Ein Mindestlohn zwischen 8 und 9,80 Euro ist sicher noch nicht das, was man als unbedingtes Wunschziel bezeichnen könnte, aber sicher ein guter Anfang. Bei der rasanten Entwicklung der Preise, müsste ein Mindestlohn eher zwischen 9 Euro und 10,80 Euro liegen. Dies wäre vor allem deshalb wichtig, um eine klare Abstufung zwischen Arbeitslosigkeit und Beschäftigung zu schaffen.
Bisher wurden mit der Hartz IV Gesetzgebung die Arbeitslosen ja nur mit großer Geschwindigkeit in die totale Verarmung gedrückt. Ihre Ersparnisse und ihr Besitz wurde vernichtet um auch gleichzeitig alle Früchte eigener Arbeit zu vernichten. Dieses Ziel der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten wurde erreicht.
Jetzt allerdings zeigt sich, das die Bevölkerung auf breiter Front zu meutern beginnt. Ob es der Streik der Lokführer, die reale öffentliche Meinung oder auch nur die reale Stimmung ist. Die Zeichen stehen auf Sturm. Da helfen auch keine ständig sinkenden Arbeitslosenzahlen, deren Wahrheitsgehalt wahrscheinlich dem der Bildzeitung entspricht. Was nützen uns fünfzigtausend neue Stellen von denen niemand leben kann. Nichts. Sie sind nur gut für eine verlogene Statistik.
Wir kennen den Betrug des Bundesamtes für Statistik mit den Zahlen für Inflation. Wenn der Warenkorb, nach dem gerechnet wird, Blödsinn ist, dann ist das Rechenergebnis ebenfalls Blödsinn. Allerdings geht es bei diesen Betrügereien ja auch nur darum, den Eindruck zu erwecken, als sei alles nicht so schlimm. Wissenschaft lässt sich eben für vieles mißbrauchen.
Natürlich brauchen wir zumindest diesen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer und dessen Einhaltung muss scharf kontrolliert werden. Wer unter Mindestlohn zahlt, muss seine Erlaubnis verlieren als Geschäftsführer oder Inhaber weiterhin tätig zu sein.
Gleichzeitig ist der Mindestlohn, die Linie nach der Hartz IV abgeleitet werden müsste. 80 Prozent des Mindestlohns als Hartz IV. Reichen diese 80 Prozent nicht aus, ist der Mindestlohn zu niedrig. Automatisieren wir die Erhöhung des Mindestlohns durch einen automatischen jährlichen Inflationsangleich. Wenn wir dann noch die Beamtengehälter und das Geld unserer Politbonzen an diese Erhöhung binden, dann erhalten wir ganz schnell auch ehrliche Inflationszahlen.
Denn wenn unsere Beamten und Politiker betroffen sind, dann werden die unser Bundesamt für Statistik schon zur Wahrheit zwingen.
Also ist es fraglich, was dieser Mindestlohn nun wirklich bringt. Denn die Post lagert ja selbst dauernd aus auf andere Firmen (Briefkästen leeren z.B.), deren Leute das dann als Nebenjob machen dürfen, um eben diesen Mindestlohn doch wieder umgehen zu können.
Natürlich hast du recht. Die Post ist nicht etwa besonders nett, weil sie diesen Mindestlohn wollte, sondern es war ihre einzige Chance um überhaupt weitermachen zu können. Ansonsten hätten die Springerleute zusammen mit Florian Gerster alle Briefzustller für einen Euro laufen lassen und den Rest hätte der Steuerzahler bezahlt.
Ich hab diesen Florian Gerster gestern über 20.000 Arbeitsplätze räsonieren hören, die verloren gehen. Erinnert sich noch wer, weshalb Gerster als Chef des Arbeitsamtes gehen musste. Der verantwortungslose Mensch hat Millionen für unnüzte Berater, nicht funktionierende -Software und Möbel ausgegeben um sich ein nettes Ambiente zu verpassen.
In einem Rechtsstaat würde er für den Rest seines Lebens im Knast sitzen und sein Vermögen wäre eingezogen worden.
Bei uns dar so etwas noch öffentlich auftreten und anderen Menschen ihren kleinen Lohn neiden. Gut das ich den Gerster gestern nicht vor mir hatte. Den hätte ich einmal rund um Berlin geprügelt und dann wieder zurück weil es so schön ist.