Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wer in der deutschen Politik bestimmte Politikfelder besetzt. Das hilft einem doch sehr, die absoluten Arschlöcher von den Arschlöchern zu trennen. Natürlich würde ich nie einen der im folgenden Text genannten Politiker als Arschloch bezeichnen. Das ist zum einen eine verbotene Beleidigung und zum anderen haben Arschlöcher als Darmausgang ja einen Nutzen.
Unter den Pressemitteilungen findet sich heute eine von der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag die sich mit der Roten Hilfe beschäftigt:
Die Solidaritätskampagne "Jusos für die Rote Hilfe", in der 80 teilweise führende Jungsozialisten - unter Ihnen stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende und mehrere Juso-Landesvorsitzende - zum Eintritt in die von Linksextremisten getragene Vereinigung "Rote Hilfe" aufrufen, ist eine Schande für die SPD und eine Belastung für die innenpolitische Arbeit der Großen Koalition. Wenn dieser Solidaritätsaufruf weiterhin ohne Folgen bleibt, entfernt sich die SPD gefährlich weit vom demokratischen Konsens.
Ziel der Roten Hilfe ist es, als "Solidaritätsorganisation", all diejenigen zu "unterstützen", die bei ihrer politischen Betätigung, d. h. beim "antifaschistischen", "antisexistischen" und "antirassistischen Kampf" "politisch verfolgt" werden.
Ich persönlich finde es eine absolute Frechheit von Herrn Uhl, mich als Unterstützer der Roten Hilfe, mit einem Linksextremisten gleichzusetzen. Aber ich erwarte nicht von einem Abgeordneten der CDU/CSU das er über das, was er sagt, nachdenkt. Bei Herrn Uhl gehe ich anhand der mir von ihm bekannten Aussagen davon aus, das er überhaupt nicht denken kann, was ich für eine hervorragende Voraussetzung, für ein politisches Amt in der CDU halte.
Viel wichtiger als die Frage ob ich mich empöre oder dem Uhl die Wahrheit an den Kopf knalle, ist allerdings wogegen die Herrschaften von der CDU/CSU laut ihrer eigenen Pressemitteilung stehen:
Sie möchten nicht, das diejenigen unterstützt werden, die gegen Rassismus, Faschismus und Sexismus kämpfen. Das bedeutet im Klartext, das die CDU/CSU Fraktion im Bundestag damit offiziell erklärt hat, das sie für Rassismus, Faschismus und Sexismus ist.
Das verwundert mich nicht. Bietet die CDU ja in ihren Ortsvereinen bewusst Vorträge an, die den Rassenhass z.B. auf Menschen muslimischen Glaubens fördern sollen und zahlt dafür, wahrscheinlich aus Mitteln der politischen Bildung, auch noch horrende Vortragshonorare.
Wir wissen nicht welchen sonstigen, rechtsextremen oder faschistischen Kreisen die CDU/CSU noch eine Heimat bietet, ohne dies an die große Glocke zu hängen, aber wenn Dr. Hans-Peter Uhl, Ralf Göbel und Kristina Köhler schon offen für Rassismus, Faschismus und Sexismus sind, ist das schlimmste zu erwarten.
Der Verfassungschutz sollte sich dringend mit der CDU/CSU beschäftigen, die wohl nicht länger zu den demokratischen Parteien zu zählen ist, wenn sie überhaupt je dazu gehörte.




















Alles nur Ablenkung, ein paar Nebelgranaten, um von den wahren Problemen dieses Landes abzulenken. Zunehmende Veramung, miese Bildung usw.