Springers Welt dämmert der Gauck
In Brüssel erklärte der Prediger Gauck, dass das Bundesverfassungsgericht in Sachen ESM und Fiskalpakt der Regierung Merkel zustimmen wird:
und Springers Welt fragt sich allen Ernstes, wie denn:
Das geht ganz einfach. So wie sich Gauck in der DDR dem herrschenden System angepasst und angebiedert hat, geht er auch davon aus, dass sich die deutschen Gerichte den Ansichten des Staatspräsidenten Gauck schon anschließen werden. Er hat einfach nicht begriffen, dass der Bundespräsident der Grüßaugust der Nation ist und als Notar die Gesetze beglaubigt, die die Regierung beschließt. Er glaubt sich an der Spitze der Macht.
Erst kommt Gauck und dann kommt Merkel. Dann kommt eine ganze Weile lang nichts, dann der liebe Gott und danach kommt nichts mehr von Bedeutung. Der Mann ist Pfarrer. Der verkündet den Tod und die Wiederauferstehung eines Gottessohnes der aus unbefleckter Empfängnis stammt und vom Heiligen Geist gezeugt wurde. Noch Fragen? Alleine schon die Tatsache, dass er altes und neues Testament als Einheit sehen kann obwohl beide diametral entgegengesetzte Standpunkte vertreten zeigt doch schon wie er denkt. Wer so denkt kann auch einen dreieinigen Gott propagieren und weiß natürlich wie Karlsruhe entscheiden wird.
So ist auch sein Auftritt in Israel zu werten, bei dem er mal eben schnell Merkels Mantra wonach die Sicherheit des jüdischen Staates zur deutschen Staatsräson gehöre mal eben schnell wieder einkassierte und statt dessen erklärte:
Unnötig zu erwähnen, dass er zusätzlich auch noch zwei die zwei Staatenlösung fordert, was Alan Posener dann richtig zur Weißglut treibt. Alle erklärten Palästinenserfreunde könnten nun begeistert klatschen, aber das werden nur die ganz Dummen tun. Es geht Gauck nicht um Palästina oder den Frieden. Wie in Brüssel geht es Gauck nur um Gauck. Es geht Leuten wie ihm nicht um die Menschenrechte, nicht um den Frieden und schon gar nicht darum deutsche Soldaten vor unnötigem Sterben zu schützen. Er will einen anderen Staat. Einen Staat in dem der Gauck König ist.
Natürlich ist es lustig wenn sich Gauck und Merkel schon nach wenigen Wochen in den Haaren liegen und die Springerpresse den ersten Propagandafeldzug gegen Gauck starten muss. Aber es dient leider nicht der Sache der Palästinenser und schützt auch nicht die Menschen im Iran. Denn die Meinung des deutschen Großkapitals vertreten durch Springer ist ja längst klar. Es geht darum Krieg zu führen, Menschen zu töten und daran Geld zu verdienen.
Lustiger wäre es nur, wenn Gauck, nach seiner Rückkehr aus Israel für Angela Merkel die Entlassungsurkunde ausfüllt und sie als Bundeskanzlerin feuert. Aber das wird nicht geschehen. Hinter Merkel steht das Großḱapital und hinter Gauck steht eben nur Gauck. Und Gauck steht nur für sich. Nützen tut das niemandem. Was mag wohl der größte anzunehmende Gauck werden?
Es ist übrigens kein Zufall, dass Gauck gerade jetzt seine abweichende Position von Merkel definiert. Es gab nämlich gerade eine Umfrage, die deutlich zeigt, dass das Ansehen Israels in Deutschland stark schwindet:
Gauck hat sich als Wellenreiter auf politischen Strömungen bewährt. Auch diesmal will er oben auf der Welle sein. Es bleibt zu beobachten ob er damit zu einer ernsten Gefahr für die Demokratie und dieses Land werden kann. Honecker ick hör dir trapsen.

Ich sehe nicht, dass die Bereitschaft der Regierung konterkariert wird vom Bundesverfassungsgericht.
und Springers Welt fragt sich allen Ernstes, wie denn:
ein überzeugter Demokrat dem EU-Kommissionspräsidenten quasi garantieren (kann), dass das Verfassungsgericht der Regierung bei ihren Plänen für den ESM und den Fiskalpakt keinen Strich durch die Rechnung macht?
Das geht ganz einfach. So wie sich Gauck in der DDR dem herrschenden System angepasst und angebiedert hat, geht er auch davon aus, dass sich die deutschen Gerichte den Ansichten des Staatspräsidenten Gauck schon anschließen werden. Er hat einfach nicht begriffen, dass der Bundespräsident der Grüßaugust der Nation ist und als Notar die Gesetze beglaubigt, die die Regierung beschließt. Er glaubt sich an der Spitze der Macht.
