Olympia, Nationalmannschaft, Fahnen und die Hymne
Als geborener Westfale trage ich meine Fahne stets voran. Aber nur wenn ich am Vorabend gesoffen habe und Zahnbürste, Mundspülung sowie Mundspray gleichzeitig versagen. In der DDR wurden offiziell Engel Jahresendflügelpuppen genannt und Fahnen waren Winkelemente. Mit solchen Elementen will ich bitteschön nichts zu tun haben. Hymne und Fahne dienten in Deutschland meist dazu die Männer zusammenzurufen um sie in unsinnige und mörderische Kriege für das Großkapital zu schicken. Den Menschen nützen weder Fahne noch Hymne.
Und damit sind wir dann auch gleich national. Nämlich bei der Nationalmannschaft. Meine Mannschaft - Halt stop!. Wieso eigentlich meine Mannschaft. Ich hab die doch gar nicht ausgesucht. Das macht doch dieser Jogi Löw und der wird sogar dafür bezahlt. Ich verdiene auch nichts daran ob diese Mannschaft gewinnt oder verliert. Die Spieler werden auch gut bezahlt. Es ist also alles in Ordnung. Oder halt. Nichts ist in Ordnung die haben verloren. Ein Freundschaftsspiel gegen Argentinien und die EM gegen, ich glaub Italien. Aber davor haben sie auch ein paar Mal gewonnen. Das ist halt Leben.
Nein, es ist kein mangelnder Nationalstolz wenn es mir ziemlich egal ist ob die deutsche Nationalmannschaft gewinnt oder verliert. Ich sehe sie auch lieber siegen. Aber wenn zwei Mannschaften spielen gibt es nur drei Möglichkeiten. Eine der beiden siegt oder sie spielen unentschieden. Damit eine Mannschaft siegen kann, muss also eine andere verlieren. Kein Grund zur Aufregung. Selbst wenn Deutschlands Fußballnationalmannschaft und die anderen deutschen Nationalmannschaften alles gewinnen würden, würde das ja nichts an Deutschland ändern. Die Hartz IV Empfänger bekämen immer noch Hartz IV, die Kranken bleiben krank, die Alten alt und die Reichen bekämen weiterhin Puderzucker von der Politik in den Hintern geblasen. Die Systemmedien würden weiterlügen und in Afghanistan und anderswo würden deutsche Soldaten weitermorden. Erfolge im Sport ändern nichts an den Fehlern in Deutschland.
Aber sportliche Erfolge werden von den Medien und den Politikern gerne benutzt um von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken. Bei den internationalen Dopingfestspielen, diesmal geht es ausnahmsweise nicht um Radsport, sondern um Olympia, werden Medallien gewonnen. Was kaum jemand weiß, ist das aber noch immer nicht alle Ergebnisse von Olympia 2004 in Athen feststehen, da Iwan Tichon immer noch um seine Medaillen klagt:
Und da regen sich deutsche Medien kunstvoll auf, wenn der Medaillenspiegel nicht stimmt. Abwarten bis dem letzten Doper die Medaille abgenommen wurde. Bis dahin wird das Ding noch ein paar mal umgeschrieben. Aber was sagt es überhaupt aus wenn Deutschland "nur" auf dem sechsten Rang steht, während England sich auf Platz 3 sonnt. Wird deshalb die englische Autoindustrie wieder zum Leben erweckt. Sinken die britischen Staatsschulden oder gibt es gar viele neue Arbeitsplätze. Es ändert sich nicht. Es ist bedeutungslos wie viele Medaillen ein Land erhält. Sie dienen nur der Politik als Feigenblatt für deren Fehler.
