Einträge für Donnerstag, 29. November 2007
Sarkozy: Keine Gesellschaftskrise sondern Gaunerherrschaft
Es ist schon erstaunlich wie treffend Sarkozy die Lage erkannt hat, auch wenn er eigentlich nur die Verantwortung von der Politik auf einen kriminellen inneren Feind ablenken will. Natürlich meint er mit Gaunerherrschaft auch etwas anderes als ich. Aber grundsätzlich hat er recht.
Gäbe es nicht die internationale Vereinigung der Abschreiber, Abzocker, Kreditbetrüger, Spekulanten, verantwortungsloser Manager und das absolut mitleidlose Großkapital, könnten die Menschen in Europa und in der Welt friedlich und zufrieden leben. Es ist mehr als genug für alle da.
Aber leider haben wir eben eine internationale Gaunerschaft, deren unsere Justiz und Polizei nicht habhaft werden kann, die sie schlimmer noch, freilassen müssen, wenn sie, sie per Zufall mal, mit beiden Händen in den Taschen anderer erwischt haben. Diese Gauner für die es kein Gesetz, keine Bestrafung und keine Verantwortung gibt.
Nur das Handeln dieser Gauner verursacht eine Gesellschaftskrise. Wobei es fraglich ist, ob man von einer Gesellschaftskrise reden kann, wenn 10 Prozent der Menschen in Deutschland, das ganze Land besitzen, oder INSM und Bertelsmann direkt unsere Politik bestimmen.
Wenn in Europa die Stimme von Liz Mohn, ein paar Millionen anderer Stimmen aufwiegt, dann haben wir keine Krise einer demokratischen Gesellschaft, sondern eine Diktatur des Geldes. Nichts aber ist leichter als denen das Geld zu nehmen und sie für ihre Taten zur Verantwortung zu ziehen.
Beenden wir die Herrschaft der Gauner. Möglichst schnell.
Köhler und die Managergehälter
Was mag denn nur in unseren Horsti gefahren sein. Will der wirklich keine zweite Amtszeit mehr, oder weshalb greift er unsere heiligen Kühe an. Aber eigentlich ist es nicht unüblich auf unsere Manager zu schimpfen und denen auch ziemlich egal, da sie ja nie verantwortlich sind. Denn auch wenn sie maßlos sind, sind sie das ja immer noch relativ begrenzt, im Verhältnis zu dem was, das Kapital an Maßlosigkeit zeigt.
Könnte es sein das unser guter Horsti Köhler die Manager nur als Blitzableiter anbietet, damit sich Volkes Zorn nicht auf die wirkliche Schieflage richtet. Die Schieflage, die seit dem Umfall der SPD, unter dem Genossen der Bonzen und Abzocker Schröder, von Tag zu größer wird. Ist es nicht toll, wenn das Volk auf die Manager schaut und schimpft, während es fröhlich weiter abgezockt wird.
Seien wir doch einmal ehrlich. Gegenüber dem was die Familie Mohn beiseite schafft, ist Ackermann ein armes Schwein. Praktisch ein Tagelöhner. Selbst Mohn gehört nicht zu den ganz Großen, sondern liegt in dieser Klasse eher im Mittelfeld, trotz aller Tricksereien mit der unsäglichen Bertelsmannstiftung und der krebsartigen Einmischung in die Politik.
Da wo uns Herr Steinbrück und seine neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Brüder immer den Mittelstand vorhalten, der steuerlich entlastet werde soll, geht es doch immer nur um das Großkapital. Dafür hat er hier sechs Milliarden und da mal eben zwölf Milliarden übrig. Der Mittelstand bekommt davon wenige Euros, die Kleinunternehmen meist gar nichts oder nur ein paar Cent.
Nein, unser Horst Köhler hat sich nicht verändert. Er steht immer noch auf der Seite der Abzocker. Wenn er ehrlich wäre, würde er gleiche Steuern und Sozialabgaben auf Kapital und Arbeit fordern. Aber das wäre ja fair und ehrlich. Herr Köhler ist Politiker. Die wollen den Menschen nicht Gutes, sondern nur deren Geld, um es für sich und ihre Auftraggeber aus dem Kapital zu verballern.
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