Meldung eins kommt über dpa aus Holland:
Proteste vor Heesters-Auftritt in Geburtsstadt Amersfoort
Amersfoort - Vor dem ersten Konzert des Operettensängers Johannes Heesters in seiner niederländischen Heimat seit fast 50 Jahren haben etwa hundert Menschen gegen den Künstler protestiert. Unter Anspielung auf Heesters' Karriere im nationalsozialistischen Deutschland bezeichneten sie den 104-Jährigen als „singenden Nazi”. Heesters war in den Niederlanden wegen seiner Vergangenheit 44 Jahre lang boykottiert worden. Ein Konzert in seiner Heimat hatte er immer als seinen größten Wunsch bezeichnet.
Meldung zwei kommt über n-tv
Alt-Nazi ausgeliefert
Seifert in Italien eingetroffen
In Italien ist der ehemalige Nazi-Gefängnisaufseher Michael Seifert eingetroffen, um dort seine lebenslange Haft anzutreten. Der 83-jährige gebürtige Ukrainer hatte seit 1951 in Kanada gelebt. Er war 2000 von einem italienischen Militärgericht in Abwesenheit wegen Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Seifert im Zweiten Weltkrieg als Gefängnisaufseher im norditalienischen Bozen mindestens 17 Menschen gefoltert und getötet hat.
Ich kann die Menschen in Holland nicht verurteilen die Johannes Heesters nicht verzeihen können, das ihm die Karriere wichtiger als die Moral war. Aber ich darf fast fünfzig Jahre Strafe für Heesters Schuld als übermäßig ansehen. Ich wäre lieber in Italien gewesen und hätte die Auslieferung Seiferts gefeiert. Der blieb bis heute unbestraft und ich befürchte das er schon bald, als nicht haftfähig, entlassen wird. Aber ich gönne ihm jeden Tag den er sitzen muss.
Wir müssen die Täter bestrafen. Aber angemessen. Heesters Bestrafung ist für mich nicht mehr angemessen, die von Seifert kann gar nicht mehr angemessen werden, weil wir uns eben nicht wie Tiere verhalten wollen und ihn allzu bald freilassen müssen.
Die Vorhersage über die Niederlage ist einfach:
Am Donnerstag den 21.2.2008 werde ich ab 10 Uhr 30 in Frankfurt vom Frankfurter Landgericht im Haus B Raum 391 zusammen mit Big Berta dafür verurteilt, das ich vor dem warnte, was Dr. Udo Ulfkotte und sein Pax Europa damals und bis heute tun. Wir dürfen in Deutschland nämlich nicht warnen. Das habe ich per einstweiliger Verfügung schriftlich. Wir müssen in Deutschland erst abwarten, bis die ersten tot sind weil sie an etwas glauben, an etwas anderes nicht glauben, oder einfach die falschen Menschen lieben, die falsche Haut- oder Haarfarbe haben.
In Deutschland bekämpfen wir nämlich nicht die Ursachen, sondern betrauern die Auswirkungen. Heinrich von Treitschke prägte den Satz
Die Juden sind unser Unglück!
Der dann immer in der Kopfzeile des Stürmers prangte. Heinrich von Treitschke war schon 31 Jahre tot, als Julius Streicher Treitschkes Satz und die Gedanken von Arthur de Gobineau zur arischen Rasse im Stürmer zusammenführte. Ich weiß nicht wann jemand die von Ulfkotte und Pax Europa begründeten Begriffe von Eurabia, und den Muslimen die es zu bekämpfen gibt, in die Titelzeile einer Zeitung bringt und damit das nächste Morden begründet. Aber ich habe Angst vor diesem Moment und ich weiß das er kommen wird.
Je weniger wir in diesem Land warnen dürfen. Je mehr unsere Gerichte auf den Seiten der Ausgrenzer stehen, desto schneller kommt dieser Tag. Es macht keinen Sinn erst nach dem Morden zu weinen und die Täter zu verurteilen, oder doch zumindest die wenigen Täter die man bekommt. Wir müssen Taten gegen die Menschen generell verhindern.
Ich glaube nicht an Gerechtigkeit im Zusammenhang mit deutscher Justiz. Aber Ungerechtigkeit ist kein Signal um aufzugeben, sondern nur um geschickter weiter zu machen. Das Verlieren von Schlachten sagt nichts über den Verlauf des Krieges. Vor allem dann nicht, wenn man nichts und niemanden opfern muss. Dann machen Niederlagen wie die kommende nur härter.




















Gegen Herrn Ulfkotte wurde weder von
Seiten des Gerichtes noch von Seiten der CDU, die ihn ja dauernd als Redner beschäftigt, ein Verfahren eingeleitet, das zumindest, die Aussagen der belgischen Sicherheitsbehörden zum Anlass für einen Anfangsverdacht nimmt. Seinem Mitstreiter wurden in Belgien wenigstens mittlerweile in einem noch nicht rechtskräftigen Verfahren die Bürgerlichen Ehrenrechte für sieben Jahre aberkannt und eine Gefängnisstrafe zugewiesen. Bei uns wird nicht einmal ermittelt.
Herr Ulfkotte darf weiter die CDU Basis bearbeiten und das Gericht wird seiner einstweiligen Verfügung folgen und diese bestätigen.
Wir leben halt in Deutschland.
Es sind schon so viele Blogs in letzter Zeit in die Freiheit umgezogen, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an.
Aber auch ohne Umzug würde ich mir das Maul nicht verbieten lassen. Das war ja die ganze Zeit hier schon zu sehen. Ein Urteil fasst immer nur die Sachen in der Form in der sie geäußert wurden.
Denk einfach an Rosen, viele Farben, Düfte, Formen und alle haben sie Dornen.
Danke für Deinen Mut.
Wehe man Kritisiert die Herren Udo Uber U&Co...
denk mal über einen Server im Ausland nach ;)
Deshalb fordern sie stets für sich den Schutz der Meinungsfreiheit, wollen ihn aber anderen nicht lassen.
Ich würde ja sogar dafür kämpfen das auch ein Herr Ulfkotte seine Meinung sagen darf, auch wenn ich sie nicht nur für falsch sondern für brandgefährlich halte.