Ich gebe zu ich mag den Schraubenmilliardär Reinhold Würth und seinen
glücklichen Kapitalismus und ich verabscheue Josef Ackermann und all den Dreck für den er steht. Der Grund ist einfach. Würth hat jeden Cent seines Vermögens durch ehrliche Arbeit verdient und dabei immer seine Leute ebenfalls leben lassen. Er hat immer wieder Geld in seine Firma gesteckt und diese erweitert und damit auch Arbeit für andere Menschen geschaffen.
Der Schweizer Kriminelle Ackermann lebt davon, das er gegen das Aktienrecht verstößt, durch dubiose Zahlungen dafür sorgt, dass der Vorstand der Firma Mannesmann einem Kaufangebot von Vodafone nachgibt, das nur Ackermanns Bank und Ackermanns Kunden aus Hongkong nützte, den deutschen Steuerzahler aber 75 Milliarden kostete. Immer wenn Ackermann seine schmutzigen Hände an einen Teil der deutschen Wirtschaft legt, wird sie verdorben. Leider hat er durch die Macht seiner Bank, seine Hände fast überall. Ob bei Siemens, Bahn oder wo auch immer.
Reinhold Würth hat formal
Steuern hinterzogen indem seine Leute einen der gängigen Buchungstricks anwedeten, der aber in vielen Fällen gar nicht erst verfolgt wird, weil man dazu ausländische Gesellschaften nutzt. Das der 73-jährige nach über 12 Monaten Ermittlung die Schnauze voll hat und lieber zahlt, ist klar, wenn man an den Oberstaatsanwalt Fred Apostel und seinen Umgang mit Jan Ullrich denkt. Warum soll jemand der das Geld hat, sich sein Leben vergällen.
Es geht bei dieser Steuerhinterziehung auch nicht um Dinge wie sie Herr Zumwinkel oder damals Otto Graf Lambsdorf betrieben haben. Es geht nachdem der formale Schaden beseitigt ist um Strafe für ein eher läppisches Fehlverhalten. Dafür bekam Reinhold Würth 700 Tagessätze aufgebrummt. Die Höhe dieser Tagessätze wird nicht genannt, aber man kann sicher sein, das diese Sätze sein Jahreseinkommen geteilt duch 365 ziemlich genau abbilden.
Als Josef Ackermanns
Prozess wegen Faulheit und Verhandlungsunlust des Richters ohne Urteil beendet wurde, musste Josef Ackermann bei einem Jahreseinkommen von 20 Millionen Euro gerade mal 3,2 Millionen Euro Strafe bezahlen. Bei einem Tageseinkommen von rund 55.000 Euro bedeutet dies, das Ackermann genau 58 Tagessätze bezahlen musste.
Die Würth-Gruppe macht mit 68.000 Mitarbeitern weltweit und 17.000 Mitarbeitern in Deutschland rund 9 Milliarden Euro Umsatz in Europa. Ackermanns Deal mit Vodafone kostete Arbeitsplätze und es wurden 75 Milliarden Kaufpreis einfach abgeschrieben, die in unserer Staatskasse fehlen. Im Verhältnis hätte die Würth-Gruppe wohl 100 Jahre gar keine Steuern zahlen müssen um einen ähnlichen Schaden anzurichten.
Würth wurde mit 700 Tagessätzen bestraft, Ackermann mit 58. Würth ist also 12 mal so schuldig wie Ackermann. Natürlich wäre es naheliegend zu sagen, das Ackermanns Richter gekauft war. Dürfte man aber nicht sagen weil man es nicht beweisen kann. Außerdem hätten dann die Bundesanwälte auch gekauft sein müssen, die hätten jederzeit wieder den Bundesgerichtshof anrufen können, was sie aber nicht getan haben.
Nein die Lösung liegt an ganz anderer Stelle. So jemand wie Würth der anständig arbeitet und seine Pflicht gegenüber seinen Leuten und im wesentlichen auch gegen die Gesellschaft erfüllt, der wird in Deutschland eher mißachtet, weil er ja ein Karrengaul, ein Leistungsträger ist und zur wirklichen Elite gehört.
Ackermann hingegen ist der Typ Verbrecher, der in der Gesellschaft gut ankommt. Der nette Joe, der doch so gut zu plaudern weiß, hier einen lukrativen Tipp hat, dort einen mitverdienen lässt. Mein Gott die betrogenen Stadtverwaltungen, den Kirch konnte eh keiner Leiden und die IKB bezahlen doch auch wieder die dummen Steuerzahler. Es ist schick mit dem kriminellen Ackermann aufzutreten.
Besonders die Dumpfbackenpolitiker aller Parteien fühlen sich hochgebauchkitzelt wenn Ackermann ihnen sein Ohr leiht oder gar ein wenig aus der Brieftasche fallen lässt. Da sind sie dann aber flink und tun alles um dem Schweizer Kriminellen zu gefallen zu sein. Die Folge sind solche Kompromisse bei Urteilen. Kein Politiker hat aufgeschrien und keiner wird aufschreien. Auch der Herr Köhler hat sich nicht getraut bei seinen Monstergeschichten den Namen Ackermann zu erwähnen.
Als ein Kopf der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten kann Ackermann aber auch nicht aufhören. Egal wie groß das Unrecht und das Leid in Deutschland wird. Er muss weitermachen. Mag sein das er wie viele Schweizer Deutschland einfach nicht leiden kann, was es ja auch umgekehrt gibt, oder es ist ihm einfach egal. Seine Siege sind eine Schneise der Verwüstung. Selbst wenn er irgendwann endlich geht, wird das Vertrauen der Menschen ineinander und die Wirtschaft noch für hundert Jahre völlig zerstört sein.
Bis wir die letzten Leute die durch Ackermann an die Macht kamen, los sind, dürften alleine 25 Jahre vergehen. Ackermann und seine Truppen sind Schädlinge. Da wir keine Justiz haben, die sie bekämpfen könnte und dürfte, werden sie weiter zerstören bis entweder nichts mehr zerstört werden kann oder ein Volksaufstand kommt. Es geht nur darum wie viel zerstört sein muss, bevor das Volk sich erhebt.