Einträge für Juni 2007
Social Commerce
Die WiWo hat mal wieder ein Thema gefunden von dem sie zwar nichts versteht, über das sich aber so herrlich dummfaseln lässt. Social Commerce.
Ich bin ja immer wieder begeistert, wenn irgendjemand ein neues Schlagwort in die Landschaft wirft und jeder dieses dann nach eigenem Gusto für sich interpretiert.
Die Herrschaften vom Dealjäger werden uns hier als beispielgebend für etwas präsentiert, das wohl nur von denen und der WiWo als Social Commerce betrachtet wird. Das entscheidende Merkmal ist nämlich nicht ob Menschen einen billigen Preis ermitteln oder Maschinen, sondern die Beurteilung der Empfehlung.
Jemand der völlig mir unbekannt ist, dem glaube ich doch nicht deshalb, weil er mir drei Preise für eine Sache nennen kann, die unter meinem schnellsten Suchergebnis liegen. Der Witz bei Social Commerce besteht doch eigentlich darin, das mir ein Bekannter, dem ich vertraue, einen Tip gibt, den ich aufgrund des besonderen Vertrauensverhältnisses nicht hinterfragen muss.
Genau deshalb lässt sich daraus eben kein Geschäftmodell machen. Aber den Schnäppchenjägern wird ein Dealjäger reichen und der WiWo auch für ein paar Zeilen mit etwas Werbung drumherum.
Und dann war da noch der Huberdoktor
der selbst wenn er versucht satirisch zu sein, eigentlich nur unerträglich ist.
Nach 19 Jahren aus dem Koma erwacht
Wie die FAZ und andere Medien übereinstimmend berichten, ist ein polnischer Bahnarbeiter, nach 19 Jahren aus dem Koma erwacht. Den Fernsehbildern nach zu urteilen ist er wirklich komplett wieder zurückgekehrt, obwohl er schwerste Kopfverletzungen hatte. Ich halte das für sehr bemerkenswert, zumal ich bisher immer davon ausgegangen bin, das es keinen Sinn macht länger als ein oder zwei Jahre zu warten.
„Ich bin jedes Mal wütend geworden, wenn jemand gesagt hat, dass Leute wie er Sterbehilfe erhalten sollten“, erklärte Gertruda Grzebska. „Ich habe daran geglaubt, dass Janek wieder gesund wird.“
Ist ein Satz den ich so schnell nicht vergessen werde. Natürlich kann man von diesem Fall nicht auf alle anderen schließen. Aber da steckt Hoffnung drin.
Cui bono - Wem nutzt es
Immer wenn es viele unterschiedliche Meldungen zu dem gleichen Thema gibt, macht es Sinn sich die alte Frage des "Cui bono" zu stellen. Das ist besonders wichtig wenn wir uns mit dem Thema G8 in Heiligendamm und den Demonstrationen dagegen beschäftigen.
Um es von Anfang klar zu machen. Es gibt den schwarzen Block, in dem sich die Idioten aller Länder zu derartigen Terminen versammeln, um auf irgendetwas einzuschlagen, Dinge zu zerstören und einfach Krawall zu machen. Das sind Hooligans, die wir überall finden, die in jeder Samstag Nacht irgendwo Papierkörbe abfackeln, Autos zerbeulen und auch ansonsten zeigen, das sie grunddämlich sind. Denen ist mit keiner Methode beizukommen, weil bei Merkfähigkeit Null, keine Lehren angenommen werden können. Wir können nur hoffen, das die da irgendwann rauswachsen. Eine politische Aussage treffen diese Leute nicht, mit etwas Glück können sie kurzfristig Parolen fast fehlerfrei wiederholen.
Dann gibt des den Bundespolizeiminister Schäuble, der die Demokratie abschaffen und jeden Bürger unter Kuratel stellen will und bei dem sich mittlerweile ganz ernsthaft die Frage stellt, wie es um seine geistige Gesundheit steht. Anders als noch vor wenigen Tagen, bin ich mittlerweile überzeugt, das Wolfgang Schäuble nicht mehr Herr seiner Sinne ist und empfehle, ihn einer genauen psychologischen Untersuchung zu unterziehen, um seine Dienstfähigkeit zu klären. Bis zum Ende dieser Untersuchung, sollte er seine Dienstgeschäfte ruhen lassen.
Innerhalb der Polizeiführung gibt es zwei Bereiche. Die Politiker und die Ermittler. Die Ermittler machen genau das, was die Aufgabe der Polizei ist, die Politiker sehen die Polizei als zusätzlichen Geheimdienst und verwenden Methoden, die zumindest zweifelhaft, in einigen Fällen aber mit Sicherheit kriminell sein dürften. Durch den sehr verwirrten Herrn Schäuble und dessen Gesetzgebung, haben die Politker innerhalb der Polizei immer mehr die Oberhand gewonnen und der faktische Zusammenschluß mit den Geheimdiensten, hat deren Position verstärkt.
Diese Politiker in der Polizei, sind streng auf rechtem Kurs und fahren praktisch das Weltbild der Nationalsozialisten, mit demokratischen Einsprengseln, im Rahmen unserer aktuellen Rechtssprechung. Es sind keine Nazischergen, aber jede Entscheidungsbandbreite wird immer zum äußersten rechten Rand hin ausgelegt und ist nicht immer nur hart an dieser Grenze, sondern oft darüber hinaus.
In Verbindung mit einer sehr rechtslastigen Bundesanwaltschaft und der allgemeinen Tendenz der Justiz sich ebenfalls am äußersten rechten Rand, des gerade noch Erlaubten aufzuhalten, bekommt der Begriff Deeskalation eine völlig neue Bedeutung. Da wo der Normalbürger Zurückhaltung, kein martialisches Auftreten und Gesprächsbereitschaft als Deeskalation bezeichnen würden, begreifen diese sich als "Rechts"schützer und sehen im Angriff die beste Verteidigung.
So sind die Durchsuchungen kurz vor dem Hamburger Gipfel als Drohungen gedacht und auch so verstanden worden. Egal ob Geruchsprobe, Onlinedurchsuchung oder welches Mätzchen auch immer. Der Bürger soll Angst bekommen und aus Angst freiwillig auf seine Rechte und eigene Gedanken verzichten. Funktioniert ja auch mit der breiten Masse der Bevölkerung ganz gut.
