Gentechnik, Saatgut - Kleine Lichtschimmer und neue Gefahren
Da ist es dann schon ein netter kleiner Lichtschimmer, wenn der Europäische Gerichtshof entscheidet, das nicht registriertes alte Saatgutsorten regional in geringen Mengen gehandelt werden dürfen, was nichts anderes bedeutet, als das alte Sorte die nicht mehr oder noch nie registriert waren, in sehr eng begrenztem Rahmen weiter vermehrt und gehandelt werden dürfen. Das ist zwar nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist ein erster Riss in der Fassade der Weltherrscher.
Natürlich wird weiterhin von diesen Firmen ein Krieg gegen die Menschen und freies Saatgut geführt, der vor allem durch Genpatente und Auskreuzung realisiert wird. Dieser Krieg ist schon so gut wie verloren. Aber dieses Gerichtsurteil und der Kampf des Percy Schmeiser gegen Monsanto beweisen, dass immer noch Gegenwehr möglich ist.
Ein mögliches Tor für weitere Gegenwehr, wäre das Eingeständnis von Monsanto, das gentechnisch verändertes Futter selbstverständlich auch das Fleisch der Tiere verändert die damit gefüttert werden. Monsanto hat dies in einem Patentantrag offiziell zugegeben und den Patentantrag auch offiziell damit begründet. Geht man davon aus, das Monsanto in Patenten nicht lügt, gilt das also auch für alle anderen gentechnisch veränderten Lebensmittel, aber auch für normale Zuchten. Demnach wäre also der Züchter oder Hersteller von Saatgut auch für die Folgen seines Produktes verantwortlich und müsste dementsprechende finanzielle Rücklagen zur Wiedergutmachung im Schadensfall schaffen.
Ein solcher Schadensfall könnte schneller eintreten als man bisher glaubte. Forscher um den Evolutionsbiologen Prof. Axel Meyer von der Universität Konstanz haben herausgefunden, das es einen artübergreifenden Gentransfer gibt, den man bisher nicht für möglich gehalten hat. Dabei wurden im Erbgut von Katzenwelsen, Lachsen und anderen Fischen die fast gleiche Gensequenz gefunden, die sich nur minimal unterscheidet. Diese Gensequenz ist ein Tc1-Element, ein sogenanntes Transposon. Sie können ihre Position im Erbgut augenscheinlich selbstständig verändern indem sie sich an eine beliebige Stelle kopieren.
In dem beschriebenen Fall sieht es so aus, als sei das Transposon zunächst von einem Fisch in einen Fischparasiten, die Neunaugen gewandert und hat sich von dort aus auf Fischläuse und Wimperntierchen, aber eben auch auf andere Fischarten übertragen. Während bei Bakterien solche Vorgänge schon seit längerem bekannt sind, sind sie auf einer solch relativ hohen Entwicklungsstufe bisher unvorstellbar gewesen und es bedarf sicherlich noch weiterer Forschung um die Ursachen und möglichen Gefahren wirklich einschätzen zu können.
Bei der gentechnischen Veränderung von Pflanzen und Tieren werden ähnliche Mechanismen verwandt und es entstehen durchaus Wanderungsphänomene von Erbgutsequenzen die völlig überraschende Ergebnisse zeigen. Selbstverständlich auch gefährliche Ergebnisse, die aber unter Laborbedingungen und wenn sie frühzeitig erkannt werden, leicht auszumerzen sind. Was aber, wenn sie nicht erkannt werden oder erst im Freiland auftreten, weil nur da alle Komponenten für einen Transfer verfügbar sind. Die Folgen sind unabsehbar. Wohlgemerkt. Es gibt z. Zt. keinen Beweis dafür, dass solch ein Gentransfer bei gentechnisch veränderten Tieren und Pflanzen auftritt. Aber es gibt auch keinen Gegenbeweis. Es gibt einfach keine Kontrollmechanismen.
Aktuell kann also nur gefordert werden, dass die Politik entsprechende Forschungen und Kontrollen vorschreibt. Heute weiß man, das menschliche Parasiten sich auf das menschliche Verhalten auswirken können. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Toxoplasma gondii, das die Selbstmordneigung bei Ratten und Menschen zu steigern scheint. Auch hier bewegt man sich noch auf wissenschaftlichem Neuland. Aber die Gefahr wird immer realer. Mit nur etwas Pech, wird die Menschheit am Ende nicht durch das Ende der Sonne oder einen Atomkrieg vernichtet, sondern durch ein paar gierige Saatgutbuden, die wie die Zauberlehrlinge, die Folgen ihres Tuns nicht bedenken.
