Einträge für Mai 2007
Die Koalition der Köhler-Erpresser
Es ist schon mehr als seltsam wenn ich mich plötzlich bemüßigt fühle unseren Bundespräsidenten Horst Köhler zu verteidigen. Aber was bleibt mir anderes. Die Politikermeute die jetzt über Köhler herfällt, weil der eventuell unwahrscheinlicherweise Christian Klar begnadigen könnte, so mit der schlimmste Abschaum ist, den unsere Republik aufweisen kann. Es sind die, die keinem Menschen, schon gar keinem Normalbürger auch nur das kleinste Stück Glück gönnen und die sich scheinbar von der Hoffnungslosigkeit und dem Schmerz der Massen ernähren.
Immer da, wo es darum geht anderen etwas weg zu nehmen, andere zu beleidigen, zu betrügen oder ihnen einfach Angst zu machen, sind diese Leute vorne. Jeder der des Lesens mächtig ist, kann sich selbst ein Bild machen. In der Welt droht Stoiber dem Köhler unverhohlen damit, das er nicht zum zweiten Mal gewählt wird, wenn er Klar begnadigt und spricht ihm gleichzeitig das Recht ab, sich bei Klar direkt zu informieren. Mit dabei ist auch Freund Kauder, der sicherlich auch für die Faschisten vom Studienzentrum Weikersheim spricht, dem er und sein Freund Oettinger ja angehören. Klar die kennen ja nur Urteile im Geist des Nazirichters Filbinger.
Im Spiegel tritt auch noch der ewige Hinterbänkler Norbert Geis auf, der scheinbar schon seit Jahren völlig ohne Geist existieren kann. Da ist natürlich auch Markus Söder nicht fern, der sich ebenfalls schon öfter durch die völlige Abwesenheit von Geist auszeichnete und nun um einen Job für die Zukunft kämpft. Natürlich darf auch das Spiritus Rectum der Spaßpartei Guido Westerwelle nicht fehlen, der auch mal eben mit der Keule gegen Köhler droht.
Natürlich gibt es keinen Staatsanwalt der da mal wegen Nötigung und versuchter Erpressung ermittelt. Wozu auch? Unserer Justiz ist Demokratie und Bürgerrecht ja eh nur ein Dorn im Auge. Aber die Blogszene reagiert und schafft so wenigstens etwas Gegenöffentlichkeit. Die 24stunden beklagen zu recht den mangelnden Respekt. Lummaland glaubt nicht das Köhler schon nach einem Gespräch mit Klar ein Mitglied der Stadtguerilla wird und hält die ganze Diskussion für hohl. sagichdoch? zweifelt ebenfalls zu recht daran, das CDU/CSU die demokratischen Prinzipien verstanden haben.
Lustig daran ist nur, das sich genau die Leute die jetzt Köhler erpressen sich sofort aufregen und auf die Position des Staatsoberhauptes verweisen, wenn andere mit dessen Entscheidungen nicht einverstanden sind.
Ein schöner Tag
Gerade bin ich beim Bewilligen der Kommentare und Trackbacks, da fällt mir neben anderen Nettigkeiten ein Trackback der Perspektive2010, die übrigens ein neues Gewand hat, mit dem Thema Die Hymne der JuLis: Westerwelle mit Stock im Arsch? (Satire) auf, der seinerseits auf eine Seite der Grünen Jugend verweist.
Dort mitten auf der Seite befindet sich das inbrünstig schöne Lied mit dem die Julis ihr Selbstverständnis und das ihrer Partei in die Welt singen. Anhören, staunen, lachen. Ich hab es echt für Verarsche gehalten und vorsichtshalber noch mal gegoogelt. Die meinen das Ernst. Bei den Julis-Berlin kann man es downladen und bei anderen Vereinen auch.
Ne wat isses schön. Wie herzig die lieben kleinen Abzockerlehrlinge doch sind. Und wie verlogen, da werden mal stolze FDP-Würmer raus. Deshalb ist das mit dem Stock in Westerwelles Arsch ja auch Satire. So ein Stock würde doch das Winden und Schlängeln, Schleimen und Kriechen sehr stark behindern, Der würde ja fast wie ein Rückgrat wirken und das ist das letzte was einer von der FDP brauchen kann.
Wir haben über die Julis übrigens nicht gelacht in der Schule, wir hatten Mitleid mit den geistig zurück gebliebenen. Besonders gut war einer, dessen Lebensziel darin bestand in der FDP zu sein und der sich freiwillig als Zwölfender zum Bund meldete. Den haben wir wie ein rohes Ei behandelt. Solche Leute muss man beschützen, die sind einfach nicht alltagstauglich. Nein es war nicht Herr Brüderle, aber wenn ich so nachdenke, die beiden waren vielleicht verwandt.
Einen schönen Sonntag allerseits.
Kai Diekmann: "Es ist wichtig, dass wir dort sind, wo die Nachrichten entstehen"
Ich bin fast an meiner Milch erstickt, als ich den Satz gerade im BILDblog las.
Meiner Meinung nach ist es völlig egal, wo Kai Diekmann, die Bildbande und der Springermist ist. Die sind überall gleichermaßen überflüssig. Gut in der Arena mang die Löwen könnte das noch was zum lachen geben, aber so ist es egal.
Nu will er also da sein wo Nachrichten entstehen. Es ist richtig in Berlin entstehen Nachrichten, weil da unter anderem die Befehlsempfänger der Lobbyisten Politik verkünden. Aber wieso betrifft das Kai Diekmann und die Bild. Ich dachte immer deren Nachrichten entstehen da, wo sie auch hin gehören. Im Darmtrakt von Kai Diekmann und seinen Mannen.
Wenn die also näher an der Stelle sein wollen, können sie sich ja reihum die Köpfe in den Hintern stecken. Nicht sehr ästhetisch die Vorstellung, aber zumindest entspricht sie dem Niveau der Bild. Ich wollte der Bild schon lange einen neuen Slogan vorschlagen.
Vom Arsch - fürn Arsch. Das bringt es doch präzise auf den Punkt. Der Umzug kann also unterbleiben.
Spam pam pam, Spam pam pam, Holla di hia, holla di ho
Grinz. Die Spammer werden auch immer blöder. Der landete gerade im Virenscan meines Linuxrechners:
Onlinedurchsuchung NR-[45066176]
Von:
"Herbert Klein"
An:
"jochen"
Datum:
Heute 09:03:25
Sehr geehrter Internetnutzer,
im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt.
IP: 81.122.168.187
Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels den neuen Bundestrojaner sichergestellt.
Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB.
Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email.
Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.
Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz
Am Sportfeld 9c, 55124 Mainz
Tel.: 06131 - 970738
Fax: 06131 - 970731
Mobil: 0171 - 7504699
Mail: Hcklein51@aol.com
Nu bin ich mir aber schwer am fürchten. Der Virus war im Anhang. Aber das mit das Deutsch das hat Herbert Klein noch nich so. wenn er mittels den neuen Bundestrojaner, feststellt, das ich Filme oder Musikdateien habe.
Mensch Heeerbeert ich hab beides. Du musst auch hinkucken du Nase.
Köhler hat Klar getroffen
Ich gebe gerne zu, das ich ehrlich überrascht bin. Vor allem bin ich angenehm überrascht, was ich mir von Horst Köhler nun ganz bestimmt nicht erwartet hätte. Ich werde ihn sicherlich auch in Zukunft nicht mögen und seinen politischen Ansichten immer fragend und zumeist als Gegner gegenüber stehen.
Aber diese Meldung, die dpa als Bestätigung durch das Bundespräsidialamt bringt, ist wirklich einmal eine positive Nachricht. Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wieviel Vertrauen Köhler zu Leuten haben muss, die ihm über Klar berichten und aus dessen Aussagen er sein Urteil treffen muss. Ich habe mich selbst in Zeiten florierender Wirtschaft bei einer Entlassung die ich unterschreiben musste nie auf Dritte verlassen, auch wenn ich ihnen sonst in allen Belangen vertraut hätte.
Nun konnte sich Köhler sein eigenes Bild machen. Egal wie er nun in der nächsten Woche entscheidet, er hat es sich nicht leicht gemacht und das ist wichtig. Ob er Klar nun begnadigt oder nicht ist in der Sache eher nebensächlich. Es ist seine Entscheidung und es steht niemandem zu diese Entscheidung zu kritisieren.