Allerdings sind wir in unserer Entwicklung mindestens wieder bei 1968, mit dem Unterschied, das heute weite Teile der Bevölkerung Angst um den Job, die persönliche und berufliche Zukunft und Angst vor Armut morgen und im Alter hat. Diese Angst haben weder Justiz noch Polizei und schon gar nicht Herr Schäuble mit seinen Umstürzlern in Betracht gezogen. Die hoffen einfach schneller zu sein, als das Volk, also die gesamte Bevölkerung schon unterdrückt zu haben, bevor sie sich wehren kann.
So sind auch die Polizeieinsätze in Rostock zu verstehen. Das Konzept ist hineinstechen und auseinandertreiben. Das Konzept ist eigentlich immer gescheitert, wenn nicht geschossen werden kann. Aber natürlich interessiert das die Polizeiführer nicht. Die müssen ja nicht angreifen, das machen einfache, und wenn wir ehrlich sind, meist nicht sehr clevere Kräfte. Dumm und stark. Genau diese Leute werden verheizt um die Wut der Demonstranten anzustacheln.
Das ist bei dem schwarzen Block nicht schwierig. Der ist eben auch dumm und stark. Was also da auf einanderprallt ist die vereinigte Dummheit. Das kann nur schief gehen. Rostock war ein klassisches Beispiel. Es ging gut, solange die Kolonne im Marsch war, weil sowohl der schwarze Block, als auch die Polizei beschäftigt waren. Kaum kam es zur Abschlußkundgebung waren die Dummen auf Randale aus, weil sie die Reden eh nicht verstanden hätten. Dabei ist es egal wer angefangen hat. Die würden immer randalieren.
Können wir das in Zukunft verhindern. Ja. Die Polizei müsste auf Abstand gehalten werden und wir brauchen auf der Seite der Demonstranten noch mehr Leute von der Clownsarmee, die sich zwischen die beiden Deppentruppen stellen. Das ist ein Scheiß-Job, aber die einzige Möglichkeit. Wenn die Polizeiführung allerdings, die Sanitäter der Demonstranten und die Rechtsanwälte, sowie jeden Deeskalationsversuch massiv behindert, dann wird sich die Geschichte noch weiter verschlimmern.
Zum G8-Gipfel sind eben nicht nur die internationalen Größen der Kriegsverbrecherszene im Anmarsch sondern auch die internationalen Größen des schwarzen Blocks, der Hooligans.
Die Frage des Cui bono lässt sich abschließend noch mit zwei externen Berichten beantworten. Zum einen bringt Indymedia den Bericht eines angeblichen Augenzeugen der uns weißmachen will, das die Polizei auf leicht erkennbare Art und Weise, eigene Leute in den schwarzen Block eingeschleust hätten um die Randale selbst zu starten. Ich will nicht bezweifeln, das es solche Infiltranten gibt, mit der Aufgabe gewalttätig zu werden, aber dieser Bericht ist Unfug. Die sind heute bestens getarnt und schon lange in der Szene integriert.
Der zweite Bericht stammt vom Republikanischen Anwältevereins der eine sehr glaubwürdige Schilderung der Ereignisse gibt.
Die offizielle Polizeimeinung, haben der lügende Spiegel, der nicht einmal der englischen Sprache mächtig ist und andere Propagandablättchen ja schon verbreitet. Eine sprechen zögerlich, sogar von Polizeiversagen. Aber es ist kein Versagen. Ein kleiner Teil der Polizei und der Justiz will genau diese Entwicklung, damit Schäuble seine Diktatur errichten kann. Die Gewalt nutzt nur einem, dem vermutlich geistig schwer gestörten Herrn Schäuble und denen, in deren Auftrag er seine Diktatur bastelt.
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Hallo
Ich lebe wieder, aber es ist sehr nackt hier. So ungemütlich. Wird Zeit die alte Umgebung wieder herzustellen.
Also ran an die Arbeit.
Konsequentes Handeln
Am 20.02.2004 um 15:50 habe ich SuSE-Linux die Freundschaft gekündigt. Konsequent wie ich bin hab ich eine Zeitlang diverse Linuxe ausprobiert - auf anderen Rechnern versteht sich und dann mein Umfeld konsequent auf Fedora umgestellt. Alle Rechner. Bis auf einen.
Meinen.
Als ich den dann wirklich umstellen wollte, weigerte sich Fedora auf einem Reiser Filesystem zu booten und ich nahm das zum willkommenen Anlass alles beim alten zu lassen. Vorgestern habe ich auf anderen Rechnern die neueste Fedora Version eingespielt. Prima, toll, schön.
Und jetzt, jetzt passiert es. Konsequent nach über zwei Jahren werfe ich gleich SuSE 10.2 von meinem Rechner. Und dann fange ich an zu fluchen. Hunderte von Programmen die ich im Laufe der Jahre installiert habe werden weg sein. Tools an die ich mich nicht einmal erinnere das ich sie mal gebraucht habe und die ich schmerzlich vermissen werde, wenn ich sie brauche. Seufz. Aber nicht zu ändern. Ich bin Programmierer die dokumentieren eh nicht.
Wenn ihr also in der nächsten Zeit nichts mehr in diesem Blog lest, bin ich am Bytes klöppeln damit mein Rechner wieder läuft.
Bye
By
B
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Drei Viertel der Deutschen erwarten nichts von Angelas Gartenparty
Bild hat Forsa nachfragen lassen, was die Deutschen vom G8-Gipfel, wie Angelas Gartenparty in Heiligendamm, verschämt genannt wird, erwarten. 75 Prozent erwarten nichts. Das ist falsch.
Dafür das die anderen zu Angela kommen, muss sie schon das Scheckbuch zücken und das Geld der Bürger ausgeben. Hier ein paar Millionen für Afrika, da ein paar hundert Millionen für die französischen Interessen in Afrika, da ein paar Milliarden für die amerikanischen Interessen in Afrika, die Engländer dürfen auch nicht vergessen werden. Nur der Putin kriegt nix, weil er Angela daran erinnert hat, das auch sie und ihr Innenminister ständig gegen Menschenrechte verstoßen.
Natürlich wird Angela auch die deutsche Beteiligung an ein paar Kriegen zusagen. Das freut dann auch den Peter Struck von der SPD, der Kriege doch so sehr mag.
