Das ist die SPD wie wir sie kennen und das ist auch der Beck der Zukunft. dpa meldet:
Lokführergewerkschaft gefährdet nach Ansicht Becks Tarifautonomie
Hamburg - SPD-Chef Kurt Beck sieht durch den Streik der Lokführer die Tarifautonomie in Deutschland in Gefahr. Die Entwicklung der letzten Tage bereite ihm größte Sorge, sagte Beck der „Bild am Sonntag”. Käme es so, dass in jedem Betrieb eine Reihe von verschiedenen Tarifverträgen gelte, führe das zu großer Unsicherheit und Instabilität. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt den bislang entstandenen Schaden durch die Streiks auf knapp 75 Millionen Euro.
Es bereitet dem Herrn Beck also Sorgen, wenn Arbeitnehmer um ihre Rechte kämpfen. Das war mir klar. Schließlich war es ja seine SPD, die auf Befehl ihrer Herren, den Sozialstaat in Deutschland bis auf rudimentäre Restbestände abgebaut hat und diese Reste nun auch beseitigen will. Es war ja seine SPD, die alles Geld in die Hände von nur 10 Prozent der Bevölkerung geschoben und alle anderen bestohlen hat.
Es gefällt den Herren des Kurt Beck ganz und gar nicht, das sich Arbeitnehmer auflehnen. Da hatten es sich die Kannegießer doch so schön bequem gemacht und mit willfährigen Gewerkschaften gemeinsam die Arbeitnehmer um ihr Einkommen gebracht. Ob gekauft wie bei VW, dumm mitschwimmend wie Heckmann bei Siemens, der nie etwas bemerkt hat, oder gleich als Arbeitgebergewerkschaft wie Transnet bei Mehdorn und der Bahn.
Die GDL zeigt seit Jahren zum ersten Mal das, was eigentlich die Aufgabe der Gewerkschaften wäre. Für ihre Mitglieder zu arbeiten und nicht für das Großkapital. Natürlich flattert da sofort den neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Auftraggebern der SPD und vieler Gewerkschaftsbosse, das Hemd. Da kommt Angst auf. Denn wenn die GDL durchkommt, dann wird morgen die nächste Gewerkschaft gegründet die für ihre Mitarbeiter kämpft. Dann kommt der Kuschelclub DGB und seine Einzelgewerkschaften ganz schnell ins Wanken.
Ein erfolgreicher Streik hätte aber eine noch viel wichtigere Folge. Die Menschen in Deutschland würden wieder sehen, das sie etwas ändern können. Das unsere schäbigen Parteien und Politiker nicht gottgegeben sondern sehr leicht wegzujagen sind. Die Menschen in Deutschland würden den Mut bekommen, sich wieder zu wehren. Das aber wäre das Ende der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten von INSM und Mohn/Bertelsmann, das Ende der korrupten Politiker, des Listenwahlrechts und einer seltsamen Justiz.
Es wäre auch das Ende des Überwachungsstaates und ein Neuanfang der Demokratie. Dieser Streik ist wichtig. Es ist ein Streik für unser aller Freiheit. Unterstützt die Streikenden und merkt euch die Namen derer, die gegen den Streik sind. Die verdienen ihr Geld an unserer Ausbeutung. Mit dem Geld sollten wir sie nicht entkommen lassen.























Auch sind bei der GDL nicht ein paar profilierungsüchtige Gewerkschaftsbosse außer Rand und Band geraten, wie uns die Presse immer erzählt, sondern es gab da eine nach demokratischen Regelwerken durchgeführte Urabstimmung. Und die Mehrheit hat sich für STREIK entschieden.
Ganz im Gegensatz zu unseren Volksvertretern hält sich die GDL-Führung an diesen Auftrag und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder.
Für die "sozialdemokratische Witzfigur" Kurt Beck ist so etwas aber nicht nachvollziehbar.