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PRAGER FRÜHLING
„Der Ort, den eine Epoche im Geschichtsprozeß einnimmt, ist aus der Analyse ihrer unscheinbaren Oberflächenäußerungen schlagender zu bestimmen als aus den Urteilen der Epoche über sich selbst.“ (Siegfried Kracauer [1927])
Bei Netzstreifzügen fand ich dieserwochen im „Linksnet“ eine pdf-Ausgabe des Polit-"Magazin[s] für Freiheit und Sozialismus" prager frühling Juni 2011. Und dort ein mir zugeschriebenes Zitat:
„Ein Polit-„Magazin für Freiheit und Sozialismus“ […] sollte auch rascher als rasch, also raschestens, den Gang allen Irdischen gehn, vulgo: ´Abstinken´“ [1]
Ein unbekwelltes Zitatfetzchen also. Weil´s seit Ende Oktober 2009 geocities und damit auch das Netzmagazin moz.art1 im Netz nicht mehr gibt - zitiere ich (im „Volltext“), was ich über das Magazin „prager frühling“ im Herbst 2007 nach Durchsicht der pf-Erstausgabe publizierte[2]:
„Unter der Überschrift „will i ever be free?“ erschien im neuen Bunt-„Magazin für Freiheit und Sozialismus“, der „prager frühling“-Erstnummer, ein vom leitenden Magazinredakteur, Berliner RA Jörg Schindler (*1972: „macht in seiner Freizeit immer mal wieder den Ermittlungsausschuss auf Antifa-Demos“) geführtes Interview mit Frau Dr.iur. Rosemarie Will (*1949): „Professorin für Öffentliches Recht, Staatslehre und Rechtstheorie im Fachbereich Rechtswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Verfassungsrichterin des Landes Brandenburg, [Mitglied der] Grundwertekommission der SPD“, „Bundesvorsitzende der Humanistischen Union“ als einer der „großen Bürgerrechtsorganisationen in Deutschland“ (pf 01/2008: 20-22) und, pf-unerwähnt, Mitherausgeberin der Monatszeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“. In pf 1.08 heißt es im noch mal optischfarblich gesondert hervorgehoben Will-Zitat: „Die Folge des 11. September 2001 war, dass der Sozialstaat als Errungenschaft des 20. Jahrhunderts demontiert und darüber hinaus auch klassische Staatsfunktionen privatisiert und ökonomisiert wurden.“ Was empirisch zutrifft und hier in den drei Sprachhülsen: Sozialstaatsdemontage, Privatisierung, Ökonomisierung plakatiert wird, hat freilich in historischer, wissenschaftlicher, politischer, kultureller, ideologischer und praktischer Hinsicht mit dem 11.09.2001 („911“) nichts, gar nichts, gunnix zu tun: 911 und Sozialabbau, von Frau Will als Demontage des „Sozialstaats“ vorgestellt, sind zwei paar Politschuhe: Jasosoans die oalten Foarensleit - bis 1989 SED, heuer SPD und immer HMV-Staatsdiener/innen. Bleibt nachzutragen, daß die HU-Bundesvorsitzende als HU-Lehrstuhlinhaberin im HU-FB rewi gerahmt wird von so aparten wie SPD-nahen Voll/Lehrstuhljuristen wie Dr´es iur. Hans-Peter Schwintowski (*1947) und Bernhard Schlink (*1944): Klauer Sch. 2007 als Plagiator eines juristischen Lehrbuchs (http://berufundchance.fazjob.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc
~E875EC8A3360C484B8898E37CE15EC30C~ATpl~Ecommon~Scontent.html); der andere prominente FU-rewi-Jurist und Autor wurde erst diesertage als alter Honorarabzocker bekannt, nachdem unwiderlegbar öffentlich dokumentiert werden konnte (http://www.buchmarkt.de/index.php?mod=subpage&page=31947), daß Gutachter Sch. im Erscheinungsjahr seines „Weltbeststeller“-Romans „Der Vorleser“ (1995) als HU-Lehrstuhlinhaber u n d damaliger NRW-Verfassungsrichter für (s)ein THA-Gefälligkeitsgutachten am 060395 30.000 DM plus MWSt in Rechnung stellte (Sch. vertrat auch 2005 als Verfahrensbevollmächtigter vorm Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung Schröder gegen drei Bundestagsabgeordnete). Achja: Wenn ich an humanistisch engagierte Intellektuelle wie den Kölner Lehrstuhlsoziologen Dr. René König (1906-1996) und den Berufsautor Gerhard Zwerenz (1925) als mir (früher gut bekannte) Mitglieder der 1962 gegründeten HU, in deren Vierteljahreszeitschrift „vorgänge“ ich jahrelang als Autor veröffentlichte, denke, dann kann ich nur raten, zwei HU-Haufen in ihrem gegenwärtigen Zustand & mit ihrem gegenwärtigen Führungspersonal nachhaltig zu meiden: den der FB rewi an der HU Berlin einerseits & den der HU als ngo andererseits; und ein Polit-„Magazin für Freiheit und Sozialismus“, das so´n Zitat plakativ herausstellt, sollte auch rascher als rasch, also raschestens, den Gang allen Irdischen gehn, vulgo: „Abstinken“ (Heinrich Mann) ...“
[1] http://www.linksnet.de/files/pdf/PF10_Magazingestaltung_03%20Master.pdf
[2] http://www.mozart1.de Unabhängiges HalbWochenMagazin (UHWM) für post-68´er-Netzmeinungen über Justiz Kultur Gesellschaft Wissenschaft ZeitGeisterei, 1. Jg. 2007/08: 28/29
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