Am Anfang war ein Satz "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt." Damit hatte am 4. Dezember 2002 der geniale Bundesverteidigungsminister Peter Struck, Deutschland in einen Krieg gezogen, den die Sowjetunion schon einmal verloren hatte. Der Herr Struck ist heute noch leicht beleidigt, wenn man ihn auf den Schwachsinn seiner damaligen Aussage hinweist und ruft gerne die Polizei zur Hilfe. Nützt ihm aber nichts. Er hat es gesagt.
Eigentlich wollte er ja nur dem lieben Herrn Bush einen Gefallen tun, ohne allzu direkt gegen deutsches Recht zu verstoßen. So beteiligte sich Deutschland nicht offiziell am Angriffskrieg gegen den Islam, sondern wirkte, sogar sehr erfolgreich, als eine Art losgelöster Friedenstruppe in Nordafghanistan.
Allen und natürlich auch Herrn Struck war klar, das das nur ein Anfang sein konnte. Unseren amerikanischen und britischen Freunden gelüstet es ja schon lange mal wieder nach deutschem Blut auf ihren Schlachtfeldern. The Germans to the front. Der Schlachtruf ertönt von überall. Nun ist Herr Struck nicht mehr Verteidigungsminister, sondern kommandiert die SPD-Fraktion im Bundestag.

Foto A. Kurz / wikimedia
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Auch wenn er mit Franz Josef Strauß den Vornamen teilt, gilt er nicht unbedingt als Erfinder der tiefen Teller. Böswillige Menschen halten ihn für nicht ganz dicht, was angesichts seines Schutzes der Soldaten vor Schwulen auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Aber ob blöd oder nicht, er ist der Obermacker der Bundeswehr und folglich auch für diesen Verein verantwortlich. Sieht man mal davon ab, das der Einsatz der Tornados in Afghanistan, weit über den Nato-Vertrag hinausgeht und ein völkerrechtswidrige Beteiligung an einem Angriffskrieg ist, taucht nun ein weiteres Problem auf.
Um die ganzen Militariadevotionalien die für den Einsatz der Tornados in Afghanistan nötig sind, überhaupt dort hin zu karren, muss die Bundeswehr, wie der Besitzstandswahrer schon gestern meldete auf russische IL-76 Flugzeuge vertrauen, weil sie selber nichts geeignetes hat.
Wie wollen die nur da wieder rauskommen, wenn es so endet wie in Vietnam? Ob die Amis unsere Leute dann mit dem letzten Hubschrauber, wie aus Saigon ausfliegen, oder ob uns als letzten dann die Hunde beißen werden? Nein ich verlange nicht von einem Bundesverteidigungsminister das er sich Gedanken darüber macht, wie er seine Leute wieder rausholen kann. Ich erwarte schon lange nicht mehr das Politiker denken.
Aber so wie es aussieht, werden unsere Leute im Ernstfall einfach geopfert.
Der Wahnsinn geht aber noch weiter. Um überhaupt sechs von diesen tollen teuren Tornados da unten zu haben, müssen zehn losfliegen, weil ein paar schon unterwegs ausfallen. Wie bitte? Und dann hoffen die Techniker, das sie wenigstens vier dieser sechs Vögel ans fliegen bekommen, wenn sie Glück haben und tatsächlich Sprit geliefert wurde. Häh?
Gut die Tornados sind schon ziemlich alt, wurden aber doch dauernd mit viel Geld überholt. Wieso fliegen die dann nicht? Oder geht es um etwas anderes. Müssen wir in den Krieg ziehen, damit wir schneller und mehr Eurofighter kaufen können. Geht es nur darum EADS glücklich zu machen?
Das geht doch einfacher, öffnen wir für kurze Zeit das Bombodrom in der Freien Heide, dann kann Jung die restlichen Tornados da in den Dreck werfen und Ruhe ist. Oder will der Gute auch gleich noch die Piloten mitentsorgen?
Nur gut das ich keine Angehörige bei dieser Truppe habe. Ich hoffe, das wenn etwas passiert, wenigstens die Angehörigen von Jung und Struck betroffen sind und die unserer sonstigen kriegsbegeisterten Parlamentarier. Aber die werden schon dafür sorgen das die Ihrigen nicht in Gefahr geraten.



















