Dr. Udo Ulfkotte hat das getan, was ich ihm empfohlen habe. Er will jetzt mit der belgischen Polizei zusammenarbeiten, wie im Aboteil von "De Standard Online" zu lesen ist.
Ich habe der Brüsseler Polizei versprochen, daß ich Dienstag selbst nach Brüssel komme, um mit eventuellen Demonstranten (darüber) darüber zu sprechen, dass ich die Demonstration abgeblasen habe,
Das ist ein guter Anfang. Jeder muss die Chance haben, sich gegen die Fehler aus der eigenen Vergangenheit zu stellen. Natürlich fühlen sich die Leute, die ihn als ihren Führer bewundert haben und ihm bedingungslos folgten, nun nicht sehr wohl. Sie sind verletzt weil Ulfkotte eine lange Zeit auf ihrer Seite und für ihre Sache gekämpft hat.
Die Äußerungen von PI, SIOE und dem Ex-Superpolizisten Bart Debie der sowohl die Interessen von Vlaams Belang als auch von Pro Köln vertritt, verraten das sie menschlich zutiefst enttäuscht sind. Allerlei Halbwahrheiten sollen Ulfkotte jetzt zum einen, in eine unwichtigere Rolle zu schieben, um den Verlust kleiner erscheinen zu lassen, ihn zum anderen aber auch persönlich diskreditieren.
Ulfkotte is not a team player in our opinion and this has been shown to its extreme over the last few days with him appearing on media outlets, especially in Belgium, saying HE cancelled the demonstration.
Udo Ulfkotte has declared he intends to start and lead a political party to combat Islamism.
We believe he couldn’t lead a starving donkey to grass. He is a director of Pax Europa. Well, we believe he couldn’t direct a drinking straw into a bottle.
Once again we say, “If Udo Ulfkotte is the best Germany has, to combat the Islamisation of Germany, then God help Germany!”
Ich habe Udo Ulfkotte als einen seltsamen Mann kennengelernt. Anfangs wollte er mit dem Vlaams Belang nichts zu tun haben. Das ist natürlich jedermanns gutes Recht. Bis er dann auf juristische Hindernisse für die Demonstration stiess. Er entdeckte, dass ich quasi perfekt Deutsch spreche, und das schien ihm auf dem Weg durch die Brüsseler Demokratie recht brauchbar zu sein. Auch die Hilfe von Hugo Coveliers erschien ihm sehr nützlich. Erinnert Euch noch an die vorige “Terzake”-Reportage, in der er noch sagte, daß er froh sei, daß der Vlaams Belang die einzige Partei in diesem Land sei, die ihm helfen wolle.
Je dichter jedoch der 11. September kommt, desto mehr seltsame Windungen offenbarte der Mann. Er behauptet, für deutsche Geheimdienste zu arbeiten. Nun, wenn das wirklich so ist, dann erscheint es mir besonders dumm, das so auszuplaudern. Er erklärte im Standaard, er hätte in die Demonstration 250.000 Euro aus seinem persönlichen Vermögen investiert (Interview am 18.08.07, Uit Duitsland komt nog een Kruisvaarder.”Ich führe diese Kampagne ausschließlich aus eigenen Mitteln”.BB)
Schon eher bekam ich ein klägliches mail mit der Frage nach Sponsoren und der Mann behauptete, er hätte seine Harley Davidson schon verkaufen müssen. Auch sein wirklicher Wohnort in Deutschland müsse - im Auftrag der höchsten Deutschen Geheimdienste - geheim bleiben.
Kurzum: Udo Ulkotte ist ein Mann mit viel Phantasie. Was mich noch mehr erstaunt, ist, dass das “sich einlassen” mit dem Vlaams Belang (lies: annehmen von Hilfe) ein Irrtum war. Kann aus seiner Sicht gut sein, aber Ihr könnt Euch fragen: wie ist sowas möglich? Der Mann behauptet, seit Jahren Topjournalist in Krisengebieten gewesen zu sein, eine eigene Firma für “Sicherheitsmanagement” zu haben und jeden in seiner Organisation “gründlich zu screenen”. Da ist es doch peinlich, einen solchen Fehler zu machen, nicht wahr?
Ist es vielleicht möglich, daß Meneer Ulfkotte die Tragweite einer solchen Organisation unterschätzt hat? Daß er nicht die nötigen finanziellen Mittel zusammenkriegt? Einen Schreck bekommen hat? Er behauptet doch, Angst vor einem Anschlag auf seine Familie zu haben. Vielleicht eine Kombination von allen Faktoren.
Diese Stimmen der tiefen Verzweiflung und eines beginnenden Hasses sind eine natürlich Folge der Entwicklung, enthalten aber auch eine Menge Wahrheit. Das Problem liegt darin, das Herr Ulfkotte ein seltsames Verhältnis zur Wahrheit hat. Es waren die deutschen Sicherheitsdienste, die ihn offensichtlich für jemanden hielten, der sich illegal Informationen aus den Diensten geholt hatte und dessen Räumlichkeiten deshalb durchsucht wurden. Die werden jetzt kaum wieder mit ihm zusammenarbeiten.
