Sie waren klar die bessere Mannschaft - nur gewonnen haben sie nicht
Tatsächlich ist es beim Fußball aber wie bei Wahlen relativ einfach festzustellen wer die bessere Mannschaft oder Partei war. Die bessere Mannschaft gewinnt nämlich, während die schlechte verliert und sich dann rauszureden versucht. Für den FC Bayern hatte Uli Hoeneß den Anspruch ja schon früh in der Saison angemeldet. Es ging um nichts weniger als das Triple das mit dem Sieg im Finale dahoam abgeschlossen werden sollte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als Hoeneß denkt.
Die Meisterschaft holte sich verdient Dortmund nach einer berauschenden zweiten Saisonhälfte mit Bravour. Aus dem Triple wurde stillschweigend ein Double. Lüdenscheid Nord siegte auch im DFB-Pokal und schickte den FC Bayern mit einer demütigenden Niederlage vom Platz. Dortmund hatte das Double und Bayern blieb nur noch die Hoffnung auf das Einple. Den Sieg in der Champions League. Flugs wurde dieser vermeintlich so leichte Sieg als das wichtigste Saisonziel dargestellt. Meisterschaft und Pokal galten im Sprachgebrauch der Bayern nur als zweitrangige Geschichten. Typische Pokale für die Looser. Nur die Champions League zählte überhaupt etwas.
Jeder der etwas von Fußball versteht und das Spiel von Chelsea gegen Barcelona gesehen hatte, wusste was kommen würde. Chelsea würde sich mit allem was sie hatten vor dem eigenen Tor einmauern und nur sichere Konterangriffe führen. Eine Taktik die dem bayrischen Spielstil eigentlich entgegenkommt, weil die Fallsucht der Bayernspieler im gegnerischen Strafraum schon so manches Spiel entschieden hat und die bayrischen Schwalbenkönige von willfährigen Schiedsrichern ja viel zu oft mit Elfmetern belohnt werden.
Aber wie schon so oft in dieser Saison reichte es für die Bayern eben nur fast. Knapp vorbei ist aber auch daneben. Es gibt eine ganze Menge an Analysen über den bayrischen Fußballstil. Alle sind sicher irgendwie und irgendwo berechtigt. Sicherlich wird auch Uli Hoeneß wenn er sich wieder unter die Leute traut darüber lamtentieren das Chelsea von seinem Mäzen Roman Abramovich praktisch unbegrenzte Geldmittel bekommen habe und somit die Ergebnisse verfälscht würden.
Aber Geld kauft eben keine Tore wie die Bundesliga überdeutlich gezeigt hat. Niemand in der Bundesliga hat mehr Geld als die Bayern, die auf ihren Festgeldkonten wohl über 120 Millionen Euro gesammelt haben und natürlich auch Jahr für Jahr am meisten Geld aus den Fernsehrechten einsammeln. Bayern kann über seine Einkaufspolitik den Aufbau jeder anderen Bundesligamannschaft zerstören und hat dies auch oft genug getan. Im Zweifelsfall lassen die dann auch mal einen teuren Spieler auf der Bank vergammeln. Hauptsache ist dass er dem Gegner nichts nützen kann.
Was man aber mit Geld überhaupt nicht bekommt ist eine Mannschaft, ein Team. Geld mag ja noch dabei helfen hervorragende Einzelspieler einzukaufen aber es formt eben keine Mannschaft. Es ist ja kein Zufall das Franck Ribéry Arjen Robben schlug. Es ist eher die Folge von grundlegenden Fehlern im Zusammenbau der Mannschaft. Alle sind sie Stars und werden auch als solche behandelt und gehätschelt. Alle dürfen sie sich einzigartig fühlen.