Hubertus Heil fordert die Einhaltung alter Bestechungsabkommen
Bisher war es üblich, das auch nach einem Regierungswechsel, die alten Bestechungsabkommen weiterliefen. Die von der vorhergehenden Regierung oder der Wirtschaft mit Pöstchen versorgten Abgeordneten, blieben im Amt, bis sie ihre Positionen auf biologischem Weg räumten. Für diejenigen, die von der neuen Regierung abgefunden werden mussten, oder die ihre Aufgaben für die Wirtschaft erledigt hatten, wurden einfach neue Pöstchen erfunden. Alle waren zufrieden.
Jetzt hat Michael Glos, dieses intelligente System der Politikerversorgung aufgekündigt. Werner Müller, der als Wirtschaftsminister persönlich dafür gesorgt hatte, das der Beihilferahmens der EU für die Steinkohle verlängert wurde und der über eine Ministererlaubnis, die er von seinem Staatssekretär unterschreiben ließ, der Ruhrkohle AG die Degussa verschaffte, war sich sicher, das er den so massiv von ihm auf Kosten der Bürger zusammengestohlenen Konzern, bis an sein Lebensende führen dürfe. Natürlich ging es ihm nicht um die Führung des Unternehmens sondern um die Privatpfründe die ihm der Börsengang bieten würde. Das kennen wir ja von Herrn Mehdorn.
Aber nun spielt Michael Glos nicht mehr mit. Er will nicht das Müller, das von ihm so fein gebastelte Unternehmen an die Börse bringt und Rüttgers will das auch nicht. Es ist nicht klar, ob sie einen CSU-Mannen versorgen müssen, der beim Großen Schlachtfest der Stoibernachfolge, keinen Posten bekommt, oder ob sie einfach das alte System aufkündigen wollen, da sie nicht glauben, das die SPD in Deutschland noch einmal an die Regierung kommt. Söder als RAG Vorstandsvorsitzender ist eine nette Vorstellung.
Auf jeden Fall haben sie mit dieser Aufkündigung des Bestechungsabkommens Hubertus Heil auf den Plan gerufen. Der spricht in einer Pressemitteilung zwar von hundertausend industriellen Arbeitsplätzen die dabei betroffen seien, will aber wohl nur der CDU/CSU klar machen, das die SPD dann eben auch die Pfründen der Schwarzen angreifen will.
Für die deutsche Steinkohle und die Degussa ist es egal von welchem unfähigen Ex-Politiker sie nicht geführt werden. Aber für die bisher so ausgeglichene deutsche Bestechungsszene sind große Veränderungen zu erwarten. Die Zukunft dürfte spannend sein.
Schäuble für Wiedereinführung der NSDAP
Nationale
Sicherheit
Durch heimliches
Ausspähen von
Personal-Computern
eigenhändig geklaut bei Perspektive 2010
Das Schäuble nichts dabei findet das Grundgesetz zu manipulieren, liegt daran das er das ja ständig macht. Er ist Wiederholungstäter. Es ist anzunehmen das er nicht nur diese Straftat ständig wiederholt.
Welcher Waffenschieber mag ihm wohl zur Zeit die Geldkoffer zuschieben?
Und dann war da noch Friedrich Hagedorn
der Projektleiter des Grimme Online Award, der uns blödem Volk auf der DWDL mal eben die Welt erklären möchte. Aber das einzige was klar wird, ist das er das Problem nicht verstanden hat. Kein Wunder bei einem Funktionär.
Es geht nicht darum ob Mario Sixtus als "Elektrischer Reporter" ein geeigneter oder auch wünschenswerter Kandidat ist, der unbedingt eine Chance bekommen sollte. Dem kann ich problemlos zustimmen. Aber das ist nicht die Frage.
Jemand der in diesem Jahr in der Jury sitzen sollte, kann nicht auf wundersame Weise aus der Jury ausscheiden und dann Kandidat für den Preis werden. Bekommt er ihn, wird jeder sagen, das war doch von vornherein abgesprochen. Bekommt er ihn nicht, wird jeder sagen, das sich die Jury nicht getraut hat, weil sie ihre Unabhängigkeit beweisen musste.
Der diesjährige Online Award ist auf jeden Fall vergiftet. Auch wenn Friedrich Hagedorn das nicht merkt. Aber der wurde ja auch nicht eingestellt um was zu merken, sondern um projektzuleiten. Mit seinen Aussagen von heute hat er auf jeden Fall klar gemacht, das er der falsche Mann am völlig falschen Ort ist.
Ich vergebe an ihn ohne Gegenkandidatur den Titel Tropf des Tages. Wahrscheinlich schafft er es bis zur Preisverleihung noch mehrfach diesen Titel zu erringen.
Hasse mal eben 2000 Euro für mich?
Natürlich ist das Ding für mich privat viel zu teuer.
Aber 256 GB Speicher, 60 GB Transfergeschwindigkeit, kaum Stromverbrauch. Mein Notebook und ich würden vor Freude in die Hände klatschen. Flash Hard-Disk. Das ist es. Vor allem in der Größe. 256 GB.
Klar ich hab ein vielfaches davon an Plattenkapazität. Aber damit käme ich sinnvoll aus. Bob Chu, PQI DiskOnModule Manager, macht uns aber Mut. Wenn in 2008 schon 30 Prozent aller Platten so aussehen sollen, dann kann ich mir 2009 eine leisten.
Ich persönlich gehe davon aus, das das die Lösung für Notebooks ist.
Bei Desktops glaube ich das wir die klassische Festplatte in neuen Größenordnungen behalten werden. Ich setze zum Beispiel auf die Hitachi HDS721010KLA330 32MB S-ATA2 mit einem Terabyte also 1000 GB für ca. 330 Euro. Die Transferrate ist zwar nur halb so hoch, aber der Preis je GB unschlagbar.
Genau das richtige für uns Jäger und Sammler.
2. Juni 1967- 20 Uhr - Krumme Straße 66/67
Heute Abend um 20 Uhr jährt sich zum 40. Mal der Mord an Benno Ohnesorg, durchgeführt vom Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras, angestiftet von Axel Springer und seinen Menschenschindern.
Unsere Politik hat in diesen 40 Jahren nichts dazu gelernt. Menschenhasser wie Schäuble glauben immer noch daran, das sie auf ewig am längeren Hebel sitzen und werden dabei von Mohn/Bertelsmann und der INSM mit ihren Schergen unterstützt. Springer lügt nach wie vor, bekommt aber schon lange keine Bein mehr auf den Boden, befindet sich selbst im Todeskampf.
