Einträge für Juli 2009
Nepper, Schlepper, Bauernfänger: Vorsicht Falle!
Tatort: Banken
Als eingefleischter Börsenkenner dürfte man so einige Easter-Eggs aus dem Finanzmarkt kennen und auch sonst um die Vorgehensweise der effektivsten Art der Geldvermehrung bescheid wissen. Und dazu gibt es Dinge, Arbeitsweisen, von denen man zwar eine gewisse Ahnung hat, aber nie wirklich damit persönlich konfrontiert wird. In der Meyerei ging letzter Tage solche Post ein die darüber Auskunft gibt, wie weiterhin am Kunden verdient wird. Das dies ein Einzelfall sein könnte ist schwer vorstellbar und promt reagierte ein weiterer Leser des Blogs von Frank Meyer (Börsenkommentator bei n-tv) auf die digitale Zuschrift, welche Herr Meyer veröffentlichte.
Lesen Sie auf frank-meyer.eu wie Banken arbeiten, wie sie versuchen die Menschen um ihr Geld zu prellen und mit unzureichenden Informationsgesprächen die Kunden locken genau darauf hereinzufallen.
Petra Pau, Die Linke: Grundrechte wahren [Video]
Übernommen von Saarbreaker.com
Ihrer Rede ist nichts hinzuzufügen!
Wenn man sich nur mal anschaut, wie viele Gesetze vom BVerfG in den vergangenen 10 Jahren kassiert oder entschärft wurden, dann bleibt einem nur die Einsicht, dass die wahren Verfassungsfeinde in der Regierung sitzen.
Citizenking schreibt jetzt bei Duckhome !
Mein Name ist Udo König, einigen von Ihnen vielleicht besser bekannt unter dem Pseudonym "Citizenking". Nachdem ich in den vergangenen 2 1/2 Jahren bei der Sendestation "Radio Utopie" einige Artikel veröffentlicht habe (u.a. eine Artikelserie zu den Inhalten des EU-Reformvertrags von Lissabon) und dort auch eine wöchentliche Radiosendung moderiert habe, sah ich mich nun durch interne unüberwindbare Schwierigkeiten dazu gezwungen, meine Zusammenarbeit mit diesem Medium einzustellen. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, da mir nichts an Diffamierungen anderer wichtiger unabhängiger Medien liegt.
Vielmehr möchte ich nach vorne schauen und mich auf aktuelle Themen, Veranstaltungshinweise, die Weitergabe von Pressemitteilungen verschiedenster Organisationen und die Fortsetzung meiner Artikelserie zum Lissabon-Vertrag beschränken. Natürlich werde ich auch einige der hier von anderen RedakteurInnen veröffentlichten Artikel selbst kommentieren, da ich der Auffassung bin dass durch die Meinungsvielfalt der LeserInnen immer wieder neue Gesichtspunkte und Ansichten eingebracht werden, die letztlich ein recht ausgewogenes Bild vom Thema entstehen lassen.
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Pressemitteilung: Marwa Elsherbiny Kultur- und Bildungszentrum Dresden e.V.
Mittlerweile ist seit den Ereignissen im Landgericht Dresden fast ein Monat vergangen. Es wid sicherlich noch einiges nachzubearbeiten sein. Um so erfreulicher ist, daß es auch Positives zu berichten gibt. Der Witwer von Marwa und ihr kleiner Sohn werden gut betreut und eine es gibt eine Initiative für ein interkulturelles Zentrum, deren mittlerweile zweite Pressererklärung wir hiermit veröffentlichen.
Pressemeldung von “Marwa Elsherbiny Kultur- und Bildungszentrum Dresden e.V.”
Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer – das Projekt geht weiter!
Vor einigen Tagen haben wir die Idee der Gründung eines Marwa Elsherbiny Kultur- und Bildungszentrum der Öffentlichkeit vorgestellt und diese Idee ist bereits um die Welt gegangen. Wir bedanken uns bei allen Helfer und Unterstützern für die überwältigenden Reaktionen auch im Namen von Tarek Elsherbiny, dem Bruder der Ermordeten und Ihrer Familie. Mit dieser Presseerklärung wollen wir Sie alle über unser weiteres Vorgehen auf dem laufenden halten:
Zuerst die Beantwortung einiger häufiger Fragen:
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Das Inkompetenzteam der SPD
Frauen an die Front, ist das erste was man über Steinmeiers Truppe der Verlorenen sagen kann. Tatsächlich zeigt die SPD Auswahlmannschaft die erschreckenden personellen Schwächen der SPD, oder besser der Steinmeier und Müntefering SPD. Einige halten sich klug aus der Schusslinie heraus und werden sich erst am Tag nach der Wahl wieder zu Wort melden.
