Frevelhaftes Geschwätz
Die Menschen in NRW sind doch selbst schuld, sie hätten doch schließlich so wählen können wie Springer es will. Nun aber darf man nicht mehr stolz auf NRW sein, sagt die Stausberg. Weil NRW heute Hilfen aus dem Länderfinanzausgleich braucht ist es in träges Nehmerland, während es doch früher über die Hälfte des Länderfinanzausgleiches bezahlt hat. Schließlich waren es die Leute aus Ruhrgebiet die in Zechen und Stahlwerken das Geld verdienten und damit vor allem den faulen und dummen Bayern, aber auch dem Saarland und den Zonenrandgebieten überhaupt erst ein Leben ermöglichten. Die Bayern wollen ja heute gegen den Länderfinanzausgleich klagen, weil sie jetzt mal bezahlen müssen, dabei haben sie noch nicht einmal einen Bruchteil dessen zurückgezahlt was sie bekommen haben. Aber egal. Sie sind halt Bayern.
Frau Stausberg passt auch das ganze Konstrukt NRW nicht. Sie kennt nicht die mittelständischen Betriebe im Sauerland und nicht den Fleiß der Westfalen. Das Rheinland scheint ihr näher zu liegen. Aber vor allem geht es darum die Menschen zu demütigen, denen die Springerpresse als Vorbereiter und Propagandamaschine der neoliberalen Menschenverächter die Arbeitsplätze und das Einkommen zerstört hat. Wie ekelhaft ist dass denn, aber das ist eben Springer.
Auch Ursula von der Leyen muss die Deutschen rügen, weil sie ein viel zu statisches Berufsdenken haben. Ja die von der Leyen auch so ein Kind der Springerpropaganda. Sie kann einfach nicht verstehen, dass die Deutschen gerne Fachleute im Einsatz sehen. Es ist ja im normalen Leben nicht wie in der Politik oder im Journalismus, wo man ganz ohne Kompetenz und nur mit billiger Propaganda durchkommt.
Ursula von der Leyen ist den Deutschen böse, weil sie nicht jubeln wenn sie die ehemaligen Schlecker Verkäuferinnen in Schnellkursen zu Niedriglöhnern im Bereich Kindererzieher und zu Pflegekräfte in Altersheimen machen will. Sie kann einfach nicht verstehen, das jemand der Erzieherin oder Altenpflegerin sein will, eine grundsolide Ausbildung braucht. Sie ist ja schließlich sogar Ministerin geworden ohne irgend etwas zu verstehen. Da ist es schon entlarvend, was über Berufe zu sagen hat:
Sie meint aber in Wirklichkeit, dass die Menschen ihren Beruf verlieren müssen, damit sie im nächsten Beruf nur billige Angelernte sind, oder wenn möglich nur einen Euro zu Hartz IV dazubekommen. Um ihren Freunden vom Großkapital die Ausbeutung leichter zu machen, tut sie zusammen mit Frau Schavan ja jetzt schon alles um Berufe zu zerstören, jammert dann aber lautstark über einen angeblichen Facharbeitermangel.
Lustig ist in diesem Zusammenhang die Bertelsmannstiftung die doch tatsächlich empört festgestellt hat, das 60 Prozent der Erzieherinnen in Kitas in Teilzeit arbeiten und dass das im bösen Osten sogar auf 75 Prozent der Erzieherinnen zutrifft. Da sieht man wieder wie faul diese Erzieherinnen sind. Dummerweise bekommen sie aber keine Vollzeitstellen, weil das Geld das den Kommunen dafür fehlt, von so gemeinen aber wenig nützlichen Organisationen wie Mohn / Bertelsmann verfressen wird.
Überhaupt Bertelsmann. Der zum Glück scheidende Vorstandschef der Bertelsmann-Stiftung, Gunter Thielen, möchte möglichst viele Landtagswahlen zusammenlegen, damit die Politiker besser durchregieren können, ohne auf die verdammten Wähler Rücksicht nehmen zu müssen. Es bleibt allerdings unverständlich warum Liz Mohn nicht gleich ein Ende der Wahlen fordert. Bertelsmann und Springer bestimmen doch auch so schon im wesentlichen wohin der politische Hase in Deutschland zu hoppeln hat.
Ach die hoppelnden Volkshasen tun auch nicht mehr das, was das Großkapital gerne hätte. Die Osthasen hoppeln zunehmend wieder zurück nach Hause, weil sie für miese Löhne und Ausbeutung dort wenigstens noch ein soziales Umfeld haben, das das Leben etwas erträglicher macht. Aber der arme Herr Weise von der Arbeitsagentur dem täglich neue Schikanen für die Arbeitslosen und die Arbeitenden in diesem Land einfallen, zerreißt es fast das Herz wenn er verkünden muss, dass die Thüringischen Auszubildenden den Bayern fehlen.