Wenn er ihn nicht begnadigt und damit argumentiert, das sich Klar ja im Rahmen seiner normalen Entlassungsprozedur zum Strafende bereits in Kürze im Freigang bewegen kann und somit behutsam in eine ihm neue Welt eingeführt wird, ist das keine falsche Begründung. Er bedient damit die Forderungen aus dem Lager der rechten Politiker ohne Klar wirklich zu schaden. Außerdem muss er so keine Gegenposition zu den Opferangehörigen beziehen, die niemand verlangen kann.
Eine Begnadigung würde ihn in den totalen Gegensatz zu seinen politischen Freunden und den Opferangehörigen bringen und erfordert mehr Mut, als ich Herrn Köhler oder irgendeinem deutschen Politiker zutraue. Selbst wenn Köhler einige, der Allgemeinheit noch verborgene Details über Schuld und Unschuld kennt, ist das einfach nicht zu erwarten.
Schlimm für Christian Klar wäre nur, wenn die Begnadigung abgelehnt würde, ohne auf das übliche Entlassungsverfahren und die damit verbundenen Hafterleichterungen hinzuweisen. Das würden die ewig Gestrigen und Rechtsbeuger, wie z.B. der zuständige Justizminister nämlich sofort zum Anlass nehmen, um Klar die letzten Monate noch ordenlich zu versauern. Wir dürfen nicht vergessen, das die Justiz in Baden-Württemberg genauso hoffnungslos ist, wie die Versuche den Menschen dort Hochdeutsch beizubringen. Das mit dem Hochdeutsch haben sie ja selbst verstanden, das mit der Justiz sollten sie schnell begreifen.
Fenster auf, das Geld muss raus
Wir müssen überall sparen, aber für so richtig bescheuerte Ideen ist immer Geld da. Der Wiederaufbau des Stadtschlosses gehört zu dieser Art von Ideen. Wollen wir wirklich die Bleibe von Wilhelm dem Doofen, dem Oberganoven wieder zurückhaben und was sagt das über uns aus. Der einzige König auf den Berlin und Brandenburg stolz sein können, war der alte Fritz und der hat dieses Loch verachtet.
Vom alten Fritz schon abgehakt und glücklicherweise dem Krieg genauso zum Opfer gefallen wie die Neue Reichskanzlei gibt es eigentlich keinen Diskussionsbedarf mehr. Das die gleichen Kreise die Willhelm und auch Adolfchen gut fanden, dafür sorgten das Erichs Lampenladen, der Palast der Republik abgerissen wurde verwundert da niemanden. Inwieweit die mit den Schlossbauern auf Steuerzahlerskosten identisch sind, vermag ich im einzelnen nicht zu belegen. Aber einige Namen lassen da böses ahnen.
Natürlich behauptet diese Initiative, das alles privat finanziert wird. Gleichzeitig geht es schon jetzt um rund eine halbe Milliarde für die Fassade, die doch bitteschön der Steuerzahler legen soll. Dazu das kostenlose Grundstück versteht sich. Der Rest wird dann ein Abschreibungsprojekt.
Wohin die Reise geht machte heute das Massenpublikum klar. Wie immer wenn die Springerpresse Meinung macht, kann man unbesehen davon ausgehen, das die Bürger zugunsten der Springerklientel bestohlen werden sollen. In diesem Fall wird das überdeutlich. Der Berliner Anteil soll zur Zeit 38 Millionen betragen. So fangen die ja immer an. Im Endeffekt mit Steuernachlässen und allem wird wohl allein Berlin eine halbe Milliarde tragen müssen und insgesamt werden in zehn Jahren wohl 3 Milliarden verkocht sein.
Polnische, bulgarische und rumänische Bauarbeiter werden für Hungerlöhne oder als Schwarzarbeiter die Arbeit leisten und dann wird der Steit um irgendeine Nutzung losgehen. Bei den Bau - und Unterhaltskosten ist das Objekt aber in Berlin nicht zu vermieten. Wir produzieren also weiteren Leerstand. Der drückt natürlich die Preise für andere Immobilien und erzeugt weitere Verluste, die als steuerliche Verluste von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Seien wir vorsichtig und sagen, das dies eine weitere Milliarde sein wird.
Aber dann geht es erst richtig los. Irgendwann muss der Kram von Berlin übernommen werden, dann müssen öffentliche Einrichtungen dort hinein. Museen, Verwaltung und alles mögliche für das an anderer Stelle schon zu viele Gebäude vorhanden sind. Die Kosten werden horrend sein.
Die Vernunft würde sagen, lasst uns Rollrasen kaufen und ein paar Bäume pflanzen. Nur Vernunft und Politik gehen nicht zusammen. Deshalb bekommen wir ein sehr teures Schloß und haben kein Geld für unsere Schulgebäude. Mensch wäre das schön wenn irgendwer diesem Schwachsinn ein Ende machen könnte.
Schon fast in Vergessenheit geraten
merkt das Batzlog zum Thema Helmut Kohl an und lobt einen Bericht von Malte im Spreeblick.
Auch viele andere loben in ihren Kommentaren diese echt harte Stück von Enthüllungsjournalismus. Ich habe das in meinem gestrigen Kommentar im Spreeblick nicht getan, aber sicher ist der Kommentar nicht deshalb der Zensur zum Opfer gefallen. Es wird einfach technische Gründe gegeben haben.
Ich halte diesen Beitrag für eine Täuschung. Genau wie es Guido Knopp mit seinen Hitler-Filmchen betreibt. Hier soll Aufklärung vorgetäuscht werden, während doch nur längst bekannte Fakten und ein paar Vermutungen wiedergekäut werden, über die sich heute niemand mehr aufregen kann, weil die meisten Betroffenen tot, oder doch schon so gut wie tot sind.
Es sieht natürlich fürchterlich progressiv und mutig aus, wie es da steht, aber in Wirklichkeit ist es belanglos. Das ganze endet vor oder bei den Flicks. Für Kohl also praktisch im finsteren Mittelalter. Kein Wort zu Leuna, zur Spendenaffäre zu dem Waffenschieber Schreiber, Schäuble und Max Strauß. Nur ja nicht dahin gehen wo heute noch Aufklärung notwendig wäre. Ich wasch dich aber ich mach dich nicht nass dabei.
Die Frage in meinem Kommentar lautete übrigens warum nicht über Holtzbrink und die INSM oder Siemens, Brokat und die INSM gesprochen wurde. Wenn schon heiße Themen dann aber bitte aus der heutigen Zeit.
Ich sehe den Spreeblick eher als Unterhaltungsmedium. Da gefällt er mir gut und dagegen gibt es auch nichts zu sagen. Ich gönne ihm sein verdientes Ranking, weil er eben eine breite Masse bedient. Nicht jeder Blog muss politisch oder gar kritisch sein. Aber ein Blog und seine Macher sollten sich entscheiden. Mainstream oder Fakten und schwierige Positionen, die manchmal rechtliche Probleme bringen können.
So zu tun als ob, es dann aber in Wirklichkeit nicht zu tun, ist eine Mixtur aus Leserverarschung und Nuttenbetrügen.
Siegmars Kampf gegen den Drachen Freiheit
Mit der Freiheit hat der Sigmar Gabriel so seine Problem. Egal ob er nun gegen Satire oder die anarchistischen Bio-Öl-Produzenten kämpft. Da wird er zum Helden. Auch wenn er sich nicht, wie einstmals Siegfried im Drachenblut gewälzt hat, zückt er da das scharfe Schwert des Gesetzes und köpft alle Häupter die er sehen kann.
Ich versteh auch nicht warum er nun doch nicht mit Peter Hartz zu den Nutten wollte, der hat doch für ihn und seinen Freund Gerhard Schröder so schöne Vorschläge gemacht. Aber egal heute geht es nicht um Nutten, sondern um Öl. Obwohl mir Sigmar bei den Nutten lieber gewesen wäre.