Natürlich ernährt der Sport auch einen Haufen Funktionäre. Vermutlich wird der ganze Sportkram nur abgehalten, damit die Funktionäre beschäftigt sind. Was könnte man mit den deutschen Funktionären anfangen wenn man sie nicht so beschäftigt. Es gibt schon für fähige Leute viel zu wenig Arbeit und so bekommen wenigstens sie ein Grundeinkommen von dem man sogar gut leben kann. Natürlich wäre es vernünftiger die ganze Förderung des Leistungssports zu beenden, alle Funktionäre auf Ehrenamt umzustellen und die frei werdenden Mittel in Schul- und Breitensportförderung, vor allem in entsprechende Sportanlagen und deren Unterhalt zu stecken. Aber wann ist Politik schon jemals vernünftig gewesen.
Da wird es natürlich zur Staatsaffäre wenn irgendeine Dame, die nicht weiß, dass es für Boote Motoren und sogar Elektromotoren gibt und statt dessen selber mit einem größeren Kaffeelöffel im Wasser rumrührt, einen Neonazi von der NPD zum Freund hat. Wie kann die denn nur für Deutschland starten. Der gleiche Springerkonzern der zur Sippenhaft aufruft, bietet aber dem Rassisten Sarrazin immer wieder gerne Raum für seine Ausfälle gegen andere Menschen und vor alle gegen die arbeitende Bevölkerung.
Sport sollte die schönste Nebensache der Welt sein, wobei ich auch da eher an Sex denken würde, aber Sport ist heute eine ekelhafte Verquickung von verquerem Nationalismus und Propagandashow. Panem et circenses:
Man sollte es doch da eher mit Erich Kästner halten, der uns geraten hat, von dem Kakao durch den wir gezogen werden nicht auch noch zu trinken. Die Frage aber bleibt warum wir uns durch den Kakao ziehen und so leicht ablenken lassen?
Und damit sind wir dann auch gleich national. Nämlich bei der Nationalmannschaft. Meine Mannschaft - Halt stop!. Wieso eigentlich meine Mannschaft. Ich hab die doch gar nicht ausgesucht. Das macht doch dieser Jogi Löw und der wird sogar dafür bezahlt. Ich verdiene auch nichts daran ob diese Mannschaft gewinnt oder verliert. Die Spieler werden auch gut bezahlt. Es ist also alles in Ordnung. Oder halt. Nichts ist in Ordnung die haben verloren. Ein Freundschaftsspiel gegen Argentinien und die EM gegen, ich glaub Italien. Aber davor haben sie auch ein paar Mal gewonnen. Das ist halt Leben.
Nein, es ist kein mangelnder Nationalstolz wenn es mir ziemlich egal ist ob die deutsche Nationalmannschaft gewinnt oder verliert. Ich sehe sie auch lieber siegen. Aber wenn zwei Mannschaften spielen gibt es nur drei Möglichkeiten. Eine der beiden siegt oder sie spielen unentschieden. Damit eine Mannschaft siegen kann, muss also eine andere verlieren. Kein Grund zur Aufregung. Selbst wenn Deutschlands Fußballnationalmannschaft und die anderen deutschen Nationalmannschaften alles gewinnen würden, würde das ja nichts an Deutschland ändern. Die Hartz IV Empfänger bekämen immer noch Hartz IV, die Kranken bleiben krank, die Alten alt und die Reichen bekämen weiterhin Puderzucker von der Politik in den Hintern geblasen. Die Systemmedien würden weiterlügen und in Afghanistan und anderswo würden deutsche Soldaten weitermorden. Erfolge im Sport ändern nichts an den Fehlern in Deutschland.
Aber sportliche Erfolge werden von den Medien und den Politikern gerne benutzt um von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken. Bei den internationalen Dopingfestspielen, diesmal geht es ausnahmsweise nicht um Radsport, sondern um Olympia, werden Medallien gewonnen. Was kaum jemand weiß, ist das aber noch immer nicht alle Ergebnisse von Olympia 2004 in Athen feststehen, da Iwan Tichon immer noch um seine Medaillen klagt:
Für den Mehrfachtäter Tichon, dem eine lebenslange Sperre droht, steht das Ergebnis der acht Jahre eingefrorenen Urinprobe von den Spielen 2004 in Athen unmittelbar bevor. „In wenigen Wochen haben wir Klarheit“, versprach IOC-Präsident Jacques am Sonntag in London. Dann wird Tichon seine Silbermedaille los, er wird vor den Sport-Weltgerichtshof CAS in Lausanne ziehen und vielleicht wieder wegen lächerlicher Verfahrensfehler gewinnen. So behielt er bereits seine in Peking ergaunerte Medaille.
