Niemand hätte je bezweifelt, das die Leute aus Sundern hartnäckig sind. Allerdings ist mir kein Fall bekannt, in dem jemand aus dieser Gegend Ananas in dieser Gegend angebaut hätte. Genau das versucht Franz Müntefering. Die Agenda 2010 ist als Begriff gestorben, auch wenn die Inhalte der neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen SPD, nach wie vor die Angenda-Inhalte sind.
Aber man spricht halt nicht mehr drüber. Die Agenda endete mit Schröder und basta. Nur der Franz hat es nicht mitgekriegt. In seinem Zorn, auf den Beck, jenen Emporkömling aus Rheinland-Pfalz hat er jedes Maß verloren. Er glaubt wirklich, das er nach einer gewissen Zeit die SPD wieder führen könnte. Er sah in Beck nur einen Platzhalter, bis die Partei ihn wieder liebt.
So steht er auch jetzt noch tapfer zur Agenda, wo selbst Schröder sie schon aufgegeben hat um Ehrenvorsitzender zu werden. Sehr nett ist auch das Schweigen der SPD-Großmufflons wie Steinbrück und Steinmeier. Es ist ein redendes Schweigen. Müntemann geh du voran, damit ich besser gegen Beck kämpfen kann, scheinen die beiden zu singen.
Auch wenn sie dabei Arm in Arm schweigend schunkeln und zusehen wie Müntefering mit der faulen Ananas hantiert, ist der Burgfrieden zwischen den beiden natürlich nur vorgetäuscht. Der Provinzkasper Steinbrück gegen den soliden Funktionär Steinmeier. Beide zusammen haben das Charisma einer kaputten Leuchtdiode, aber das macht ja nichts. Sie sind auch mit ihrem kleinen Licht glücklich.
Aber Kampf zwischen den beiden tönernen Giganten wird erst dann losbrechen, wenn Beck Müntefering abgeschossen hat und selbst darüber gestürtzt ist. Beck sucht zwar vordergründig eine linke SPD, weiß aber genau, das es die nicht mehr gibt, und das im Bundestag die Rechten schon lange die Oberhand haben, aber niemals einen Beck unterstützen werden. Selbst Andrea Nahles wird ihn nur solange stützen, wie sie ihn als Gallionsfigur gebrauchen kann.
dpa meldet gerade die Frontlinie:
Jusos hinter Beck und Seeheimer Kreis für Müntefering
Berlin - In der SPD ist die Haltung im Machtkampf zwischen Parteichef Kurt Beck und Arbeitsminister Franz Müntefering weiter gespalten. Juso-Chef Björn Böhning stellte sich hinter Becks Vorschlag zu einer teilweisen Verlängerung des Arbeitslosengeld-I- Bezuges. Müntefering lehnt das ab. An seine Seite stellte sich unter anderem der haushaltspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Carsten Schneider. Er sagte der „Thüringer Allgemeinen”, eine „verlängerte Bezugsdauer wäre ein ökonomischer Rückschritt.”
Auf dem Parteitag werden die Seeheimer als Realpolitiker Müntefering opfern und Beck und die Juso dürfen sich in einem Antrag dafür aussprechen, das der Bundesparteitag beschließen möge, das die Fraktion der SPD im Bundestag und die Mitglieder der Bundesregierung, sich dafür einsetzen sollen, das, sofern durchsetzbar, das Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer verlängert wird. Der Antrag wird auch mit großer Mehrheit beschlossen und geht dann an den Fraktionsvorsitzenden Peter Struck, der unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt.
Das Papierchen vom Bundesparteitag nimmt der dann und wischt sich den Hintern damit ab und alles bleibt beim alten. Nur Beck und Müntefering sind erledigt. Da wird sich der Schröder aber freuen, seine Politik geht weiter, und den Münte hat er eh nie gemocht. Der Beck wird dann noch ein Weilchen rumrudern und dann entweder einen Hörsturz kriegen oder einfach in die Wüste geschickt.
Ich persönlich tippe auf Frank-Walter Steinmeier als neuen Parteichef und Kanzlerkandidat. Der lächelt so schön sadistisch. Man sah ihm seine Freude im Fall Kurnaz an und wie er sich die Lippen leckte um auch jedes Molekül an Trauer und Entsetzen aufnehmen zu können. Er ist vom rechten Holze um die SPD in den endgültigen Untergang zu führen und dann mit einem Lächeln in die CDU Regierungsmannschaft einzutreten.
Peer Steinbrück wird sicher einen guten Platz in der Wirtschaft finden und die SPD war seine Sache ja noch nie. Seine Pflichten gegenüber dem Großkapital hat er ja auch hervorragend erfüllt. Wir gehen lustigen Zeiten entgegen.




















Das ist auch gut so, ganz ehrlich!
Aber Steini wird niemals Parteichef! Er hat zwar ein schönes, sardonisches Lächeln - aber nicht die notwendige Intelligenz dazu. Zudem wird in der Partei schon gemunkelt, daß Beck auch schon genügend Munition hat, um Steini zu erledigen, falls er frech wird. Das gleiche gilt übrigens für Nahles, die nach Ende Oktober in der Partei auch keine Rolle mehr spielen wird. Wg. ihres Verrats des letzte Mal ...
Am wichtigsten hierbei ist jedoch: Die SPD ist fertig. Ein für alle Mal. Aber die CDU ist, wegen Merkels Linkskurs, genauso im Eimer. Gewinner werden die Linken sein - oder die DVU!
MfG