dpa kann das Wasser auch nicht mehr halten und schreibt:
CSU beginnt mit Huber als Parteichef neue Epoche
München - Die CSU hat mit der Wahl von Erwin Huber zum neuen Vorsitzenden die Ära Stoiber beendet. Der Parteitag in München wählte den bayerischen Wirtschaftsminister in einer seit Monaten mit Spannung erwarteten Kampfabstimmung zum neuen Parteichef. Bundesagrarminister Horst Seehofer unterlag ebenso wie die chancenlose umstrittene Kandidatin Gabriele Pauli. Einen Tag vor dem Rücktritt Stoibers als Ministerpräsident nominierten die rund 1000 Delegierten Innenminister Günther Beckstein zum neuen Regierungschef.
Eine neue Epoche. Wieso das denn. Huber hat doch keine einzige neue Idee auf der Pfanne. Es soll alles so weiter gehen wie bisher. Nur mit Huber anstelle von Stoiber. Wenn Huber lacht, läuft mir das kalte Grausen den Rücken runter. Dem trau ich nicht weiter, als ich zuschlagen kann.
Der Wechsel an sich ist bedeutungslos. Es stellt sich nur die Frage ob Huber sich nach Berlin traut und in die Kabinettsdisziplin einbinden lässt, oder ob er als Minister unter Beckstein im bayrischen Kabinett bleibt. Beides ist für ihn gleichermaßen von Übel. Das weiß die CSU zwar, hat aber aus den Fehlern ihrer Vergangenheit nichts gelernt. Über kurz oder lang muss Huber den Beckstein angreifen und der ist ihm mehrfach über. Wir gehen lustigen Zeiten entgegen.
Am meisten interessiert mich was die mit dem Söder machen. Ab nach Berlin auf die hinteren Bänke ist wahrscheinlich. Sollte Huber aber den Söder behalten, dann ist Söder der Nachfolger vom Huber und vom Beckstein. Intrigant genug ist der für so ein Ding. Also Popcorn raus und erwartungsvoll nach Bayern schauen.




















Erwin Huber ist Parteivorsitzender der CSU. Kaum hat er den Job, erkennt er das Dilemma. Huber kann in Bayern Finanzminister werde, oder Wirtschaftsminister bleiben. Damit gibt Beckstein ihm die Befehle. In Berlin sitzen Seehofer und Huber: ...