Da diese Firmen nur die Gier nach Gewinn antreibt, ist mit dem Einsatz von Verstand nicht zu rechnen. Verantwortungsgefühl ist den heutigen Managern völlig unbekannt und ethisch ist für die nur, was maximalen Gewinn bringt. Man könnte diese Gierschlünde leicht besiegen. Der Verzicht auf billiges Rinder-, Schweine- oder Hähnchenfleisch das mit gentechnisch veränderten Futtermitteln industriell und ohne Rücksicht auf die Natur und die Menschen erzeugt wird, wäre ein Anfang. Das gleiche gilt für Milch und Milchprodukte aus solcher Herstellung.
Natürlich ist das für den Verbraucher hart. Vielleicht kann er sich nur einmal in der Woche noch Fleisch leisten. Aber dafür dann gutes und relativ sicheres Fleisch. Es ist übrigens kein Wunder das gerade eine "wissenschaftliche" Studie veröffentlicht wurde, die darauf hinweist, das es ernährungstechnisch keinen Unterschied zwischen biologisch und industriell erzeugten Agrarprodukten gibt. Forschungsinstitute sind auf Drittmittel angewiesen und wer die Kapelle bezahlt, der bestimmt auch welches Lied gespielt wird.
Natürlich wird weiterhin von diesen Firmen ein Krieg gegen die Menschen und freies Saatgut geführt, der vor allem durch Genpatente und Auskreuzung realisiert wird. Dieser Krieg ist schon so gut wie verloren. Aber dieses Gerichtsurteil und der Kampf des Percy Schmeiser gegen Monsanto beweisen, dass immer noch Gegenwehr möglich ist.
Ein mögliches Tor für weitere Gegenwehr, wäre das Eingeständnis von Monsanto, das gentechnisch verändertes Futter selbstverständlich auch das Fleisch der Tiere verändert die damit gefüttert werden. Monsanto hat dies in einem Patentantrag offiziell zugegeben und den Patentantrag auch offiziell damit begründet. Geht man davon aus, das Monsanto in Patenten nicht lügt, gilt das also auch für alle anderen gentechnisch veränderten Lebensmittel, aber auch für normale Zuchten. Demnach wäre also der Züchter oder Hersteller von Saatgut auch für die Folgen seines Produktes verantwortlich und müsste dementsprechende finanzielle Rücklagen zur Wiedergutmachung im Schadensfall schaffen.
Ein solcher Schadensfall könnte schneller eintreten als man bisher glaubte. Forscher um den Evolutionsbiologen Prof. Axel Meyer von der Universität Konstanz haben herausgefunden, das es einen artübergreifenden Gentransfer gibt, den man bisher nicht für möglich gehalten hat. Dabei wurden im Erbgut von Katzenwelsen, Lachsen und anderen Fischen die fast gleiche Gensequenz gefunden, die sich nur minimal unterscheidet. Diese Gensequenz ist ein Tc1-Element, ein sogenanntes Transposon. Sie können ihre Position im Erbgut augenscheinlich selbstständig verändern indem sie sich an eine beliebige Stelle kopieren.
In dem beschriebenen Fall sieht es so aus, als sei das Transposon zunächst von einem Fisch in einen Fischparasiten, die Neunaugen gewandert und hat sich von dort aus auf Fischläuse und Wimperntierchen, aber eben auch auf andere Fischarten übertragen. Während bei Bakterien solche Vorgänge schon seit längerem bekannt sind, sind sie auf einer solch relativ hohen Entwicklungsstufe bisher unvorstellbar gewesen und es bedarf sicherlich noch weiterer Forschung um die Ursachen und möglichen Gefahren wirklich einschätzen zu können.
Bei der gentechnischen Veränderung von Pflanzen und Tieren werden ähnliche Mechanismen verwandt und es entstehen durchaus Wanderungsphänomene von Erbgutsequenzen die völlig überraschende Ergebnisse zeigen. Selbstverständlich auch gefährliche Ergebnisse, die aber unter Laborbedingungen und wenn sie frühzeitig erkannt werden, leicht auszumerzen sind. Was aber, wenn sie nicht erkannt werden oder erst im Freiland auftreten, weil nur da alle Komponenten für einen Transfer verfügbar sind. Die Folgen sind unabsehbar. Wohlgemerkt. Es gibt z. Zt. keinen Beweis dafür, dass solch ein Gentransfer bei gentechnisch veränderten Tieren und Pflanzen auftritt. Aber es gibt auch keinen Gegenbeweis. Es gibt einfach keine Kontrollmechanismen.