Das Rad der Geschichte berührt wieder mit der gleichen Stelle den Boden wie vor 40 Jahren. Die Gefahr, das ein Polizist, genau wie damals Heinz Kurras, die Nerven verliert ist riesengroß. Das Bild dieses Polizisten sollte jedem klarmachen, wie knapp wir an einer neuen Katastrophe vorbeigegangen sind. Ein verzweifelter, ängstlicher und sichtlich alleingelassener Polizist mit gezogener Waffe sollte uns alle warnen.
Natürlich hatte der schwarze Block zu diesem Zeitpunkt kein Recht mehr, die Demonstration in einen Krawall umzuwandeln. Natürlich hat Schäubles Polizeistaat mit seinen Maßnahmen genau diese Stimmung angeheizt und natürlich wäre es Wasser auf die Mühlen des Wolfgang Schäuble, wenn er es schafft, die Krawalle so weit anzuheizen, das er die Bundeswehr auf die Bürger schießen lassen kann. Der will nicht die gewalttätigen Demonstranten bekämpfen, sondern alle Bürger, die sich zu wehren wagen.
Wer als Demonstrant einen Polizisten in eine solche Lage bringt und Kollegen die einen Polizisten in einer solchen Lage alleine lassen, aber auch Polizeiführer und eine Bundesanwaltschaft, die nur auf Eskalation aus sind, müssen sich die Folgen gemeinsam ankreiden lassen. Der Schäuble ist weit weg von solchen Schauplätzen, der sitzt in seinem Rollstuhl vor dem Fernsehen und genießt den Anblick, wenn seine Saat des Mißtrauens und der Angst aufgeht.
Gebt dem Schäuble keine Chance. Demonstranten wie Polizisten. Ihr seid beide Bürger dieses Staates den der Schäuble zerstören will. Wehrt euch gemeinsam, in dem ihr Menschlichkeit und Vernunft zeigt.
Es widert mich an!
So kommentiert Theo Waigel die aktuelle Entwicklung in der CSU. Damit ist er nicht alleine. Die CSU widert mich und andere schon lange an. Und wie sie uns anwidert.
Das der Horst Seehofer jetzt allerdings durchblicken lässt, das er auch Papiere über andere habe, ist in der CSU doch normal. So hat der Huber den Seehofer aus dem Rennen gekegelt und Monika Hohlmeier hat doch mal die ganze Münchner CSU mit ihrem angeblichen Wissen und den vorliegenden Unterlagen in Schach gehalten.
Ich habe Verleumdung, Erpressung und Falschspiel immer für die natürlichen politischen Vorgehensweisen in der CSU gehalten. Wieso ist der Waigel nun plötzlich durch ganz normales CSU-Verhalten angewidert. Vielleicht ist es ja das Alter, das einige ja milder macht.
Vorsicht: Maschinenstürmerei
Thomas Strauß von der Farbschmelze hat mich in Sachen Transrapid den ich in meinem Brief an Charlotte Knobloch und anderen Texten so gründlich nieder gemacht habe, zu Recht korrigiert.
So wie er den Transrapid einsetzen möchte, macht er durchaus Sinn.
Der Transrapid ist in meinen Augen ein völlig unterschätztes und in Bezug auf die Zielgruppe falsch vermarktetes Verkehrsmittel.
1. Beim Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln sollten nicht die äußere Form oder die Art der Lenkung (Schiene) eine Rolle spielen, sondern die erreichbaren Geschwindigkeiten. Das heißt, der Vergleich sollte nicht
zur Bahn, sondern zum Flugzeug gezogen werden. Da sind natürlich Entfernungen vom Flughafen zum Hauptbahnhof der selben Stadt komplett schwachsinnig. Und selbst die Entfernung Berlin-Hamburg (und dann noch in Schwerin anhalten) wäre keine Strecke an der man die Effizienz eines Transrapid unter Beweis stellen könnte. Es sei denn:
2. Der Transrapid ist durch seine Bauweise in der Lage, auch Güter zu transportieren. Die Art der Aufbauten ist relativ beliebig, solange extreme Gewichtsverhältnisse ausgeschlossen sind (Man kann halt keinen Panzer drauf stellen, vielleicht passt er deshalb nicht ins Gesamtkonzept). Nicht nur die Herstellung der Wagons ist preiswert, da keine Antriebselemente mehr eingebaut werden müssen, auch der laufende Betrieb ist wesentlich effizienter. Keine Antriebselemente bedeutet nämlich sowohl geringere Wartungskosten, als auch geringere
Energiekosten, da ja weder Antrieb, noch der benötigte Energieträger durch die Gegend kutschiert werden müssen. Das in die Schiene integrierte Antriebssystem ist ebenfalls, abgesehen von Weichen, mechanisch unbeweglich, und damit extrem Wartungsarm. Die Effizienz dieses Systems wächst also mit der Anzahl der Wagons, der Länge der Trasse und der davon befahrenen Meter. Theoretisch könnten einzelne Wagons, egal ob Personen- oder Güter-, im Abstand einer Weichenumstellzeit hintereinander fahren. Unter diesen Gesichtspunkten wäre die Strecke Berlin-Hamburg durchaus vertretbar und eventuell auch anders finanzierbar (DHL o.ä.). Aber die Entfernung vom Flughafen zum Hauptbahnhof der selben Stadt mit zwei PersonenWagons bleibt komplett schwachsinnig.
3. Auch der Transport von PKW könnte zu einem völlig neuen Anteil am Verkehr beitragen. Da kein langer Zug beladen werden müsste, was für gewöhnlich zu mehreren Stunden fürs Be- und Entladen führt, wird auch eine Huckepackstrecke Hamburg-Berlin effektiv. Ran an die Station, ruff uff die Platte und ab jehta.
Also grob gesagt:
- innereuropäisches Flugverbot (bitter nötig)
- alle großen europäischen Städte am "ehemaligen" Flughafen per Transrapidtrasse verbinden
- damit Stoibers Euphorie nicht umsonst war, bekommt er unsere fetzige Magnetbahn vom Potsdamer Platz; steht bestimmt noch irgendwo rum
Watn europäisches Großprojekt! Arbeitsplätze ohne Ende (hoffentlich
nicht für einen Euro) und vielleicht sogar gemeintschaftliche oder
wenigstens symbolische Identifikation
Klar möchte ich keinen Pfeiler vor meinem Fenster (das Kerosin von oben
sieht man halt nich so). Aber sowas bringt Veränderung nunmal mit sich.
