Hier geht es um nicht große Dinge. Sondern vor allem um Kleinigkeiten, eben Niggelichkeiten, die zwar im Netz schon tausend mal beschrieben sind, aber immer wieder an mich herangetragen werden.
Der Monitor ist zu klein
Unter bestimmten Bedingungen, vor allem bei alten NVIDIA Grafikkarten geht das Bild manchmal über den rechten Bildrand hinaus und taucht dann mit seinem Rest, links wieder auf. Das gleiche kann auch nach unten passieren. Das ist ein Fehler der sich durch die ständige Anpassung des nv Treibers eingeschlichen hat, der heute einfach zuviele unterschiedliche Karten mit noch mehr Monitiorkombinationen können muss. Abhilfe ist nur der Einsatz der propertiären Treiber für die Nvidia. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, das der richtige Treiber erwischt wird. Zwar bin ich sonst immer gegen propertiäre Treiber, aber hier ist das, das einzige was wirklich hilft. Bitte verwendet nicht die tolle Softwore die es euch ermöglicht X automatisch mit diesem Treiber zu konfigurieren. Das geht immer in die Hose. Macht es von Hand.
Arbeitsflächen
Häufig sehe ich bei Privatanwendern Rechner, auf denen nur zwei virtuelle Bildschirme eingerichtet sind, aber nur einer genutzt wird. Die sehen mich dann immer ganz erstaunt an, wenn ich vorschlage doch einen Meter von ihrem Schreibtisch abzusägen. Dann meinen sie, das sie den Platz doch brauchen. Genau den Platz brauchen sie eben auch auf ihrem virtuellen Schreibtisch. Denn genau dafür sind die virtuellen Bildschirme oder Desktops bestens geeignet. Einen für Mail, Kalender und Adressbuch. Einen für Spiele und die bösen Bilder aus dem Netz. Einen für Texte und Notizen. Gebt den Dingen Raum. Wichtig dabei ist, den Dingen einen festen Platz zu geben.
Ich habe immer 16 Bildschirme zur Verfügung. Nein, die fressen keine Systemleistung. Zumindest keine messbare. Aber sie schaffen Ordnung in meinem Chaos. Auf 1 liegen die Patiencen, auf zwei xskat. Damit haben sich die Spiele die ich regelmäßig spiele schon erledigt. Höchstens mal Schach, Mahjong oder Shisen-Sho wenn Zeit ist. Auf drei liegt Google. Den habe ich immer offen, damit ich ohne Arbeit sofort nachsehen kann. Müsste ich erst einen Browser aufmachen, würde ich nicht nachsehen. Auf 4 ist Platz für die Browserfenster die Texte enthalten die ich gerade für den Blog bearbeite. Auf fünf der Blog und auf sechs ein Kontrollbild des Blgos mit einem anderen Browser. Sieben dient der Programmierung oder Systemarbeiten, Acht ist frei, wenn ich nicht gerade Fernsehen an habe, was allerdings selten vorkommt. Neun ist freischwebend, hat so recht keine feste Zuordnung. Auf 10 liegen die Mails und der Kalender. Auf 11 der RSS Feed und dpa sowie Reuter. 12, 13 und 14 sind für meine Bücher und deren Recherchen. 15 ist frei und auf 16 hängt amarok für die Musik.
Diese Ordnung halte ich für mich ein, weil sie mir die Arbeit erleichtet. Natürlich nicht sklavisch, aber doch im wesentlichen. Ich weiß genau wo ich was habe. Das macht mich schnell und effizient.
KDE 4 stellt die Arbeitsflächen nach dem Hochfahren nicht so wieder her wie sie waren
Das stimmt. Alle Konqueror Fenster liegen zur Zeit auf dem Arbeitsplatz, der als letzter aktiv war. Das ist nicht schön, aber auch nicht so dramatisch. Wer seine Arbeitsflächen fest organisiert hat, kann darüber lächeln. Der Arbeitsflächeumschalter zeigt nämlich das aktuelle Fenster in blauer Markierung an. Klickt man dieses blau markierte Fenster mit der linken Maustaste an und hält es fest, kann man es auf dem Arbeitsflächenumschalter an die richtige Stelle bewegen. Damit ist der Fehler im Handumdrehen behoben.
Ein Fester ist größer als der Schirm / Mmonitor
Obwohl der Scrollbar eines der ersten Dinge war, das in KDE wirklich gut funktionierte, gibt es immer noch Programme die auf ihn verzichten und dann gerade so groß sind, das sie nicht auf den Bildschirm passen. Dann muss man aber wirklich nicht die Auflösung ändern, wobei sich einige Programme auch dann noch spassigerweise wehren, sich ganz darstellen zu lassen. Nein der Trick ist ganz einfach. Den Coursor mitten in das betroffene Fenster fahren, die Alt-Taste gedrückt halten und das Fenster mit gehaltener linker Maustaste bewegen. So kommt man auch an die wichtigen Stellen des Fensters, die sonst verdeckt sind.