Das was er mit dem Öl macht ist nämlich wirklich ernst. Seine Freunde von den großen Ölgesellschaften die alle ihre Gewinne nicht in Deutschland versteuern und sein Kollege Peer Steinbrück hatten nämlich beide festgestellt, das ihnen das neue Öl aus Deutschland die Geschäfte vermasselt.
Da bauen doch einfach kleine Gruppen von Bürgern, Bauern oder sonstiges Natterngezücht Anlagen zur Gewinnung von Bio-Öl und Bio-Diesel. So ganz ohne staatliche Lenkung. Andere fahren einfach Biodiesel anstatt Shell, BP und all die anderen Freunde von Sigmar zu bevorzugen. Per Steinbrück fehlten die Steuereinnahmen.
Noch schlimmer. Das ganze machte Sinn. Nützte der Umwelt, sparte Geld und war für die Menschen in Deutschland gut. Da sind wir dann auch gleich wieder bei Peter Hartz, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Gabriel ja mal war. Der hatte doch die Order ausgegeben. Es darf den Menschen nicht gut gehen in Deutschland. Und der Genosse der Bosse, der Schröder hatte dazu breit gelacht und auch Müntefering hatte sein häßliches Kichern ertönen lassen. Da wusste unser Sigmar sofort was zu tun war.
Er machte ein Gesetz, das die großen Ölfirmen dazu verpflichtete Bio-Diesel und Bio-Sprit in ihre Produktion mit einzubringen und dann erhob er normale Steuern, auf die ökölogisch vernünftigen Spritsorten. Aber was schert denn einen deutschen Umweltminister die Ökologie wenn es um seine Zukunft geht. Bei dem Mist, den er und seine Genossen bauen, muss er doch damit rechnen bei der nächsten Wahl in die Wüste geschickt zu werden.
Die Bauern und Kleinkrauter mit ihrem Biosprit können ihm dann keine Aufsichtsratsmandate mit Millioneneinkommen gewähren. Die haben das Geld nämlich nicht. Aber die Ölkonzerne, die wissen schon heute was sie an ihrem Sigmar haben. Die werden sich dann schon erkenntlich zeigen. Haben die anderen Konzerne ja auch getan. Bei dem Tacke, dem Müller, dem Clement, dem Riester und wie sie auch alle heißen. Sogar der Schröder ist richtig gut belohnt worden.
Natürlich waren die alle nicht bestochen. Aber nie nicht. Sagen wir es einmal so. Ihre politischen Entscheidungen haben ihrem beruflichen Fortkommen und einer gesicherten Altersvorsorge nicht geschadet. Dafür aber haben sie Millionen Deutschen geschadet und machen wie Gabriel jetzt eine gerade gestartete Branche platt.
Denn Sigmar Gabriels Freunde kaufen ihren Biosprit nicht in Deutschland. Die kaufen ihn da wo er am billigsten ist, karren ihn über die Weltmeere und roden den Regenwald. Damit wird aus einer ökologisch guten Sache, dank Sigmar Gabriel eine Katastrophe. Aber nur für die anderen Menschen. Und die sind dem Sigmar egal. Denn Sigmar ist in der SPD, da interessieren Menschen nicht. Da geht es um den Profit. Den Profit den die Damen und Herren Politiker für sich selbst machen können. Sonst geht es da um gar nichts.
Natürlich ist der Sigmar Gabriel nicht bestochen. Sicher nicht. Er schadet dieser Welt nur einfach so, der Herr Gabriel. Der Umweltminister. Ach wäre der doch bloß bei den Nutten. Da würde er kaum Schaden anrichten. Wenn er nicht unbedingt oben liegen will.
Die Gebührenerpresser und der Inflationsausgleich
Zur Zeit erhält die ARD 12,54 Euro pro gemeldetem und zahlendem Gerät. Nun hat sie ab 2009 einen Mehrbedarf von 0,95 Euro angemeldet, was einer Steigerung von 7,57 Prozent oder Mehreinnahmen von 400 Millionen Euro bedeutet. Das ganze nennen die dann Inflationsausgleich.
Das ist wirklich nett. Vor allem wenn man bedenkt, wie wenig diese sogenannten Journalisten den Arbeitern an Lohnerhöhung gönnen. Da wird schon gemeckert wenn etwas mehr als 1,2 Prozent rauskommen. Für sich selbst sind die Herrschaften da bei weitem großzügiger.
Alleine wegen dieser bodenlosen Frechheit sollte ein Gebührenstreik durchgezogen werden. Dafür das die Kameraden des Erpresserfunks sich noch über die Menschen lustig machen, die zwangsweise für sie bezahlen müssen, wäre die totale Zerschlagung der öffentlich rechtlichen Anstalten die einzige vernünftige Antwort.
Sollen die Herrschaften doch mal ihr Geld in der von ihnen so gelobten freien Wirtschaft verdienen.
Kinderschutzbund will frühe Hilfe für vernachlässigte Kinder
meldet gerade dpa. Finde ich eine gute Idee. Am besten wäre es doch wohl Vernachlässigung zu verhindern. Aber das geht ja nicht. Die INSM und Professor Unsinn wollen ja, das die alleinerziehende Mutter noch drei Nebenjobs annimmt um über die Runden zu kommen. Ist eigentlich Verführung zur Vernachlässigung strafbar?
Ach der Erwin hat es auch nicht leicht
Da will er doch nur endlich Cheffe vonne CSU werden und dann sowas. Nicht nur das der ständig besserwisserische und klugscheißende Seehofer aus allen Löchern grinsend auftaucht, da gutachtern auch noch solche Kretins von Vieregg-Rössler einfach so um seinen schönen Transrapid rum.
Natürlich gibt es tausende von Gründen den Transrapid nicht zu kaufen, wie ich ja auch dem lieben Onkel Michael Glos schon mal erklärt habe, aber wahrscheinlich hat Siemens für die Abnahme schon gezahlt und überhaupt.
Der ATEG befürchtet das der Münchner Transrapid mitTempo 280 ungebremst in Terminal 2 oder im Hauptbahnhof zerschellt, weil ein Gutachten gravierende Sicherheitsmängel anführt.
Der Transrapid hat (ohne Strom) keine Bremsen.
Besonders gefährlich, so die Studie, sei dabei das Bremssystem des Magnetschwebebahn-Projekts. Nach bisherigen Planungen soll der Transrapid über zwei voneinander unabhängige Bremssysteme (eine Generatorbremse und eine Magnetische Bremse) verfügen, die beide auf elektrischen Strom angewiesen sind. Wird der Stromkreis unterbrochen - beispielsweise durch einen Blitzschlag, durch Hard- und Softwarefehler der Steuerungselektronik oder durch technische Defekte der Batterien - rast der Transrapid weitgehend ungebremst weiter. "Eine mit Höchstgeschwindigkeit fahrende Magnetbahn, bei der sowohl die Generatorbremse als auch die Magnetische Bremse versagt, würde er mit nahezu voller Geschwindigkeit in einen der beiden Endbahnhöfe, den Hauptbahnhof oder das Terminal 2 am Flughafen, einfahren und dort zerschellen
Eine Bauchlandung des Transrapids scheint aber auch keine gute Lösung zu sein.
Aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung.
Bekommen durch Blitzschlag, Hard- oder Softwarefehler bzw. Defekte im Bordnetz des Fahrzeugs die Tragmagnete des Transrapid keine elektrische Energie mehr, geht die Magnetbahn viel zu schnell und mit verheerenden Folgen aus dem Schwebezustand in die Bauchlandung über. Da es keine Räder gibt, die Tragfunktion übernehmen könnten, setzt der Transrapid mit seinen Kufen direkt auf der Fahrbahn auf. Bei dieser immensen mechanischen Reibung entsteht, so die Studie, "eine so große Hitze, dass die im Unterbodenbereich befindlichen Batterien zu brennen beginnen und hierbei giftige Gase freisetzen".
Ein Brand oder Anhalten auf freier Strecke birgt dann neue Gefahren.
Brand im Tunnel oder auf der hohen Trasse: Rettung fast unmöglich.
Kommt es in einem Transrapid aber zum Brand, stellt dieser, so das Gutachten, eine Lebensgefahr für alle Passagiere dar. Müssen die Fahrgäste z.B. auf einem der Abschnitte in Hochlage das Fahrzeug schnell verlassen, sind sie gezwungen aus einer Höhe von mindestens fünf Metern zu springen, um sich zu retten. Denn, so die Studie, die "vorgesehenen Leitern als Ausstiegshilfen sind vollkommen ungeeignet für eine sichere Selbstrettung im Gefahrenfall".
