Neoliberale Beeinflussung als Lexikon dürfte das was Spiegel und Bertelsmann im Auftrag der Familie Mohn durchführen müssen wohl besser bezeichnen. Das was sich Peter Schwierz auf
turi2.deleistet, passt wirklich schon unheimlich gut zu dem, was uns da an böser Absicht erwartet.
Natürlich müssen die beiden Peters (Turi und Schwierz) leben, aber solch eine textliche Ode an die Dummheit traut sich nicht einmal ein Werber im Gebührenfernsehen zu veröffentlichen. Die vergebene Gesamtnote wie auch der grenzdebile Text zeigen einmal mehr das Beweihräucherung auch das eigene Hirn beschädigt.
Die Qualität der Spiegel-Artikel war in den letzten Jahren so gut, das denen die Leser schreiend weggelaufen sind. Das auch Brockhaus gleichzeitig von der gedruckten Enzyklopädie auf die Onlineausgabe umsteigt, wird im Petertext genauso wenig erwähnt wie die reale Existenz von Wikipedia.
Wo Wikipedia und Brockhaus sind, braucht niemand die Familie Mohn mit ihren Produkten. Die Menschen in diesem Land, und gerade die, die lesen können und nicht von Mohn bezahlt werden, begreifen nämlich langsam, welche Art von Krebsgeschwür die Krake Mohn/Bertelsmann für unserer Land, unsere Wirtschaft und unsere Demokratie darstellt. Bis auf ein paar ganz blauäuige - Hallo Peter Turi! - wird wohl niemand einen Lexikaeintrag von Mohn/Bertelsmann als bare Münze nehmen. Die Gefahr ist viel zu groß, das wie sonst auch, nur die Wahrheit für die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Interessen der Famile Mohn und ihrer unsäglichen Beeinflussungsstiftung verwandt werden soll.
Nicht nur die Idee ist alt, die Qualität bekanntermaßen nicht vorhanden und der Wahrheitsgehalt fraglich. Auch die Werbeeinnahmen werden mit allen Tricks nie an das herankommen, was Brockhaus holen kann. Brockhaus hat nämlich einen Vorteil. Die Leute sind glaubwürdig. Glaubwürdigkeit ist etwas was Mohn/Bertelsmann nie mehr erringen kann und was auch für solch devote Werber wie Peter Turi nicht mehr zu erreichen sein dürfte.
Etwas mehr Toleranz gegenüber diesen Geschöpfen bitte!