Werner Franke glaubt mal wieder:
Franke glaubt, dass mehrere Radprofis während der Tour de France 2006 gedopt haben.
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Dopingexperte Werner Franke hat gegen Andreas Klöden und weitere frühere T-Mobile-Profis Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.
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Zudem werde er an diesem Montag eine Anzeige wegen Betrugs und Anstiftung zum Betrug gegen Olaf Ludwig, den damaligen Sportlichen Leiter des T-Mobile-Team, abschicken. Franke fragte: "Olaf Ludwig war der verantwortliche Teamleiter. Will der nicht gemerkt haben, dass seine Fahrer bei der Tour für mehrere Stunden verschwunden sind?"
Ach ja. Wir hatten ein paar Wochen FFZ. Franke freie Zeit. Das darf natürlich nicht sein. Wie soll Werner Franke überleben, wenn nicht ständig über ihn berichtet wird. Woher soll er sein Selbstwertgefühl generieren, wenn nicht durch ein breites Medienecho. Ich kann den Kerl, sein Gesicht und sein Gelabere einfach nicht mehr sehen und hören. Ich mag es auch nicht mehr lesen.
Die Fahrer und der Teamleiter des Teams Telekom haben das getan was man ihnen gesagt hat. Die fahren nämlich Rad, weil da gute Beine, ein belastungsfähiger Arsch, viel Mut und gnadenlose Härte zu sich selbst ausreichen kann um vorne dabei zu sein. Große Intelligenz gehört nicht zu den Anforderungen. In einer Sportart die seit Jahrzehnten verseucht ist, von Betrug zu reden ist eine Frechheit. Allerdings funktioniert Frankes Anzeigerei nur mit dem Betrugsvorwurf. Aber wen verdammt nochmal haben die Fahrer betrogen. Herr Franke wusste das gedopt wurde. Ich auch. Die Sportjournalisten, die Sponsoren und eigentlich jeder andere auch. Gut der Chef des Bundes deutscher Radfahrer, dieser Scharping, der könnte betrogen worden sein. Bei dem bin ich mir nicht sicher, ob der in den letzten dreißig Jahren überhaupt etwas bemerkt hat.
Betrug setzt Täuschung voraus. Hier wurde niemand getäuscht. Aber natürlich nimmt Franke die Telekom in Schutz. Dafür gibts ja extra Staatsanwälte die das gleiche machen. Aber auch die haben Jan Ulrich bis heute nicht angeklagt, auch wenn sie immer wieder gerne an die Presse gehen. Wäre Franke eine Sekunde ehrlich, würde er sagen, die Sponsoren sind selbst schuld. Alle Hinweise waren immer da, nicht schön, aber eben Realität. Wer wie die Telekom extra Freiburger Uniärzte einsetzte und bezahlte, um besser zu dopen als alle anderen, kann nicht betrogen worden sein, sondern war vermutlich Teil des Betruges.
Aber wer wurde dann betrogen. Die anderen Doper? Die jeweiligen Rennleitungen, die Zuschauer. Es wurde niemand betrogen. Es wurde gedopt. Ende. Es wird übrigens weiter gedopt. Hier und da und sicherlich auch dort. Wir wissen es alle. Ob Medaillenregen bei Biathleten oder Superleistungen bei bestimmten Fußballmannschaften. Nur ein Idiot kann glauben, das nicht gedopt wird.
Könnte Herr Franke bitte seine Anzeigerei einstellen, dem Staat die Kosten ersparen und endlich in der Versenkung verschwinden. Er nervt ohne Sinn und Verstand. Wenn er etwas tun will, soll er beim Fußball anfangen und sich dann durch die anderen Sportarten durcharbeiten. Aber das will er nicht. Er will nur da noch mal nachtreten, wo die Leute schon am Boden liegen. Wehrhaftes Wild, wie z.B. den Telekomvorstand, den greift ein Franke nicht an. Die könnten sich ja wehren.
Was soll es. Es gibt Leute die sind halt widerwärtig in ihrer armseligen Art. Trotzdem ärgert es mich immer wieder.




















Die Staatsanwaltschaft in Bonn und Staatsanwalt Fred Apostel vertreten eine seltsame Rechtsauffassung. Wenn wir schon keine Beweise die für eine Anklage reichen haben, dann drohen wir dir eben damit, solange zu ermitteln bis wir irgendwas find ...