Brennt der Transrapid gar in einem Tunnel, wird die Evakuierung der Fahrgäste an-hand des derzeitigen Rettungskonzepts "extrem erschwert bzw. unmöglich gemacht". Denn die eigentlich als Notausstieg geplanten, runden 40 Meter tiefen Schächte wirken dann, so die Einschätzung der Münchner Feuerwehr, wie "Kamine", durch die bei einem Brand heiße und giftige Gase nach oben strömen. Dies bedroht nicht nur das Leben der Fahrgäste, sondern auch das der Feuerwehrleute und Sanitäter.
Selbst wenn man dieses Gutachten als "worst case" abtut, entstehen doch erhebliche Zweifel, ob sich diese Probleme wirklich lösen lassen. Neben den Kosten und dem zweifelhaften Ziel das erreicht werden soll, wären die Sicherheitsbedenken Grund genug, das Thema zu beerdigen.
Aber nicht für Hubers Erwin. Der Brandzwischenfall in Shanghai und ein Auffahrunfall mit 23 Toten auf der Teststrecke in Lathen kann so laut Erwin in München nicht passieren. Das glaube ich ihm sogar. So nicht mehr, aber auf tausend andere Arten.
Zu dem neuen Gutachten äußerst er sich in der Südddeutschen:
"Unbegründete Ängste"
Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber (CSU) reagierte empört auf das Gutachten der Transrapid-Gegner. "Hier werden völlig unbegründete Ängste geschürt." Ein derartiges "Gefälligkeitsgutachten" könne die monatelange Arbeit unabhängiger Experten des Eisenbahn-Bundesamts nicht widerlegen. Die Behörde hat, wie berichtet, erst vergangene Woche das Sicherheitskonzept des Transrapid genehmigt.
Laut Huber verfügt die Magnetschwebebahn "selbstverständlich über ein zweites Bremssystem", das auch ohne Stromzufuhr von außen funktioniert. Es gebe daher überhaupt keinen Grund, an der Sicherheit des Transrapids zu zweifeln.
Na gut Erwin, dann fürchten wir uns halt unbegründet und deine Gutachten sind natürlich keine Gefälligkeitsgutachten. Wenn dann etwas passiert, was alle klugen Leute vorausgesagt haben, dann findest du bestimmt einen schuldigen Fahrer oder eine schwarze Katze auf der Trasse. Erwin Huber kann Parteichef der CSU werden. Er scheut die Verantwortung nicht, solange andere sie tragen.
Seehofer - Er kapiert es einfach nicht
Er kann einem eigentlich nur leid tun der Seehofer Horst. Er wäre doch so gerne Gesundheits- und Sozialpolitiker und muss sich nun mit der ungeliebten Landwirtschaft rumschlagen. Er hat zwar dem Vernehmen nach was für junges Gemüse übrig und wohl auch neue züchterische Erfolge, aber mit Landwirtschaft hat das ganze wirklich nichts zu tun.
Nun also Gentechnik. Die grüne Gentechnik ist ja bei den Lederdödeln die sich ihre Laptops auf den Kopf hauen sehr beliebt, weil die alles mögen von dem sie nichts verstehen und was modern aussieht, aber traditionelle Formen bewahrt. Zum Glück sind die bayrischen Bauern nicht mit dem Laptop gepudert worden, wie viele CSU-Politiker und lehnen deshalb die gründe Gentechnik vehement ab. Das nützt ihnen aber nichts, weil im Zweifelsfall immer die EU vorgeschoben wird, gegen die ja alle Politiker immer so machtlos sind.
So auch Seehofers neuer Streich. In einer Presssemitteilung spricht er sich gegen Gentechnik in Bio-Lebensmitteln aus, die Europa angeblich fordert. Für uns bedeutet das im Klartext, das er in allen anderen Lebensmitteln Gentechnik zulassen will, womit er ja schon fleißig begonnen hat.
Auch der Zukunftsblog greift das Thema auf, weil die Gebührenerpresser von der Tagesschau mal wieder etwas im Auftrag der Industrie schönreden, sich aber gleichzeitig von erpressten Gebühren ernähren.
So berichtete eine Sabine Krebs im letzten Drittel der Sendung von einem Freilandversuch mit genveränderten Erbsen. Damit sollen Schweine gegen Magen- und Darmkrankheiten (Genkombination aus Ackerbohnen und Mäusen) robuster gemacht werden.
Wichtig daran, auch für den gentechnischen Dummkopf Horst Seehofer wäre an diesem Satz, das durch eine gentechnisch veränderte Pflanze direkter Einfluss auf den Magen- und Darmtrakt der Schweine genommen werden soll. Bisher wurde doch immer treu und brav vermeldet, das sich gentechnisch veränderte Pflanzen in der menschlichen Ernährung nicht anders auswirken, als ihre nichtveränderten Artgenossen.
Wieso bewirken diese Erbsen etwas beim Schwein ohne den Menschen zu tangieren? Das Schwein ist ein allesfressendes Säugetier und recht nah mit uns verwandt. Wenn die Erbsen beim Schwein etwas bewirken, tun sie das auch beim Menschen. Im Klartext experimentiert die grüne Gentechnik also mit dem Menschen ohne den zu fragen.
Natürlich kommt da sofort das Argument, das eine Vermischung mit anderen Vorkommen unmöglich ist. Mal sind es hundert Meter Abstand die ausreichen sollen, mal auch nur 1,25 Meter Abstand. Wie es denn gerade so gebraucht wird. Natürlich sind diese Argumente Unsinn. Bienen und andere bestäubende Insekten fliegen bis zu 10 km im Umkreis herum. Flugpollen legt bis zu 120 km bei bestimmten Wetterlagen zurück.
Auch die Mehrfelderwirtschaft die durch alternierenden Anbau eine Vermischung vermeiden soll ist ein Trugschluß. Aus Hamsterbauten kann nach dem Umpflügen noch bis zu drei Jahre lang keimfähiges Material an die Oberfläche gebracht werden.
Ist aber erst einmal zu einer Durchmischung gekommen, ist das nicht mehr zurück zu drehen. Die Durchmischung wandert, bis jeder Anbau betroffen ist. Das kann im Extremfall zum Beispiel bedeuten das eine giftige Gerste entsteht. Die würde uns zwar von den Feldmäusen und Feldhamstern befreien, aber auch das Bier kosten. Hallo Herr Bierbotschafter! Aufwachen!
Wer meint, wir könnten diese Pflanze dann noch ausrotten, der sollte sich mal mit den Einwanderern in unsere Biotope beschäftigen. Vielleicht hätte die Tagesschauredaktion ja einfach mal beim SWR, einem Mitglied ihrer Senderfamilie nachlesen sollen.
Bei Horst Seehofer habe ich allerdings gar keine Hoffnung mehr, das er es irgendwann kapieren wird.
Tief gebückt aufrecht gehen!
Warum man nach einem Klick auf das Bild den Kurt Beck eintreten soll, erklärt sich mir nicht so ganz, obwohl er sicher den einen oder anderen Tritt verdient hätte. Aber die SPD hat es ja auch schwer. Niemand traut ihr. Nicht die neuen Freunde des Gerhard Schröder, die Genossen Bosse. Nicht die Genossen Gewerkschaftler und schon gar nicht diejenigen die für ihr Geld arbeiten müssen und die, die SPD so gründlich wie nur eben möglich verraten hat.
Eine schwere Bürde wie auch die Zeit in ihrem Kommentar Fähnlein Fahnenflucht feststellt. Mit Fähnlein ist weder das berühmte Fähnlein Fieselschweif gemeint, bei dem nur Donald der ständige Verlierer ist und alle anderen gewinnen, noch das Fähnlein der sieben Aufrechten von Gottfried Keller, bei denen es ja letztendlich auch noch zu einem guten Ende kommt. Ein gutes Ende ist für die Handvoll Hunde die sich um die letzten morschen Knochen der alten Tante SPD prügeln nicht mehr zu erwarten.
