Deutschlands liebste Pofalte, jener Geistesriese vom Niederrhein, hat den Deutschen wieder einmal eine notwendige Lektion erteilt. Er, der in seinem Leben der Arbeit stets erfolgreich aus dem Wege gegangen ist und sich nach dem Studium sogleich, mit all seiner Erfahrung, als Berufspolitiker von der Allgemeinheit aushalten ließ, referierte über Wettbewerb.
Nun ist es zwar üblich, das deutsche Politiker über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben, was schon alleine daran liegt, das sie sonst ständig schweigen müssten. Bei einigen ist die Ahnungslosigkeit noch mit einer akuten Dummdreistigkeit gepaart, die sich auch nicht mehr durch Bestechung alleine erklären lässt.
So glaubte er heute feststellen zu müssen, das es den Regeln des fairen Wettbewerbs widerspricht, wenn sich auch die in der PKV Versicherten, an den allgemeinen sozialen Lasten beteiligen müssen. Gut von Pofalla ist keine Fairness zu erwarten. Schließlich ist er Politiker und damit gegen jeden Anfall von Fairness und Rechtschaffenheit gefeit.
Dummheit alleine ist auch nicht strafbar. Aber Pofalla übertreibt es komplett. Anstatt endlich einmal zuzugeben, das die private Krankenversicherung, eben nur die jungen Gesunden und die alten wirtschaftlich sehr Starken versichert und alles andere den solidarischen Systemen überlässt, möchte der dreiste Lügner und Worteverdreher ein Bild durchsetzen, in dem es unfair ist, von einem Ronald Pofalla und den anderen Privatversicherten zu verlangen, das sie die alte Rentnerin, mit ihren Beiträgen ebenso unterstützen, wie es jeder Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung zwangsweise machen muss.
Es ist in seinen Augen fair die Geringverdiener zur Solidarität untereinander zu verurteilen und die Abzocker und Politganoven von jeder solidarischen Verantwortlichkeit freizuhalten.
Das einzige was im Zusammenhang mit den Ausführungen von Ronald Pofalla interessant wäre, ist, von wem er und seine Partei, die wie auch immer getarnten Bestechungsgelder erhalten. Einen Pofalla werden wir in Deutschland mit friedlichen Mitteln genauso wenig los, wie Scheiße am Schuh. Aber wenigsten könnte man gegen die Versicherung vorgehen. Und sei es auch nur mit Boykott.





















