Ich bin ein großer Fan der NachDenkSeiten aber ich bin nicht bereit ein totes Pferd aufzuzäumen, zu satteln oder gar so zu tun, als ob ich es reite.
Dringende Bitte an unsere Leser: Fordern Sie Ihre SPD-Abgeordneten zur fraktionsinternen namentlichen Abstimmung über die Bahnprivatisierung auf.
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Am Freitag der kommenden Woche berät die SPD-Bundestagsfraktion in einer Klausur auch über den Gesetzentwurf zur Privatisierung der Bahn. Bitten Sie Ihren örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten darum, eine namentliche Abstimmung in seiner Fraktion zu beantragen. Wenn öffentlich wird, wie die einzelnen Abgeordneten bei dieser entscheidenden Abstimmung votiert haben, dann könnte es diese zum Nachdenken vor der Abstimmung bringen. Albrecht Müller.
Es tut mir sehr leid lieber Albrecht Müller, aber alle Erfahrungen mit Abgeordneten der SPD seit Schröders Regierungsantritt, zeigen ganz deutlich, das denen mit Verstand nicht zu kommen ist. Von denen Nachdenken zu verlangen ist geradezu eine Infamie. Wir könnten höchstens versuchen sie zu kaufen, aber wo wollen wir all das Geld her nehmen. Wir sind doch nicht die Allianz oder die Deutsche Bank. Wir sitzen auch nicht in den Ministerien wie die Großlobbyisten.
Nein Albrecht Müller, sie müssen sich davon verabschieden, das SPD noch irgendwas mit Demokratie oder gar mit Sozial zu tun hätte. Die SPD ist nur eine von den vielen neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Parteien die unsere Parlamente verunzieren. Sie würden doch auch nie von einem FDP-Mitglied erwarten des es denkt. Politiker sind wie Manager, sie tragen nur das Geld weg, aber keine Verantwortung. Geben sie diesen Leuten nicht noch das Gefühl, wir würden an sie glauben. Machen sie die bitte nicht noch wichtig. Es macht keinen Sinn denen zu schreiben.
Wir können sie zwar nicht abwählen, aber wir müssen sie nicht auch noch in ihrem Irrsinn unterstützen. Wer wissen will, wie es mit der Bahn enden wird sollte beim Oeffinger Freidenker nachlesen, wie es jetzt in England aussieht:
In London ist eines der größten PPP-Prestigeobjekte grandios gescheitert: die Metronet, die einen Großteil des Londoner U-Bahnnetzes übernehmen sollte. Wie so häufig wurden von den Marktapolegeten die großen Gesetze der neoliberalen Heilslehre verkündet: Privat macht besser, weil Markt. Staat macht schlechter, weil kein Markt. Mehrere tödliche Unfälle und marode Bahnsysteme später scheint sich zumindest in Teilen ein Umdenken anzubahnen.
Die staatliche TfL will die Linien der Metronet wieder komplett übernehmen
In Deutschland wird es allerdings auch nach tausenden von Toten kein Umdenken geben, weil Mohn/Bertelsmann als die großen PPP-Profiteure über ihre Medienmacht erklären werden, das der kleine Lokführer, nach einer 14-Stunden Schicht für drei Euro je Stunde, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden ist und PPP ansonsten natürlich das Beste ist was der Menschheit geschehen könne.
Das ganze natürlich unter dem Beifall der INSM und unserer Politiker und die Staatsanwälte werden dafür sorgen das der Lokführer vier mal lebenslänglich plus Sicherungsverwahrung bekommt und seine Familie alles bis auf je ein Stück Kleidung als Wiedergutmachung abgeben müssen.
Lieber Albrecht Müller. Sehen Sie der Realität ins Auge. In Deutschland hilft kein Reden mehr. Hier hilft auch kein anständiger Aufstand mehr. Wir brauchen eine Revolution, die uns von diesen Parteien und dieser Justiz befreit. Wir müssen im Bereich des Rechts bei Null anfangen und das möglichst ohne Verlust an Menschenleben.























eine Bewertung der SPD MDBs, der der SPD oder um ähnliches. Da unterscheiden
wir uns nicht. Es geht darum, jede Mögloichkeit zu nutzen, um den Irrsinn zu
unterbinden. Dass die Chancen groß sind, habe ich nicht behauptet. Aber auch
die Decouvrierung ist was wert.
Schönen Gruß
AM
Es geht nicht mehr darum den einen Irrsinn zu unterbinden, sondern den Irrsinn an sich zu stoppen. Deshalb plädiere ich dafür die SPD rechts liegen zu lassen, wo sie sich selbst hingestellt hat und keine Hoffnung mehr auf sie zu setzen.
Das fällt auch mir immer wieder schwer. Die SPD kann mich heute noch jederzeit enttäuschen, es hängt immer noch eine Menge Herzblut daran.
Wir brauchen Direkte Wahlen damit die Abgeordneten wieder die Bürger vertreten und nicht gekaufte Parteien. Wir müssen praktisch neu anfangen.
Dafür wird jede Kraft gebraucht.
http://www.freitag.de/2000/10/00102001.htm
Wir brauchen Direkte Wahlen damit die Abgeordneten wieder die Bürger vertreten und nicht gekaufte Parteien
Ich halte es für etwas wagemutig, direkte Wahlen als Königsweg hin zu "ehrlicheren/kompetenteren what ever" Abgeordneten zu sehen.
Betrachte ich mir die Ergebnisse der letzten BT wahl, wären die FDP raus aus dem Parlament, die Grünen und Die Linke nahezu zur Bedeutungslosigkeit geschrumpft.
Die beiden "großen" Parteien haben qua Mitgliederzahlen und finanziellen Mitteln, Medienpräsenz u.a., einen Vorteil, der sich auch bei Direktwahlen durchsetzen würde.
Und dann zählt auch für diese Abgeordneten im Bundestag wieder der Fraktionszwang (wollen ja wieder aufgestellt werden bei der nächsten Wahl).
Auch Vergleiche mit Ländern, wie GB, die ein eher durch Direktwahl geprägtes Parlament haben, lassen mich daran zweifeln, dass diese Änderung größere Änderungen in anderen Bereichen bringen würde.
Fügst du dann noch eine Wahlpflicht hinzu werden die Bürger handeln müssen und schon bei der Kandidatenauswahl ein ernstes Wort mitreden.