Die armen Bayern. Es ist aber auch gemein, das aus billigen Auszubildenden dann Arbeitnehmer werden die anständig bezahlt werden wollen. Das Großkapital will den mobilen Arbeitnehmer, aber will ihn bezahlen als wenn er nur zum eigenen Vergnügen zur Arbeit käme und Weise hilft da gerne mit. Das Kapital und seine Handlanger wird lernen müssen, dass es bald ohne anständige Bezahlung auch keine Mitarbeiter mehr gibt.
Aber eigentlich muss das Kapital ja gar nichts mehr lernen. Zumindest nicht mehr wie man Steuern hinterzieht. Das können sie schon sehr gut wie eine Studie von Tax Justice Network nachweist. 16,7 Billionen Euro haben die Reichen an der Steuer vorbei in Steueroasen wie dem Verbrechernest Schweiz versteckt. Das bedeutet das minimal jedes Jahr 155 Millionen Euro an Steuern hinterzogen werden. Die Masse dabei von nur wenigen Promille der Weltbevölkerung.
Anstatt wie Herr Schäuble Verträge mit der Schweiz zu machen um die Steuerbetrüger zu schützen, wäre es an der Zeit in allen Fällen von Steuerbetrug weltweit das gesamte Vermögen mit dem der Betrug gemacht wurde ersatzlos einzuziehen und damit die jeweiligen Staatsschulden zu begleichen. Schon ginge es allen Menschen auf dieser Welt besser. Wenn man sich in Deutschland für etwas schämen muss, dann sind es nicht die deutschen Arbeitnehmer, oder die Bundesländer die zeitweilig Hilfe brauchen. Am meisten beschämt sind die Deutschen von der Politik im Bundestag und so sagen auch folgerichtig 66 Prozent der Deutschen, das die Abgeordneten ihre Politik nicht engagiert und sachgerecht verrichteten. Nur gut, dass niemand gefragt wieviele diese Typen für gekauft halten.
Es bleibt nur ein Trost. Im Ausland ist es auch nicht viel besser. So fordert Afghanistans Präsident Hamid Karsai doch ernsthaft den seit Jahren von den USA gesuchten Talibanführer Mullah Omar fröhlich auf doch einfach die Waffen niederzulegen und eine politische Partei zu gründen um dann selbst Präsident zu werden. Mullah Omar dürfte schon seit langem tot sein, aber wenn nicht, dann wird er wohl nicht so damlich sein Karsai zu glauben. Afghanistan fällt ihm und den Taliaban auch so in die Hände. Sie müssen nur einfach abwarten bis die Natotruppen geflohen sind.
In China kommt es in schneller Folge zu diversen Aufständen der Wanderarbeiter die praktisch rechtlos sind, da sie zwar überall ausgebeutet werden dürfen, aber nicht an ihren Arbeitsorten wahlberechtigt sind, und somit auch keinerlei Verbesserung ihrer Situation erreichen können. Sie sind in der "kommunistischen" Gesellschaft in China eben doch nur Menschen zweiter oder gar dritter Klasse. Allerdings könnte sich das Blatt auch schnell einmal wenden. Denn es gibt unzählige Wanderarbeiter und wenn die sich ausnahmsweise mal einig sind, dann beginnt eine dunkle Zeit in China.
Ob in Afghanistan, China, Europa oder gar den beiden Amerikas. Das Kapital ist weit davon entfernt Vernunft anzunehmen und sich menschlich oder einfach nur verantwortlich zu verhalten. Das wird auf die Dauer nicht gutgehen und ob die Herrschaften die sich heute noch sicher oben wähnen diesen Absturz überleben werden, ist zumindest fraglich.

Frau Stausberg passt auch das ganze Konstrukt NRW nicht. Sie kennt nicht die mittelständischen Betriebe im Sauerland und nicht den Fleiß der Westfalen. Das Rheinland scheint ihr näher zu liegen. Aber vor allem geht es darum die Menschen zu demütigen, denen die Springerpresse als Vorbereiter und Propagandamaschine der neoliberalen Menschenverächter die Arbeitsplätze und das Einkommen zerstört hat. Wie ekelhaft ist dass denn, aber das ist eben Springer.
Auch Ursula von der Leyen muss die Deutschen rügen, weil sie ein viel zu statisches Berufsdenken haben. Ja die von der Leyen auch so ein Kind der Springerpropaganda. Sie kann einfach nicht verstehen, dass die Deutschen gerne Fachleute im Einsatz sehen. Es ist ja im normalen Leben nicht wie in der Politik oder im Journalismus, wo man ganz ohne Kompetenz und nur mit billiger Propaganda durchkommt.
