Immer wieder hören wir aus den Reihen der CDU/CSU und aus dem berufenen Mund der Bundesangela. wie schlimm doch der Sozialismus und wie böse die Linke ist. Alle anderen waren da in der DDR staatstragend, wenn nicht gar Stasimitarbeiter.
Wirklich gut das die CDU/CSU da nicht betroffen ist. Die haben damit ja überhaupt kein Problem. Gäbe es da nicht Angela Dorothea Kasner, besser bekannt als Angela Merkel. Ihr Vater Horst Kasner gehörte nicht nur zum Leitungskader der evangelischen Kirche in der DDR, sondern war als Leiter des Fortbildungszentrum der evangelischen Kirche für Pfarrer und Prediger "Waldhof" auch ein sehr einflussreicher Mann, in der DDR. Er gilt als Miterfinder der "Kirche im Sozialismus", die, die gleiche Loyalität zu Regime und Kirche bedeutete und damit auch zu einer kompletten Einbindung der Kirche in den sozialistischen Staat führte. Kirchenvertreter die dieser Linie nicht folgen konnten, wurden ausgegrenzt.
So bekam Angela Kasner sehr früh Kontakt auch zu den Vertretern und Organen der Staatsmacht und konnte die Willfährigkeit ihres Vaters unter anderem dazu nutzen, einen ihr gegenüber unbotmäßigen Klassenlehrer, durch die Partei bestrafen zu lassen. Man muss sich nicht ausmalen, was eine derartige Macht bei einer Jugendlichen anrichtet. So wurde sie wie selbstverständlich zum Studium zugelassen, was für gläubige Christen fast unmöglich war und genauso selbstverständlich wurde sie Sekretärin für Agitation und Propaganda, bei der FDJ. Bei der sie auch Kreisleitungsmitglied war.
Eine Sekretärin für Agitation und Propaganda wurden von einigen Teilen der Bevölkerung auch als Politruk (Politkommisarin) bezeichnet, die weitgehende Machtbefugnisse innerhalb ihres Bereiches hatte und Einfluß auf den beruflichen Werdegang ihrer Mitstudenten und deren Abschlüsse nehmen konnte.
Selbstverständlich war es in der DDR legitim ganz in der Aufgabe der Parteiarbeit aufzugehen und dafür zu sorgen, das der real existierende Sozialismus, nach Honeckers Prägung, unangreifbar dastand. Sich dann nach der Wende als völlig gewendet selbst dazustellen, ist ebenfalls legitim, wenn auch nicht ehrlich. Für den weiteren Werdegang von Frau Merkel, war Ehrlichkeit aber nicht notwendig, da sie ja Politikerin und Kohls Mädchen werden wollte.
Wenn also Frau Merkel mal wieder gegen Sozialismus ist, dann sollte man ihr Recht geben. Schließlich war sie jahrelang Chefverkäuferin der sozialistischen Lehre, bis dies nicht mehr opportun war. Dann wurde sie eben Demokratin nach Lehrmeinung der CDU, was auch nicht sehr weit von der Haltung der SED entfernt ist.
Sobald die CDU/CSU allerdings über Sozialismus schimpft, dann sollte man die Jungs und Mädels fragen, warum sie dann, eine in der Wolle rot gefärbte Politkommissarin, zur Bundeskanzlerin gemacht haben. Wer garantiert uns denn, das sich die Dame nicht morgen wieder wendet. Zumindest mit der geplanten Schäuble-Diktatur scheint sie ja gut leben zu können. Diktatur ist halt Gewohnheitssache.
Einfach widerlich!