Siegmar Gabriel hat den Biodiesel erledigt
Da werden bei Familie Gabriel aber heute die Sektkorken knallen und in den Zentralen der Ölmultis auch. Sigmar kann sich darüber freuen, das er nun für sein Leben ausgesorgt haben dürfte und den Ölmultis fällt ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, weil eine dezentrale Wirtschaft mit Biodiesel von Sigmar Gabriel konsequent vernichtet wurde.
dpa meldet gerade:
Biodiesel wird für deutsche Transportunternehmen immer unattraktiver. Grund ist die im vergangenen Jahr eingeführte Besteuerung. Daher haben die meisten Unternehmen nach einer Studie des Bundesamtes für Güterverkehr wieder auf normalen Diesel umgestellt, berichtet die „Bild”-Zeitung. Weiter heißt es in der Studie: Wenn die Steuer im kommenden Jahr wie geplant von 9 auf 15 Cent pro Liter angehoben wird, werde „der Absatzmarkt für den Reinkraftstoff Biodiesel vollständig einbrechen”.
Damit hat es Sigmar Gabriel geschafft. Da wo Deutschland technisch und marketingmäßig weit vorne war, hat ein einziger, den Ölmultis verpflichteter Minister, für einen Kahlschlag gesorgt. Natürlich können wir nicht beweisen, das er gekauft wurde, aber wir dürfen das sehr lauthals denken und in unserem Geist, immer wenn der Name Sigmar Gabriel fällt, an ein gekauftes Arschloch denken. Das ist nämlich nicht verboten.
Eigentlich könnte er jetzt, wie damals der Herr Müller zurücktreten. Hat der ja auch gemacht, als er seine RAG für sich fertig gestrickt hatte. Vielleicht haben wir ja auch noch das Glück, das die Ölmultis, den Gabriel später genauso fallen lassen, wie jetzt die RWE, den Müller fallen lässt. Das wäre eine späte, aber nette Rache.
Deutschland hat auf jeden Fall, wieder mal aus purem Eigennutz einzelner, eine wichtige Chance verpasst. Schade.
Wo ist denn nur das Geschäft? Ja wo isses denn?
Eure Sorgen möchte ich haben, ist das was mir einfällt wenn ich den Huberdoktor und Dominik Eichbaum über Sinn und Unsinn von Web 2.0 fabulieren höre.
Eine Brise Sozialismus weht durch den neuen Kapitalismus!
Dieser Satz beinhaltet die Grundangst, die hinter all den schönen Theorien über Geschäftsmodelle im Web 2.0 steckt. Sie taucht anders formuliert ständig wieder auf.
Wovon die Produzenten der Inhalte eigentlich leben sollen, gilt als persönliches Problem, das folglich selten diskutiert wird. Die meisten sind Amateure, und die wenigen Professionellen erzielen ihr Einkommen bei den alten Medien wie Presse, Film, Fernsehen und Radio.”
Vielleicht wird den Menschen ja irgendwann mal klar, dass das Web 2.0 in punkto Verteilungsgerechtigkeit nur die Verteilung von nicht vergüteter Mitarbeit kennt und der Erzielung von Einkommen auf breiter Basis (bzw. “westlichem” Niveau) den Boden entzieht.
Das zielt genau in die gleiche Richtung, formuliert nur freundlicher. Es geht immer nur um die Suche des Topfes voll Gold am Ende des Regenbogens. Bekanntlich hat den allerdings noch niemand gefunden. Entweder war der Regenbogen weg, oder man erreichte sein Ende nicht.
Wenn alle Inhalte gratis verfügbar sind, Medien nicht mehr für die Massen, sondern von den Massen gemacht werden, wo bleibt dann eigentlich die Wertschöpfung?
Ist die verklausulierte Form der Frage, was denn der arme Medienschaffende und Experte machen soll, wenn sein Medienschaffen und Expertentum von den Massen nicht mehr benötigt wird. Es ist die Angst um den eigenen Hintern, die tiefgründiges Gefasel lostritt.
Auf technischem Gebiet ist die Frage der Wertschöpfung ganz einfach gelöst. Ich bekomme im Netz die Information das es eine Entwicklung gibt, die mich interessiert. Nehmen wir die Verwertung von Dampf mit niedrigen Temperaturen der Mittels Wärmetauscher und unterschiedlichen Flüssigkeiten tauglich für Dampfturbinen gemacht werden kann. Diese Information versetzt mich in die Lage, weitere Informationen zu beschaffen und die in meinem oder fremden Unternehmen anfallende Restwäre sinnvoll und wirtschaftlich zu nutzen.
Ich werde mit Sicherheit das Rad nicht neu erfinden sondern die Autoren aus dem Netz und die Firmen mit denen sie verbunden sind, in meine Vorhaben einbinden bzw. beauftragen. Die Wertschöpfung besteht in deren Aufträgen und meiner verbesserten Energiebilanz. Das ist übrigens kein theoretischer Fall. Über all da, wo es um marktreife Produkte oder Verfahren am Ende des Labormodells handelt, funktioniert die Wertschöpfung. Auch bei Open Source Software, wie Mozilla eindeutig zeigt.
Es funktioniert auch bei Musik. Sowohl bei prominenten als auch weniger prominenten Darbietern. Es funktioniert in beschränktem Umfang bei der Vermarktung von Literatur an Verlage, aber es funktioniert mangels einer sinnvollen Technologie nicht bei Literatur für den Endverbraucher. Aber das wird sich mit neuen Technologien schnell ändern. Das E-Paper könnte der Durchbruch sein.
Es gibt aber Bereiche in denen eine echte Wertschöpfung nie funktionieren wird, weil das Produkt weder den Verbreitungsgrad, noch den Anspruch auf Vermarktung hat. Dazu gehören Blogs, die wie von mir schon mehrfach ausgeführt, eher persönliche Tagebücher sind. Selbst Robert Basic, der dankenswerter seine Vermarktungsergebnisse offenlegt, holt im April mal gerade 800 Euro aus seinem Blog. Bei 155.000 Besuchern bringt ihm das ganze 5,5 Cent pro tausend Besucher.
Die Mehrheit der Blogs rangiert aber weit unter diesen Besuchernzahlen. Ich liege ungefähr bei 9.600 Besuchern was mir die Wahnsinnssumme von 55 Cent einbringen würde. Aber selbst wenn sich die Besucherzahlen, verdoppeln, würde ich mir die Arbeit nicht machen mich um Werbung zu kümmern, weil es den Aufwand einfach nicht wert ist. Auf gar keinen Fall ist es den Ärger wert, den mir die meisten Anzeigen bereiten. Bei entsprechenden Erträgen wie bei Robert, sehe ich das vollständig anders, aber die, werden die meisten Blogs nie erreichen.