Die SPD ist nicht nur tot, sie ist auch schon lange über die Verwesung hinweg. Das was da noch stinkt sind wirklich nur die letzten Hunde, die sich demnächst nur noch selber beißen können.
Wie die Zeit feststellt gibt es keinen Hoffnungsträger mehr in der SPD weil nur noch die gleichgeschalteten Apparatschicks und eiskalten Funktionäre nach oben geschwemmt werden, wie Scheiße in der Kanalisation. Das lässt sich am leichtesten an den letzten Generalsekretären ablesen. Olaf Scholz der typische dumme Michel, der fröhlich grinsend mit großem Unverständnis in Welt sah. Dann Klaus Benneter, das Grauen aus Steglitz, jeder Aufritt von ihm hatte so etwas von einem Untoten, das es selbst hartgesottene schüttelte und jetzt Hubertus Heil, auch das kleine Unheil genannt.
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, das hinter den Kulissen des Willy-Brandt-Hauses jemand mit einer Maschinenpistole steht, der das Unheil vor die Pressemeute treibt. Da steht er dann. Er wirkt in seinen Anzügen immer, als seien die mindestens zwei Nummern zu groß für ihn. Als trüge er die seines toten Vaters oder eines älteren Bruders auf. Nein ich glaube schon das die Anzüge neu sind. Vielleicht kann ihn nur der Verkäufer nicht leiden.
Aber der Anzug ist nicht das schlimmste. Da steht er nun, weiß nichts mit sich und gar nichts mit seinen Händen anzufangen. Wenn er sich wenigsten am Sack kratzen würde, aber nein er ringt die Hände. Dazu die wässrigen Augen und ein Blick, ein Blick ... Ich kenne diesen Blick. So schaut mich mein Dackel an wenn er Mist gebaut hat. Größeren Mist. Kapitalen Bockmist. Mit dem Köter schimpfe ich dann immer prophylaktisch. Danach wedelt er wieder mit dem Schwanz und der Gerechtigkeit ist genüge getan. Hubertus würde nie wedeln. Das liegt aber nicht an dem fehlenden Schwanz der eigentlich Rute heißt. Das liegt auch nicht an seinem Vornamen, obwohl wir in Deutschland zur Zeit kein Glück mit den Hubertussen haben. Jener aus Emdsdetten ist auch recht seltsam. Es liegt daran das für Hubertus nichts mehr gut werden kann. Davon ist er zutiefst überzeugt.
Wie groß die Not der SPD ist, sieht man auch daran das sich ihre Pressemitteliungen zu fünfzig Prozent mit Hubertus Heil beschäftigen. Dabei wird so ziemlich alles berichtet. "Hubertus Heil beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck". "Hubertus Heil zu politischen Gesprächen in Stockholm und Oslo". "Hubertus Heil beim "Tanz in den Mai" und beim "Rock in den Ruinen" in Dortmund". Demnächst werden wir sicher auch informiert wenn Hubertus Heil zum Lokus geht und ob sein Bemühen von Erfolg gekrönt war.
Aber was soll die arme SPD denn machen. Den Tramp von der Pfalz, Kurt Beck, kann sie schlecht frei laufen lassen, der krawallt dann immer mit Arbeitslosen rum und ist außerhalb seines heimatlichen Bodens auch sonst nicht vorzeigbar. Mit Sigmar Gabriel will Harald Schmidt ja das Ozonloch stopfen und wenn der bei dieser Gelegenheit verloren geht, wird auch niemand weinen. Peer Steinbrück braucht nur diese eine Runde als Minister, dann hat er genug Dankbarkeitspunkte des Großkapitals um für sein Leben ausgesorgt zu haben.
Bleibt noch Franz Müntefering. Nachdem dessen Konterfei aber von einem namhaften Keramikhersteller auf dem Boden von Toilettenschüsseln angebracht wird, weiß ich wirklich nicht ob das eine so gute Idee ist. Es freut zwar die beste aller Lebensabschnittsgefährtinnen, weil das Bild auf dem Grunde der Toilettenschüssel Stehpinkler verhindert. Niemand kann gleichzeitig pinkeln und kotzen. Auch die Arbeitgeberverbände sind begeistert, weil sich die Verweildauer auf den Toiletten um bis zu neunzig Prozent verkürzt. Wer will schon länger seinem Hintern den Müntefering zumuten? Das alles aber nützt der SPD nicht wirklich.
Es sieht nicht nur trostlos aus. Es ist trostlos und das ist gut so. Die Tagungen der Ortsvereine können demnächst komplett in den örtlichen Altersheimen abgehalten werden. Wer noch laufen kann muss in die Parlamente. Nur den Hammelsprung werden sie abschaffen müssen. In der SPD springt nichts mehr. die schleichen nur noch tief gebückt aber aufrecht durch die Gänge. Wer schon keinen Kopf mehr hat muss wenigsten Hintern zeigen.
Mitglied werden bei der CDU
Ich kann mich noch gut an einige fette Klopper der CDU in Wahlkämpfen erinnern und werde das Lied mit dem schönen Refrain "drum wähl auch du CDU" mit Sicherheit nicht vergessen. Aber nun hat die CDU eine Kampagne zur Mitgliederwerbung losgetreten, die wirklich klasse ist. Sechzehn Jugendbildnisse der CDU-Granden. Angefangen mit Angela der Landpommeranze.
Bilder die unsereiner längst aus allen Fotoalben entfernt hätte, werden da mit sinnigen Sprüchen verziert, das es dem staunenden Betrachter geradezu den Atem verschlägt. Was für ein Spaß. Gut das ich kein Gras mehr rauche, der Lachflash hätte wahrscheinlich nie wieder aufgehört. Die Geisterbahn der CDU in voller Aktion. Ich hab die Bilder erst mal alle gespeichert. Ich befürchte die werden da nicht lange zu sehen sein.
Es kommt aber noch besser. Es gibt nämlich Leute die nicht nur Ideen haben sondern auch noch mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen können. der Redblog wirbt mit Filbinger und der Pantoffelpunk hat die große Leitfigur Barschel wieder ausgegraben.
Ne wat isses schön. Da möchte ich doch fast in die CDU eintreten, so wohlig ist mir.
Arbeitsüchtige Blogger?
Beinahe gleichzeitig erreiche mich ein Blogbeitrag aus dem Waschsalon der sich mit dem Schicksal der Workaholic auseinandersetzt und ein Artikel aus der Blogbar in dem sich Don Alphonso mit dem Zeitaufwand fürs Bloggen auseinandersetzt. Irgendwie verbanden sich beide Artikel in meinem Kopf zu der Frage warum ich blogge.
Bloggen wie auch die Schriftstellerei kosten viel Zeit und neben dem Brotberuf ist Zeit, wohl mit das knappste Gut. Aber trotzdem bloggen viele wie die Wilden, schreiben nebenbei noch an ihren Büchern und arbeiten für die Brötchen. Das muss doch einen Grund haben.
Wirtschaftlich ist es auf jeden Fall ziemlich unsinnig. Ob ich meinen vielleicht hundert Lesern am Tag nun meine Meinungen mitteile oder nicht, wird die Welt wohl kaum ändern. Selbst wenn eines meiner Themen aufgegriffen wird, ist es fraglich, ob mein gedanklicher Ansatz dabei übernommen wird.
Weshalb also blogge ich? Bin ich arbeitssüchtig? Wohl eher nicht. Bloggen und schreiben sind nämlich keine Arbeit. Sie sind Abfallprodukte. Ich zum Beispiel bin newssüchtig. War ich schon immer. Früher waren es mehr die gedruckten. Da habe ich mindestens vier Zeitungen am Tag und zwei oder drei Wochenmagazine verschlungen. Heute habe ich einen RSS-Feed den ich lieber nicht zähle. Alle halbe Stunde rasen da mindestens 150 Meldungen an mir vorbei.
Die wenigsten lese ich wirklich. Und maximal drei bis vier verarbeite ich zu eigenen Texten. Aber wehe der Newsfluss stoppt. Dann werde ich unruhig. Familienfeste - ein Graus. Aber ich bin nicht alleine. Wir werden immer mehr. Was früher einmal der Fernseher mit den Fußballergebnissen war, ist heute Lapftopf mit Wlan, der die Welt in Omas Ankleidezimmer holt, indem sich schon eine Reihe anderer Süchtiger versammelt hat.
