Uns Angela und der gestoiberte Edmund haben miteinander ein Wechselbalg gezeugt. Das auch noch ohne jeden Spaß an der Freude. Das Ergebnis ist die Kopfpauschale. Da es sich um spätgebärende und spätzeugende handelt, wurde während des Zeugungsprozesses ständig die ordnungsgemäße Durchführung und die Entwicklung der ersten Zellen, von berufenen Experten untersucht. Trotz schwerster Bedenken aller, soll das Kind nun ausgetragen und in Gesetzesform gepresst werden, da von beiden Elternteile keine besseren Ergebnisse zu erwarten sind.
Welch schöne neue Welt tut sich da auf. Die Arbeitgeber werden entlastet, weil sie nun maximal 6,5 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens zahlen müssen. Merkel und Stoiber scheinen die Arbeitgeber wirklich für völlig bescheuert zu halten. Der Prozentsatz steigt mit den Lohnsteigerungen und ist Spielball der Politik weil die Beitragsbemessungsgrenze bis auf unendlich angehoben werden kann. Das wird richtig teuer, weil ja an allen Ecken Geld fehlt.
Die Arbeitnehmer sollen maximal 7 Prozent ihres Einkommens zahlen. Sehr schön. Da das Geld nicht reicht, können wir schon jetzt, jährliche Anhebungen voraussetzen. Da der Ausgleich über die Steuererklärung erfolgen soll müssen Ehepaare mit nur einem Einkommen über das ganze Jahr 14 Prozent zahlen und damit dem Staat einen zinslosen Kredit geben. Alle die weniger als 1557 Euro im Monat verdienen, müssen eine Steuererklärung abgeben, um Arbeitsplätze für Beamte zu schaffen und ihre Gesundheitsprämie wiederzubekommen.
Im Jahre 2002 betrugen die Gesamtausgaben aller Leistungsträger des Gesundheitswesens 234 Milliarden Euro. Wir hatten 42 Millionen Erwerbstätige und 24 Millionen Rentner was 66 Millionen Zahlern entsprechen würde. Damit kämen Merkel/Stoiber auf theoretische Einnahmen von 134 Milliarden. Ups. Im Jahre 2002 fehlen den beiden Rechenkünstlern mal eben 100 Milliarden. Nun gut, da gab es ein Gesundheitsreförmchen, das aber in 2004/2005 nicht ausreicht um die Beiträge zu senken. Gleichzeitig werden aber die Löhne auf breiter Front gedrückt, und die Kosten steigen.
Außerdem ist es eine Milchmädchenrechnung anzunehmen, dass alle 66 Millionen möglichen Zahler ihre 109 Euro erbringen. Ungefähr 40 Prozent der Rentenempfänger und 23 Prozent der Beschäftigten werden das nur teilweise müssen, weil sie unter 1557 Euro im Monat verdienen. Die Durchschnittsrente in Deutschland beträgt 1053 Euro. Ups. Da werden wohl noch mal so 20 Milliarden Euro fehlen.
Da alle maximal 109 Euro im Monat zahlen, fehlt aber auch der Ausgleich der Besserverdienenden. Ich zahle zur Zeit 386,40 Euro an meine PKV. Ein tolles Geschäft für mich, ich muss in Zukunft nur 109 Euro bezahlen und spare 287,40 Euro. Geradezu genial. Ach ja die Beiträge für meine Kinder entfallen auch noch. Ich werde reich. Danke Angela, danke Edmund.
Das ist wirklich ein Geniestreich. Klar dafür wollt ihr die Steuern weniger senken als geplant. Ich lach mich weg. Da ich die Höhe meiner Steuern durch Abschreibungen selbst bestimmen kann, betrifft mich euer Steuersatz doch eh nicht. Das ist doch nur was, für die Dummen.
Natürlich werdet ihr die Steuern erhöhen müssen. Wahrscheinlich die Mehrwertsteuer. Aber auch die trifft den Arbeiter, Rentner und Arbeitslosen viel mehr als mich. Die geben 100 Prozent ihres Einkommens für Konsum aus, ich weniger als 50 Prozent. Dumm gelaufen für die Armen in diesem Land, aber auch dumm gelaufen für die Firmen, die Personal beschäftigen. Wirklich eine grandiose Leistung.
Einträge für November 2004
Sieg, wunderbarer Sieg
Die "Morgendämmerung " ist zu Ende, jene endgültige Schlacht des George W. Bush gegen die Terroristen im Irak auf dem Boden der Stadt Falludscha. Welch ein grandioser Sieg. Die Stadt ist weitgehend vernichtet, kein Strom, kein Wasser und keine medizinische Versorgung mehr. Die Straßen voller Leichen. Nur 22 amerikanische und 5 irakische Soldaten sind tot, dafür aber 1.000 Aufständische. Die Wortwahl ist gut. Aufständische statt Terroristen. Sie machten den Fehler aufrecht und dumm in der Gegend rumzustehen oder in ihren Betten zu liegen, als die amerikanischen Maschinengewehrsalven, Granaten und Bomben einschlugen.
