Zeit wurde es meiner Meinung nach ja schon lange und ein halbes Jahr ist auch nicht viel, aber ein schöner Anfang. Wie die taz und Heise gleichlautend berichten, versuchte sich der Anwalt Gravenreuth mit den albernsten Ausreden herauszureden:
Das Amtsgericht Tiergarten glaubte ihm gestern nicht, dass er wegen "Chaos" in seinem Büro und mangelnder Rechtskenntnis nicht gewusst habe, dass ihm das Geld nicht mehr zustand. Er hatte sich damit verteidigt, angenommen zu haben, noch weitere Forderungen gegen die taz gehabt zu haben, auf die er die Zahlung verbucht habe.
Ein Anwalt der mit mangelnder Rechntskenntnis argumentiert ist wirklich zum piepen. Allerdings fand die Richterin das nicht so lustig.
Das Gericht hielt eine Geldstrafe wegen einer früheren Verurteilung im Jahre 2000 wegen Urkundenfälschung in 60 Fällen nicht mehr für ausreichend.
Die Freiheitsstrafe setzte es nicht zur Bewährung aus: "Nur weil die taz einen Anwalt hatte, der Ihnen in den Arm gefallen ist, haben Sie die Domain nicht verwertet. Die Allgemeinheit muss vor Ihnen geschützt werden."
Sie sähe - so die Richterin Nissing - keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich der Angeklagte zukünftig an die Rechtsordnung halten werde. Im Januar ist Gravenreuth bereits zu einer Haftstrafe auf Bewährung -wenn auch nicht rechtskräftig - verurteilt worden, weil er Mandantengelder nicht ausgezahlt hat. In der Hauptverhandlung kam zur Sprache, dass es wegen eines ähnlichen Deliktes eine weitere Anklage in München gibt.
Die Allgemeinheit muss laut Ansicht der Richterin vor Günter Freiherr von Gravenreuth geschützt werden. Dem kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Da er so mangelhafte Rechtskenntnisse hat, wie er selber vortrug, wäre es auch sinnvoll ihm die Zulassung als Anwalt zu entziehen, damit diese mangelnden Rechtskenntnisse nicht auch noch zu Schäden bei eventuell neuen Mandanten führen.
Falls er seine Strafen in Berlin absitzen muss, wäre ich dafür, ihn das im Zoo tun zu lassen. Durch die Eintrittsgelder könnten entstandene Schäden wieder gut gemacht werden und sein Gefängnisaufenthalt würde den Steuerzahler kein Geld kosten. Eventuell könnten auch Erdnüsse verkauft werden mit denen er (beworfen) gefüttert werden darf.
Ich lach mich schlapp.




















Muharrharrharr! Das ist ganz großes Damentennis! GANZ großes!