Aktuell kann also nur gefordert werden, dass die Politik entsprechende Forschungen und Kontrollen vorschreibt. Heute weiß man, das menschliche Parasiten sich auf das menschliche Verhalten auswirken können. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Toxoplasma gondii, das die Selbstmordneigung bei Ratten und Menschen zu steigern scheint. Auch hier bewegt man sich noch auf wissenschaftlichem Neuland. Aber die Gefahr wird immer realer. Mit nur etwas Pech, wird die Menschheit am Ende nicht durch das Ende der Sonne oder einen Atomkrieg vernichtet, sondern durch ein paar gierige Saatgutbuden, die wie die Zauberlehrlinge, die Folgen ihres Tuns nicht bedenken.
Da diese Firmen nur die Gier nach Gewinn antreibt, ist mit dem Einsatz von Verstand nicht zu rechnen. Verantwortungsgefühl ist den heutigen Managern völlig unbekannt und ethisch ist für die nur, was maximalen Gewinn bringt. Man könnte diese Gierschlünde leicht besiegen. Der Verzicht auf billiges Rinder-, Schweine- oder Hähnchenfleisch das mit gentechnisch veränderten Futtermitteln industriell und ohne Rücksicht auf die Natur und die Menschen erzeugt wird, wäre ein Anfang. Das gleiche gilt für Milch und Milchprodukte aus solcher Herstellung.
Natürlich ist das für den Verbraucher hart. Vielleicht kann er sich nur einmal in der Woche noch Fleisch leisten. Aber dafür dann gutes und relativ sicheres Fleisch. Es ist übrigens kein Wunder das gerade eine "wissenschaftliche" Studie veröffentlicht wurde, die darauf hinweist, das es ernährungstechnisch keinen Unterschied zwischen biologisch und industriell erzeugten Agrarprodukten gibt. Forschungsinstitute sind auf Drittmittel angewiesen und wer die Kapelle bezahlt, der bestimmt auch welches Lied gespielt wird.
Tags für diesen Artikel: auskreuzung, bayer, gentechnik, gentransfer, genveränderung, horizontal, krieg, monsanto, parasiten, patente, syngenta
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Eines der ersten Gesetze, das die frisch installierte Regierung im Irak verabschiedete, verbot die traditionelle Landwirtschaft, in der der Landwirt einen Teil der Ernte zur Aussaht behielt. Statt dessen "dürfen" sie jetzt lizenzierten Gendreck der Befreier aussähen.
Selbiges Gesetz wurde neulich von der "Regierung" in Libyen durchgewunken.
Es wird aber nicht nur genetisch aufgerüstet, alles was dem Gendreck zuwiderläuft, wird niedergemacht:
In Frankreich hat die Pharma/Chemie-Mafia im "Brennesselkrieg" durchgesetzt, dass man den jahrhundertelang genutzten Brennesselsud nicht mehr zum Düngen oder zur Schädlingsbekämpfung nutzen darf.
"75.000 Euro Strafandrohung für das Verbreiten von jahrhundertelang bekannten Informationen über die Jauche Herstellung, weil es “keine Marktzulassung” gäbe" ( http://www.lokalkompass.de/wesel/natur/der-brennessel-krieg-d199396.html )
Weitere subversive Kulturtechniken ohne Marktzulassung:
Hasso in die Rabatten kacken lassen, Stickstoffdüngung durch Urin, Kaffeeprot auf den Beeten verteilen, in den Blumentopf aschen. Wer sich im Wald entleert, begeht quasi schon ein Akt des Wirtschaftsterrorismus und der Kompost im Garten ist aus Sicht von Big Pharma ein Brutherd der Subversion.
Schöne neue Welt.
und wie wollt ihr 9 Mia Menschen in 2050 ernähren he etwa mit Bioprodukten??? Sorry aber dann wird es zu wenig zu essen geben für die ganze Menschheit und daraus folgt dann einen neuen Weltkrieg - Krieg um Nahrungsmittel.
Gruss.