Natürlich reicht es gegen schwache Gegner wenn die Superstars ihr Spiel spielen und der Schiedsrichter ein wenig hilft, aber sobald eine Teamleistung gefordert wird, beginnen die Probleme. Jeder für sich ist Klasse aber zusammen sind sie häufig ein führungsloser Haufen bei dem nur wenig zusammen geht. Das ist übrigens keine Frage des Trainers. Es ist eine Frage einer grundsätzlichen Einstellung im gesamten Vereins. Es ist diese neoliberale Grundhaltung die sich nur über Eliten legitimiert und dabei vergisst, das elitär zu sein, auch immer eine Schwäche in der Zusammenarbeit bedeutet.
Wer sich selbst als Elite begreift und die anderen um sich herum bestenfalls als untergeordnete Mitelite der muss keine Verantwortung übernehmen, der muss sich nur um sich selbst kümmern. Das reicht im realen Leben nicht aus, wie die miserablen Ergebnisse der Wirtschaftseliten zeigen. Die Nieten in Nadelstreifen die alle Subventionen brauchen um ihr Schiff überhaupt am schwimmen zu halten und es zeigt sich zunehmend auch im Sport.
Es reicht nicht das beste Pferd zu kaufen um sich damit eine Grantie zum Siegen zu verschaffen, wie gerade einige Leute sehr teuer erfahren und es reicht auch nicht die besten Fußballspieler der Welt in der Mannschaft zu haben um Siege zu garantieren. Es braucht Zusammenarbeit. Der eine muss sich für den anderen lang machen. Der eine muss dem anderen zuarbeiten. Auf die eigene Selbstdarstellung verzichten um dem Team zu nützen. Aber das kann der FC Bayern im Ernstfall nicht mehr. Er scheitert daran das er keine Mannschaft hat.
Man muss kein Fan von Lüdenscheid-Nord sein um festzustellen das die Dortmunder nicht die glänzenden Superstars wie die Bayern haben. Das hat ja sogar Hoeneß herausgefunden und süffisant verbreitet. Aber die Dortmunder haben eine Mannschaft und es ist diese Mannschaft die gewinnt. Bayern hat zurecht in dieser Saison wieder keinen Titel geholt und auch die tollsten Zukäufe an Spielern werden in der nächsten Saison nichts daran ändern. Selbst wenn die Bayern Jürgen Klopp als Trainer verpflichten könnten, würde dies nichts ändern. Es ist die Vereinsführung von Beckenbauer über Hoeneß und Rummenigge die die falschen Werte vorgibt. Und es sind diese falschen Werte die Titel auf Dauer immer mehr verhindern werden.
Noch gibt es die Festgeldkonten, aber es gibt immer mehr Mannschaften die in Zukunft mit Mannschaftsleistung aufwarten werden, weil das Beispiel Borussia Dortmund natürlich Schule macht und dagegen werden die Bayern auf Dauer kein Mittel haben und das ist auch gut so. Fußball wird wieder spannender.

Die Meisterschaft holte sich verdient Dortmund nach einer berauschenden zweiten Saisonhälfte mit Bravour. Aus dem Triple wurde stillschweigend ein Double. Lüdenscheid Nord siegte auch im DFB-Pokal und schickte den FC Bayern mit einer demütigenden Niederlage vom Platz. Dortmund hatte das Double und Bayern blieb nur noch die Hoffnung auf das Einple. Den Sieg in der Champions League. Flugs wurde dieser vermeintlich so leichte Sieg als das wichtigste Saisonziel dargestellt. Meisterschaft und Pokal galten im Sprachgebrauch der Bayern nur als zweitrangige Geschichten. Typische Pokale für die Looser. Nur die Champions League zählte überhaupt etwas.
Jeder der etwas von Fußball versteht und das Spiel von Chelsea gegen Barcelona gesehen hatte, wusste was kommen würde. Chelsea würde sich mit allem was sie hatten vor dem eigenen Tor einmauern und nur sichere Konterangriffe führen. Eine Taktik die dem bayrischen Spielstil eigentlich entgegenkommt, weil die Fallsucht der Bayernspieler im gegnerischen Strafraum schon so manches Spiel entschieden hat und die bayrischen Schwalbenkönige von willfährigen Schiedsrichern ja viel zu oft mit Elfmetern belohnt werden.
