Das der Machtverlust in Bayern nicht durch die ABM-Stelle bei der EU kompensiert werden kann, war ja allen klar. Genauso klar war, das Stoiber aus Bayern weg muss. Anders als beim Gammelfleisch kann man ihn nicht einfach einfrieren und in den Döner stecken. Deshalb also Brüssel. New York und die Uno waren einfach nicht zu machen. Die Redezeit ist dort zu sehr begrenzt. Die Stunden die Stoiber für einen seiner schon klassischen Sätze braucht, hat man nur in der bayrischen Politik und bei der EU, wo ja niemand von seinem eigenen Geld, oder gar von Arbeit leben muss.
Allerdings scheint Stoibers Machtverlust auch auf seine Libido geschlagen zu haben. Seinen hoffentlich letzten Äußerungen ist zu entnehmen, das ihn seine Muschi endlich mal auf die Sache mit der Länge angesprochen hat.
Der scheidende CSU-Vorsitzende, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, hat sich in einem Interview mit der „Bild"-Zeitung für einen offensiveren Umgang mit dem Islam ausgesprochen. Unter Bezug auf die „in Jahrhunderten gewachsene Leitkultur in Deutschland" forderte er eine genauere Gesetzgebung. Er betonte „bei aller Toleranz - Kathedralen müssen größer sein als Moscheen".
Es kommt eben doch auf die Größe an. Jörg Haider, der Stoiber in Kärnten, war wenigsten so schlau sich auf die Bauform zu besinnen und gegen Minarette zu sein. Aber bei Stoiber geht es um die Größe. Oh Viagra hilf. Bei aller Toleranz müssen die Kathedralen also länger und höher sein. Ausdruck dessen, was bayrische Manneskraft so gerne hätte. Wenn schon nichts mehr in der Lederhose ist, dann bauen wir halt an der Kathedrale an und auf.
50 Meter länger als die größte Moschee und mindestens 30 Meter höher. Das wird die deutsche Bauwirtschaft freuen. Da kommt doch gleich Binnenkonjunktur auf. Das ganze hat nur einen Fehler. Es geht keiner in die Kathedralen hinein. Sie sind leer, wie die normalen Kirchen. Ein Pfaffe, vier alte Frauen, bei denen Länge auch nichts mehr aussmacht.
Wer soll die Heizkosten zahlen? Wer die Sitzreihen und die Baukosten. Wir haben doch heute schon pro Messebesucher eine eigene Kirchenbank. Aber vielleicht sollten wir von Heine lernen der für den Kölner Dom empfahl:
Ja, kommen wird die Zeit sogar,
Wo man, statt ihn zu vollenden,
Die inneren Räume zu einem Stall
Für Pferde wird verwenden.
Vielleicht sollte man Teile der Kathedralen in Ställe umbauen. Tiefstreuställe, die heizen im Winter dann auch gleich mit. Außerdem hätten die Kirchen eine eigene Einnahmequelle, aus Milch- und Fleischverkauf. Die wollten doch schon immer die Schäfchen zu sich rufen.
Der Edmund aber soll sich in Brüssel an den Verheugen halten. Der weiß genau wie man die Diskussionen um die Länge umgeht. Neue Frauen braucht der alte Mann. Das ist viel besser als Viagra, nur wenig teurer und viel schöner. Vielleicht macht er uns dann in Brüssel sogar noch den Seehuber. Zu gönnen wäre es ihm.




















Nun gut es ist keine Kathedrale und ich weiß auch nicht ob sie Stoibers Muschi lang genug ist. Aber sie ist zu haben. Leider ist es eine evangelische Kirche, aber Ede hat sich ja auch mit Beckstein abgefunden, also wäre das kein Hindernis sich für ...