Nun hat Ede Stoiber, der kleine Räuber auch noch sein kleines Abschiedsgeschenk bekommen. 35 km Strecke für zur Zeit 1,85 Milliarden Euro, die aber während der Bauzeit sicher noch auf über 3 Milliarden steigen werden. Das ist eine Menge Holz, um eine Strecke in angeblichen 10 Minuten zu fahren, die eine oft haltende S-Bahn in 40 Minuten schafft.
Natürlich hält der Transrapid nicht. Der braucht schon diese ganze Strecke um einmal auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen und muss dann sofort wieder bremsen. So ein Schmarrn lässt sich nur mit bayrischer Logik erklären. Die Strecke ist für einen vernünftigen Einsatz des Transrapid einfach viel zu kurz.
Die anderen Probleme mit dem Transrapid hatte ich ja dem
lieben Onkel Michael Glos und seinem Bruder im Nichtgeiste
dem gehuberten Erwin schonmal erfolglos zu erklären versucht.
Dabei rechnen die Bayern ja ganz anders. Für ihr Lokalbähnchen zahlen sie wie meistens ja nichts sondern andere, über die Bayern dann schimpfen, weil die Schulden machen mussten, um Bayern zu subventionieren. Tatsächlich bezahlt Bayern fürs Bähnle nur 490 Millionen, also 26,5 Prozent. Den Rest zahlen Bund, Bahn und Flughafengesellschaft. Bahn und Flughafengesellschaft schreiben die Kosten ab und damit zahlt der Steuerzahler von Rostock bis zur Zugsspitze, Von Frankfurt/Oder bis an die holländische Grenze, 73,5 Prozent der Kosten, also 1,36 Milliarden.
Wieso ist uns das ein Nebenbähnle in München wert. Haben wir nichts besseres wofür das Geld einsetzen können. Der Transrapid kann für solche Kleinststrecken nie sinnvoll sein. Der braucht Strecken von 500 km um seine Stärken zu zeigen. Solche Strecken haben wir in Deutschland nicht. Zumindest nicht als Neubaustrecken, ohne die Bahn zu verdrängen.
Deshalb fördert Bayern Siemens und damit sich selbst. Das ganze wieder einmal auf Kosten der Bürger in allen anderen Bundesländern und wie so oft ohne Sinn und Verstand. Das ist eben der bayrische Sonderweg.