In Deutschland sind immer Wahlen, so auch im Dezember 1990. Bereits im Sommer 1989 schien fest zu stehen, das die Zeit des Helmut Kohl, nun endgültig abgelaufen sei. Selbst die CDU hatte einen Parteitag vorbereitet auf dem er gegangen werden sollte. Aber es gab Rettung. Zufälligerweise öffnete Ungarn während des Parteitages vor der versammelten Weltpresse den eisernen Vorhang und durchschnitt die Grenzzäune zu Österreich. Kohl war gerettet. Zumindest innerhalb seiner Partei
["Kohl, Köhler, Kleinholz" mehr »]
Einträge für September 2004
Handwerk hat goldenen Boden
Das sagt sich auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Dieter Philipp. Damit das auch so bleibt, fordert er vehement die Abschaffung der Ich-AG's. Als Begründung führt er diesmal an, die Zahl der Gründungen sei explodiert und das berge die Gefahr des Missbrauchs. Komisch, dabei war dieser goldene Handwerksverein doch schon immer gegen die Ich-AG. Aus gutem Grund natürlich. Für das Streichen eines Gartenzauns, das Verputzen einer Mauer oder das Anbringen einer Gardinenstange, könnten die Bürger ja plötzlich nicht mehr die teueren Handwerkstunden bezahlen, sondern lieber die Ich-AG's unterstützen.
Seine Furcht ist berechtigt. Die letzten, angeblich von Meisterhand betreuten Reparaturen in meiner Wohnung führten zu einem Hausverbot für diese Art von Heimwerker. Wenn ich schon Murks geliefert bekomme, möchte dafür doch wenigstens so wenig wie möglich bezahlen. Natürlich sind die Ich-AG's eine Missgeburt, wie so viele großartige politische Konzepte in dieser Zeit. Zu diesen Missgeburten gehört aber auch die Änderung des Handwerksrechts.
Anstatt die alten Zünfte nun endlich zu erledigen, wurden einige wenige Elemente herausgenommen und der Rest noch fester zementiert. Diese Zementierung des Zunftrechts war Herrn Philipp aber noch nicht scharf genug. Geht es doch um das eigene Monopol. Das ist typisch für unsere deutschen Verbandsfunktionäre. Mit beiden Händen in die Taschen der anderen greifen und die eigene durch eine ganze Rotte schwer Bewaffneter bewachten zu lassen.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Meisterlich sind nur die Preise, die Arbeit ist selten mehr als misslungene Lehrlingsarbeit. Dabei würde mir die Leistung eines durchschnittlichen Gesellen reichen. Wenn wir nur den Meisterzwang generell aufheben, haben wir in Deutschland sofort einen Haufen Gesellen die sich selbständig machen und naturgemäß auch Leute einstellen.
Wenn die sich dann noch die Beiträge für die Funktionäre in den Handwerkskammern sparen, können sie billiger anbieten und es entsteht endlich Wettbewerb. Machen wir Schluss mit den Naturschutzpark Handwerk. Die Zünfte gehören ins Mittelalter.
Seine Furcht ist berechtigt. Die letzten, angeblich von Meisterhand betreuten Reparaturen in meiner Wohnung führten zu einem Hausverbot für diese Art von Heimwerker. Wenn ich schon Murks geliefert bekomme, möchte dafür doch wenigstens so wenig wie möglich bezahlen. Natürlich sind die Ich-AG's eine Missgeburt, wie so viele großartige politische Konzepte in dieser Zeit. Zu diesen Missgeburten gehört aber auch die Änderung des Handwerksrechts.
Anstatt die alten Zünfte nun endlich zu erledigen, wurden einige wenige Elemente herausgenommen und der Rest noch fester zementiert. Diese Zementierung des Zunftrechts war Herrn Philipp aber noch nicht scharf genug. Geht es doch um das eigene Monopol. Das ist typisch für unsere deutschen Verbandsfunktionäre. Mit beiden Händen in die Taschen der anderen greifen und die eigene durch eine ganze Rotte schwer Bewaffneter bewachten zu lassen.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Meisterlich sind nur die Preise, die Arbeit ist selten mehr als misslungene Lehrlingsarbeit. Dabei würde mir die Leistung eines durchschnittlichen Gesellen reichen. Wenn wir nur den Meisterzwang generell aufheben, haben wir in Deutschland sofort einen Haufen Gesellen die sich selbständig machen und naturgemäß auch Leute einstellen.
Wenn die sich dann noch die Beiträge für die Funktionäre in den Handwerkskammern sparen, können sie billiger anbieten und es entsteht endlich Wettbewerb. Machen wir Schluss mit den Naturschutzpark Handwerk. Die Zünfte gehören ins Mittelalter.
