Katina Schubert ist eine deutsche Politikerin. Das sie von der Linken stammt hat heutzutage eben auch nichts mehr zu bedeuten. Frau Schubert möchte nämlich ein starkes Medienecho. Die in Deutschland weitgehend gleichgeschalteten Medien reagieren aber nicht auf Themen die für die Menschen wichtig wären. Deshalb fand Frau Schubert einen Ausweg, der sowohl ihr Ego streichelt als auch das Medienecho gewährleistet. Sie greift diejenigen an, die neben dem Mainstream liegen und bei denen sie sicher sein kann, das die Medien, das Großkapital und die Neoliberalen sich freuen wenn solche Menschen angegriffen werden.
Natürlich nimmt sie auch gleich die größte Keule. Sie klagt Wikipedia als Unterstützer von Rechtsextremismus an, weil dort unter anderem zu Informationszwecken auch Zeichen und Symbole von rechten Organisationen gezeigt werden. Wikipedia ist ein Nachschlagewerk. Als deutsche Politikerin muss Frau Schubert nicht nachschlagen. Nichtwissen und nicht wissen wollen ist dort üblich. Frau Schubert weiß allerdings genau das unser deutsches Großkapital sie gerne unterstützt in ihrem Kampf gegen Wikipedia. Das Großkapital war immer auf der Seite derer, die die Verbreitung der Wahrheit unterdrückten.
Katina Schubert, will das Nachschlagen über Rechtsextremismus, die Nazis und deren Fehler verhindern, damit ja niemand mehr über das Unrecht dieser Zeit und die heutigen Nachfolgeorganisationen berichten kann. Die Menschen in Deutschland sollen die Zeichen der damaligen Zeit nicht erkennen, damit ähnliche oder gleiche Zeichen, heute wieder gefahrlos von Nazis getragen werden können. Katina Schubert will den Nazis helfen.
Da Frau Schubert als stellvertretende Parteivorsitzende der Linken auftritt, ist ihr Fehlverhalten und ihre Unterstützung der Nazis auch der Partei zuzurechnen. Dies insbesondere deshalb, weil Carsten Schatz für die Linke, auf Nachfrage nur die folgende laue Presseerklärung von Frau Schubert anbot, anstatt klar Position zu beziehen.
Von: pe-bounces@info.die-linke.de [mailto:pe-bounces@info.die-linke.de] Im
Auftrag von Pressestelle DIE LINKE
Gesendet: Freitag, 7. Dezember 2007 10:34
An: Verteiler Presseerklaerungen
Betreff: DIE LINKE: Auseinandersetzung hat begonnen
7. Dezember 2007 Katina Schubert
Auseinandersetzung hat begonnen
Zu der Debatte um eine wirkungsvolle Bekämpfung rechtsextremistischer
Umtriebe im Internet erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende
Katina Schubert:
Das Internet wird von Nazis als Propaganda- und Vernetzungsplattform
genutzt. Gerade junge Leute nutzen das Internet zur Information und zur
Meinungsbildung. Deshalb ist eine besondere Sensibilität im Umgang mit
Symbolen verfassungsfeindlicher NS-Organisationen notwendig, auch bei
Internet Communities.
Ich weiß, dass es sich bei Wikipedia um ein Internetlexikon handelt und
verfassungsfeindliche Symbole vorrangig zur Dokumentation verwendet
werden. Gleichwohl können diese – anders als im Buchformat – zu
rechtsextremistischen Propagandazwecken ohne Probleme heruntergeladen
und umfunktioniert werden. Das ist eine nicht zu unterschätzende
Grauzone.
Auf der von mir für die Strafanzeige angeführten Seite fanden sich
etliche Symbole der Hitler-Jugend. Das ging aus meiner Sicht über das
Dokumentarische hinaus. Bis auf eins wurden inzwischen alle entfernt.