Diese Blogs verschenken also gar nichts und verlieren auch nichts, in dem sie ihren Content anderen kostenlos zur Verfügung stellen. Sie haben die Möglichkeit ihre Meinung zu verbreiten. Früher haben sie das im Gespräch, am Telefon und mit Rundbriefen gemacht. Heute eben per Blog. Diese Blogautoren kennen häufig einen Teil ihrer Leser auch noch persönlich. Ich werde oft direkt auf den einen oder anderen Artikel angesprochen.
Aber es gibt eine andere Wirkung, die indirekt zu einer Wertschöpfung führt. Inhalte und Meinungen aus meinem Blog, werden von Lesern in deren eigene Blogsphäre transportiert und dort weiter verarbeitet. So kann es passieren, das ich per Zufall in einem Block in Bayern oder Westfriesland, den einen oder anderen Gedanken von mir wiederfinde, obwohl der Autor dort, mich nicht gelesen hat, sondern sich auf andere bezieht. Teilweise haben diese Netze fünf und mehr Stufen, bis sie wieder bei mir landen.
Diese Reichweite ist zwar nicht werthaltig im Sinne von Einnahmen, aber sehr wertvoll um Mehrheiten und Aufmerksamkeit für meine Themen zu schaffen. Das gleiche gilt für wissenschaftliche, technische und kulturelle Blogs. Sie reichen oft weiter als man an den eigenen Zahlen messen kann. Anders als Werbung und Medieninhalte, müssen diese Inhalte die virtuelle Welt verlassen und sich in der Realität bewähren. Die Wertschöpfung von Web 2.0 findet also häufig außerhalb des Webs statt.
All diese Wertschöpfungen lassen sich von Werbern und Medienunternehmen nicht für ihre Zwecke einspannen und da, wo sie Märkte hätten, machen sie keine Angebote. Wer einmal ein aktuelles Pressefoto für einen Blog in meiner Größe kaufen wollte, stößt ins Nichts. Flickr, pixelio und andere liefern in dem Bereich nichts. Wer einmal versucht einen bezahlbaren Newsticker einer oder mehrer guter Pressagenturen zu finden, kann nur verzweifeln.
Gute und sichere Märkte mit hoher Wertschöpfung wird es bei den ersten virtuellen Plattenlabels geben, die ganz auf den physikalischen Datenträger verzichten. Das gilt auch für Hörbücher. Eine ganz andere Form hat Franktireur für sein Buch Livesaver gewählt, zu dem er bemerkt:
Mit diesem Roman nahm ich 1997 an einem Wettbewerb des Bastei-Lübbe-Verlags teil, in dem es um “Großstadtthriller” ging. Das Manuskript schaffte es zwar in die engere Wahl, und das war’s dann auch. Nun habe ich ihn digitalisiert und stelle ihn kapitelweise hier im weblog zum kostenlosen Download bereit.
Auch er verschenkt damit nichts. Es gibt eben noch keinen Markt für E-Books, den weniger bekannte Autoren nutzen könnten um sich ein Publikum zu erarbeiten und wenigstens etwas Geld einzunehmen. So bekommt er zwar auch keine direkte Wertschöpfung, aber auf Dauer eine Leserschaft die auch nach Nachschub fragen wird.
Wer allerdings im Web 2.0 mit den Methoden der Vergangenheit Wertschöpfung betreiben will, der muss versagen. Man kann mit dem Vorschlaghammer keine goldenen Fingerringe ziselieren.
Bertelsmann: Schattenkabinett aus Gütersloh
Mit dem Einfluß der Krake Mohn/Bertelsmann beschäftigt sich heute Jens Wernicke auf Telepolis Heise.
Viel treffender kann man es kaum noch ausdrücken:
Die Bertelsmann-Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn gegründet. Heute ist sie der mit Abstand einflussreichste Politikberater im Land. Und da sie offiziell als "gemeinnützig" agiert, ist auch gleich ganz oder teilweise von Steuerzahlungen befreit.
Das ist kein unbedeutendes, sondern wichtiges Detail, denn während es beispielsweise in den USA untersagt ist, dass eine steuerbegünstigte Stiftung mehr als 20 Prozent der Anteile eines Unternehmens besitzt, hält die Bertelsmann-Stiftung bereits 76 Prozent der Anteile der Bertelsmann AG, einem der bedeutendsten Medien- und Dienstleistungsriesen weltweit, und spart somit – ganz im Sinne ihres Stifters – einen Großteil der Steuern für die jährlich etwa 18 Milliarden Euro Bertelsmann'schen Konzernumsatz ein.
Das uneingeschränkte Stimmrecht in Sachen des Konzerns liegt dabei nicht etwa bei der Stiftung, sondern bei den Mitgliedern der Familie Mohn, die ebenso in der Stiftung selbst themensetzend und tonangebend sind.
Er spricht von einem "einzigartiger Machtapparat" der nicht etwa "Non-Profit-Organisationen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben" unterstützt, sondern ausschließlich ihren, den eigenen Interessen verpflichteten Organisations-, Forschungs- und Beratungsapparat finanziert.
Im Grunde kennt sie dabei nur ein einziges Rezept als Lösung aller gesellschaftlichen Probleme, und seien sie noch so komplex: Die Gesellschaft soll wie ein Unternehmen geführt, der Staat mehr und mehr abgebaut werden.
Das genau ist die absolut unfaire Haltung des Firmengründers Reinhard Mohn, der sich zwar gerne seine Desinformationsmaschine aus den Geldern der Allgemeinheit bezahlen lässt, aber von anderen ständig verlangt,auf jede Unterstützung zu verzichten. Darin ist er sich mit der neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen INSM einig, was ja auch das rege Zuspiel der beiden, auf legalen Steuerbetrug aufgebauten, Organisation erklärt.
Wir werden solche Parasiten nur los, wenn wir die Gemeinnützigkeit sofort aufheben.
Die Rettung der Welt ist nahe
Nicht aus Heiligendamm wird die Rettung erwartet, sondern aus Hamburg. Dort findet seit heute und noch bis zum Sonntag andauernd der 2. Internationale Engel-Kongress statt. Als Referentin konnte sogar die berühmteste Engel-Botschafterin der Welt, Doreen Virtue. gewonnen werden, die sich nichts sehnlicher wünscht, als das jeder Mensch mit seinen Engeln Verbindung aufnehmen möge, und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt.