Erst kommt Gauck und dann kommt Merkel. Dann kommt eine ganze Weile lang nichts, dann der liebe Gott und danach kommt nichts mehr von Bedeutung. Der Mann ist Pfarrer. Der verkündet den Tod und die Wiederauferstehung eines Gottessohnes der aus unbefleckter Empfängnis stammt und vom Heiligen Geist gezeugt wurde. Noch Fragen? Alleine schon die Tatsache, dass er altes und neues Testament als Einheit sehen kann obwohl beide diametral entgegengesetzte Standpunkte vertreten zeigt doch schon wie er denkt. Wer so denkt kann auch einen dreieinigen Gott propagieren und weiß natürlich wie Karlsruhe entscheiden wird.
So ist auch sein Auftritt in Israel zu werten, bei dem er mal eben schnell Merkels Mantra wonach die Sicherheit des jüdischen Staates zur deutschen Staatsräson gehöre mal eben schnell wieder einkassierte und statt dessen erklärte:
"Bestimmend" für die deutsche Politik seien die Sicherheit und das Existenzrecht Israels, relativiert er Merkels Definition von vor vier Jahren.
Auf Nachfrage erläutert Gauck dies unter Verweis auf die in der deutschen Öffentlichkeit unbeliebten Auslandseinsätze der Bundeswehr, namentlich führt er Afghanistan an. "Ich will nicht in Kriegsszenarien denken", sagt der Bundespräsident mit Blick auf einen denkbaren Krieg Israels etwa mit dem Iran. Das "Staatsräson"-Wort könne die Bundeskanzlerin noch in "enorme Schwierigkeiten" bringen, sagt Gauck.
Unnötig zu erwähnen, dass er zusätzlich auch noch zwei die zwei Staatenlösung fordert, was Alan Posener dann richtig zur Weißglut treibt. Alle erklärten Palästinenserfreunde könnten nun begeistert klatschen, aber das werden nur die ganz Dummen tun. Es geht Gauck nicht um Palästina oder den Frieden. Wie in Brüssel geht es Gauck nur um Gauck. Es geht Leuten wie ihm nicht um die Menschenrechte, nicht um den Frieden und schon gar nicht darum deutsche Soldaten vor unnötigem Sterben zu schützen. Er will einen anderen Staat. Einen Staat in dem der Gauck König ist.
Natürlich ist es lustig wenn sich Gauck und Merkel schon nach wenigen Wochen in den Haaren liegen und die Springerpresse den ersten Propagandafeldzug gegen Gauck starten muss. Aber es dient leider nicht der Sache der Palästinenser und schützt auch nicht die Menschen im Iran. Denn die Meinung des deutschen Großkapitals vertreten durch Springer ist ja längst klar. Es geht darum Krieg zu führen, Menschen zu töten und daran Geld zu verdienen.
Lustiger wäre es nur, wenn Gauck, nach seiner Rückkehr aus Israel für Angela Merkel die Entlassungsurkunde ausfüllt und sie als Bundeskanzlerin feuert. Aber das wird nicht geschehen. Hinter Merkel steht das Großḱapital und hinter Gauck steht eben nur Gauck. Und Gauck steht nur für sich. Nützen tut das niemandem. Was mag wohl der größte anzunehmende Gauck werden?
Es ist übrigens kein Zufall, dass Gauck gerade jetzt seine abweichende Position von Merkel definiert. Es gab nämlich gerade eine Umfrage, die deutlich zeigt, dass das Ansehen Israels in Deutschland stark schwindet:
Darin vertreten 70 Prozent der befragten Bürger die Auffassung, Israel verfolge seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Völker. Dies sind elf Prozentpunkte mehr als bei einer ähnlichen Umfrage im Januar 2009.
59 Prozent der Deutschen beurteilen das Land jetzt als "aggressiv" - zehn Punkte mehr als 2009.
Gauck hat sich als Wellenreiter auf politischen Strömungen bewährt. Auch diesmal will er oben auf der Welle sein. Es bleibt zu beobachten ob er damit zu einer ernsten Gefahr für die Demokratie und dieses Land werden kann. Honecker ick hör dir trapsen.

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Er liebt alles, mag alles und alle und findet alles so toll - solange es im "freiheitlichen" Kapitalismus stattfindet.
Jener Kapitalismus, der ihm, dem Kleinprediger und angepassten DDR-Gauckler ungerechtfertigter Weise den "Bürgerrechtler" andichtete und seinen Wohlstand mehrte.
Ja, es ist alles sooo gauckig auf der Welt, solange man genug Geld hat und so nebenbei unverbindlich mit Freiheitsgedanken den deutschen Mandela spielen darf.
Wenn einem soviel Gauck, sorry, Gutes wiederfährt, ist das schon den Bundespräsidenten wert.....
Als (ehemaliger) Herr über die Stasi-Akten glaubt er vermutlich, sich selbst quasi einen Persilschein ausgestellt zu haben. Aber mit dem "Glauben" ist das halt immer so eine Sache, dass müsste der Herr Gauck als gelernter Pfarrer eigentlich wissen (und sich davor hüten, sich mit einer Pfarrerstochter anzulegen).
Es würde mich daher nicht wundern, wenn Angela doch noch schnell was aus dem Hut zaubern kann. Andererseits trifft das vielleicht auch umgekehrt zu. ;)