Ursula von der Leyen ist den Deutschen böse, weil sie nicht jubeln wenn sie die ehemaligen Schlecker Verkäuferinnen in Schnellkursen zu Niedriglöhnern im Bereich Kindererzieher und zu Pflegekräfte in Altersheimen machen will. Sie kann einfach nicht verstehen, das jemand der Erzieherin oder Altenpflegerin sein will, eine grundsolide Ausbildung braucht. Sie ist ja schließlich sogar Ministerin geworden ohne irgend etwas zu verstehen. Da ist es schon entlarvend, was über Berufe zu sagen hat:
Das deutsche Denken über Berufe ist noch ein sehr statisches. Viele Menschen denken: einmal Bäcker, immer Bäcker. Wir müssen aber in Zeiten des demografischen Wandels, der Globalisierung und des Fachkräftemangels lernen, dass der Umstieg von einem Beruf in einen anderen Beruf innerhalb eines langen Arbeitslebens möglich sein muss
Sie meint aber in Wirklichkeit, dass die Menschen ihren Beruf verlieren müssen, damit sie im nächsten Beruf nur billige Angelernte sind, oder wenn möglich nur einen Euro zu Hartz IV dazubekommen. Um ihren Freunden vom Großkapital die Ausbeutung leichter zu machen, tut sie zusammen mit Frau Schavan ja jetzt schon alles um Berufe zu zerstören, jammert dann aber lautstark über einen angeblichen Facharbeitermangel.
Lustig ist in diesem Zusammenhang die Bertelsmannstiftung die doch tatsächlich empört festgestellt hat, das 60 Prozent der Erzieherinnen in Kitas in Teilzeit arbeiten und dass das im bösen Osten sogar auf 75 Prozent der Erzieherinnen zutrifft. Da sieht man wieder wie faul diese Erzieherinnen sind. Dummerweise bekommen sie aber keine Vollzeitstellen, weil das Geld das den Kommunen dafür fehlt, von so gemeinen aber wenig nützlichen Organisationen wie Mohn / Bertelsmann verfressen wird.
Überhaupt Bertelsmann. Der zum Glück scheidende Vorstandschef der Bertelsmann-Stiftung, Gunter Thielen, möchte möglichst viele Landtagswahlen zusammenlegen, damit die Politiker besser durchregieren können, ohne auf die verdammten Wähler Rücksicht nehmen zu müssen. Es bleibt allerdings unverständlich warum Liz Mohn nicht gleich ein Ende der Wahlen fordert. Bertelsmann und Springer bestimmen doch auch so schon im wesentlichen wohin der politische Hase in Deutschland zu hoppeln hat.
Ach die hoppelnden Volkshasen tun auch nicht mehr das, was das Großkapital gerne hätte. Die Osthasen hoppeln zunehmend wieder zurück nach Hause, weil sie für miese Löhne und Ausbeutung dort wenigstens noch ein soziales Umfeld haben, das das Leben etwas erträglicher macht. Aber der arme Herr Weise von der Arbeitsagentur dem täglich neue Schikanen für die Arbeitslosen und die Arbeitenden in diesem Land einfallen, zerreißt es fast das Herz wenn er verkünden muss, dass die Thüringischen Auszubildenden den Bayern fehlen.
Die armen Bayern. Es ist aber auch gemein, das aus billigen Auszubildenden dann Arbeitnehmer werden die anständig bezahlt werden wollen. Das Großkapital will den mobilen Arbeitnehmer, aber will ihn bezahlen als wenn er nur zum eigenen Vergnügen zur Arbeit käme und Weise hilft da gerne mit. Das Kapital und seine Handlanger wird lernen müssen, dass es bald ohne anständige Bezahlung auch keine Mitarbeiter mehr gibt.
Aber eigentlich muss das Kapital ja gar nichts mehr lernen. Zumindest nicht mehr wie man Steuern hinterzieht. Das können sie schon sehr gut wie eine Studie von Tax Justice Network nachweist. 16,7 Billionen Euro haben die Reichen an der Steuer vorbei in Steueroasen wie dem Verbrechernest Schweiz versteckt. Das bedeutet das minimal jedes Jahr 155 Millionen Euro an Steuern hinterzogen werden. Die Masse dabei von nur wenigen Promille der Weltbevölkerung.