Es geht mir nicht um Zensur, schon gar nicht um die Zensur einer freien
Online-Enzyklopädie – das habe ich auch immer deutlich gemacht. Die
offene Struktur bietet ein hohes Maß an demokratischer
Selbstorganisation und Mitwirkung. Die Gegenseite ist aber auch immer,
dass Rechtsextreme sich diese – wie auch andere zivilgesellschaftliche
Strukturen – versuchen zu nutze zu machen.
Deshalb bedarf es aus meiner Sicht im Bereich der online-Kommunikation
genauso wie im Pressewesen einer Art Ehrenkodex, der antisemitische,
rassistische, sexistische und rechtsextremistische Positionen
ausschließt.
Da eine Strafanzeige offenbar der falsche Weg für diese
Auseinandersetzung ist, ziehe ich diese – nachdem mich bereits gestern
Vertreter von Wikimedia angerochen haben und wir intensiv diskutiert
haben – heute zurück. Ich stelle mich gern dem Gespräch, um andere,
sinnvollere Wege der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu finden.
Ich glaube Frau Schubert und der Linken kein Wort. Die Presseerklärung hätte glatt von der SPD oder CDU kommen können. Die FDP hätte schöner und glatter gelogen. Es geht ihr darum das die Bilder heruntergeladen werden könnten. Ist die Dame so dämlich oder will sie uns nur veralbern. Diese Zeichen sind in den USA völlig legal und überall herunter zu laden. Nein das ist ein vorgeschobener, gelogener Grund
Es ging Frau Katina Schubert nur darum ein Medienecho zu erzeugen. Wem sie dabei schadet, war ihr egal, wem sie damit nützt ist offensichtlich. Eine Politikerin der Linken muss in der Lage sein zu denken, bevor sie handelt. Wenn sie dazu zu faul oder unfähig ist, gehört sie nicht in die einzige Partei, bei der ich noch Hoffnung hatte. Wenn sie aber, wie die Mitteilung von Herrn Schatz schließen lässt, gut in die Linke passt, dann passt die Linke nicht zu mir.
Die SPD hat uns als Sozialdemokraten, für ein paar Pfennige verraten. Schröder wurde der Genosse der Bonzen und der Feind der Arbeiter. Heute fängt es mit Katina Schubert bei der Linken auch an. Wir sollten die Weiterungen nicht abwarten. Die Linke ist eben eine ganz normale Partei. Man kann und darf ihr nicht trauen. Heute greift sie Wikipedia und die Blogger an, morgen müssen wir für Lafontaine und Gysi in den Krieg, anstatt für Struck und Steinmeier. Wenn die Linke mit Frau Schubert heute für Zensur ist, dann ist sie morgen für Totalüberwachung. Dafür brauchen wir keine Linke. Das kann Schäuble mit der FDP alleine machen.
Es sieht so aus, als könnten wir keine der deutschen Parteien brauche. Wir müssen wirklich bei Null anfangen und die ganze Bande ersetzen.























Zumal Frau Schubert jetzt auch noch einen bestürzten und halbherzigen Rückzieher macht. Sie sollte jetzt nicht stehen bleiben, sondern auch von ihrem Stellvertreter-Posten zurück treten.
Leider kommt aber auch von der Linken keine Stellungnahme. Gregor und Oskar werden umfallen. Die sind beide schon mal umgefallen.
So fing es bei der SPD auch an. Wir kennen die Abläufe zur Genüge. Mir reicht der Verrat der SPD, ich gehe das Risiko eines Verrates der Linken nicht mehr ein. Lieber fangen wir bei Null an.
Der jetzige Vorfall ist dramatischer. Die Partei und ihre Führung agiert genau so wie es die anderen Parteien machen. Morgen steht da ein Oswald Metzger auf, und macht den Quisling des Großkapitals.
Die Zeichen sind sichtbar. Deshalb bin ich auch sofort bereit, mit dem Verein zu brechen. Ich lasse mich nicht noch einmal verarschen.