Bundesregierung für hirntot erklären
Nach langem schweren Leiden, scheint unsere Bundesregierung nun endgültig ins Koma gefallen zu sein.
Die Nachrichtenagentur dpa meldet: "Berlin - Der neue Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes in Berlin kostet rund 600 Millionen Euro. Dabei handele es sich aber nur um die mittelfristige Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre, sagte eine BND-Sprecherin dem Münchner Merkur. Der Personalrat rechne insgesamt mit rund 1,3 Milliarden Euro. Vorgesehen als Baukosten sind im Haushaltsentwurf des Bundes dem Bericht zufolge 580 Millionen Euro - deklariert als Baumaßnahme im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramtes. Hinzu kämen 20 Millionen als Planungskosten."
Wenn der Personalrat mit 1,3 Milliarden rechnet dürften es 2,6 Milliarden werden. Dazu noch einmal eine weitere Milliarde an sonstigen Kosten. Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, auch nur den laufenden Etat des BND zu genehmigen. Nachdem der BND über Jahrzehnte die Hauptbelustigungsquelle für die Stasi war, sollten wir langsam mit dem Unfug aufhören.
Aber gut, wenn es sich für ordentliche Staaten gehört, einen Geheimdienst zu haben, der uns regelmäßig erzählt, was der CIA uns erzählen will, meinetwegen. Behalten wir die Schlapphüte. Aber was sollen wir mit denen in Berlin? Die sind in Pullach doch bestens aufgehoben. Das 'Lach' im Namen trifft die Dinge doch gut.
Im Dunstkreis von Berlin fällt mir nur 15749 Kiekebusch in der Gemeinde Schönefeld ein. Da könnten die Schlapphüte sich hinter den Büschen des örtlichen Tierfriedhofs auf die Lauer legen und die Besucher bekieken.
Ich vermag nicht zu sagen ob das für die Kameraden wirklich befriedigend ist, auf jeden Fall ist es keinen müden Cent, geschweige denn 1,3 Milliarden oder noch mehr wert.
Die Nachrichtenagentur dpa meldet: "Berlin - Der neue Hauptsitz des Bundesnachrichtendienstes in Berlin kostet rund 600 Millionen Euro. Dabei handele es sich aber nur um die mittelfristige Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre, sagte eine BND-Sprecherin dem Münchner Merkur. Der Personalrat rechne insgesamt mit rund 1,3 Milliarden Euro. Vorgesehen als Baukosten sind im Haushaltsentwurf des Bundes dem Bericht zufolge 580 Millionen Euro - deklariert als Baumaßnahme im Geschäftsbereich des Bundeskanzleramtes. Hinzu kämen 20 Millionen als Planungskosten."
Wenn der Personalrat mit 1,3 Milliarden rechnet dürften es 2,6 Milliarden werden. Dazu noch einmal eine weitere Milliarde an sonstigen Kosten. Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, auch nur den laufenden Etat des BND zu genehmigen. Nachdem der BND über Jahrzehnte die Hauptbelustigungsquelle für die Stasi war, sollten wir langsam mit dem Unfug aufhören.
Aber gut, wenn es sich für ordentliche Staaten gehört, einen Geheimdienst zu haben, der uns regelmäßig erzählt, was der CIA uns erzählen will, meinetwegen. Behalten wir die Schlapphüte. Aber was sollen wir mit denen in Berlin? Die sind in Pullach doch bestens aufgehoben. Das 'Lach' im Namen trifft die Dinge doch gut.
Im Dunstkreis von Berlin fällt mir nur 15749 Kiekebusch in der Gemeinde Schönefeld ein. Da könnten die Schlapphüte sich hinter den Büschen des örtlichen Tierfriedhofs auf die Lauer legen und die Besucher bekieken.
Ich vermag nicht zu sagen ob das für die Kameraden wirklich befriedigend ist, auf jeden Fall ist es keinen müden Cent, geschweige denn 1,3 Milliarden oder noch mehr wert.
Die Saar hat gewählt,
oder vielmehr die Saar hat nicht gewählt. 45 Prozent der wahlberechtigten Saarländer haben das Spiel einfach nicht mit gemacht. 13 Prozent mehr Nichtwähler als beim letzten Versuch. Damit verzeichnen die Nichtwähler den stärksten Stimmenzuwachs. Als zweitstärkster Sieger ist die NPD zu vermelden, die auf Anhieb 4 Prozent der Wähler erreichen konnte.
["Die Saar hat gewählt," mehr »]
["Die Saar hat gewählt," mehr »]
Seite 1 von 1, insgesamt 4 Einträge


