Die Kölner Polizei hat ja auch ganz deutlich erklärt, das sie in der Lage sei die Sicherheit der Demonstration zu gewährleisten. Sie hat ihn praktisch direkt der Lüge bezichtigt. Genauso wie ihn jetzt die anderen Veranstalter der Demonstration in Brüssel der Lüge bezichtigten, das er der Veranstalter der Demonstration gewesen sei. Allerding haben die ihn bis zum Schluß werkeln lassen.
Ich persönlich glaube immer noch, das er aus den Reaktionen im Internet, der Presse und vielleicht dem Rat von guten Freunden entnommen hat, das seine Demonstrationen auf jeden Fall die Leute anziehen werden, die von der europäischen Staatengemeinschaft als Gefahr erkannt und in unterschiedlicher Form bekämpft werden. Mit denen wollte er nicht gesehen werden, auch wenn er ihre Unterstützung braucht.
Seine Ausgrenzung der Muslime als Gruppe spricht eben nur die Menschen an, die Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass schon auf ihrer grundsätzlichen Agenda haben. Wenn er jetzt konsequent wäre, würde er die Inhalte auf seiner Website Akte Islam ebenfalls entfernen und uns heute Abend in der Fernsehsendung "Was erlauben Strunz" 23:30 Uhr auf N24 öffentlich erklären, das er sich von der Gruppenverdammung entfernt.
Aber dort tritt er wieder einmal als Terrorismusexperte auf. Er wird versuchen, direkt an sein altes Leben vor Pax Europa, Zentrum, Bürger in Wut und Kampf gegen die Fiktion Eurabien, anzuschließen. Ich bezweifle allerdings das sich selbst ein Herr Strunz, auf Dauer darauf einlassen kann, selbst wenn er viele der Positionen von Herrn Ulfkotte vermutlich teilt.
Es muss sich einfach die Frage stellen, ab wann jemand ein Hochschullehrer ist und ab wann die Summe aller kleinen Lügen sämtliche Aussagen in Frage stellen. Ich habe mir das Script für Herrn Dr. Ulfkottes Vorlesungen an der Uni Lüneburg von seinem Server geladen, als es dort noch verfügbar war, und diese marginale Unterstützung der Lehrtätigkeit eines anderen noch nicht enttarnt war. Es ist mächtig dünn und liefert keinerlei neuere Erkenntnisse.
Sein neuestes Produkt, der Whistleblower Newsletter der vierzehntägig für jeweils 29 Euro erscheint, ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber vielleicht weist er ja innere Werte auf. Ich werde ihn sorgfältig studieren.
Trotz aller Zweifel und mancher Besorgnis, bin ich der Meinung das man ihm die Chance geben muss, still in sein altes Gewerbe zurückzukehren und sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen, wenn er das denn will. Wenn er allerdings glaubt, seine alten Vorstellungen in einem neuen Gewand präsentieren zu können, dann muss ihm schonungslos klar gemacht werden, das er weiterhin beobachtet wird.
Solange er nicht erneut auffällig wird, ist das Thema Ulfkotte für mich erst einmal erledigt.




















http://www.phantastische-nachrichten.de/
Der macht kostenlos so etwas ähnliches. Er verkauft Nachrichten die keine sind, weil er sie frei erfindet. Natürlich in Anlehnung an Dinge die tatsächlich passieren.
Strictly confidential - ist nichts anderes als eine Umschreibung für völlig nutzlos. Spökenkiekerei. Aber es macht die Leute die so einen Kram bekommen in ihren eigenen Augen interessanter. Natürlich erzählen sie dem Kollegen sofort alles über die Inhalte, nur um herauszustellen wie wichtig sie sind.
Kennst du die Werbung in der irgendein Idiot eine ganze Zeitung Zeile für Zeile als wichtig kennzeichnet? Genau für diese Leute sind solche Nachrichten.
Der Rest mit etwas Vernunft, lässt solch einen Blödsinn einfach gleich von der Sekretärin in den Reißwolf entsorgen.
In meiner Zeit als sehr leidender Mitarbeiter kamen jede Woche fünf - zehn solcher Papierchen die mein Unternehmen teuer eingekauft hatte, dazu noch ein paar Wirtschaftszeitschriften und ein Early Bird. Alles Müll.
Die Leute die sich in der Zentrale ui, Essen und zum ficken ausführen ließen um sich dabei solchen Mist aufwschwatzen zu lassen, waren die, die noch nie einen Kunden gesehen hatten.
Theoretisch wussten und konnten die alles. Leider war nichts dabei was wir im Unternehmen gebrauchen konnten.
Allerdings hatte ich auch Leute unter mir die so einen Kram spannend fanden. Dafür waren deren Ergebnisse weniger spannend, eher zum heulen.
Aber wer seinen Job nicht kann, ansonsten bedeutungslos ist, zuhause auf der Couch schläft und zum Lachen in den Keller geht, der braucht solche Newsletter oder Briefe.
Früher waren die, wie die Fuchsbriefe wenigstens noch auf tollem Papier gedruckt. Machte was her. Stand zwar auch nichts neues drin, aber sah immerhin gut aus.