Information als Real-Live-Ticker aus allen Ecken der Welt. Warum kann ich eigentlich kein portugiesisch in der brasilianischen Abart. Müsste doch interessant sein, zu wissen was die da gerade bereden.
Die News liegen bei mir also vor und damit auch automatisch Themen zu denen ich was sagen möchte. Früher schrieb man das in sein Tagebuch oder auf Zettel die sich dann zu Zettel Alptraum entwickelten. Heute blogge ich. Es ist mein Tagebuch. Das ich es öffentlich führe ändert nichts daran das es ein persönliches Tagebuch ist.
Ich denke, also könnte es sein, das ich bin.
Wenn ich aber mein Tagebuch als Selbstzweck führe, dann spielt der Aufwand keine Rolle mehr. aus gesundheitlichen oder anderen Gründen habe ich ja oft über Wochen und Monate gar nichts gebloggt. Aber ich kehre immer wieder zurück. Das ist wie mit dem Schreiben überhaupt. Es ist drin und es muss raus. Ob es gut ist? Keine Ahnung. Aber darum geht es auch nicht. Es muss sein.
Rechtschreibung wäre auch noch recht schön. Aber Blogtexte drängeln, die kann man nicht lektorieren lassen, die müssen raus. Vieles ist wirklich nur für den Moment, aber es gibt auch bleibendes.
Andere Blogger schreiben im Prinzip ein ganzes Buch in ihrem Blog. Wer die 500Beine nicht kennt hat echt was verpasst. Der Schockwellenreiter macht uns einfach zu Beobachtern seines Lebens und wirft uns nach einem nur für ihn erkennbaren System die Sachen vor.
Nein Bloggen ist keine Arbeit und schon gar keine Sucht. Es ist einfach Teil des Lebens.
Armer Radiosender - mit Humor hatten die nicht gerechnet
Der Frank vom outlog ist aber auch ein gemeiner Hund. Der wendet Humor bei einem Radiosender an. Klar das 1Live da verärgert ist. Ich kenne den Sender nicht und werde ihn auch nicht vermissen. Aber die Story ist echt zum brüllen komisch.
Im ersten Akt gewinnt Frank einen Monat lang freien Eintritt in einen Club seiner Wahl. Logischerweise wählt er einen Swingerclub. was auch sonst.
Das braucht 1Live dann schriftlich und bekommt es im zweiten Akt dann auch schriftlich, hat es aber auch im dritten Akt noch nicht kapiert.
Ich werf nun schon mal die Popcornmaschine an und harre der Dinge die da kommen werden. Bei dem absehbar kommenden Prozess, hätte ich gerne einen Platz in der ersten Reihe.
Und dann war da noch Rene Obermann,
der es auf der Hauptversammlung der Telekom nicht schaffte, für sicheren DSL-Verkehr zu sorgen. Vielleicht hätte er die Leitungen bei Arcor bestellen sollen. Die funktionieren bei mir sehr gut. Hach wie ist das schön. Der Typ der 50.000 Menschen bestehlen will, wird von der eigenen Technik geschlagen. Das sie ihn auch noch ausgepfiffen und ausgebuht haben, spielt da schon keine Rolle mehr.
Aber wenigstens bevorzugt die Telekom sich selbst nicht. Der Service ist überall gleich mies.
Armes Europa
Kurt Beck möchte jetzt den Sozialabbau in ganz Europa starten. Wie uns der Sprecher des SPD-Parteivorstands, Lars Kühn, mitteilt, haben Kurt Beck und der Vorsitzende der französischen Parti Socialiste (PS), François Hollande das in einer gemeinsamen Erklärung festgelegt.
Wer diese Erklärung unbefangen liest, könnte leicht getäuscht werden, weil die eigentlich verabredeten Ziele nur verschwommen benannt werden. So spricht Beck von einer europaweiten Sozialunion, was ja nur bedeuten kann, das die anderen ihre Mindestlöhne auch verlieren und der Kündigungsschutz europaweit auf Null gebracht wird. Die europaweite Einführung von Hartz-IV wird sich dann vermutlich als Basis auf die Preise in Südsizilien beziehen, wobei gleichzeitig das Leben unter freiem Himmel, bei Ernteeinsätzen auf spanischen Tomatenfeldern, zur Pflicht wird.
Natürlich soll auch etwas für den Frieden getan werden. Vermutlich werden wir also Rußland überfallen.
Besonders köstlich aber ist das PS und SPD ihren Willen bekräftigen, den europäischen Integrationsprozess im Sinne ihrer sozialdemokratischen und sozialistischen Grundwerte gemeinsam voranzutreiben. Wie bitte?
Ich bezweifle das die SPD-Führung überhaupt noch Werte hat, aber ich bin mir sicher, das die keinesfalls sozialdemokratisch sind. Das Ende der Demokratie war schon in Peter Strucks erster Runde als Fraktionsvorsitzender der SPD gekommen, als Basta-Schröder und Struck die Abgeordneten zu reinem Stimmvieh deklassierten. Sozial und SPD hörte ebenfalls zu dieser Zeit auf, als Schröder der Genosse der Bosse wurde und für die Arbeitnehmer und Sozialschwachen nur noch höhnisches Gelächter übrig hatte.
Mit Franz Müntefering ist die SPD nun am untersten Ende des unsozialen angekommen. Sozial war sie nur für ihre völlig untauglichen Wirtschaftminister die sich alle schöne Karrieren auf Kosten der Steuerzahler bauen durften.
Wenn Beck heute von der Bekämpfung der Armut redet, dann ist das ein Versprecher. Er meint natürlich das er weiterhin die Armen bekämpfen will, wie er und seine Partei das ja schon lange tut.
Ich weiß nicht wen Kurt Beck oder die SPD mit einem solchen Papier täuschen will. Bei mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Übrigens sollte Herr Beck sich mal rasieren und waschen. Er riecht irgendwie so komisch, so verdorben.
Digge Digge Digg da muss ein jeder mit
Den ganzen Tag über greifen verschiedene Blogger schon das Geschehen auf Digg.com auf. Revolution im Netz. Dabei geht es nur um längst veröffentlichte Codes die einen Schlüssel zur Dechiffrierung von HD-DVDs beinhalten.
Natürlich musste Digg die Dinger löschen, weil sie sonst in der Mitstörerhaftung wären. Soweit, so klar. Aber die User sahen das anders. Ein wilder Wettkampf zwischen Löschen und Neudiggen begann, den Digg.com verlor. Mal ganz davon abgesehen das es gut ist wenn die User mal die Muskeln zeigen. Digg dürfte fein raus sein, sie haben das menschenmögliche versucht und auch amerikanische Gerichte können nicht mehr verlangen.
Während die Nachricht an sich dem Blogboten nur ein paar Zeilen wert war, verweist die Sprechblase auf den Zauberlehrling von Goethe der die Geister nicht mehr los wurde, die er rief.
In Basic Thinking grübelt Robert Basic
*kratzt sich den Kopf, ob der Macht der Masse. Denkt darüber nach, wenn es in Zukunft mehr Dienste wie Digg - wie auch immer die aussehen mögen - die weitaus mehr User als heute aufweisen und was dann passiert, wenn sich User ohne zentrale Steuerung zusammentun. Interessante Zeiten für die Regierungen, Politiker, die Wirtschaft und die Wissenschaft*
Zum Hauptbedenkenträger macht sich Johnny im Spreeblick der natürlich die gute Rechtsposition der Konzerne sieht und sich im übrigen vor den Massen fürchtet.
Das was bei Digg.com passierte ist genau das, was das Potential des Netzes ausmacht. Es ist sozusagen der Zweck des Netzes. Es sind die User die Sender und Empfänger sind und die Nachrichtenlage bestimmen. Egal ob Web 2.0 oder Beta. 4.0. Es ist ein Massenmedium in dem sich die Massen durchsetzen. Wer das nicht will muss Romane schreiben oder dem Netz fern bleiben.
Ich freue mich auf bunte Zeiten, in denen die kleinen Leute sich durchsetzen können und bin gespannt wann die erste Regierung durch das Netz gestürzt wird und das erste Patent. weil es unhaltbar ist, fällt.
