Erwin Huber ist Parteivorsitzender der CSU. Kaum hat er den Job, erkennt er das Dilemma.
Huber kann in Bayern Finanzminister werde, oder Wirtschaftsminister bleiben. Damit gibt Beckstein ihm die Befehle. In Berlin sitzen Seehofer und Huber:
Doch Glos gilt als schwach, manche halten ihn für eine Fehlbesetzung. Aber sein Rückhalt ist groß genug, der neue CSU-Chef Erwin Huber kann ihn derzeit nicht aus dem Amt drängen.
Wenn er den Glos nicht loswerden kann, wen dann. In Bayern ist er einer Handpuppe Becksteins, in Berlin nicht vorhanden. Huber bleibt ein Nichts und will das auch mindestens bis nach der Wahl 2009 bleiben. Aber dann kommt er ganz gewaltig:
«Und dann bin ich bereit, 2009 nach Berlin zu wechseln - und zwar ohne Rückfahrtschein in die Bundespolitik dann voll zu gehen», sagte er im ARD-Morgenmagazin, nicht ohne leichte Satzbauschwächen, für die schon sein Vorgänger Stoiber bekannt war.
Ich weiß nicht welches Berlin er meint. Die Bundeshauptstadt kann er nicht meinen. da wird er nicht gebraucht. Die Sache mit dem One-Way-Ticket bringt mich auf den Mount Berlin dort wäre er am Berlin Crater gut aufgehoben. Vielleicht meint er auch eines der vielen Berlin in den USA. Egal solange er uns verspricht nicht wieder zurück zu kommen ist uns jeder Ort recht der nicht in Deutschland liegt.
Als Parteivorsitzender ist unser Hubi ein Witz. Wir können jetzt schon mal spekulieren, wer ihn beerben wird. Beckstein, wohl eher nicht. Den Söder lassen die nicht mehr hochkommen, der hat sie zusehr gequält, als er die Macht hatte. Joachim Herrmann wohl auch nicht. Der hat das Charisma eines zugefrorenen Wasserklotzes. Aber einer der schaut immer wieder ganz heimlich um die Ecke nach einem freien Plätzchen. Dr. Thomas Goppel. Für den wäre das ein inneres Fest.
Er könnte den Huber und den Beckstein gleichzeitig beerben. Als Sohn von Alfons Goppel, den Stauß als Ministerpräsident ablöste, weiß er genau wie das in Bayern geht. Das könnte lustig werden. Wir kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus.



