Aber wie schon so oft in dieser Saison reichte es für die Bayern eben nur fast. Knapp vorbei ist aber auch daneben. Es gibt eine ganze Menge an Analysen über den bayrischen Fußballstil. Alle sind sicher irgendwie und irgendwo berechtigt. Sicherlich wird auch Uli Hoeneß wenn er sich wieder unter die Leute traut darüber lamtentieren das Chelsea von seinem Mäzen Roman Abramovich praktisch unbegrenzte Geldmittel bekommen habe und somit die Ergebnisse verfälscht würden.
Aber Geld kauft eben keine Tore wie die Bundesliga überdeutlich gezeigt hat. Niemand in der Bundesliga hat mehr Geld als die Bayern, die auf ihren Festgeldkonten wohl über 120 Millionen Euro gesammelt haben und natürlich auch Jahr für Jahr am meisten Geld aus den Fernsehrechten einsammeln. Bayern kann über seine Einkaufspolitik den Aufbau jeder anderen Bundesligamannschaft zerstören und hat dies auch oft genug getan. Im Zweifelsfall lassen die dann auch mal einen teuren Spieler auf der Bank vergammeln. Hauptsache ist dass er dem Gegner nichts nützen kann.
Was man aber mit Geld überhaupt nicht bekommt ist eine Mannschaft, ein Team. Geld mag ja noch dabei helfen hervorragende Einzelspieler einzukaufen aber es formt eben keine Mannschaft. Es ist ja kein Zufall das Franck Ribéry Arjen Robben schlug. Es ist eher die Folge von grundlegenden Fehlern im Zusammenbau der Mannschaft. Alle sind sie Stars und werden auch als solche behandelt und gehätschelt. Alle dürfen sie sich einzigartig fühlen.
Natürlich reicht es gegen schwache Gegner wenn die Superstars ihr Spiel spielen und der Schiedsrichter ein wenig hilft, aber sobald eine Teamleistung gefordert wird, beginnen die Probleme. Jeder für sich ist Klasse aber zusammen sind sie häufig ein führungsloser Haufen bei dem nur wenig zusammen geht. Das ist übrigens keine Frage des Trainers. Es ist eine Frage einer grundsätzlichen Einstellung im gesamten Vereins. Es ist diese neoliberale Grundhaltung die sich nur über Eliten legitimiert und dabei vergisst, das elitär zu sein, auch immer eine Schwäche in der Zusammenarbeit bedeutet.
Wer sich selbst als Elite begreift und die anderen um sich herum bestenfalls als untergeordnete Mitelite der muss keine Verantwortung übernehmen, der muss sich nur um sich selbst kümmern. Das reicht im realen Leben nicht aus, wie die miserablen Ergebnisse der Wirtschaftseliten zeigen. Die Nieten in Nadelstreifen die alle Subventionen brauchen um ihr Schiff überhaupt am schwimmen zu halten und es zeigt sich zunehmend auch im Sport.
Es reicht nicht das beste Pferd zu kaufen um sich damit eine Grantie zum Siegen zu verschaffen, wie gerade einige Leute sehr teuer erfahren und es reicht auch nicht die besten Fußballspieler der Welt in der Mannschaft zu haben um Siege zu garantieren. Es braucht Zusammenarbeit. Der eine muss sich für den anderen lang machen. Der eine muss dem anderen zuarbeiten. Auf die eigene Selbstdarstellung verzichten um dem Team zu nützen. Aber das kann der FC Bayern im Ernstfall nicht mehr. Er scheitert daran das er keine Mannschaft hat.
