Eltern die Fehler ihrer Kinder vorzuhalten ist gemein. Genetik ist oft ein seltsames Spiel und schon seit langen ist bekannt, das auf starke Väter häufig schwache Söhne folgen. Was bei anderen Eltern aber ohne Kommentar und spitze Bemerkung hinzunehmen wäre, sieht ganz anders aus, wenn ein Elternhaus, sich als eigentliche Regierung Deutschlands versteht und Millionen anderer Kinder schon erfolgreich zur Chancenlosigkeit verurteilt hat.
Wer wie die Familie Mohn, der Bertelsmann samt Stiftung und allerlei perfiden und bösartigen Nebenbetrieben gehört, andere Kinder schon durch Studiengebühren und in der Schule durch Nichtdurchlässigkeit behindert, muss sich dann fragen lassen, was die eigenen Kronensöhne denn so taugen.
Die Antwort ist längst gegeben. Nicht viel. Obwohl selbst die Bundesregierung Christoph Mohn subventioniert, gibt es scheinbar kein Halten mehr auf dem Weg nach unten.
Die unternehmerische Bilanz von Christoph Mohn als Vorstandschef von Lycos Europe ist eine Katastrophe. Mohn, im Nebenjob Aufsichtsrat von Bertelsmann, hat es weder im Web 1.0 noch im Web 2.0 geschafft, seinen börsennotierten Konzern in eine gesunde wirtschaftliche Zukunft zu führen.
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Doch Großaktionär Bertelsmann hält natürlich die Hand über den Millliardärssohn. Doch das schützt Christoph Mohn vor Häme beim Gütersloher Mutterkonzern nicht. Hinter vorgehaltener Hand werden seine unternehmerischen Klimmzüge bei Lycos belächelt. Doch solange noch liquide Mittel aus dem Börsengang in der Kasse sind, stellt Lycos für niemanden ein ernstes Problem dar.
Diese liquiden Mittel schreiben die Anteilseigner ab und letztendlich bezahlt sie der Lokführer mit seinen Steuern, dem Mohn/Bertelsmann keine Lohnerhöhung gönnt. Im Zweifelsfall muss eben bei den Hartz IV Empfängern gespart werden, damit ein Mohn seine Verantwortung nicht tragen muss.
Das ist typisch für alle neoliberalen Wirtschaftsfaschisten. Sie fordern Verantwortung immer nur von anderen. Sie selbst stehen über jeder Verantwortung und auch über dem Gesetz. Da gibt es einiges wieder gerade zu rücken.























Wie Golem berichtet, versucht Mohn/Bertelsmann geradezu verzweifelt Lycos loszuwerden. Kein Wunder. Es reicht eben nicht Christoph Mohn zu heißen: Eltern die Fehler ihrer Kinder vorzuhalten ist gemein. Genetik ist oft ein seltsames Spiel und schon seit ...