Laut Wikipedia ist ein Vorbild, eine zum Nachahmen einladende oder zwingende Erscheinungsform von Personen oder Objekten. Herr Göhner meint also das alle deutschen Parlamentarier ihm nacheifern sollen.
Dazu muss man wissen, das Herr Göhner im Hauptberuf der Handlanger des Hasspredigers Dr. Dieter Hundt ist, der als Bundesarbeitgeberchef, die Löhne drücken und den Menschen jede Hoffnung auf Zukunft nehmen lässt. Der sich Präsident eines Arbeitgeberverbandes nennt, dessen Ziel aber nur ist, Arbeitsplätze aus Deutschland abzuziehen.
Im Nebenberuf ist Herr Göhner noch Mitglied des deutschen Bundestages. Er sorgt im Bundestag und in der CDU/CSU dafür das die Befehle seines Chefs möglichst direkt in Gesetze umgewandelt werden. So lässt er den Kündigungsschutz abbauen damit sein Chef die Leute schneller entlassen kann und kürzt dann das Arbeitslosengeld, weil so viele arbeitslos sind.
Würde es in Deutschland so etwas wie Recht und Gesetz geben, hätten Staatsanwälte und Richter dem Treiben des Herrn Göhner schon lange ein Ende gemacht. Gäbe es eine Demokratie wäre er und eine Partei die ihn und andere in ihren Reihen duldet, schon längst in keinem Parlament mehr. Aber in Deutschland ist alles anders.
Hier ist der Bundestagspräsident der Schutzheilige der Korruption und dieser Undemokrat bezeichnet Lobbyismus als Grundpfeiler der Demokratie. In diesem Land ist Göhner wirklich ein Vorbild für unsere Parteipolitiker.
Er macht das öffentlich, was andere im geheimen tun. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Rechtsanwalt der für seine Kanzlei ein lukratives Mandat einer Großbank einfährt und sich seitdem für den Abbau von Rechtschutz im Kapitalmarkt einsetzt und dem Abgeordneten der für seine Stimme direkt Geld bezieht. Sie sind gleichermaßen gekauft.
Angeblich sind die Abgeordneten nur ihrem Gewissen verantwortlich. In Wirklichkeit sind sie nur ihrer Brieftasche verpflichtet. Die Hälfte aller Abgeordneten wurde nie gewählt. Sie wurde von Parteien bestimmt. Sichere Wahlkreise werden quer durch die Republik mit Kandidaten besetzt die der Parteiführung oder deren Geldgebern genehm sind.
So wird ein Türkenhasser wie Friedbert Pflüger, der seit Jahren nichts anderes als den Generalangriff auf die Muslime fordert, zum CDU-Bürgermeisterkandidaten für Berlin. Das ist ein bewusstes Signal. Die Politik verachtet die Bürger und deren Interessen. Die Bürger hassen die Politiker. Wir bewegen und auf eine endgültige Auseinandersetzung zu.
Mit diesen Parteien kann Deutschland nicht gewinnen. Mit diesen Politikern, die ja sogar zu dumm sind, das, wofür sie gekauft wurden umzusetzen, gibt es keine Zukunft. Wir müssen uns von den Parteien befreien. Von allen.
Wir brauchen Bürgervertreter die an ihren Wahlkreis gebunden sind. Die in ihrem Wahlkreis leben und arbeiten müssen. Die auch abgewählt werden können. Die parteilos sind. Die die Menschen ihrer Heimat und deren Sorgen kennen und vertreten. Schicken wir die für fünf Jahre in die Parlamente. Keine Ausschüsse und Lobbyistenrunden. Gesprochen wird im Parlament. Abstimmungen sind öffentlich.
Wir müssen uns von dem System der bestochenen Lügner und Betrüger befreien. Diese Parlamente sind Gift.