Wasserstandsmeldungen der Desinformation
Heute beglücken sie uns wieder. Die Wahrsager von Forsa tun im Auftrag von Mohn/Bertelsmann so, als sei das, was sie Demoskopie nennen, eine ernsthafte Wissenschaft und nicht das lesen aus Eingeweiden. Aber wie schon der alte Medizinmann der Schwarzfußindianer nur aus größeren Tieren verlässliches lesen konnte, können die heute auch nur gegen namhafte Beträge die Zukunft lesen.
Wer bei dem ollen Medinmann also eine Topmeldung brauchte, kam mit einem ganzen Hirschen. Was Mohn/Bertelsmann bezahlt, wissen wir leider nicht. Aber sie bekommen wie man sieht ihre Wunschmeldungen.
Die werden auch brav, wie sie gerade gebraucht werden dann von den hauseigenen Medien verwurstet. Da bedient sich der notleidende Stern mit gleich mehreren Punkten, rtl bringt ein wenig Buntes und n-tv und der Spiegel beißen sich an der Sonntagslüge fest.
Da wogt es doch heftigst hin und her. Einen Punkt rauf, zwei runter und alles mit viel Geschrei und verbaler Analyse. Natürlich weiß jeder, das bis zu 3,5 Prozent im Bereich der normalen Streuung liegen und bedeutungslos sind. Aber dann hätten sie ja keine Nachricht und könnten ihre Botschaft nicht verpacken.
Heute war die Botschaft das die CDU die Oettinger Delle verlassen hat, also mit anderen Worten der Nazibeschöniger wieder rehabilitiert ist und neuen Unfug verzapfen darf. Natürlich verlieren SPD und Gründe mal wieder. Die Grünen weil sie die angekündigte Jamaikakoalition nicht so toll gefunden haben, wie sie es sollten und die SPD weil sie da ist.
Bei der SPD haben sich die Meinungsmacherinstitute ja schon lange daran gewöhnt die tot zu schreiben, obwohl das bei der heutigen SPD doch völlig egal ist. Die hat ja schließlich schon Selbstmord aus Angst vor dem Tod begangen und all ihre Werte verraten.
Ansonsten verordnet uns die Familie Mohn, das wir uns mit Schwarz/kackefarben anzufreunden haben. Die Lieblingstruppen der zehn Prozent die neunzig Prozent von Deutschland besitzen. Denn egal wie sehr die SPD sich auch anbiedert, man traut ihr nicht auf Dauer. Da ist die FDP schon besser, die macht alles um an der Macht zu sein und sie muss ja auch keine eigene Meinung verraten. So einen Fehler, wie sich den Luxus einer eigenen Meinung zu leisten, hat die FDP doch noch nie gemacht.
Was die Familie Mohn aber immer wieder vergisst, ist die Tatsache das wir aus der Herkunft einer Nachricht schon erkennen was sie bezwecken soll.
Wer übrigens wirklich etwas über die SPD und ihren Niedergang wissen will, dem empfehle ich die Nachdenkseiten
Sinkende Arbeitslosigkeit - Steigende Hartz IV Empfängerzahl
Ach was konnte er schön jubeln, der gute Franz Müntefering am 1. Mai. Wenn auch kein Hund und vor allem kein echter Sozialdemokrat oder Gewerkschaftler von ihm ein Stück Brot annehmen würde, oder gar sein Händchen schütteln möchte. Ekelhafte Vorstellung den anzufassen. Der gute Franz lächelt. Da bleibt nur die Frage warum er lächelt. Ist es Dummheit oder Frechheit.
Ich glaube nicht das er so dumm ist wie er tut. Der lacht die Bürger einfach aus. Ist ja auch ein netter Spaß. Die Arbeitslosenzahlen sinken und die Zahl der Hartz IV Empfänger steigt. Das sagt zumindest die Bundesarbeitsagentur, die sich auch immer noch gerne Bundesarbeitsamt nennt.
Demnach haben wir noch 3,967 Millionen Arbeitslose aber 6,291 Millionen Hartz-IV Empfänger. Von den 3,967 Millionen Arbeitslosen bekommen 2,612 Millionen also 66 Prozent nur noch Hartz IV. Zwei Drittel der Arbeitslosen sind also bereits in die Armut verabschiedet worden, zusammen mit ihren Familien und den Kindern. Das freut den Franz Müntefering, das nennt der sozialdemokratische Arbeitsmarktpolitik.
Der gute Franz hat sein Ziel erreicht. Mit SGB III werden nochmal 0,878 Millionen oder 21 Prozent der Arbeitslosen bedacht, sodass nur noch 12 Prozent der Arbeitslosen das echte Arbeitslosengeld bekommen.
Fasst man SGB II und SGB III zusammen, haben wir 7,381 Millionen die praktisch unter der Armutsgrenze leben obwohl viele von Ihnen regelmäßig über acht Stunden täglich arbeiten gehen. Das freut den guten Franz. Da kann er doch auf Aufsichtsratmandate hoffen, denn so eisern wie er alles tut um den Gewinn des Kapitals zu mehren, arbeitet kaum ein anderer deutscher Politiker. Nur der Peer Steinbrück hat noch bessere Beziehungen zum Kapital, weil der denen ja die Steuern erlässt.
Aber Franz gibt sich Mühe. 6 Euro Mindestlohn fordert er mutig. Da ist er sich mit Frau Kastner und den anderen Genossen einig. Wenn das Volk schon nicht am Hindukusch verbluten will, dann soll es wenigstens hier nichts zu lachen haben.
Das macht der Franz alles sehr gut. Wir werden es ihm auch nicht vergessen.
Der böse Linkspopulist
Die Desinformanten um Mohn/Bertelsmann mögen ihn wirklich nicht, den Hugo Chávez. Was auch immer er entscheidet, sofort prügeln sie auf ihn ein. Es ist ja auch so gemein. Während in Deutschland die Medien gleichgeschaltet sind, die Regierung und Opposition gut geschmiert funktionieren wie es Mohn und die INSM will, erdreistet sich dieser Chávez, den Menschen in seinem Land Hoffnung zu machen.
Schlimmer noch er macht den Aufrührern in anderen Ländern seines Kontinentes Mut und strahlt sogar bis nach Europa. Nicht nur, das er die Ölindustrie verstaatlicht, weil sein Volk von den Bodenschätzen profitieren soll, wie das Politblog meldet, er kündigt auch noch die Mitgliedschaft in IWF und Weltbank wie wir beim Gedankenhabitat erfahren.
Auch diese Kündigung macht Sinn. Denn IWF und Weltbank sind direkte Interessenvertreter des Großkapitals aus den USA und Europa. Hinzu kommt, das die Leitung nicht nur leicht größenwahnsinnig ist, wie folgender Witz aus der Zeit belegt:
Vor dem Jüngsten Gericht stehen der Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan, der Chef des Internationalen Währungsfonds Horst Köhler und Weltbank-Präsident James Wolfensohn. Gott fragt Annan: "Sollst du in den Himmel oder in die Hölle kommen?" Annan sagt: "Ich habe auf Erden für den Weltfrieden und gegen die Armut gekämpft." Darauf Gott: "Setze dich zu meiner Rechten." Dann fragt er Köhler: "Und du?" Köhler: "Ich habe für Wirtschaftswachstum und gegen Inflation gekämpft." "Setze dich zu meiner Linken", entscheidet Gott und wendet sich Wolfensohn zu: "Und wo gehörst du hin?" Wolfensohn: "Na, auf deinen Stuhl."
Das Köhler jetzt mit den gleichen dummen Rezepten, die er schon im IWF vertrat, kräftig mithilft die Menschen in Deutschland zu ruinieren und der Vater des Irakkriegs Wolfowitz nun an der Spitze der Weltbank residiert, macht die Sache nicht besser. Die Ziele von IWF und Weltbank liegen darin, den us-amerikanischen Imperialismus zu stützen und die Brieftaschen der Abzocker zu füllen. Südamerika kann nur leben wenn es die US-Amerikaner und deren Wirtschaftsvertreter los wird.