Anstatt wie Herr Schäuble Verträge mit der Schweiz zu machen um die Steuerbetrüger zu schützen, wäre es an der Zeit in allen Fällen von Steuerbetrug weltweit das gesamte Vermögen mit dem der Betrug gemacht wurde ersatzlos einzuziehen und damit die jeweiligen Staatsschulden zu begleichen. Schon ginge es allen Menschen auf dieser Welt besser. Wenn man sich in Deutschland für etwas schämen muss, dann sind es nicht die deutschen Arbeitnehmer, oder die Bundesländer die zeitweilig Hilfe brauchen. Am meisten beschämt sind die Deutschen von der Politik im Bundestag und so sagen auch folgerichtig 66 Prozent der Deutschen, das die Abgeordneten ihre Politik nicht engagiert und sachgerecht verrichteten. Nur gut, dass niemand gefragt wieviele diese Typen für gekauft halten.
Es bleibt nur ein Trost. Im Ausland ist es auch nicht viel besser. So fordert Afghanistans Präsident Hamid Karsai doch ernsthaft den seit Jahren von den USA gesuchten Talibanführer Mullah Omar fröhlich auf doch einfach die Waffen niederzulegen und eine politische Partei zu gründen um dann selbst Präsident zu werden. Mullah Omar dürfte schon seit langem tot sein, aber wenn nicht, dann wird er wohl nicht so damlich sein Karsai zu glauben. Afghanistan fällt ihm und den Taliaban auch so in die Hände. Sie müssen nur einfach abwarten bis die Natotruppen geflohen sind.
In China kommt es in schneller Folge zu diversen Aufständen der Wanderarbeiter die praktisch rechtlos sind, da sie zwar überall ausgebeutet werden dürfen, aber nicht an ihren Arbeitsorten wahlberechtigt sind, und somit auch keinerlei Verbesserung ihrer Situation erreichen können. Sie sind in der "kommunistischen" Gesellschaft in China eben doch nur Menschen zweiter oder gar dritter Klasse. Allerdings könnte sich das Blatt auch schnell einmal wenden. Denn es gibt unzählige Wanderarbeiter und wenn die sich ausnahmsweise mal einig sind, dann beginnt eine dunkle Zeit in China.
Ob in Afghanistan, China, Europa oder gar den beiden Amerikas. Das Kapital ist weit davon entfernt Vernunft anzunehmen und sich menschlich oder einfach nur verantwortlich zu verhalten. Das wird auf die Dauer nicht gutgehen und ob die Herrschaften die sich heute noch sicher oben wähnen diesen Absturz überleben werden, ist zumindest fraglich.













Hierzu, werter Herr Hoff, zwei selbstgemachte Erfahrungen: Nachdem ich im Jahre 2007 arbeitslos war und Landtagswahlen in Hessen anstanden, hat der damalige Ministerpräsident Roland Koch mit dem Programm EHZ (Erfahrung hat Zukunft) ca. 1.000 Menschen "verholfen" aus der Arbeitslosigkeit als "Servicekräfte für Pädagogen" herauszukommen. Dieses angelaufene Programm erlitt jedoch Schiffbruch und zig-Millionen von Fördergeldern an die eigens gegründete Randstad-Stiftung floßen irgendwohin.
Danach bekam ich im Jahre 2009 eine Anstellung beim "Vater" Staat und zwar bei der Familienkasse (meiner Universitätsstadt), die ja quasi zu der Arbeitsagentur gehört. Dort erging im Frühjahr 2011 ein Schreiben von Frau von der Leyen an alle Familienkassen des Bundes, daß fortan das neue Teilzeitbefristungsgesetz (§ 14 Abs. 2 TzBfG) verabschiedet würde (also zum tragen komme). Dies bedeutete für viele und auch für mich, daß die Befristung nicht in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis überging. Sprich mein Vertrag lief aus und ich stehe seitdem wieder auf der Gass´, obwohl ich mir TATSÄCHLICH dort den Arsch aufgerissen hatte. Meine "Wenigkeit" wurde sodann durch zwei frisch ausgebildete Verwaltungsangestellte ersetzt - und dies auf Sachbearbeiterebene. Soviel zum Thema Facharbeitermangel !
Daß ich jetzt im Alter von 55, mit einer ausgeprägten Hörbehinderung (dieser Psychostreß, dieser beiden Arbeitsverhältnisse, ist eine Mitfolge meiner Schwerhörigkeit) keine Arbeit mehr finde, dürfte klar sein. Dabei war diese Registraturtätigkeit auf mich wie zugeschnitten. Resumée: Staat und Staatsapparat ist ein Sumpf aus Wichtigtuern - mehr nicht.
Ursprünglich bezeichneten diese Begriffe pubertierende Jugendliche.