Da tagt in München der BVKJ. Wie, den kennen sie nicht. Kannte ich auch nicht. Aber die müssen die Schwäbische Zeitung irgendwie bepressemitteilt haben. Die wusste nämlich das es sich beim BVKJ um den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte handelt.
Häufig sind diese ärztlichen Abzockervereine ja nur dazu gedacht, besser an die Bestechungsgelder von den Pharmaleuten zu kommen. Die machen dann Kongresse auf den Malediven. Fünf Wochen Urlaub und fünf Minuten Weiterbildung. Aber wer glaubt bei der Mehrheit der deutschen Ärzte wirklich an eine Weiterbildungsfähigkeit.
Der BVKJ hat aber zumindest noch ein ganz anderes Hobby:
«Am exaktesten misst ein Thermometer im Darmausgang», erläutert BVKJ-Sprecher Ulrich Fegeler.
Bevor es eingeführt wird, sollte die Spitze mit weißer Vaseline bestrichen werden. «Legen Sie Ihr Kind bäuchlings auf den Schoß oder mit hochgezogenen Beinen seitlich ins Bett, damit es sich nicht verkrampft», rät der Kinderarzt. Es sollte nach 2 bis 2,5 Zentimetern gestoppt werden - spätestens aber bei einem Widerstand.
Ist er nicht entzückend der Herr Ulrich Fegeler. Da merke ich doch sofort den Fachmann oder heißt das Flachmann? Egal. Bei dem hat Weiterbildung auf jeden nicht funktioniert und Ahnung von Kindern hat er annähernd gleich Null. Wenn Kinder krank sind, werden sie nicht einfacher. Selbst wenn ihnen sonst mit Vernunft durchaus beizukommen ist, sind sie dann wehleidig bis unleidlich. Fast so schlimm wie erwachsene Männer. Damit können Eltern leben.
Kluge Eltern suchen dann nach Wegen, die Kinder so wenig wie möglich mit dem ärztlichen Kram zu belästigen. Deshalb gibt es Thermometer die berührungslos im Ohr messen. Vor allem messen sie problemlos. Das Kind wird nicht gestört, hat keinen Grund sich aufzuregen, der Heilungsprozess wird gefördert.
Aber das gefällt Herrn Fegeler ja nicht. Der muss den Kindern ja im Hintern rumpopeln um glücklich zu sein, und so bei jeder Messung weinende oder zumindest genervte Kinder erzeugen. Wie gesagt ein Fachmann erster Kajüte. Oder will er etwas ganz anderes. Sollen Eltern etwa ihren Kindern nicht bestens helfen können, ohne einen Kinderarzt reich zu machen, der im Normalfall nicht in die Wurst taugt.
Das dürfte wohl des Pudels Kern sein. Der Herr Fegeler möchte mehr Umsatz für Kinderärzte generieren. Denn wenn Eltern maximal einmal am Tag, sich an eine Fiebermessung auf Fegelers dumme Art trauen, dann unternehmen sie meist viel zu spät etwas. Das nützt den Kinderärzten.
Falls mir so ein Flachmann mit der Genauigkeit der Messung kommt, kann ich nur müde lächeln. Temperaturmessungen sind nie genau. Weder bei Stahl- noch bei der Glaserzeugung und auch nicht beim Fiebermessen im Krankenhaus. Da sind Abweichungen in der Messgenauigkeit normal. Es geht also nicht um ein singuläres Meßergebnis, sondern um eine Folge von Meßergebnissen, die einen Trend bilden. Behandlung gegen Fieber oder ein Arztbesuch dient ja nur der Trendumkehr. Die Genauigkeit des Meßergebnisses, wir reden von Abweichungen zwischen Ohr- und Analmessung von 0,1 - 0,3 Grad ist also völlig nebensächlich.
Genauso nebensächlich wie der Herr Fegeler und seine Meinung, oder sein ulkliger Berufsverband. Wenn die auf anale Spielchen stehen, dann reicht die Eingabe von Analsex bei Google und sie sind bis zum Ende ihres Lebens bestens versorgt.
Ich hatte übrigens zwischen Weihnachten und Neujahr drei Kinder mit Fieber und trockenem Husten. Ich habe mir erlaubt am Samstag mal den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung in Berlin anzurufen. Also eigentlich wollte ich einen Notarzt. Nachdem mich aber die Arbeitsabweisungsbeauftragte der KV endlich am Telefon hatte und ihr die Sachlage schilderte, frage sie mich, was ich von ihr erwarte. Ich müsse in eins der Kinderkrankenhäuser fahren.
Ich gebe zu, ich bin nicht einmal mehr dazu gekommen mich aufzuregen. Da unterhalten diese Geldvernichter auf Kosten aller Beitragszahler einen Notdienst und wollen drei kranke Kinder von den Eltern in ein Kinderkrankenhaus verfrachten lassen. Nicht so sehr ein Problem bei uns. Aber was machen Leute ohne Geld für ein Taxi und ohne Auto. Oder Alleinerziehende von denen nicht alle Kinder krank sind. Die kranken Kinder notfalls sterben lassen? Tolle KV. Diese Parasiten am Arsch unseres Gesundheitssystem müssten sofort abgeschafft werden.
Wir brauchen Ärzte, die ihre Rechnungen an den Patienten stellen müssen und nur das erstattet bekommen, was der Patient abgezeichnet und selbst der Kasse geschickt hat. Erlauben wir dann keine Pharmareferenten mehr und statt dessen die Freizügigkeit bei Medikamenten, dann haben wir die Gesundheitskosten halbiert.
Verlierer sind natürlich solche Verbandsfachleute wie Herr Fegeler vom BKVJ. Aber da die Steigerung von nutzlos ja Verbandsfunktionär ist, muss er damit leben.























Im Nachhinein hörten wir, daß dieses Krankenhaus, wo der Opa ursprünglich hin sollte über die Feiertage übervoll war.
Dies geschah in einer sächsischen Stadt.
Vor kurzem las ich in der Zeitung, daß der Tagessatz in einem Krankenhaus für normale Patienten ( keine Intensivstation!) bei etwa 369 Euro liegt.
Ein Besuch eines Hausarztes ist wahrscheinlich billiger, aber dieses System will viel Rendite machen, und deshalb wird Eltern von kranken Kinder und Angehörigen von erkrankten Erwachsenen wahrscheinlich die kostenintensive Krankenhausbehandlung empfohlen. Das ist ein Aussaugen der Kassenzahler-es geht nicht um Menschen, es geht um die fiskalische Abrechnung, und unsere Politik macht mit.