< Die Feinde der Selbst-Bestimmtheit und Demokratie geben sich zu erkennen | Aufgelesen und kommentiert 2012-07-08 >
Wasserstandsmeldungen vom Untergang Europas
Aber wenigstens bekommen die Briten etwas mehr Demokratie. David Cameron der britische Obermime kann sich nämlich eine Volksabstimmung über das britische Verhältnis zu Europa vorstellen, weil es seiner Ansicht nach zu viel Europa gibt. Das Ergebnis wäre klar. Die Briten wären endlich draußen und sofort pleite. Sie könnten es sich nicht einmal mehr leisten, die kümmerlichen Reste ihres Landes auf Pontons vor New York ziehen zu lassen.
Auch die Chinesische Notenbank senkt mal vorsichthalber die Leitzinsen um 0,31 Prozent auf 6 Prozent. Das tun die natürlich nicht weil sie einen kräftigen Konjunkturabschwung im Land bemerken, sondern einfach nur damit sich leichter rechnen lässt. Auch die EZB darf nun endlich Obama und die USA glücklich machen und die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf 0,75 Prozent senken. Hosianna der Aufschwung ist nah. Aber halt. Dieser Leitzins ist ja nur der Zins mit dem sich die Banken Geld bei der EZB leihen dürfen. Da wird das wohl nichts mit dem Aufschwung.
Denn mit der Realwirtschaft haben die Banken ja schon lange nichts mehr zu tun und der Bereich Investmentbanking schickt gerade die letzten Luftblasen an die Wasseroberfläche. Die Titanic ist gerade gesunken. Die armen Banken können ihre enormen Boni aber nicht mit Krediten an die Realwirtschaft verdienen. Also werden sie die Zinsgewinne wohl wie immer ihren Gewinnen zuschlagen und die Realwirschaft säuft weiter ab.
Sogar die deutschen Ökonomen, also die Volkswirtschaftler und sonstiges Natterngezücht die bisher immer die Eurorettung und damit real die Rettung der Banken meinten, haben langsam aber sicher die Hosen voll und wenden sich gegen die Bankenunion. Sie haben gute Gründe für die massive Änderung ihres Verhaltens. Niemand von denen möchte wirklich wissen wie schwer sein Arsch wirklich wiegt, wenn überall Volksgerichte mit Stricken agieren. Deshalb möchten sie sich absetzen.
Natürlich ist auch diese Absetzbewegung nur halbherzig. Es sollen nur die Banken in den bösen anderen Ländern nicht gerettet werden. Die eigen Banken sind selbstverständlich zu retten. Man könnte kotzen, wenn man nicht ständig lachen müsste. Die einzige Chance ist, europaweit alle Schulden der Kommunen auf die Nationalstaaten zu übertragen und die Kommunen dazu zu ermächtigen sich selbst direkt bei der EZB mit Krediten zu versorgen. Gleichzeitig muss den Banken die Möglichkeit zur Geldschöpfung genommen werden und im Pleitefall ist das Vermögen der Banken für die Folgekosten zu beschlagnahmen. Die Gläubiger der Banken müssen leer ausgehen.
Aber keine Gefahr. Die deutsche Wissenschaft hat andere Sorgen. Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, möchte eine Bildungssteuer einführen. Damit unsere hervorragenden Wissenschaftler, die seit Jahrzehnten kaum ein vermarktbares Produkt mehr erschaffen haben wenigstens gut leben können. Neben den Kosten für die Asse und andere Schweinereien der Forschungsgesellschaften sollen die arbeitenden Bürger nun auch noch einen Bildungpfennig bezahlen, der pro Bürger vom Säugling bis zum Rentner schon im ersten Jahr 62,50 Euro kosten soll.
Für diese Forscher sind 6250 Cent eben auch nur Pfennige. Dafür gingen die Forschungsergebnisse natürlich nicht an die deutschen Bürger sondern weiterhin für Kleinstgeld an das Großkapital im In- und Ausland. Diese Forscher werden auf Dauer wohl ihre Forschungen komplett einstellen müssen. Denn das Geld das sie wollen haben längst die Bankster gefressen. Heute bekamen die Bürger mitgeteilt, dass der VW-Konzern, in dem die niedersächsische Landesregierung, also die CDU ein wesentliches Mitsprache recht hat, bei der Porscheübernahme mal eben 1,5 Milliarden Euro an Steuern einspart weil fleißige Lobbyisten für entsprechende Steuerlücken gesorgt haben. Jeder Erwerbstätige in Deutschland muss diese Gauner also mit 37,50 Euro zusätzlichen Steuern subventionieren.
Überhaupt Steuern. Wer zahlt eigentlich die meisten Steuern in Deutschland?
