Et jibt so Momente im Leben, da muss man einfach mal laut aufschreien vor Freude. Meist sind das Momente der Schadenfreude, aber auch Schadenfreude ist ja ehrliche Freude, wenn sie von Herzen kommt.
Wie jeder weiß, würde ich Ulfkotte und Pax Europa gerne den Marsch durch Brüssel gönnen, zum einen weil ich das Demonstrationsrecht für höheres Rechtsgut erachte, als die Gefahr, die durch die öffentliche Darstellung, einer bestimmen Gesinnung, zu Tage kommt.
Zum anderen weil ich hoffe, das mir mein Freund Udo Ulfkotte, den Worch macht, und mit ein paar verlorenen Hanseln durch die Gegend marschiert, wie es uns die Dänen auf ihrem Volkswandertag ja so schön vorgemacht haben, oder weil ich erwarte, das die Anhängerschaft ihr wahres Gericht zeigt, was nicht nur gut für ein paar Prozesschen wäre, sondern auch klar macht, warum ich dieses Denken bekämpfe.
So eine Horde in Springerstiefeln und mit spärlichen Haarwuchs, damit das Hirn bei der Bierbestellung nicht zu warm läuft. Die sind immer nett und haben eine dermaßen ausgeprägte Rhetorik, das auch einem Bildzeitungsleser klar wird, wozu man die gebrauchen kann.
Leider habe ich mich wohl zu früh gefreut. Die Demonstration wird wahrscheinlich leider nicht stattfinden. Der Rechtsanwalt des Vlaamse Belang, der Herrn Udo Ulfkotte und/oder Pax Europa vor Gericht vertritt, hat leider das flämische Oberverwaltungsgericht angerufen, obwohl der wesentliche Antrag in französisch abgefasst war und damit das französischsprachige Oberverwaltungsgericht zuständig gewesen wäre. Allerdings ist davon auszugehen, das Coveliers durchaus sehr bewusst ein flämisches Gericht ausgewählt hat, da dort aus politischen Gründen die Stimmung etwas besser für bestimmte Gesinnungen sein soll.
Das ist ein übliches Rechtsproblem in Ländern mit mehrsprachlichen Gerichten und wird meist dadurch umgangen, das man Anträge an beiden Gerichten stellt. Dies hat man in diese Fall wohl nicht getan, wie PI und Pax Europa gleichlautend berichten. Künstlerpech, besonders wenn man bedenkt, das der Senator des Vlaamse Belang, Hugo Coveliers, von Herrn Ulfkotte als der meistgeachtete Anwalt Belgiens präsentiert wurde. Es ist anzunehmen, das der auch das meiste Geld in Belgien kosten dürfte. Damit ist es wirklich an der Zeit, sich aufzuraffen und Geld für Ulfkotte und Pax Europa zu spenden, wobei ich nicht so genau weiß, ob die Kosten für Herrn Ulfkotte, auch mit dem Geld, das an Pax Europa gespendet wurde, beglichen werden können. Da war irgendwas mit der Gemeinnützigket.
Auf jeden Fall zeigten sich Ulfkotte und Coveliers nach Meinung von HLN.be sichtlich geschockt wenn ich meinen geringen Sprachkenntnissen trauen darf:
Udo Ulfkotte, een van de organisatoren van de manifestatie, en VLOTT-senator Hugo Coveliers, die optrad als raadsman voor Ulfkotte, zeiden na afloop van de zitting geshockeerd te zijn over het advies
Aber noch ist Brüssel nicht verloren. PI , Pax Europa, Deus Vult Caritatem rufen trotzdem zu touristischen Besuchen der belgischen Hauptstadt auf und Ulfkotte erklärt dies sogar gegenüber The Brussels Journal:
However, whether or not the demonstration will be permitted, Europeans who oppose the islamization of their continent will convene on Tuesday 11 September at 12 am (noon) at the Schuman Square (Rond-Point Schuman), in front of the Berlaymont building, the headquarters of the European Commission, to hold one minute of silence for the victims of 9/11/2001.