An der Spitze natürlich Franz Walter, der bleiche Kanzlerkandidat. Zeit seines Lebens ein Mitarbeiter, der blass im Hintergrund seine Arbeit erledigt und bestenfalls mal gegen einen Herrn Kurnaz oder andere, die sich nicht wehren können, den großen Maxen markiert. In der Regierung blieb er blass und glücklos. Die Außenkanzlerin Merkel spielt ihn lächelnd nicht nur in die Bedeutungslosigkeit, sondern auch in jede Ecke in der sie ihn haben wollte. Eine absolute Nullnummer.
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Afghanistan und das eurasische Pipeline-Netz
Anders als uns Peter Struck vorgelogen hat, ging es beim Krieg in Afghanistan nie um die Verteidigung der Freiheit sondern immer nur um wirtschaftliche Interessen in Sachen Öl, Gas und anderen Bodenschätzen. Wie auch schon im Irak-Konflikt geht es vor allem darum, die Öl- und Gasvorräte rund um das kaspische Meer dem russischen Einflussgebiet zu entziehen und für amerikanische Interessen nutzbar zu machen.
Wenn man die Dinge wirklich verstehen will, muss man allerdings mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Jugoslawien beginnen.
Wer bei Jugoslawien nicht an eine humanitäre Intervention glauben mochte und nach handfesten Interessen suchte, wurde schnell belehrt: Im Kosovo gäbe es nichts zu holen. Einer wußte es besser: Dick Cheney, der heutige US-Vizepräsident, war vor seinem Amtsantritt Generaldirektor der Firma Halliburton Energy und ist immer noch ihr Teilhaber. Die britische Tochter von Halliburton heißt Brown & Root Ltd. Sie hat die Machbarkeitsstudie erstellt für eine Ölpipeline namens AMBO, mit deren Bau im Herbst 2001, also genau zu dem Zeitpunkt begonnen wurde, als die amerikanisch finanzierte UCK auch in Mazedonien die Waffen ruhen ließ. Investitionssumme, wie die FAZ vom 27. August 2001 schreibt: 1,13 Milliarden US-Dollar. Die Trasse führt vom Schwarzmeerhafen Burgas durch Bulgarien und Mazedonien, unweit der Grenze zum Kosovo bis Vlorë an der albanischen Adria. Mit ihrer Kapazität (750000 bbl/d) wird die Pipeline den laufenden Durst von 20 Millionen europäischen Autos stillen können. Über sie wacht die US-Festung Camp Bondsteel in der amerikanischen Besatzungszone des Kosovo – die größte Militärbasis außerhalb der USA seit dem Vietnamkrieg. Ausstattungs- und Versorgungsfirma von Camp Bondsteel: Dick Cheneys Halliburton.["Afghanistan und das eurasische Pipeline-Netz " mehr »]
Flasmobs in Braunschweig verboten?

... Ein Braunschweiger Künstler sorgt derzeit in der Internet-Gemeinde für Furore. Über ein Online-Netzwerk hatte er zum Picknick vor der Schlosskulisse aufgerufen. Die Stadt aber droht, die Spontan-Aktion notfalls polizeilich auflösen zu lassen. Im Internet überschlagen sich die Meldungen über die Braunschweiger Ordnungshüter, die sich nun gegen den Vorwurf wehren müssen, Spaßbremsen zu sein. ...
(Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/10701912)
Weiter Infos dazu im > BIBS im Forum
inklusive Links zu anderen Foren zum Thema "Flasmobs verboten?"...
In Zeiten der Schweinegrippe nimmt die Krise ihren Lauf
Viele Mitarbeiter der Agentur für Arbeit sind empört: Seit einigen Tagen gibt es in den Sanitätsräumen des Gebäudes an der Philadelphiastraße kein warmes Wasser mehr. Damit sollen Kosten gespart werden, erklärt Pressesprecherin Anja Knoblich. Nach massiven Beschwerden hat sich Brigitte Weyers, Verdi-Vertrauensfrau und Vorstandsmitglied im Landesfachgruppenverband für Arbeitsverwaltung, an die zuständige Service-Abteilung in Düsseldorf gewandt. "Ich habe dringend darum gebeten, dass die Maßnahme rückgängig gemacht wird – nicht zuletzt aus aktuellen hygienischen Gründen."