Das Töten von Frauen, Kindern und Greisen ist übrigens eine gute Methode um Frieden zu schaffen. Herodes, die Sowjetunion in Afghanistan und die amerikanischen Erfahrungen in Vietnam belegen das. Gut, alle diese Kämpfe gingen letztendlich verloren, aber das ist sicherlich nur ein kleiner Schönheitsfehler. Aber nun herrscht Ruhe in Falludscha und im Irak.
Nicht ganz. Obwohl die Amerikaner und ihre irakische Marionettenregierung den Sieg verkündet haben, wird in Falludscha weitergekämpft. Je nach Seite sind 20 - 40 Prozent von Falludscha eben noch nicht besiegt. Natürlich ist das nur eine Zeitfrage. Gegen die letzte Supermacht dieser Erde haben die Iraker nichts aufzubieten. Falludscha erledigt. Punkt.
Dummerweise ziehen die Iraker nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie machen einfach weiter. In Howeidscha, Samarra, Bagdad und überall. Heute hier und morgen da. Langsam aber sicher können wir anfangen nachzurechnen, ob Saddam Hussein mehr Iraker als George W. Bush umgebracht hat. Bush ist unaufhaltsam auf der Siegerstrecke. Spätestens bis zum Ende des nächsten Jahres dürfte er vor Saddam liegen, da dieser ja nicht mehr mitspielen kann.
Vor allem aber kann der Krieg gegen den Terror unendlich weiter gehen. Die Ermordung von Frauen, Kindern und Greisen führt bei Männern unweigerlich zu Rachegelüsten. Diese Rache wird dann wieder als Terror bezeichnet und schon geht das Spiel weiter. Amerika schafft sich seine Gegner von morgen bereits heute selbst. Die gelungenste Produktplacementaktione der amerikanischen Rüstungsindustrie aller Zeiten.
Am Ende wird Amerika jenen deutschen Satz lernen müssen: "Wir hätten den uns aufgezwungenen Krieg, besser gar nicht erst angefangen."
Das macht die Toten auf allen Seiten allerdings nicht wieder lebendig.
Das Töten von Frauen, Kindern und Greisen ist übrigens eine gute Methode um Frieden zu schaffen. Herodes, die Sowjetunion in Afghanistan und die amerikanischen Erfahrungen in Vietnam belegen das. Gut, alle diese Kämpfe gingen letztendlich verloren, aber das ist sicherlich nur ein kleiner Schönheitsfehler. Aber nun herrscht Ruhe in Falludscha und im Irak.
Nicht ganz. Obwohl die Amerikaner und ihre irakische Marionettenregierung den Sieg verkündet haben, wird in Falludscha weitergekämpft. Je nach Seite sind 20 - 40 Prozent von Falludscha eben noch nicht besiegt. Natürlich ist das nur eine Zeitfrage. Gegen die letzte Supermacht dieser Erde haben die Iraker nichts aufzubieten. Falludscha erledigt. Punkt.
Dummerweise ziehen die Iraker nicht die richtigen Schlüsse daraus. Sie machen einfach weiter. In Howeidscha, Samarra, Bagdad und überall. Heute hier und morgen da. Langsam aber sicher können wir anfangen nachzurechnen, ob Saddam Hussein mehr Iraker als George W. Bush umgebracht hat. Bush ist unaufhaltsam auf der Siegerstrecke. Spätestens bis zum Ende des nächsten Jahres dürfte er vor Saddam liegen, da dieser ja nicht mehr mitspielen kann.
Vor allem aber kann der Krieg gegen den Terror unendlich weiter gehen. Die Ermordung von Frauen, Kindern und Greisen führt bei Männern unweigerlich zu Rachegelüsten. Diese Rache wird dann wieder als Terror bezeichnet und schon geht das Spiel weiter. Amerika schafft sich seine Gegner von morgen bereits heute selbst. Die gelungenste Produktplacementaktione der amerikanischen Rüstungsindustrie aller Zeiten.
Am Ende wird Amerika jenen deutschen Satz lernen müssen: "Wir hätten den uns aufgezwungenen Krieg, besser gar nicht erst angefangen."
Das macht die Toten auf allen Seiten allerdings nicht wieder lebendig.
Arafat und der Kokser
Arafat ist unzweifelhaft tot und begraben. Das ist normalerweise das Ende aller Feindschaft. Nachtreten gegen Tote gibt es eigentlich nur in Bayern, wo sogar Gräber gepfändet werden, oder beim absoluten Pöbel. Man muss einen Toten nicht bewundern oder mögen, man darf sich still und leise auch darüber freuen das derjenige tot ist. Man darf auch sagen, dass mit einem Tod eine Chance für einen Neuanfang verbunden ist. Man darf ein Lebenswerk kritisch gewichten.
Einen Toten anzugreifen, ist allerdings der Mut der Feiglinge, die sich nur dann herauswagen, wenn sie keine Gegenrede mehr fürchten müssen.