Zwar ist der Text von den Seiten Pax Europas verschwunden, mit dem angekündigt wurde, dem Brüsseler Bürgermeister Freddy Thielemans, sein 63. Geburtstag dadurch verdorben werden sollte, das XXXXXXXXXXX Touristen die muslimischen Wohnviertel Belgiens besuchen. Allerdings verwahre ich auch die Dinge, die bei Pax Europa zufälligerweise verloren gehen:
Mitglieder von Pax Europa und unseren europäischen Partnerorganisationen wurden von belgischen Freunden zur Geburtstags-Überraschungs-Party für den sozialistischen Bürgermeister eingeladen. Der Bürgermeister hat das Menschenrecht, an seinem 63. Geburtstag entsprechend seiner großartigen Leistungen gebührend gewürdigt zu werden. Dazu wollen wir einen kleinen Beitrag leisten. Wir haben uns zudem dazu entschlossen, am 11. September rein privat auch einmal als Touristen jene islamischen Stadtviertel von Brüssel touristisch zu erkunden, vor deren Ausschreitungen der Bürgermeister offenkundig so viel Angst hat. Wir hielten den Islam bislang immer für eine "Religion des Friedens" und sind begierig zu erfahren, warum der Bürgermeister Angst vor Muslimen hat. Wir werden also als Geburtstags-Gratulanten oder als Touristen - ohne DEMONSTRATION ! - einen lustigen Tag in der europäischen Hauptstadt verbringen. Einige Kamerateams, die eigentlich die Demonstration hatten begleiten wollten, haben schon spontan zugesagt, ebenfalls bei der Party und auch der touristischen Begehung anwesend zu sein. Zudem haben uns viele Brüsseler inzwischen angeboten, uns an jenem Tag als Touristenführer die kutlurellen Bereicherungen in der europäischen Hauptstadt zu zeigen. Unsere belgischen Anwälte werden ebenfalls aus touristischem Interesse anwesend sein. Nochmals: Wir kommen rein privat und es gibt KEINEN Verantwortlichen des Touristenprogramms...
Die Drohungen gegen Brüssel werden auch wie gewohnt verteilt. Deus Vult Caritatem schreibt am 26.08.07:
Lasst uns an diesem Sonntag gemeinsam dafür beten, dass das mit dem Brüsseler Demo-Verbot befasste belgische Gericht diese Woche im Sinne der Grund- und Freiheitsrechte der Bürger Europas entscheiden wird! Sollte das Gericht anders entscheiden, wollen wir die Sache trotzdem in Gottes Hände legen. Denn sie wird dann auch in diesem Falle auf geheimnisvolle Weise gute Früchte tragen...
Zur Inspiration und Aufmunterung: Heute fand in Dänemark eine kleine "Demo für die Brüsseler Demo" statt, an der auch eine unserer Mitstreiterinnen beteiligt war. Näheres unter www.politicallyincorrect.de.
PI ist zur Zeit etwas vorsichtiger und bemerkt:
Fest steht schon jetzt, dass zahlreiche verhinderte Demonstranten sich als touristische Besucher am 11. September in Brüssel aufhalten und gemeinsame Aktionen des zivilen Ungehorsams unterhalb des Demonstrationscharakters durchführen werden.
Aber es wird wohl alles nicht so schlimm werden. Die Häuser in Brüssel sind massiv gebaut und die haben dort auch eine leistungsfähige Polizei. Am Morgen des 13. September wissen wir alle mehr.





















Allerdings tippe (hoffe) ich mal darauf, das er daran unschuldig ist. So blöd kann ein Einzelner doch hoffentlich gar nicht sein. Wie Huib Riethof mitteilt, gibt es über Shop Link auf der Ulfkotte / Pax Eurpa Akte-Islamwebsite seltsame Devotionalien ...