454.455 Dollar kostet die Jesuiten in Alaska im Schnitt der mehrfache Mißbrauch von Kindern. Den Herrn Ratzinger wird es freuen, das er und seine Truppen so billig davon kommen. Das zahlt der mit einem Lachen aus der deutschen Kirchensteuer.
Die Vorwürfe gegen fünfzehn Geistliche gehen bis in die frühen 60er Jahre zurück. Die meisten Verbrechen sollen in entlegenen Küstendörfern und in Siedlungen entlang des Yukon-Flusses in Alaska stattgefunden haben. Die Priester hätten Jungen und Mädchen der dortigen Indianerstämme über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Ein Geistlicher soll sich an einem sechsjährigen Mädchen vergangen haben, ein anderer habe 39 Jungen missbraucht.
Wenn die Vorwürfe bei 15 Geistlichen schon unabweisbar waren, wieviel mögen es dann in Wirklichkeit gewesen sein? Wie groß mag die echte Zahl der Opfer sein? Wieviel Leid haben die geilen Anhänger einer schrecklichen Lehre über die Menschen am Yukon gebracht?
Wie mag es in anderen Missionsgebieten der heiligen römischen Kirche verkommener Moral wohl aussehen. Wie in Deutschland, wo alle naselang ein neuer Fall nach oben schwimmt? Damit ist zu rechnen. Aber wenn selbst die Menschen in Bayern sich gegen die sexuellen Übergriffe der Priesterkaste zu wehren beginnen, dann ist das auch Hoffnung.
In einer Demokratie, bekäme die Kirche in Deutschland, alleine wegen der Haltung ihrer Bischöfe keinen Kirchensteuer mehr, würde die Gemeinnützigkeit verlieren und ihre Priester dürften nicht mehr in Häusern mit Kindern alleine sein und sich auf der Straße, Kindern nicht mehr als 50 Meter nähern. Aber wir leben in keiner Demokratie.
Deshalb können wir nur die Opfer zählen und zur Aufklärung beitragen.




















Gruß
Alex