Statt Peking soll die Hauptstadt dann für die Zeit von Olympia Doping heißen. Das würde es zumindest den Sportberichterstattern erleichtern ihre Werbestunden an den Zuschauer zu bekommen, ohne die Wahrheit sagen zu müssen. Das Wort Doping fällt dann ja andauernd, und so kann man sich später darauf berufen, ständig über Doping gesprochen zu haben, wenn man nicht gerade Werbetafeln abbilden musste.
Wenn die Wintersportberichterstattug eines gezeigt hat, dann das die Werbewirtschaft die öffentlich rechtlichen Fernsehprogrammen braucht. Nicht nur das die Vollidioten auch noch Geld für die Übertragungsrechte bezahlten, sie zeigten auch stundenlang jede nur mögliche Werbetafel und entschuldigten sich dafür, das sie überhaupt daran gedacht hatten, über Doping zu reden.
Die OberÖsterreichischen Nachrichten werden sich, obwohl sie normalerweise gut unterrichtet sind, diesen Text vermutlich aus den Fingern gesaugt haben:
Die Staatsanwaltschaft gab gestern den Auftrag, gegen 31 Sportler, darunter zehn aus Deutschland, zu ermitteln. Ausschlaggebend war die anonyme Anzeige, in der auch die Namen von Olympiasiegern und Weltmeistern auftauchen. Der Inhalt: Drei österreichische Mediziner sollen in Wien und Linz systematisch Blutdoping betrieben haben und das bis heute fortsetzen. „Verrechnet wird dieses Blutdoping via (Zusatz-)Versicherung.“
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Aufgrund dieses Vorwurfes des Versicherungsbetruges hat die Justiz nun die Möglichkeit, eigenständig in der Blutdoping-Causa aktiv zu werden, und nicht nur aufgrund Rechtshilfeersuchen italienischer Behörden im Zusammenhang mit dem Dopingskandal bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin.
Selbstverständlich ist das nur eine Rufmordkampagne an deutschen Sportlern, die jetzt ja sogar eidesstattliche Erklärungen abgeben wollen:
DSV-Sprecher Schwarzbach sprach von einer «Hexenjagd». Vor drei Wochen habe er noch gesagt, «wir sind an der Grenze zum Rufmord. Ich denke, diese Grenze ist jetzt überschritten.» Eine eidesstattliche Erklärung sei «kein Schulhof-Versprechen», sagte er. «Im Falle einer Falschversicherung droht eine empfindliche Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Darüber wurden alle Athleten noch einmal aufgeklärt.»
Ja. Ja. Am gleichen Tag meldete die deutsche Biathlon-Staffel der Herren hat bei der WM im schwedischen Östersund die 6 Deutsche Medaille dieser WM. Natürlich ohne Doping. Das ist so ähnlich wie bei den Fußballern die immer häufiger einfach tot umfallen, während des Spiels. Da sind das immer nur die Sportler, die nach einem grippalen Infekt zu früh wieder spielen. Seltsam nur das Hochleistungsarbeiter in Unternehmen, die sich, um nicht entlassen zu werden, gar keine Auszeit nehmen, von diesem plötzlichen Tod praktisch unbetroffen sind.
Seltsam auch, das selbst die Staatsanwaltschaft in Bonn mittlerweile wohl begriffen hat, das sie die Telekom beim Doping nicht für unschuldig erklären kann, egal was sie sich zurechtlügt, aber trotzdem niemand auf die Idee kommt, andere Sportarten bei denen die Telekom als Großsponsor auftritt, mal genauer auf Doping zu untersuchen.
Natürlich glaube ich nicht das der FC Bayern dopt. Die siegen mit anderen Mitteln, die haben schließlich den Zwanziger. Aber was kann es schaden, da mal genauer und öfter nachzusehen. Ich meine bevor ein Sportler von denen plötzlich tot umfällt.
Es könnte vielleicht auch mal Sinn machen, bei dem unschuldigen Arzt in Linz nachzufragen, ob er auch Blutdoping an in Deutschland spielenden Fußballstars als völlig haltlos zurückweist. Ich meine Nachfragen kostet ja nichts. Vor allem würden dann diese bösen Gerüchte von Bayernaudis in Linz auf die Zufälle reduzieren lassen, die sie sicherlich sind. Die waren auf dem Weg nach Wels zur Pferdemesse, oder haben sich einfach bei der Suche nach dem Wolfgangsee verfahren.
Natürlich hat niemand gedopt. Warum auch. Doping bringt ja gar nichts. Deshalb flüchtet ja auch niemand vor Dopingkontrollen und alle Beteiligten spielen gerne mit offenen Karten. Deshalb freuen wir uns schon alle auf die olympischen Spiele in Doping. Hoffentlich fällt nur vorher nicht noch ein Fußballer in Deutschland tot um.
Wir haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder engmaschige Dopingkontrollen oder totale Dopingfreigabe. Ich halte Kontrollen für nicht machbar. Also sollen sie sich offiziell umbringen dürfen, oder wir verbieten die Teilnahme an Wettbewerben, was genauso illusorisch ist. Wir könnten allerdings ohne Probleme sofort mit der Sportförderung für Leistungssport aufheben und Einnahmen aus Leistungssport normal versteuern.
Auf jeden Fall sollten wir sofort damit aufhören, so zu tun, als gäbe es kein Doping. Eine Lüge wird auch durch Wiederholung nicht zur Wahrheit.



















