Das sind genau die Art von Nachrichten die niemand und sicherlich auch nicht Israel hören möchte:
Das israelische Militär hat eingeräumt, dass drei palästinensische Kinder, die am Mittwoch im nördlichen Gazastreifen durch eine israelische Panzergranate getötet worden waren, lediglich spielten. Der Panzerbesatzung sei es auf Grund von Luftaufnahmen unmöglich gewesen, die Drei in der Nähe der Grenzsperranlagen bei Beit Hanun als spielende Kinder zu erkennen.
Ich glaube dem israelischen Militär. Nicht etwa weil es wahrheitsliebener als andere Militärs wäre, sondern weil es auf den dramatischen Fehler hinweist, der immer dann passiert, wenn reguläre Truppen versuchen, gegen Partisanen zu kämpfen. Man kann mit einem Mähdrescher nicht sinnvoll Kopfsalat ernten und wer mit einem Maschinengewehr Kaninchen jagt wird nicht einmal mehr Hackfleisch bekommen.
Das ändert sich auch nicht, wenn man die Partisanen, Terroristen nennt. Eine reguläre Armee tut sich bei der Bekämpfung von Partisanen genauso schwer wie eine Polizeitruppe. Der Blutzoll unbeteiligter Zivilisten ist einfach viel zu hoch. Die deutsche Wehrmacht hat im zweiten Weltkrieg ganze Ortschaften, als Strafe für Partisaneneinsätze von der Erdoberfläche getilgt. Die Amerikaner bomben, dank deutscher Tornado-Bilder afghanische Dörfer weg, während die Partisanen aus weiter Entfernung zusehen.
Jeder dieser Einsätze aber schafft neuen Hass. Wenn der Vater eines dieser von den Isralies getöteten Kinder nun verständlicherweise keine Sinn mehr in seinem Leben sieht, und sich in einem Bus in Haifa mit den Insassen in die Luft sprengt, werden wieder Väter und Brüder keinen Sinn mehr im Leben sehen und andere töten. Ein Kreislauf.
Ich weiß nicht wer Henne und wer Ei ist. Ich weiß das Deutschland durch den Holocaust viele Juden geradezu nach Israel gezwungen hat, die sonst vielleicht nicht dort hingegangen wären und ich weiß das die Engländer, wie immer zu blöd und zu feige waren, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Die sind fast so schlimm wie wir, oder die Amerikaner, wenn es um andere Menschen geht.
Der Knall war vom ersten Tag an da und trotzdem dürfen wir auch nicht die Palästinenser vergessen, die gerne Land verkauft haben, nur um sich schnellstens aus der Gegend absetzen zu können. Gibt es eine Lösung für Israel und Palästina. Ich glaube nicht. Die zwei Staaten-Theorie ist völliger Quatsch, weil ein nicht lebensfähiges Palästina immer ein Krisenherd bleibt.
Ein Staat mit einem gleichen Wahlrecht wäre die vernünftigste Lösung für alle. Aber Politik und Vernunft sind grundsätzliche Gegensätze. Dazu kommt noch der lange akkumulierte Hass auf auf den jeweils anderen. Nein das wird nicht gehen. Es sei denn der stärkere beginnt mit den vertrauensbildenen Maßnahmen und die Welt unterstützt nur die, die Kompromisse suchen.
Die toten Kinder sind ein Trauerspiel, für ihre Eltern und Verwandten, aber sich auch für diejenigen die sie getötet haben. Es ist viel leichter einen Abzug zu betätigen als mit den Folgen zu leben.























Ich glaube das kann man nicht an der Rasse eines Menschen festmachen, ich glaube nicht an "böse" oder "gute" Rassen.
Wahrscheinlicher ist das ALLE gleich schlimm sind, wenn es um andere Menschen geht. Der Unterschied ist nur durch die unterschiedlichen Möglichkeiten gegeben. Selbst die lieben verfolgten Tibeter würden Rache an den Chinesen nehmen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten, so ist nun mal der Mensch.
Cheers,
Natürlich bedeutet die Tatsache Opfer gewesen zu sein nicht, das man nicht zum Täter werden könnte.
Da haben wir genügend Beispiele. Allerdings haben die Tibeter eine ziemlich entspannte Haltung zu sich selbst und den Chinesen. In der Masse scheint es denen, soweit ich es als 2 Wochen Touri mitbekommen habe, ziemlich egal zu sein, wer sie verarscht. Ob das das tägliche Lama ist oder der chinesische Provinzkommandeur, der gar nichts versteht.