Die Geißel für Köln, Kardinal Meisner hat wieder einmal zugeschlagen:
Für eine christliche Kirche und speziell den Kölner Dom hätte sich der Erzbischof „etwas anderes, nicht so eine Beliebigkeit“ gewünscht, sagte ein Sprecher des Erzbistums am Donnerstag. Die Kölner Zeitung „Express“ zitierte den Kardinal mit den Worten: „Das Fenster passt nicht in den Dom. Es passt eher in eine Moschee oder in ein Gebetshaus.“ Dazu sagte der Erzbistumssprecher, Meisner habe gesagt, das Richter-Fenster könne „genauso gut in einer Moschee hängen“. Das Kunstwerk war am Samstag feierlich eingeweiht worden.
Mit dem Verweis auf die Moschee habe Meisner gemeint, dass es im Islam ein ausdrückliches Bilderverbot gebe und dass das neue Dom- Fenster ohne figürliche Abbildungen daher auch in einer Moschee möglich sei. Er verstehe die Aufregung um das Thema nicht: „Über Kunst kann man streiten und der Kardinal hat eben seine eigene Meinung“, sagte Christoph Heckeley.
Es ist schon seltsam das Meisner, der ja laut seiner Herkunft und wie ich aus persönlicher leidvoller Anschauung weiß, der deutschen Sprache durchaus mächtig ist, ständig einen Dolmetscher braucht, der Meisner-Deutsch in einigermaßen vertretbares Deutsch umwandelt oder vielmehr umdeutet. Meisner weiß sehr genau was er sagt, und wählt seine Worte gerne bewusst diffamierend gegenüber anderen, weil er ja ein Mann Gottes zu sein glaubt und ihm Sonderrechte zustehen.
Ich halte ihn weder für einen Mann Gottes, noch möchte ich ihm oder dem Gott, für den er steht, irgendwelche Sonderrechte einräumen. Das Fenster mag meinetwegen auch hässlich sein. Meisners verräterische und hetzende Sprache ist auf jeden Fall viel hässlicher.
Was den Dom angeht da lob ich mir meinen Heine
Ja, kommen wird die Zeit sogar,
Wo man, statt ihn zu vollenden,
Die inneren Räume zu einem Stall
Für Pferde wird verwenden.
Vielleicht liefert Heine ja auch die Erklärung warum Köln heute so hart mit Meisner bestraft wird:
Zu Köllen kam ich spätabends an,
Da hörte ich rauschen den Rheinfluß,
Da fächelte mich schon deutsche Luft,
Da fühlt ich ihren Einfluß -
Auf meinen Appetit. Ich aß
Dort Eierkuchen mit Schinken,
Und da er sehr gesalzen war,
Mußt ich auch Rheinwein trinken.
Der Rheinwein glänzt noch immer wie Gold
Im grünen Römerglase,
Und trinkst du etwelche Schoppen zuviel,
So steigt er dir in die Nase.
In die Nase steigt ein Prickeln so süß,
Man kann sich vor Wonne nicht lassen!
Es trieb mich hinaus in die dämmernde Nacht,
In die widerhallenden Gassen.
Die steinernen Häuser schauten mich an,
Als wollten sie mir berichten
Legenden aus altverschollener Zeit,
Der heil'gen Stadt Köllen Geschichten.
Ja, hier hat einst die Klerisei
Ihr frommes Wesen getrieben,
Hier haben die Dunkelmänner geherrscht,
Die Ulrich von Hutten beschrieben.
Der Cancan des Mittelalters ward hier
Getanzt von Nonnen und Mönchen;
Hier schrieb Hochstraaten, der Menzel von Köln,
Die gift'gen Denunziatiönchen.
Die Flamme des Scheiterhaufens hat hier
Bücher und Menschen verschlungen;
Die Glocken wurden geläutet dabei
Und Kyrie eleison gesungen.
Dummheit und Bosheit buhlten hier
Gleich Hunden auf freier Gasse;
Die Enkelbrut erkennt man noch heut
An ihrem Glaubenshasse. -























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