Alleine für diesen Titel müsste man
Pony Hütchen vom Politblog.net knutschen. Die selbsternannte Achse des Guten, als Achse der Verkommenheit zu bezeichnen ist nicht nur wahr sondern auch richtig. Ich nehme die, dank eines fehlenden RSS-Feeds immer nur am Rande wahr, wenn andere sich über deren Dämlichkeiten aufregen. Aber da die eh nichts mehr verstehen, macht es auch kaum Sinn, auf deren Ausflüsse einzugehen.
Ich hab mal vor so einem großen Vulkan gestanden. Überall Geysiere und so seltsame Schlammlöcher aus denen es brodelte. Mich faszinierte ein Schlammloch, kinderkackefarben, fast wie das Gelb der FDP, das sich kaum rührte. Nur alle paar Minuten kam mal ein zeilupenartiges Plop und dann stank es unerhört. An dieses Schlammloch musste ich denken, als ich das Eigenschaftswort "brodert" las. Wenig Energie aber viel Gestank.
Dabei mag ich ihn eigentlich den Henryk M. Broder. Er kann so herrlich falsch liegen und früher lag er ab und zu sogar mal richtig. Ich kenne ihn ja noch aus den Zeiten als er noch selber dachte. Ich habe irgendwie auch nicht richtig mitbekommen, welches Ereignis ihn so verbogen hat. Ich vermute das sein entscheidendes Erlebnis, das ihn vom Paulus zum Saulus machte, um 1981 herum stattfand.
Damals versuchte Broder nach einigen Mißerfolgen in Deutschland, in Israel Fuß zu fassen und stieß vermutlich auf die gleiche Ablehnung der Israelis, wie andere europäische Juden. Für einen Israeli ist Jude sein automatisch damit verbunden auch Israeli zu sein. Viele amerikanische Juden versuchen sich von diesem Druck mit Geld freizukaufen. Broder hatte nur sein Talent und Talente gibt es in Israel viele.
Vermutlich hat sich auch Broder damals schuldig gefühlt und ist schnell wieder nach Deutschland geflohen. Ungefähr seit dieser Zeit begann sein Kampf gegen alles was nicht proisrael und proamerikanisch ist. Fälschlicherweise glaubt Broder, das die US von Amerika ein echtes Interesse an Israel haben. Er kann wahrscheinlich nicht sehen, das es dort ein paar Juden gibt, die sich freikaufen wollen, um nicht in Israel leben zu müssen und das die antimuslimische Haltung der USA nur etwas damit zu tun hat, das man dort leicht Öl stehlen kann.
Broder besaß nie die besondere Fähigkeit, andere Religionen einzuschätzen. Er lässt es sich in seinem "Un"glauben genug sein. Er möchte wirklich gerne Jude sein, aber da scheitert er wie die meisten Angehörigen aller Glaubensrichtungen. Das tut weh, vor allem wenn man sich selbst nicht verzeihen kann. Deshalb sieht der auch die Gefahr durch die evangelikalen Fundamentalisten der USA nicht. Die kämpfen für ihr Ölinteresse und nehmen nebenbei gerne die Möglichkeit mit, die letzte Schlacht in Armageddon anzuzetteln.
Nicht nur Bush möchte lieber direkt in den Himmel entrückt werden, als mühsam zu sterben. Da gibt es rund die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung, die sich das auch wünscht. Natürlich brauchen die Israel an seinem heutigen Platz um ihr Armageddon zu erleben. Deshalb halten sie Israel am Leben. Um die Juden geht es dabei weniger. Die gehören zu den Nationen und kommen in der christlichen Abschlußrechnung überhaupt nicht mehr vor. Sünder die nicht errettet werden können.
Zwischen den Amerikanern, die die Juden nur mißbrauchen und sie für rettungslose Sünder halten und den Muslimen, die Palästina für sich alleine haben wollen, steht Broder. Hilflos wie wir alle. Auch er hat keine echte Idee. Die Palästinenser sind heutzutage überall auf der Welt im Exil. Die kann man nicht mehr einem Genozid unterwerfen. Das spinnen sich höchstens Leute wie Udo Ulfkotte in seinem Gencode J zusammen.
Ein friedliches Zusammenleben geht aber auch nicht. Dafür ist einfach zu viel Blut geflossen. Auf beiden Seiten, mit beiderseitiger Schuld. Broder und andere glauben nun, daß es ihre Pflicht sei, die Muslime generell und vor allem hier in Europa zu bekämpfen und tun sich dazu mit den seltsamsten Leuten zusammen. Oft mit denen, die zwar die Muslime nicht leiden können, aber die Juden, Sozialisten, Schwulen, Farbigen und viele andere ebensowenig leiden können. Broder macht sich zum Handlanger der Leute, die heute so denken, wie die damals, die sich gar nicht lange mit Antisemitismus aufhielten, sondern die Juden, Zigeuner, Sozialisten, Kommunisten, Schwule und andere einfach gleich ermordeten.
Das ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Natürlich muss er für sich, um sein krudes Verhalten und Denken überhaupt stützen zu können, dann andere Juden, aber auch alle die ein wenig weiter über den Zaun schauen können, als Antisemiten definieren. Ich bin davon überzeugt, das er gar nicht merkt, wie er selbst rassistische Methoden und Denkansätze benutzt, um von seiner eigenen geistigen Schieflage abzulenken.
Es ist traurig und ein Bild geistigen Verfalls. Aber nicht Wut, Hohn oder Spott sind hier angesagt. Hier braucht es Mitleid.
dumm, dümmer, duckhome
küsschen, ihre luise
- gleichzeitig habe ich sie aus allen bookmarks entfernt - mich schaudert so viel dämlichkeit!
setzen! weitermachen!