Zwei Lahme und Fußkranke im Bereich des Webs wollen sich zusammen tun, um den Wettlauf gegen Google, den anerkannten Weltmeister der Branche zu gewinnen. Das sind zwei Blinde die sich gegenseitig die Farbe der Milch erklären. Dagegen ist ja erst einmal nichts zu sagen. Microsoft hat ja Geld genug. Ob sie das Geld nun mit Yahoo verballern, oder sonst irgendwo verlieren, ist eigentlich egal. Es wird lustig werden. Ich hätte noch Lycos anzubieten, das würde die Runde der Verlierer komplettieren.
Vielleicht könnte Microsoft sich dann auch noch an den Kosten für jene Suchmaschine beteiligen, die jetzt auf Kosten des Steuerzahlers entwickelt werden muss, um die Geschäfte von Christoph Mohn bei Lycos zu subventionieren, oder besser um die aus Unfähigkeit angefallenen Verluste auf die Allgemeinheit umzulasten. Da unsere korrupten Staatslenker ja schon alles tun um Microsoft das Geld in den Rachen zu schmeißen, oder wie unsere Kanzlerdarstellerin auch direkt Propaganda für Microsoft machen, wäre das doch nur fair. Wir brauchen eine auf dem Geist von Bertelsmann beruhende Suchmaschine nämlich so dringend wie eine neue Zensurbehörde.
Apropo Zensur. Da ist Yahoo ja erfahren. Das passt gut. Wer heute noch Gruppen unter Yahoo zu laufen hat, sollte seine Daten sichern und sich langsam entfernen. Es wird mit der Zugehörigkeit zu den Redmontern nicht besser. Deren Rechner wollten immer schon lieber nach Hause telefonieren, als die Aufgaben lösen für die sie gekauft wurden.
Wirtschaftlich wird bei diesem Geschäft zwar viel Geld verbrannt, aber trotzdem ist es unbedeutend. Sowenig wie Microsofts eigene Suchmaschine die Welt veränderte wird dieser Zusammenschluss Bewegung bringen. Wer also etwas wirklich neues an Suchtechnologie hat, kann sich beruhigt auf den Markt begeben. Mit Microsoft und Yahoo ist ihm kein neuer Gegner erwachsen. Eher wurde Yahoo vom Spielfeld genommen und wird bald nichts anderes als ein vertrockneter Ableger von Microsoft sein. Benutzbar war Yahoo schon vorher nicht, aber jetzt wäre es der reine Wahnsinn denen auch nur noch eine Information zu geben.
Was die Diktatoren dieser Welt, wie die chinesische Regierung oder unser Möchtegerndiktator Schäuble sich nicht holen, bekommt Microsoft und wen Microsoft dann beliefert, weiß keiner. Finger weg, bevor man sich verbrennt. ist der einzig sinnvolle Ratschlag.
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2766
Google bereitet mir mehr Sorgen. Ich nutze es schon länger nicht mehr.
Alle die GoogleMail, GoogleDesktop, GoogleIchKlaueDeineIdentität nutzen sollten sofort davon Abstand nehmen. Der Schaden, der schon verursacht wurde, ist nicht mehr rückgängig zu machen, aber für die Zukunft kann man auf seine Daten wieder besser aufpassen.