Es ist typisch für Deutschlands Medienlandschaft, dass sich zwei fanden, die geschmacklos und verdorben genug sind, jede Barriere menschlichen Handelns fahren zu lassen. Bild und der Koks-Moderator. Das die Springerpresse insgesamt nur billigsten Mist publiziert, häufig bewusst lügt und Tatsachen verfälscht ist bekannt. Das bei Michel Friedman sogar die Huren mit Koks betäubt werden müssen, war ja auch eine Nachricht dieses Blättchens.
Bild und Friedman passen also gut zusammen. Die Friedman Sätze an den toten Arafat: " Sie sind ein Mörder! ... Sie waren nichts anderes als ein Verbrecher! Sie waren durch und durch korrupt." sind das beste Beispiel für einen niederträchtigen Stil. Springer hetzt und Friedman hetzt. Hetzer unter sich.
Ich werde den Teufel tun, mich über Friedmans Kokainsucht aufzuregen und die Hetze von Bild gegen jeden Marihuana-Raucher, der ein Pflänzchen im Blumentopf hat, ist bekannt. Es geht bei denen nicht um Moral oder Wahrheit, sondern lediglich um Hetzerei und Publicity. Da haben sich die richtigen zusammengefunden.
Das gleiche gilt für N24, wo Friedman seit neuestem seine Suaden, die er Gespräche nennt, absondern kann. Der gleiche Stil, nur das N24 zusätzlich noch bewusst Propaganda für den Krieg macht und alle Propaganda-Filmchen der US-Waffenkonstrukteure wieder und wieder abnuckelt, um uns für den nächsten Krieg reif zu machen.
Das Friedman Jude ist, spielt übrigens keine Rolle. Fiese Charaktere und öffentlichkeitsgeile Idioten gibt es überall.
Ob Arafat Recht hatte? Mit Sicherheit nicht. Aber alleine um sich mit seiner Person zu beschäftigen wird es mehrere Bücher und die Aussagen vieler Vertrauter brauchen. Vielleicht können wir uns dann ein Urteil bilden.
Es bleibt zu hoffen, dass es einen neuen Anfang gibt. Eine winzige Hoffnung für Juden und Palästinenser. Wahrscheinlich werden die Hetzer in aller Welt auch dieses Samenkorn zerstören. Mit Friedman und Bild in der ersten Reihe. Frieden wäre für beide furchtbar. Sie wären arbeitslos.
Einen Toten anzugreifen, ist allerdings der Mut der Feiglinge, die sich nur dann herauswagen, wenn sie keine Gegenrede mehr fürchten müssen.
Es ist typisch für Deutschlands Medienlandschaft, dass sich zwei fanden, die geschmacklos und verdorben genug sind, jede Barriere menschlichen Handelns fahren zu lassen. Bild und der Koks-Moderator. Das die Springerpresse insgesamt nur billigsten Mist publiziert, häufig bewusst lügt und Tatsachen verfälscht ist bekannt. Das bei Michel Friedman sogar die Huren mit Koks betäubt werden müssen, war ja auch eine Nachricht dieses Blättchens.
Bild und Friedman passen also gut zusammen. Die Friedman Sätze an den toten Arafat: " Sie sind ein Mörder! ... Sie waren nichts anderes als ein Verbrecher! Sie waren durch und durch korrupt." sind das beste Beispiel für einen niederträchtigen Stil. Springer hetzt und Friedman hetzt. Hetzer unter sich.
Ich werde den Teufel tun, mich über Friedmans Kokainsucht aufzuregen und die Hetze von Bild gegen jeden Marihuana-Raucher, der ein Pflänzchen im Blumentopf hat, ist bekannt. Es geht bei denen nicht um Moral oder Wahrheit, sondern lediglich um Hetzerei und Publicity. Da haben sich die richtigen zusammengefunden.
Das gleiche gilt für N24, wo Friedman seit neuestem seine Suaden, die er Gespräche nennt, absondern kann. Der gleiche Stil, nur das N24 zusätzlich noch bewusst Propaganda für den Krieg macht und alle Propaganda-Filmchen der US-Waffenkonstrukteure wieder und wieder abnuckelt, um uns für den nächsten Krieg reif zu machen.
Das Friedman Jude ist, spielt übrigens keine Rolle. Fiese Charaktere und öffentlichkeitsgeile Idioten gibt es überall.
Ob Arafat Recht hatte? Mit Sicherheit nicht. Aber alleine um sich mit seiner Person zu beschäftigen wird es mehrere Bücher und die Aussagen vieler Vertrauter brauchen. Vielleicht können wir uns dann ein Urteil bilden.
Es bleibt zu hoffen, dass es einen neuen Anfang gibt. Eine winzige Hoffnung für Juden und Palästinenser. Wahrscheinlich werden die Hetzer in aller Welt auch dieses Samenkorn zerstören. Mit Friedman und Bild in der ersten Reihe. Frieden wäre für beide furchtbar. Sie wären arbeitslos.
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