Natürlich stehen die Chancen für Hugo Chávez sehr schlecht. Wir wissen ja noch wie die USA Salvatore Allende umbringen ließ. Aber für seinen Mut, gegen einen solch übermächtigen Gegner anzutreten, verdient er unsere Achtung. Berichterstattung kann in solch einem Fall Leben schützen, denn die USA hat zur Zeit zu viele Baustellen. Wahrscheinlich wird uns Mohn/Bertelsmann morgen melden, das die südamerikanische Al Qaida aus Venezuela unsere Ölfelder im Golf von Mexiko und den Hamburger Hafen bedroht.
Dann werden wir die Freiheit Deutschlands wohl in Venezuela verteidigen müssen. Herr Struck wird uns das schon erklären, wenn er nicht wieder gerade beleidigt ist.
Vielleicht bin ich wirklich zu anspruchsvoll - Anzeigen 2.0
Aber wenn Peter Turi in seinem Blog neben ausgekochten Pressemeldungen so deutlich auf Anzeigen 2.0 hinweist:
- Anzeige -
Anzeigenkunden gesucht: Entdecke die Möglichkeiten der Anzeige2.0 auf turi2.
- Ende der Anzeige -
Dreil Links in drei Zeilen. auf die gleiche Anzeigenseite dann muss ich einfach klicken. Anzeigen 2.0 das treibt meine Erwartungen an und muss bei so vielen Links auch wichtig sein. Ex folgt abersofort die Entäuschung. Da ist nix 2.0 das ist irgendwas zwischen 0.541 und 0.59. Ob das jemals Beta wird, darf bezweifelt werden.
Besonderen Spaß machte mir der Satz:
Anzeigen bei turi2 müssen einen Neuigkeitswert haben und zur Qualität und Zielgruppe des Trägermediums passen. Die Redaktion darf Anzeigen ändern oder ablehnen, es kein Recht auf Platzierung oder Leistungsnachweise.
Das wäre dann wahrscheinlich das erste Mal, das Kunden das Niveau ihrer Anzeigen senken müssten. Nee wat isses schön! Vor allem das der Vollprofi die Werbung auch noch ändern will. Ick stell mir jerade vor, das ich ein paar hundertausend Euronen für ein schlüssiges Werbekonzept ausgegeben habe und Peter Turi das nun ändert. Schönen Schrank aber auch.
Es gibt allerdings auch etwas positives:
Der Anzeigenkunde entscheidet zwei Wochen nach der Anzeigenschaltung, ob und wie viel er für die Anzeige zahlen will. Vorgeschlagene Mindesthonorierung sind 100 Euro pro Anzeige.
Nu überlege ich, ob ich für mein Tagebuch, bei Peter eine Anzeige schalte und dann bei der Prüfung feststelle, das ich nichts bezahlen will. Aber das wäre unfair. Meinen Spaß habe ich auch so.
Nun muss ich nur noch meine Gedanken zum Thema Anzeigen 2.0 wieder loswerden. Denn im Gegensatz zu dem was Peter zeigt, ist mir da wirklich etwas zu eingefallen, obwohl ich mich gar nicht damit beschäftigen will.
Und dann will sie es nicht gewesen sein!
Die meisten Bewohner von Klein-Bloggersdorf kennen mittlerweile das Zitat aus Mark Seiberts Logbuch:
Den Berichten von alext, 24stunden und Pierromarie kann ich noch folgendes ergänzen: Einer der Akrobaten, die von der Tribüne sprangen, landeten vor den Füßen von Susanne Kastner, die hysterisch dem Vernehmen nach schrie:
“Raus! Bringt dieses Pack raus!”
Das lässt tief blicken. Ebenso wie die Reaktion von Wolfgang Thierse. Der war mit der Technik überfordert und hat sein Mikro nicht ausgeschaltet. Deshalb war folgender Dialog zu hören:
Thierse: Sind das Abgeordnete?
Anderer Abgeordnete: Nein, so blöd sind die nicht
Thierse: Aber die Kollegen von der PDS…
Da hat er gemerkt, dass sein Mikro noch offen ist. Die Sitzung war zwar beendet,
Selbstverständlich habe ich meinen Artikel noch bevor ich ihn veröffentlicht habe, an Frau Kastner gemailt und natürlich keine Reaktion erhalten.
Um so verwunderter bin ich das steffino vom Gedankenhabitiat eine Antwort erhalten hat. Wahrscheinlich hat sie freundlicher gefragt als ich.
In ihrer Antwort behauptet Frau Kaster den Satz: “Raus! Bringt dieses Pack raus!” nie gesagt zu haben. Das verwundert mich nicht, da fällt mir sofort Herr Oettinger ein und all die anderen ehrenhaften deutschen Poilitiker, die hinterher nie etwas gesagt haben. Die sind ja alle ständig unschuldig.
Leider habe ich keine zitierbare Quelle sondern nur zwei Abgeordnete, die beide den Satz gehört haben und einer davon meint das er wohl von Frau Kastner gekommen sei, wollte aber natürlich nicht genannt werden, weil der Druck einfach zu hoch sei. Dabei ist der Mann in einer anderen Partei.
Mark Seibert auf Frau Kastners Dementi angesprochen antwortete gegenüber dem Gedankenhabitat:
ich glaube, dass frau kastner sich irrt. wir werden sehen, ob es filmmaterial gibt. heute wurde mir nochmals bestätigt, dass sie sich sehr wohl in der nähe der tribüne aufgehalten hat, an der sich die leute heruntergehangelt hatten. ich halte euch auf dem laufenden.
Da sich Frau Kastner wohl kaum, über das, was sie selber gesagt hat, irren kann, bedeutet dies in meiner Sprache, das sie uns vermutlich dreist ins Gesicht gelogen hat und nun hofft damit durchzukommen. Ich habe wenig Hoffnung das wir in irgendeiner Form an das offizielle Bildmaterial und die Tonaufnahmen kommen werden. Da gibt es bestimmt technische Probleme und es war nach der Sitzung und überhaupt.
Aber einen anderen Gefallen hat uns Frau Kastner doch noch getan, der tief in ihre Gedankenwelt blicken lässt.
In ihrem Dementi findet sich der folgende Satz:
Außerdem ist das nicht mein Gedankengut gegenüber Demonstranten, obwohl diese Aktion für mich keine Demonstration mehr war, sondern schlicht und ergreifend Hausfriedensbruch gegenüber dem Parlament. Ich hätte gerne mal eine Reaktion von denselben Leuten, wenn dies eine Gruppe von Nazis gewesen wäre…
Frau Kastner sollte einmal die Inschrift über dem Eingang des Reichstages lesen. Da steht "Dem deutschen Volk" und nicht den durch die Parteiendiktatur hochgespülten Abstimmsklaven der Fraktionen. Gut das wird sie nie gelesen haben, denn die Fahrbereitschaft des Bundestages oder ihr persönlicher Fahrer ist immer viel zu schnell daran vorbei, damit Frau Kastner den Anblick des Packs nicht ertragen muss.
Aber keine Sorge, das Urteil wird Hausfriedensbruch lauten und Widerstand gegen unsere Politabzocker und deren Handlanger. So ein Urteil werden sie schon bekommen. Unsere Justiz weiß was sie unseren Politikern schuldet.
Aber das mit den Nazis haben sie nicht richtig überlegt. Die würden nämlich nicht demonstrieren. Wenn einer von denen Sieg Heil im Bundestag schreit, ist die Gefahr viel zu groß, das vor laufenden Kameras ein ganzer Haufen von Politikern den rechten Arm zum Deutschen Gruß gen Himmel reckt und das Horst-Wessel-Lied anstimmt. Die Nazis bekommen zwar von der Justiz alle Freiheit auf der Straße, aber im Parlament werden sie doch gerade von den etablierten Parteien rechts überholt. Die neue Notstandsgesetzgebung ist doch genau das, was die Nazis brauchen um da ein Ermächtigungsgesetz als Abschlussstein draufzusetzen.
Nein die Nazis werden nicht gegen sie demonstrieren Frau Kastner. Die warten in Ruhe ab, bis sie die Bürgerrechte vollständig abgeschafft haben.
Damit das übrigens klar ist. Ich glaube ihr Dementi nicht.






