Und da regen sich deutsche Medien kunstvoll auf, wenn der Medaillenspiegel nicht stimmt. Abwarten bis dem letzten Doper die Medaille abgenommen wurde. Bis dahin wird das Ding noch ein paar mal umgeschrieben. Aber was sagt es überhaupt aus wenn Deutschland "nur" auf dem sechsten Rang steht, während England sich auf Platz 3 sonnt. Wird deshalb die englische Autoindustrie wieder zum Leben erweckt. Sinken die britischen Staatsschulden oder gibt es gar viele neue Arbeitsplätze. Es ändert sich nicht. Es ist bedeutungslos wie viele Medaillen ein Land erhält. Sie dienen nur der Politik als Feigenblatt für deren Fehler.
Natürlich ernährt der Sport auch einen Haufen Funktionäre. Vermutlich wird der ganze Sportkram nur abgehalten, damit die Funktionäre beschäftigt sind. Was könnte man mit den deutschen Funktionären anfangen wenn man sie nicht so beschäftigt. Es gibt schon für fähige Leute viel zu wenig Arbeit und so bekommen wenigstens sie ein Grundeinkommen von dem man sogar gut leben kann. Natürlich wäre es vernünftiger die ganze Förderung des Leistungssports zu beenden, alle Funktionäre auf Ehrenamt umzustellen und die frei werdenden Mittel in Schul- und Breitensportförderung, vor allem in entsprechende Sportanlagen und deren Unterhalt zu stecken. Aber wann ist Politik schon jemals vernünftig gewesen.
Da wird es natürlich zur Staatsaffäre wenn irgendeine Dame, die nicht weiß, dass es für Boote Motoren und sogar Elektromotoren gibt und statt dessen selber mit einem größeren Kaffeelöffel im Wasser rumrührt, einen Neonazi von der NPD zum Freund hat. Wie kann die denn nur für Deutschland starten. Der gleiche Springerkonzern der zur Sippenhaft aufruft, bietet aber dem Rassisten Sarrazin immer wieder gerne Raum für seine Ausfälle gegen andere Menschen und vor alle gegen die arbeitende Bevölkerung.
Sport sollte die schönste Nebensache der Welt sein, wobei ich auch da eher an Sex denken würde, aber Sport ist heute eine ekelhafte Verquickung von verquerem Nationalismus und Propagandashow. Panem et circenses:
Der Ausdruck panem et circenses (klat. [ˈpaːnɛm ɛt kɪrˈkeːnseːs]) (Akkusativ von panis et circenses) stammt vom römischen Dichter Juvenal[1]. Er bedeutet „Brot und Zirkusspiele“. Juvenal kritisiert in seiner Satire, dass das römische Volk in der Zeit der funktionierenden Republik noch selbst die Macht an Feldherren verliehen und Beamte gewählt habe, jetzt aber sich ängstlich und entpolitisiert nur noch diese beiden Dinge wünsche: Brot und Spiele.
Schon Fronto[2] berichtet von Kaiser Trajan, dieser habe Massenunterhaltungen besonders gepflegt, in der festen Meinung, "dass das römische Volk insbesondere durch zwei Dinge, Getreide und Schauspiele, sich im Bann halten lasse"
Man sollte es doch da eher mit Erich Kästner halten, der uns geraten hat, von dem Kakao durch den wir gezogen werden nicht auch noch zu trinken. Die Frage aber bleibt warum wir uns durch den Kakao ziehen und so leicht ablenken lassen?
Tags für diesen Artikel: ablenkung, deutschlandlied, fahne, fußballnationalmannschaft, hymne, olympia london 2012, propaganda, sportförderung
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