Boris Lukács wirkt als Kanal für den Erzengel Raffael, der ihn viele Jahre auf diese Aufgabe vorbereitet hat. Diana Cooper ist Englands bekannteste und produktivste Autorin zu den Themen Engel, spirituelle Entwicklung und Atlantis. Während einer Lebenskrise machte sie eine transformierende Erfahrung mit einem engelhaften Wesen, das sie auf eine innere Reise ins Universum mitnahm. Seit diesem Erlebnis vertraut sie auf die Unterstützung der Engel und widmet ihr Leben der Heilung und dem Dienst am Menschen.
Bevor ich hier eine Sinnkrise bekomme, höre ich lieber mit diesem Text auf. Wat et nich allet jibt, an Varucktheiten.
Heinrich von Pierer verteidigt Schweigegeldzahlung
Der Ex-Siemens Chef und Merkel-Berater hat es wirklich nicht leicht. Die Abfindungen die er an seinen korrupten Ex-Manager Andreas Kley bezahlte, werden jetzt von anderen als das Schweigegeld angesehen, das sie in Wirklichkeit wohl auch sind. Selbst die Staatsanwaltschaft wird wohl nicht umhinkönnen, zu ermitteln. Natürlich wird sich der Verdacht nicht bestätigen und dann wird eingestellt.
Die Justiz kann Merkel ja schließlich nicht ihren wichtigsten Berater wegnehmen. Den braucht die Angela doch noch. Außerdem könnte Herr Cromme, der doch so ethisch ist, sich dann gar nicht mehr rausreden und müsste als Aufsichtsratsvorsitzender zurücktreten.
Es ist ja schon eine Frechheit sondergleichen, das sich Vorstände und Spitzenmanager überhaupt für ihre Taten rechtfertigen und vor Gericht müssen. Wo kämen wir denn da hin, wenn die wirklich bestraft würden und dann nicht mit dicken Abfindungen ruhig gestellt werden könnten. Die würden dann vielleicht die Wahrheit sagen. Das geht doch nicht.
Das ist wie beim Doping. Da hat die Telekom auch nicht gewusst, das ihre Sportler, von ihren Ärzten, systematisch gedopt werden. Die Telekom hat geglaubt, das ihre Fahrer eine Abkürzung kennen. Herr von Pierer und Herr Cromme haben nichts über Bestechunng gewusst. Da stand doch immer was von nützlichen Aufwendungen. Wer soll den ahnen das, das Bestechung ist. Kommt doch kein Mensch drauf.
Islamfeind Ulfkötte dreht völlig frei
Dr. Udo Ulfkotte, selbsternannter Sicherheitsmanager, hat nun endgültig und vollständig die Bodenhaftung verloren. Nachdem er eigentlich nur noch im Dunstkreis von Mohn/Bertelsmann und deren Medien seiner Islamphobie frönen durfte, hat er mit seinem XXXX XXX XXXXX XXXX XXXX XXXX XXX XXX XXX XXXX XXX , eine neue antiislamistische Website aufgemacht.
Unnötig zu erwähnen das diese XXXXXXXX XXXXXXXX natürlich auch noch gemeinnützig ist. Das wäre wieder einmal ein Anlass die Gemeinnützigkeit grundsätzlich aufzuheben. Pax Europa ist auf jeden Fall gemein, aber keineswegs nützlich. Sie und ihre Mitglieder sollten dringend vom zuständigen Verfassungsschutz überwacht werden, da sie XX XXXXXXX XXXXXX XXXXXXX ist und man davon ausgehen muss, das nicht nur einfache Hetze und sprachliche Brandstiftung XXXXX XXXXXX XXX XXXXXXX XXXXXXXX betrieben wird, sondern auch eine xxxx xxxxxx xxxxx xxx xxxx xxxxxx xxxxx zu befürchten ist.

Die Partei Pax Europa hat bemerkenswerter Weise ihren Webspace unter www.muslim-unrecht.de, während sie ihre Unheilslehre unter www.akte-islam.de verbreitet. Selbstverständlich gibt es auch einen Briefkasten, damit die bösen Islamisten an den XXXXXXXXXX XXXXXXXX oder seine Mitstreiter verpetzt werden können. Praktischerweise direkt unter der Maria mit dem jungen Jesus. Herzig. Wirklich herzig.
Aber der Herr Ulfkotte täuscht mich nicht. XXXX XXXXX XXXX XXXXX XXXXX XXXXX XXXX. XXX XXXX XXXX. XXXX XXX XXX XXXXX XXX XXXXX XXXXX XXXX XXX XXX XXXX XXXX XXX XXX XXX XXX XXX XXXXX. XXX XXXX XXX XXX XXX XX XXX XXX XXX XX XX XXXXXX. XXXXXXX XXX XXX XXXX XXX XXXX XXX XXXX XXX XXXX XXXXXXX XXXXX XXXX XXX XX. XXXX XXXX XXXX XXX XXXX XXX XXX XXX XXX. XXXXXX XXXX XXXXX XXXX XXX XXXXX XXXXXX.
Vielleicht kann er ja auch mit Prof. Oberender zusammenarbeiten. Der braucht doch ständig Organe. Aber es ist gut das Ulfkötte so deutlich ist. Wer ihn heute als Diskussionspartner oder gar als Experten präsentiert, wie das Mohn/Bertelsmann so gerne tun, der zeigt damit wes Ungeistes Kind er ist und wo der Weg hingehen soll. Da kann sich niemand mehr rausreden, er habe nicht gewusst was Ulfkotte denkt und wohin er will.
Für den durch XXXXX ersetzte Text ist mir per einstweiliger Verfügung die weitere Verbreitung verboten worden.
Beisheims braune Schergen? Das Imperium schlägt zurück!
Es gibt Dinge die man in diesem Land einfach nicht kritisieren darf. Dazu gehört alles was Otto Beisheim gehört oder woran er beteiligt ist. Das aber umfasst, wie man am Beispiel derMetro AG sehen kann, ziemlich viel.
Deshalb ist Otto Beisheim natürlich auch mit erstem Wohnsitz in der Schweiz gemeldet und lebt nur mit zweitem Wohnsitz am Tegernsee, wo er auch vielfacher Ehrenbürger ist. Anders als bei Boris Becker, kam bei Beisheim auch nie die Frage auf, ob er vielleicht seinen ersten Wohnsitz nur vortäuscht und in Wirklichkeit, als Bürger vom Tegernsee, seine Steuern in Deutschland bezahlen müsste. Aber wer kann schon gegen jemanden angehen, dessen Firma sogar die Stadt Berlin verklagt, weil sie eine Buslinie Metrobus nennt. Noch hat Beisheim hier kein Gericht gefunden, das ihm Recht gibt, aber wer die Klagewut der Metro AG verfolgt, weiß, das es nur eine Frage der Zeit ist.
