshistoriker Gerhard Weinberg in einer Abschrift in einem britischen Archiv in den 1970er Jahren gesichtet. Das Original fand ich 1987 in einem US-Archiv [und eine F.B.I.-Abschrift in einem Archiv der damals noch real-existierenden Deutschen Demokratischen Republik (DDR)].
Vor einigen Jahren habe ich es im Zusammenhang mit meinen Studien und Publikationen zu Völkermordforschung, Genozid und Armenozid (->
http://ricalb.files.wordpress.com/2010/09/auswahlbibliographie.pdf) transkribiert, verifiziert, ediert, kommentiert und (als Faksimilé im Buch S. 90-92) erstveröffentlicht.
Die englische Zusammenfassung der Studie steht im Humanities-and-Social-Sciences-Network (->
http://www.h-net.org/announce/show.cgi?ID=160809).
In zwei deutsch(sprachig)en Zeitschriften sind jeweils unterm Titel „Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“ […] Adolf Hitlers Geheimrede am 22. August 1939“ Teilzusammenfassungen meiner Forschungsstudie erschienen:
Zeitschrift für Genozidforschung, 9 (2008) 1: 93-131 [und]
Zeitschrift für Weltgeschichte, 9 (2008) 2: 115-132.
Schon die Zusammenfassung, die jeder, die/der´s kann, [...] hier nachlesen kann [->
http://www.h-net.org/announce/show.cgi?ID=160809], verdeutlicht: das Dokument lag schon am 25. August 1939 dem britischen Außenamt in London vor. Sowohl im Buch als auch in der Zeitschrift für Genozidforschung (2008) sind meine Teilantworten auf die Fragen, wer, wann, wo und warum bisher von angeblicher Fälschung sprach, nachlesbar.
Auf eine Kritiksorte – daß ein erst Anfang 2008 (sogar als Faksimilé) in einem Buch erstpubliziertes Originaldokument v o r der Erstpublikation gar nicht als Fälschung erkannt/entlarvt werden k o n n t e, weil es bis dahin unbekannt war – habe ich mich als historisch arbeitender Sozialforscher bisher nicht eingelassen. Und zu diesem und ähnlichem – schon formallogisch-temporal erkennbaren – Dummsinn werde ich mich als Wissenschaftler auch künftig weder äußern noch mein so bewußtes wie spezifisches Schweigen begründen (->
http://www.grin.com/e-book/108403/rezension-zu-erich-schneiders-erstausgabelogik-fuer-juristen-1965).
Richard Albrecht
15. September 2010"
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Richard Albrecht lebt als unabhängiger Sozialforscher & freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog ->
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flaschenpost. - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen und Fachzeitschriften wie
soziologie heute (sh) und
Aufklärung und Kritik (A&K) sowie die Bücher
SUCH LINGE (2008),
FLASCHEN POST (Editor, 2011) und den literarischen Band
HELDENTOD - Netzarchiv des Autors ->
eingreifendes-denken (c) Richard Albrecht (2012)