Man muss kein Fan von Lüdenscheid-Nord sein um festzustellen das die Dortmunder nicht die glänzenden Superstars wie die Bayern haben. Das hat ja sogar Hoeneß herausgefunden und süffisant verbreitet. Aber die Dortmunder haben eine Mannschaft und es ist diese Mannschaft die gewinnt. Bayern hat zurecht in dieser Saison wieder keinen Titel geholt und auch die tollsten Zukäufe an Spielern werden in der nächsten Saison nichts daran ändern. Selbst wenn die Bayern Jürgen Klopp als Trainer verpflichten könnten, würde dies nichts ändern. Es ist die Vereinsführung von Beckenbauer über Hoeneß und Rummenigge die die falschen Werte vorgibt. Und es sind diese falschen Werte die Titel auf Dauer immer mehr verhindern werden.
Noch gibt es die Festgeldkonten, aber es gibt immer mehr Mannschaften die in Zukunft mit Mannschaftsleistung aufwarten werden, weil das Beispiel Borussia Dortmund natürlich Schule macht und dagegen werden die Bayern auf Dauer kein Mittel haben und das ist auch gut so. Fußball wird wieder spannender.

Tags für diesen Artikel: champions league, fc bayern, fc chelsea, fußball sport, hoeneß, lahm, mannschaft, neoliberal, rummenigge, werte
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Seh ich zum Profifussball aehnlich.
Wuerde aber freundlicher formulieren.
Mich stoert auch die staendige Hoff´sche Falschschreibe besonders von das, dass und daß.
Rechtschreibung? Mein Gott, gibt es keinen Rechtschreibblog, wo man sich über diese ach so bösen Mitmenschen aufregen kann? Gibt Wichtigeres.
Gruß Stefanie
also beispiele bitte!!!
ich zitiere:"Im Zweifelsfall lassen die dann auch mal einen teuren Spieler auf der Bank vergammeln. Hauptsache ist dass er dem Gegner nichts nützen kann."
bayern ist seit ca. 40 jahren "die marke" im deutschen profi-fussball, da erwarte ich jetzt mind. 10 spieler auf die dieses zutrifft, ok mit 5 spielern würde ich mich auch zufrieden geben.
und bevor jetzt die beispiele von kalle del haye oder jan schlaudraff kommen, bitte vorher über die einsatzstatistiken und evtl. mögliche verletzungen informieren.
ich warte...
Ich bin ja für erfolgreiche Mannschaften im Europapokal, aber der Auftritt des FCB ist durchaus mit dem Verhalten Deutschlands in Europa zu vergleichen.
Er hat die CL persönlich zu verantworten. Hoffentlich schiesst er alle ELFER bei der EM für HOlland :-). Da kann dann wohl nichts mehr passieren.
sicher waren das sehr wichtige dinger, aber 1. hat er bis dortmund jeden elfer verwandelt 2. ist robben der elferschütze nr1 und eingeteilt und 3. hat er den wichtigen elfer in madrid in die maschen gehauen und den finaleinzug erst möglich gemacht.
ich bin sicherlich kein riesiger freund von robben, aber jetzt alles an arjen festzmachen ist albern und zeugt von ziemlicher ahnungslosigkeit der ganzen materie.
was war denn am ende? die meisten bayern-kicker hatten fracksausen, selbst neuer musste einen elfmeter schießen und am ende fehlte dann die spannung beim schuss vom ivorer drogba.
bayern war die klar bessere mannschaft über 100 minuten lang und hatte einfach nicht das quäntchen glück oder es fehlen allgemein die richtigen spielerpersönlichkeiten, aber die kann man nicht mal eben schnitzen, auch nicht für 50 mio.
und zudem schloss sich fussballerisch für chelsea der kreis, vor 3 jahren waren sie die besseren im finale gegen manU aber verloren durch ein "ausrutschen" terrys. nun schloss sich eben der kreis. genau wie bei bayern münchen 1999 und 2001.
und ja es gibt deutlich schlimmere vereine wie bayern.
bayern ist derart schlimm, die besitzen glatt die frechheit und kicken ständig mit 5 eigengewächsen (lahm, schweinsteiger, badstuber, müller, alaba) in der ersten 11. himmel nochmal, da kann ja fast nur der große fc barcelona mithalten, der allerdings völlig verschuldet ist.
unglaublich was sich manche internet-poster so aus den fingerchen ziehen...man man man...