Die Konzerne und das Großkapital bezahlen praktisch keine Steuern aber das gesamte System muss stets bereitstehen um diese Abzocker bei Laune zu halten. Gerade liefert die verkommene FDP wieder ein Beispiel für diese Mentalität ab und fordert dazu auf den gerade für Mitarbeiter in der Weiterbildung von der Regierung geschaffenen Mindestlohn wieder aus der Welt zu schaffen. Für die FDP gilt das nur die totale Ausbeutung der arbeitenden Menschen ihr genügend Spenden oder Bestechungsgelder vom Kapital bringt.
Die Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß,hat einen neuen Punkt gefunden, wo sie die Menschen bestehlen kann. Sie möchte angesichts sinkender Geburtenraten sämtliche familienpolitischen Leistungen auf den Prüfstand stellen, was bei der FDP nichts anderes bedeutet, als diese abzuschaffen und das Geld direkt dem Großkapital zu überweisen oder wie in der Vergangenheit bereits geschehen in einer Lex Mövenpick Steuererleichterungen gegen Parteispenden zu verschaffen.
Dass die sinkenden Geburtenraten in direktem Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass ein Drittel der Erwerbstätigen unter 35 jahren in prekären Arbeitsverhältnissen stecken und dort vermutlich nie herauskommen werden, also als Familiengründer komplett ausfallen, ist der FDP egal. Ein weiteres Drittel kann sich ausrechnen, dass es kurzfristig in prekäre Arbeitsverhältnisse abrutschen wird, weil die FDP ja absoluten Schutz der Ausbeuter zu ihrem einzigen politischen Ziel gemacht und sie darin von CDU und SPD noch unterstützt wird. Auch dieses Drittel kann sich keine Kinder leisten.
Zum Schluss vielleicht noch eine Feststellung von Sahra Wagenknecht:
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Leider steht Frau Wagenknecht aber auch innerhalb der LINKEN mit ihren klugen Ansichten im wesentlichen alleine da. Einige Herren wären bereit das gesamte Einkommen der Deutschen direkt an die Bankster und das Großkapital zu übergeben.
Die Wasserstandsmeldungen zeigen das der Kahn sinkt. Natürlich weltweit. Dieses Wirtschaftssystem ist am Ende. Die Frage ist nur, was kann getan werden. Zwar ist längst klar, wie mit radikalen Schuldenschnitten, Vermögenssteuern und echten Steuern auch für die Reichen die Dinge wieder ins Lot gebracht werden können. Aber eine weltweit gleichgeschaltete Medienwelt lässt keine Vernunft zu. Man kann die Menschen nicht einmal informieren, weil man sie nicht erreichen kann. Da haben es die Hassprediger leicht, die mit Propaganda die Menschen aufeinanderhetzen wollen, anstatt die Verantwortlichen endlich zur Verantwortung zu ziehen.

Auch die Chinesische Notenbank senkt mal vorsichthalber die Leitzinsen um 0,31 Prozent auf 6 Prozent. Das tun die natürlich nicht weil sie einen kräftigen Konjunkturabschwung im Land bemerken, sondern einfach nur damit sich leichter rechnen lässt. Auch die EZB darf nun endlich Obama und die USA glücklich machen und die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf 0,75 Prozent senken. Hosianna der Aufschwung ist nah. Aber halt. Dieser Leitzins ist ja nur der Zins mit dem sich die Banken Geld bei der EZB leihen dürfen. Da wird das wohl nichts mit dem Aufschwung.
Denn mit der Realwirtschaft haben die Banken ja schon lange nichts mehr zu tun und der Bereich Investmentbanking schickt gerade die letzten Luftblasen an die Wasseroberfläche. Die Titanic ist gerade gesunken. Die armen Banken können ihre enormen Boni aber nicht mit Krediten an die Realwirtschaft verdienen. Also werden sie die Zinsgewinne wohl wie immer ihren Gewinnen zuschlagen und die Realwirschaft säuft weiter ab.
Sogar die deutschen Ökonomen, also die Volkswirtschaftler und sonstiges Natterngezücht die bisher immer die Eurorettung und damit real die Rettung der Banken meinten, haben langsam aber sicher die Hosen voll und wenden sich gegen die Bankenunion. Sie haben gute Gründe für die massive Änderung ihres Verhaltens. Niemand von denen möchte wirklich wissen wie schwer sein Arsch wirklich wiegt, wenn überall Volksgerichte mit Stricken agieren. Deshalb möchten sie sich absetzen.
