Die Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler führen eines der offensten Ermittlungsverfahren die wir in Deutschland je gesehen haben. Falls mal zwei Tage lang kein Journalist nachfragt, wie es um die "Straf"-Verfolgung von Jan Ullrich steht, werden die Staatsanwälte unruhig und haben Schwierigkeiten ihr Wasser zu halten. Aber dann findet sich doch immer wieder jemand der berichtet. Jetzt ist es dpa:
Laut „Focus” verdächtige Barabhebungen Ullrichs 2005 und 2006
München - In der Doping-Affäre um Ex-Radprofi Jan Ullrich ist die Bonner Staatsanwaltschaft auf „verdächtige Barabhebungen” gestoßen. Das berichtet der „Focus”. Danach soll Ullrich 2005 und 2006 fünfstellige Summen von seinem Schweizer Konto genommen haben. Die Transaktionen sollen zeitnah zu der Medikamenten-Ausgabe liegen, die der spanische Doping-Arzt Fuentes für einen Sportler unter der Codeziffer 1 eingetragen hatte. Die Ermittler vermuten, dass Ullrich gemeint ist. Dieser hat bisher jede Verbindung zu Fuentes bestritten.
Es ist doch schön, das bei Jan Ullrich kein Bankgeheimnis gilt und das die Öffentlichkeit auf das Beste von der Justiz informiert wird. Seltsam nur das diese Staatsanwälte keine Anklage erheben sondern immer nur Stimmung machen. Aber eigentlich auch nicht seltsam. Je lauter sie auf Ullrich einschlagen und je mehr dummes Geschrei sie dabei verursachen, desto weniger wird auf einen großen Arbeitgeber am Ort geachtet.
Die arme betrogene deutsche Telekom für die Herr Apostel und Herr Schindler ja ermitteln, weil diese doch von Jan Ullrich betrogen wurden. Die armen Telekomiker haben eben nicht nur keine Ahnung wie man Kunden hält, sondern wussten auch nicht das gedopt wird, was das Zeug hält. Wie sollten die das auch wissen. Hat ihnen ja nie jemand gesagt.
Wenn man die Doping-Vorfälle im Team Telekom addiert dann kann nur noch ein deutscher Staatsanwalt so blöd sein und glauben, das die nichts gewusst haben. Es waren ja schließlich die Team-Ärzte die involviert waren und alle Testdaten wurden über Telekomleitungen transportiert. Aber ein Bonner Staatsanwalt hetzt lieber Jan Ullrich, auch wenn er keine Beweise hat und das Verfahren vor Gericht wahrscheinlich schon deshalb platzen würde, weil dann Ullrich und andere keinen Grund mehr zum Schweigen hätten und die Wahrheit sagen können.
Erst hat man bewusst die Gesundheit der Fahrer zerstört und dann will man ihnen auch noch das Geld nehmen. Die Ehre spielt in dieser Gesellschaft ja keine Rolle mehr. Wenn die beiden ulkigen Bonner Staatsanwälte keine gerichtsverwertbaren Beweise haben, dann sollen sie einstellen oder zumindest, während sie weiter ermitteln, einfach mal die Schnauze halten. Sie sind Angestellte der Bürger und nicht der Telekom.
Falls es in NRW noch einen Justizminister gibt und der ausnahmsweise nicht von der Telekom gekauft ist, würde ich dem empfehlen, die Herren Apostel und Schindler in der Aktenvernichtung zu beschäftigen. Das ist das einzige wozu sie taugen. Zumindest berichten sie dann aus dreißig Jahre alten Fällen an die Presse.




















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