Nun ist er aber beleidigt der Franz Müntefering. Spielstand Müntefering/Schröder gegen die SPD 14 : 23. Das ist dann aber doch einmal ein erfrischendes Ergebnis. Ein solches Ergebnis mag zwar unsere Medien überraschen, alle Freunde der deutschen Sozialdemokratie wird es begeistern. Es ist völlig verständlich und richtig das Müntefering nun nicht mehr als Parteichef kandidieren will. Auch als Arbeitsminister ist er nicht mehr tragbar. Außer ihm selbst und der Schröderclique wollte ihn sowieso keiner mehr. Er kann seinen Wasserhövel gleich mitnehmen in den Ruhestand. Der ist als Bundesgeschäftsführer auch nicht mehr tragbar.
Natürlich hat der Schröder und mit ihm sein bayrischer Dampfplauderer Stiegler davor gewarnt das sich die SPD endlich von ihm und dem Verräter Clement, sowie seinem Vasallen Müntefering trennt. Schröder will einfach nicht begreifen, das in der SPD, wie auch in der gesamten Republik er und sein Antimenschenminister Clement vollständig erledigt sind. Die SPD befreit sich. Clement und Schröder können jetzt in Ruhe die Bestechungsgelder kassieren, die von Herrn Kannegiesser und seinen Freunden natürlich anders definiert werden. Sie können dann als käufliche Pausenclowns wie Oswald Metzger durch die Lande tingeln, bis auch der Kannegiesser verjagt ist. Für die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten ist nämlich Götterdämmerung angesagt.
Die Herrschaften die im Kabinett Schröder so schön artig die Menschen in diesem Lande geschröpft haben um ein paar Milliardären das Arschloch zu pudern, sollten sich jetzt allerdings die Frage stellen, ob es für sie nicht auch Zeit ist, die Flucht zu ergreifen. Die Damenriege kann ohne Verlust für dieses Land gerne gehen. Ihre Arbeit war Mist in höchster Vollendung. Sie sollten einer Erneuerung der SPD nicht mehr im Wege stehen.
Allerdings dürfen die Landesfürsten wie Matthias Platzeck und Klaus Wowereit jetzt nicht mehr zögern neue Aufgaben innerhalb der Partei und der Bundesregierung zu übernehmen. Kurt Beck ist sicher kein Mann mit Zukunft mehr.
Schlußendlich sollten die Parteigremien noch einmal darüber nachdenken, ob nicht eine Sondierungsrunde mit der Linken/PDS denkbar ist, bevor in einer großen Koalition die letzten Sicherungsleinen unseres Sozialsystems gekappt werden.
Ohne die Schröderbande ist Poltik in Deutschland wieder machbar. Politik für die Menschen in diesem Land. Für die Unternehmer und die Arbeitslosen gleichzeitig. Beide benötigen Ruhe und Sicherheit, langfristiges Denken. Wir können den Haushalt sanieren, die Arbeitslosigkeit bekämpfen und das Sozialsystem verbessern. Gleichzeitig.
Beginnen wir damit ein Existenzminimum zu definieren und nennen das Bürgergeld. Schlagen wir 20 Prozent drauf und nennen das Mindestlohn. Versteuern wir Einkommen da wo es entsteht auf Basis des EBITDA und legen wir die Sozialkosten auf alle Einkommensarten um. Dann können wir alle Subventionen sofort streichen.
Lassen wir Privathaushalt und Unternehmen gleiche Abschreibungsmöglichkeiten, bzw. gleiche Absetzbarkeit von Kosten. Begrenzen wir die Abschreibung auf Normalwerte. Nehmen wir Börsenumsatzsteuer und erklären den Handel mit Optionen und Derrivaten zum Glücksspiel. Erweitern wir die Strafe bei Steuerhinterziehung auf den Einzug des Kapitals auf Basis der aktuellen Zinsen der Bundesbank.
Stellen wir Lehrer und Professoren ein und fördern die Ganztagesschule. Machen wir jährlich gleiche Prüfungen in allen Klassen an allen Schulen und Universitäten am gleichen Tag im gleichen Fach. Fördern wir die Schulen, deren Schüler im oberen Drittel liegen und feuern wir die Schulleiter und Lehrer die im unteren Drittel liegen.
Fördern wir Ausbildungsbetriebe die im oberen Drittel der Prüfungsergebnisse liegen und bestrafen wir die im unteren Drittel. Schaffen wir das Handwerksrecht ab und lösen wir die Kammern auf. Streichen wir die Gemeinnützigkeit.
Wenn wir es dann besonders gut machen wollen, sollten wir unser Wahlrecht noch ändern und nur Direktkandidaten zulassen.
Dieser Artikel ist der Zwillingsbruder eines Artikels den Daniel Neun gestern für Radio Utopie geschrieben hat. Bei vielen Themen macht es Sinn, darüber zu sprechen wer einen Artikel schreibt, weil Bloggen eben doch Arbeit ist und nicht nur so ge ...