Natürlich ist auch diese Absetzbewegung nur halbherzig. Es sollen nur die Banken in den bösen anderen Ländern nicht gerettet werden. Die eigen Banken sind selbstverständlich zu retten. Man könnte kotzen, wenn man nicht ständig lachen müsste. Die einzige Chance ist, europaweit alle Schulden der Kommunen auf die Nationalstaaten zu übertragen und die Kommunen dazu zu ermächtigen sich selbst direkt bei der EZB mit Krediten zu versorgen. Gleichzeitig muss den Banken die Möglichkeit zur Geldschöpfung genommen werden und im Pleitefall ist das Vermögen der Banken für die Folgekosten zu beschlagnahmen. Die Gläubiger der Banken müssen leer ausgehen.
Aber keine Gefahr. Die deutsche Wissenschaft hat andere Sorgen. Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, möchte eine Bildungssteuer einführen. Damit unsere hervorragenden Wissenschaftler, die seit Jahrzehnten kaum ein vermarktbares Produkt mehr erschaffen haben wenigstens gut leben können. Neben den Kosten für die Asse und andere Schweinereien der Forschungsgesellschaften sollen die arbeitenden Bürger nun auch noch einen Bildungpfennig bezahlen, der pro Bürger vom Säugling bis zum Rentner schon im ersten Jahr 62,50 Euro kosten soll.
Für diese Forscher sind 6250 Cent eben auch nur Pfennige. Dafür gingen die Forschungsergebnisse natürlich nicht an die deutschen Bürger sondern weiterhin für Kleinstgeld an das Großkapital im In- und Ausland. Diese Forscher werden auf Dauer wohl ihre Forschungen komplett einstellen müssen. Denn das Geld das sie wollen haben längst die Bankster gefressen. Heute bekamen die Bürger mitgeteilt, dass der VW-Konzern, in dem die niedersächsische Landesregierung, also die CDU ein wesentliches Mitsprache recht hat, bei der Porscheübernahme mal eben 1,5 Milliarden Euro an Steuern einspart weil fleißige Lobbyisten für entsprechende Steuerlücken gesorgt haben. Jeder Erwerbstätige in Deutschland muss diese Gauner also mit 37,50 Euro zusätzlichen Steuern subventionieren.
Überhaupt Steuern. Wer zahlt eigentlich die meisten Steuern in Deutschland?
Für 2012 wird trotzdem mit einem Anstieg auf 596 Milliarden gerechnet. Und wer zahlt den größten Anteil davon? Der unersättliche Finanzsektor? Die mächtigen Konzerne? Keineswegs. Wie detaillierte Angaben des Bundesministeriums für Finanzen deutlich aufzeigen, ist es die Masse der hart arbeitenden Bürger, die neben dem Finanzapparat auch den gesamten Staat erhalten.
..
An erster Stelle rangiert die Umsatzsteuer mit € 190,033 Mrd. (2011). Gefolgt von der Lohnsteuer mit € 139,749 Mrd. Das wären zusammen 58% der gesamten Steuerleistung. Die Last, die der Bürger trägt, ist damit natürlich noch nicht zu Ende. Schließlich gibt es noch Versicherungssteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, Branntweinsteuer, Alkopopsteuer, Schaumweinsteuer, Energiesteuer, Stromsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Lotteriesteuer, Biersteuer, um nur die wichtigsten zu nennen, die ebenfalls vom Bürger getragen werden.
Die Konzerne und das Großkapital bezahlen praktisch keine Steuern aber das gesamte System muss stets bereitstehen um diese Abzocker bei Laune zu halten. Gerade liefert die verkommene FDP wieder ein Beispiel für diese Mentalität ab und fordert dazu auf den gerade für Mitarbeiter in der Weiterbildung von der Regierung geschaffenen Mindestlohn wieder aus der Welt zu schaffen. Für die FDP gilt das nur die totale Ausbeutung der arbeitenden Menschen ihr genügend Spenden oder Bestechungsgelder vom Kapital bringt.
Die Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß,hat einen neuen Punkt gefunden, wo sie die Menschen bestehlen kann. Sie möchte angesichts sinkender Geburtenraten sämtliche familienpolitischen Leistungen auf den Prüfstand stellen, was bei der FDP nichts anderes bedeutet, als diese abzuschaffen und das Geld direkt dem Großkapital zu überweisen oder wie in der Vergangenheit bereits geschehen in einer Lex Mövenpick Steuererleichterungen gegen Parteispenden zu verschaffen.
