Ich nehme den Spiegel ja schon lange nicht mehr ernst. Spiegelonline schafft es das Klopapier der Nation, die Bildzeitung, immer wieder locker zu unterbieten. Heute war Christoph Biermann am Werke. Ich lese einmal, ich lese zweimal. Das Ding ist gut:
Normalerweise ist es so, dass Verteidiger und Mittelfeldspieler die Bälle bereitstellen, aus denen die Stürmer dann Tore machen sollen. Daher ist es auch normal, dass die Stürmer viele Bälle zugespielt bekommen und nur wenige abspielen, bei Verteidigern ist dieses Verhältnis genau umgekehrt. Auch Mittelfeldspieler verteilen normalerweise mehr Bälle als sie bekommen.
Häh? Wie bitte? Da verteilt ein Mittelspieler mehr Bälle als er bekommt. Das erinnert doch stark an Jesus und die Sache mit den Broten und den Fischen, die nicht alle wurden. Ich geb ja zu der FC Bayern ist etwas besonderes, aber das die nun das Perpetuum Mobile erfunden haben und mehr Bälle weiterleiten als sie gekriegt haben, das war mir neu.
Ich selber produziere ja oft genug unglückliche Sätze in diesem Blog. Aber ich behaupte ja auch nicht ein Qualitätsjournalist zu sein, ich wäre sogar beleidigt wenn mich wer als Journalist beschimpft. Ich bin nur ein Blogger, ich darf blöd formulieren, wenn ich es denn nicht anders kann.
Aber Christoph Biermann hatte heute keinen guten Tag. Zumindest nicht für einen Qualitätsjournalisten. Aber mir hat er Spaß gemacht. Bevor übrigens jemand schreit. Ich weiß was er sagen wollte, freue mich nur darüber wie kompliziert er es nicht gesagt hat.






