Zum Imperium gehört auch der "geizgeile" Saturn und der "saudoofe" Mediamarkt die in der Media-Saturn-Holding zusammengefasst sind, aber trotzdem Wettbewerb untereinander vortäuschen.
Gegen diesen Teil des Beisheim-Imperiums hat sich Rainer Kohnen erhoben und selbst der neoliberale Spiegel der ansonstens doch nur das hohe Lied des Kapitalismus singt, regte sich auf, als Rainer Kohnen abgemahnt und mit einer einstweiligen Verfügung überzogen wurde. Der Wert der einstweiligen Verfügung wurde mit 250.000 Euro beziffert, damit ein Normalbürger gar keine Chance auf Widerspruch hat, da er die Gerichtskosten schon nicht bezahlen kann. Geld schlägt Recht 20:0.
Aber augenscheinlich reichte das dem Beisheim Imperium immer noch nicht. Wie das obige Foto zeigt, durfte sich Rainer Kohnen nun auch noch über die Neugestaltung seines Hauses freuen. " Kohnensaunestbeschmutzer" mit den SS-Zeichen lautet der freundliche Gruß. Ein paar Mitbewohner im Haus forderten sofort, das Kohnen doch bitte nicht mehr über den Mediamarkt und die Metro schreiben und seinen Blog abschalten möge, damit sie wieder sicher sein.
Selbst die Polizistin die das Geschmiere aufnahm, fragte ob Rainer Köhnen keine Angst habe. Wer sich also gegen Beisheim, Metro, Saturn und Mediamarkt auflehnt muss nach Polizistenlogik also Angst in Deutschland haben. Dabei hat die Dame gar nicht so unrecht.
Otto Beisheim war Mitglied der Leibstandarte-SS Adolf Hitler einem Adolf Hitler persönlich unterstelltem paramilitärischem Truppenverband der SS aus dem später die Waffen-SS hervorging. Es war Adolfs persönliche Elite, die für ihn beim sogenannten Röhm-Putsch große Teile der SA-Führung tötete.
Natürlich wurde Beisheim entnazifiziert. Klar. Keine Frage. Selbstverständlich ist es Zufall, das Nazis das Wohnhaus eines Beisheim-Kritikers beschmieren. Vollständiger Zufall.
Es ist auch Zufall, wenn einige Security-Mitarbeiter, des Berliner Mediamarktes in der Wilmersdorfer Straße, sich lautstark im Vorraum darüber unterhalten, welche Kunden man vergasen solle und wozu die Türkenvotzen gut seien. Es ist allerdings kein Zufall, das ich, seit dem ich das live geboten bekam, nicht mehr beim Mediamarkt kaufe. Saturn war schon länger draussen.
Im übrigen glaube ich nicht an Zufälle. Schon gar nicht an solche eindeutigen. Aber ich freue mich, das Eltern, Lehrer und Schüler des Gymnasiums Tegernsee sich nicht mit 10 Millionen Euro von Otto Beisheim kaufen ließen. Das was der Mann lernen muss, ist nämlich, das die Menschen nicht alle käuflich sind.
Der braune Abschaum, der das Haus von Rainer Kohnen beschmiert hat, hat zumindest dafür gesorgt, das ich und andere mal wieder über Beisheim schreiben und hoffentlich einige Leser ihre Kundenbeziehungen zu dessen Unternehmen einstellen.
Die Buchstaben sind gewachsen
Ehrlich. Nein ich spinne nicht. Ich hab nur einfach eine neue Brille. Einscheiben, Einstärken mit gar nix drumrum. Nur für das Monigetöse. Das ist herrlich. Lesbar. Viel besser als der eh zu schwache Sehschlitz bei den Gleitsichtgläsern.
Aber auch da gibt es bald eine Neue. Aber erst einmal kann ich wieder lesen. Muss mich nur an den Brillenwechsel gewöhnen.
Merkels verkommener Gipfel
Die Bundesangela kann Stolz auf ihren Gipfel sein. Da trifft sie den Kriegsverbrecher Bush, den abgehalfterten Kriegsverbrecher Blair und Putin den sie zusammen mit dem Kriegsverbrecher Bush, lieber heute, als morgen angreifen möchte. Da trifft sich wirklich eine feine Truppe von Gescheiterten, Verbrechern und gescheiterten Verbrechern.
Selbstverständlich hat auch ein Oberverwaltungsgericht die Demonstrationserlaubnis des Verwaltungsgerichtes aufgehoben. Es sind ja auch meist die Oberverwaltungsgerichte, die, die Demonstrationen der Nazis genehmigen. Die Richter dort wissen nämlich genau auf welcher Seite sie stehen.
Auch Mehdorn und seine verkommene Bahn AG spielen mit und leisten eifrig Spitzelarbeit für Stasi-Schäuble. Es war ja auch die Bahn, die bereitwillig die Menschen nach Auschwitz und in die anderen Konzentrations- und Vernichtungslager gefahren hat. Die Bahn hat da schließlich Tradition.
Auch für eine richtig einseitige Berichterstattung ist gesorgt. Besser als bei Olympia 1936. Der Bundeangela wird niemand mit Nachrichten über einem schwarzen Sprinterstar wie Jesse Owens ihre neoliberale wirtschaftsfaschistische Tour vermiesen. Journalisten die, die Wahrheit schreiben könnten, werden erst gar nicht zugelassen. Da ist sie schlauer als der braune Adolf mit dem Schnauzbart.
Es steht also alles bestens für den Gipfel und das er tatenloses Rumgequatsche bleibt, war ja von Anfang an klar. Aber vielleicht fummelt der Bush wieder ein wenig an Angela rum. Der scheut ja vor gar nichts zurück.
Schade das Al Qaida nur eine Erfindung der CIA ist. Sonst könnte man vielleicht noch hoffen. Aber so bleibt nur die stille Wut. 250 Millionen Euro für Angelas Gartenparty in Heilgendamm. Vielleicht ist der alte Gott ja doch nicht tot und es trifft sie der Blitz.





