Dass die sinkenden Geburtenraten in direktem Zusammenhang mit der Tatsache stehen, dass ein Drittel der Erwerbstätigen unter 35 jahren in prekären Arbeitsverhältnissen stecken und dort vermutlich nie herauskommen werden, also als Familiengründer komplett ausfallen, ist der FDP egal. Ein weiteres Drittel kann sich ausrechnen, dass es kurzfristig in prekäre Arbeitsverhältnisse abrutschen wird, weil die FDP ja absoluten Schutz der Ausbeuter zu ihrem einzigen politischen Ziel gemacht und sie darin von CDU und SPD noch unterstützt wird. Auch dieses Drittel kann sich keine Kinder leisten.
Zum Schluss vielleicht noch eine Feststellung von Sahra Wagenknecht:
Allein die Bad Bank der Hypo Real Estate hat dem Staat im vergangenen Jahr einen Verlust von zehn Milliarden Euro beschert. Das ist mehr als das Doppelte des Bundesbeitrags zum Kita-Ausbau
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Leider steht Frau Wagenknecht aber auch innerhalb der LINKEN mit ihren klugen Ansichten im wesentlichen alleine da. Einige Herren wären bereit das gesamte Einkommen der Deutschen direkt an die Bankster und das Großkapital zu übergeben.
Die Wasserstandsmeldungen zeigen das der Kahn sinkt. Natürlich weltweit. Dieses Wirtschaftssystem ist am Ende. Die Frage ist nur, was kann getan werden. Zwar ist längst klar, wie mit radikalen Schuldenschnitten, Vermögenssteuern und echten Steuern auch für die Reichen die Dinge wieder ins Lot gebracht werden können. Aber eine weltweit gleichgeschaltete Medienwelt lässt keine Vernunft zu. Man kann die Menschen nicht einmal informieren, weil man sie nicht erreichen kann. Da haben es die Hassprediger leicht, die mit Propaganda die Menschen aufeinanderhetzen wollen, anstatt die Verantwortlichen endlich zur Verantwortung zu ziehen.

Tags für diesen Artikel: bankenunion, bankster, euro, experten, großkapital, krise, schulde, sozialabbau
Artikel mit ähnlichen Themen:












prima, genau so ist es. die politik setzt auf alles oder nichts und hat ganz klar das ziel nichts für das volk und alles für sie. bevor die volkswirtschaft den bach komplett hinunter geht, haben die sich schon ihre pfründe in sicherheit (ausland)gebracht. alle die phrasen, die jetzt noch gedroschen werden zeigen ihre ohnmacht und unfähigkeit den tsunamie noch aufhalten zu können. er rast unaufhaltsam auf uns zu und es wird keiner verhindern können. es tröstet nur noch zu wissen wen man später dafür verantwortlich machen kann... in dieser hinsicht sollte das volk unbestechlich und zielgenau sein.
Kriegseigentümliche Verhältnisse, bzw. Spannungen, sind ja wohl von niemandem mehr, der noch halbwegs bei Sinnen ist, zu übersehen - zumindest, die Vorbereitungen hierzu. (Aufrüstung und durch die Sprachverschmutzung)
Aber, wie lautet es so treffend: die Hoffnung stirbt zuletzt.
Trotzdem, so wie das Kapital sich bei den Reichen und Superreichen vermehrt so steigert sich auch das Elend und die Armut unaufhaltsam.- Gleichzeitig nehmen die Ängste der Einzelnen im Volk bedrohliche Ausmaße an - bis diese sich in unkontrollierbare Aggressionen verwandeln oder in kontrollierte(gezielte) verwandelt werden.
P.S. kleiner Hinweis im ersten Abs. ...auf eine Milliarde Pfund schaffen. Müßte es nicht eine Billion heißen ?
Der britische Marxist Eric J. Hobsbawm erinnert kürzlich daran, daß es „letztlich der Krieg“ war, der die „Weltwirtschaftkrise der 1930er Jahre beendete“. Das heißt: das wirksamste Krisenlösungsprogramm war „die Vorbereitung des Krieges“ mit einem zehn Jahre nach 1929 folgenden Weltkrieg. (Eric Hobsbawm, Zwischenwelten und Übergangszeiten … Köln: Papyrossa, 2. Auflage 2010; in diesem Blog am 15. März 2011 besprochen -> http://www.duckhome.de/tb/archives/8972-ZWISCHENWELTEN-UND-UEBERGANGSZEITEN.html). Dieser Hinweis war – und ist – m.E. richtig und aktuell.
Das wäre schon ein toller Trick ;-)
Wäre es nicht schön, die Finanzmärkte und
Banken abzuschaffen?
Haben Sie Demokratie immer noch nicht verstanden ?
Die dürfen nur abstimmen, wenn das abzusehende Ergebnis ihrem Oberguru in seine Pläne paßt - genau wie in allen anderen "Demokratien" !
mfg zdago