Wie der
Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Fritz Brickwedde berichtet, haben in diesem Jahr 1000 Steuerzahler beschlossen, sich von der lästigen Pflicht des Steuerzahlens zu befreien und die anfallenden Steuern lieber für eigennützige Interessen auszugeben, wie es neben der Familie Mohn und ihrer unsäglichen Bertelsmannstiftung nun schon 15.449 Stiftungen in Deutschland machen.
Schön ist auch das Fritz Brickwedde die deutsche Politik dafür lobt, das sie mit ihren gesetzlichen Erleichterungen, diese Fluchtmöglichkeit noch sicherer und schneller gemacht hat. Unter dem Deckmäntelchen bürgerschaftlichen Engagements kann nun für jedes beliebige Ziel Werbung gemacht werden und es muss kein eigenes Vermögen eingesetzt werden.
Selbstverständlich müsste man schon Steuern in namhafter Höhe zahlen müssen um dieses Schlupfloch nutzen zu können.
Im Zusammenhang mit Stiftungen ist es immer wieder wichtig zu erwähnen, das die Stiftungen alle keinen Nutzen für die Menschen in diesem Lande haben. Sie dienen ausschließlich dazu um Steuern zu sparen. Ein gutes Beispiel ist die Bertelsmannstiftung die sich wie eine Krake in das gesellschaftliche Leben unseres Landes gefressen hat und es nun von innen aushöhlt. Ob Studiengebühren oder Krieg in Afghanistan. Die Stiftung bereitet mit Propaganda, direkter Einmischung, Lobbyismus oder über die Medienmacht der Mohns, den Weg vor, dann verdient die Familie Mohn z.B. am Krieg in Afghanistan durch die Übernahme der Logistik, an den deutschen Hochschulen, dadurch das nur noch Wissenschaft ala Bertelsmann gelehrt werden darf.
Stiftungen sind wie Krebs. Bekäme der Staat die Steuern, die, die Stifter für ihre eigenen Zwecke dem öffentlichen Interesse vorenthalten, könnten die Steuern für alle gesenkt werden. Stiftungen schaffen Steuererhöhungen. Sie sind schuld wenn Arbeitsplätze verloren gehen, weil die Abgabenbelastung in Deutschland zu hoch ist.
Stiftungen haben aber noch einen weiteren Nachteil. Sie unterliegen keiner demokratischen Kontrolle. Wer weiß wie schwer es ist unsere Politik halbwegs im demokratischen Rahmen zu halten, dem ist klar, das der Einfluss der Stifter, direkt der Demokratie zuwider läuft. Stiftungen sind eine Gefahr für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung. Größer als es extremistische Parteien jemals sein könnten.
Stiftungen dienen auch keinem Gemeinnutzen, wie immer wieder behauptet wird. Es werden ja nicht etwas zusätzliche Mittel in den Stiftungszweck eingebracht sondern lediglich Steuern verkürzt. Jemand der eine Sache persönlich voranbringen will, kann dafür versteuertes Geld ausgeben und niemand wird auch nur leiseste Kritik äußern können. Zumindest solange nicht, wie das Geld nicht der politischen Beeinflussung, also der Bestechung dient.
Tausend neue Stiftungen sind also kein Grund zu Freude, sondern ein Grund zur Trauer. Die Stiftungen die es heute schon in Deutschland gibt, sollten sofort zusammen mit dem Gesamtvermögen der Stifter eingezogen und zur Schuldentilgung des Bundes und der Länder verwandt werden. Dies wäre ein Zweck, der wirklich dem Nutzen der Allgemeinheit dienen würde.
Allen voran die Bill und Linda Foundation, die derart erfolgreich beim kreativen Geldeinsatz ist, dass sogar Milliardärskollegen gern den einen oder anderen zweistellligen Milliardenbetrag beisteuern. Dass bei diesem Finanzpotential komplette kulturelle, gesellschaftliche und technische Entwicklungen ganzer Länder nach eigenem Gusto und oft im Widerspruch zu regionalen Bedürfnissen, gesteuert werden können, wird dabei gern unterschlagen. Eine öffentliche Kontrolle findet - wie so oft - nicht statt.
Das Nahziel muss Bertelsmann sein. Schnell.
auf den Nachdenkseiten gelesen?
Titel: "Gesundheitspolitik: Was derzeit
wirklich passiert"
Da geht es nicht nur um Bertelmann/Mohn,
sondern auch Springer und Merkel.
Sehr interessant ich das finde.
Ob es wohl so stimmt? Vorstellen könnte ich
mir das irgendwie schon.
Ich habe Angst! Wie wird es wohl weitergehen?
Wie wird es enden?