Das wahre Gesicht von Nokia zeigt sich in Rumänien schneller als es auch die argwöhnischsten Beobachter befürchtet hatten. Kaum ist die Handyfabrik eröffnet und die Steuersubventionen auf lange Zeit sicher, reicht es den Finnen nicht mehr, die Menschen selbst weit unter rumänischem Durchschnitt zu bezahlen. Nein Nokia hält sich nirgendwo mehr mit der Vorrede auf. Nokia will auch dem schnellsten Weg die Arbeiter in Rumänien ausbluten und aussaugen:
Der rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa hat dem finnischen Handy-Hersteller Nokia vorgeworfen, in seiner neuen Fabrik im rumänischen Jucu die Arbeitszeit über das in Rumänien zulässige Maß hinaus verlängern zu wollen.
Dies wäre «eine neue Form der Sklaverei», sagte der Präsident von Cartel Alfa, Bogdan Hossu, am Dienstag, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete.
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Nokia wolle über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu weiter. Derzeit seien höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses «flexibler» zu machen. Einzelheiten wurden nicht genannt.
Dieser Dreck aus Finnland, der langsam aber sich auch von der finnischen Regierung gestoppt werden müsste, hat es wahrscheinlich deshalb so eilig mit der Ausbeutung der rumänischen Arbeiter, weil in wenigen Jahren, das gleiche gemeine und raffgierige Spiel am nächsten Standort beginnen sollen Das Verfahren von Nokia, ist das gleiche, wie die Vorgehensweise von Mohn/Bertelsmann und der INSM. Die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten mißbrauchen die Politik, um die Menschen rechtlos zu machen.
In Frankreich haben sich die Arbeiter von Michelin ihre Ausbeuter geschnappt und das Unternehmen vor die Wahl gestellt, entweder zu zahlen oder die Jungs in Streifen zurück zu bekommen. Wahrscheinlich ist das die einzige Möglichkeit mit einem solchen Dreck umzugehen. Was Nokia sicher nicht weiß, ist das die Rumänen, anders als die dummen Deutschen, ein sehr stolzes Volk sind. Es würde mich nicht wundern, wenn die sich den nächsten finnischen Botschafter, oder einen der Nokia-Gauner schnappen und am nächsten Telegrafenmasten oder Baum aufhängen, nicht ohne ihm zusätzlich noch die Eier abzuschneiden.
Vielleicht sind die Gauner von Nokia dann etwas vorsichtiger. Wer heute noch bei Nokia kauft, für Nokia wirbt oder Nokia beliefert macht sich mitschuldig an den Verbrechen dieses Konzerns. Die Geschäftsleitung von Nokia verhält sich wie völlig durchgedrehte Raubtiere im Blutrausch. Solche Tiere lassen sich nicht mehr mit Vernunft in ihre natürlichen Grenzen zurückdrängen, solche Raubtiere gehören erschlagen.
Die Arbeiter in Rumänien haben nur dann eine Wahl, wenn wir Nokia vom Markt nehmen. Sie selbst können kaum etwas tun und ihre Politik wird sie verraten wie es unsere auch getan hat. Es hilft nur unser Boykott. Wir sollten der finnischen Regierung noch etwas Zeit geben, das Problem zu lösen. Wenn die finnische Regierung nicht eingreift, hilft nur der Boykott Finnlands. Nokia ist in seiner Dreistigkeit noch ein Einzelfall. Wenn wir Menschen solche Einzelfälle nicht stoppen, sind sie bald die Regel.
Wer das ganze noch feiner und ruhiger formuliert lesen möchte mag das bei Martina Kausch tun, die anders als ich, auch das Florett zu führen weiß. Aber selbst mein beidhändiges Breitschwert scheint mir für Nokia nicht mehr aussreichend. Da müsste man schon mal mit einem Leo durch die Vorstandsetage fahren.
Übrigens hat das Nokia Pack heute 40 Seiten Papier abgeben, mit denen sie uns vorlügen wollen, das sie ihre Verpflichtungen für unsere Subventionen erfüllt haben. Ich würde das Papier ungelesen für erlogen erklären und den doppelten Subventionsbetrag von Nokia einziehen. Betrügen können wir nämlich als Nationalstaat auch. Schmeißen wir diese Drecksfirma aus unserem Lande und lassen wir ihre Produkte nie wieder herrein. Nehmen wir lieber das Geld um die Leute von Trolltech zu befreien. Davon hätte die ganze Welt etwas.























Nein, nein. Lasst sie mal ruhig machen. Wer hätte gedacht, dass sie die "billigen" Rumänen schon gegen sich aufbringen, noch bevor die Produktion so richtig angelaufen ist.
In den Medien (WDR2) wird ja immer noch lauthals verkündet, Nokia habe dort keine Subventionen kassiert. Aber auch dieses schöne Bild wird die Firma schon von alleine korrigieren.
Die Rumänen brauchen zumindest unsere verbale Unterstützung. Für Bochum können wir, bis auf den teuersten Sozialplan der Welt nichts mehr tun. Also müssen wir jetzt die Rechte der Rumänen gegen das Raubzeug von Nokia verteidigen.
Siehe GMs Versuch die Belegschaften von SAB und Opel gegeneinander aufzuwiegeln.