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Und das mitten im Sommerloch. Der Sozialstaat ist definitiv am Ende.
Fallmanager aller Länder vereinigt euch, die Zeit der grossen Revoluzzion ist gekommen!
Ist der Sozialstaat ein Relikt aus vergangener Zeit?
Wenn man den Aussagen deutscher Politiker glauben schenkt, ist der Sozialstaat in seiner heutigen Form in Deutschland nicht mehr länger ohne erhebliche Leistungseinschränkungen finanzierbar. Aber warum adaptieren dann Politiker aus anderen Ländern, gerade dieses System, wenn dessen Probleme so offensichtlich sind und die Sozialsysteme Deutschlands nicht in die heutige Weltökonomie passen?
["Ist der Sozialstaat ein Relikt aus vergangener Zeit?" mehr »]Wer die Macht hat, macht Fehler beim regeln
Und wieder, immer wieder, stellt sich die Frage nach dem immanenten Fehler in unserer Demokratie. Die Demokratie hat keine Fehler. Die Fehler, die scheinbar unaufhörlich gemacht werden, sind Reformregeln die dem Grundgedanken der Grundgesetze entgegenstehen. Eine Reformation der demokratischen Grundrechte die unnötiger und menschenfeindlicher nicht sein kann, da sie nur einen berechtigt darüber zu entscheiden was Recht ist oder was Recht werden soll. Und nur einem obliegt die Verfügungsgewalt über jene Grundrechte. Eine ziemlich einseitige Regelung zum führen eines Volkes. Ein Machtinstrument welches nur einen Sinn hat: Nach Bestem Wissen und Gewissen die Menschen dahin zu führen sich schuldig zu fühlen und sich gegenseitig zu verraten.
Wie wirkungsvoll diese Regeln sind, stellen wir dieser Tage besonders intensiv fest. Wir fühlen uns nämlich nicht mehr schuldig. Wir erkennen allmählig unsere Abhängigkeit in die wir ungewollt hinein geschoben wurden, weil wir dachten wir bräuchten eine Führung.., weil wir dachten die Politiker würden sich für unsere -für aller -Rechte einsetzen.
Ralf Schwartz auf Mediaclinique hat sich die Mühe gemacht die Regeln der aktuellen Macht schriftlich ins Bild zu rücken. Mit Bedauern lesen wir über die Einseitigkeit, über das Hinwegsetzen von Grundrechten durch die Politiker. Und wieder ist dies nur ein kleiner Teil des großen Ganzen. Es bleibt eine Frage, die uns schon länger bedrückt: Sagt mir wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?
Ralf Schwartz auf Twitter
Berlin droht Verkehrs- und Wirtschaftschaos
Der S-Bahn Berlin GmbH droht Presseberichten zufolge möglicherweise der Entzug der Betriebserlaubnis. Berlin wäre dann ohne S-Bahn. Eine verkehrspolitische Katastrophe, ein Desaster für Wirtschaft, Umwelt, Mobilität und Lebensqualität in der Hauptstadt.
Die Auflagen des Eisenbahn-Bundesamtes führen aktuell dazu, dass der S-Bahn Betrieb in Berlin stark eingeschränkt und zum Teil durch Busse ersetzt werden muss. Diese Einschränkungen werden noch Monate andauern. Die auf die S-Bahn angewiesenen Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Arbeitsplätze zu erreichen, weil die in stark ausgedünntem Takt fahrenden Züge oft so überfüllt sind, dass sie nicht mehr zusteigen können.
Dabei ist die Aktuelle Verkehrskrise in Berlin noch der Glücksfall. Der Unfall mit einem gebrochenen Rad am 1. Mai in Berlin ist glimpflich ausgegangen und hat das Eisenbahn-Bundesamt zum Einschreiten gebracht. Damit ist möglicherweise ein folgenschwerer Unfall in Berlin verhindert worden. In Italien (Viareggio) kam es kürzlich zu einer Katastrophe.
Gelder der S-Bahn Berlin GmbH zur Überweisung an die Deutsche Bahn AG sind nur "übrig", wenn weiter auf Kosten der Sicherheit der Fahrgäste, der Qualität und Leistungsfähigkeit des Nahverkehrs und der Berliner Steuerzahler gespart wird. Mit der Entlassung des kompletten Vorstands der S-Bahn Berlin GmbH ist es nicht getan (wenngleich dieser Schritt notwendig und richtig war, die Manager gehören allerdings abfindungslos entlassen).
Die Deutsche Bahn AG muss ihre Strategie grundlegend ändern. Es ist höchste Eisenbahn, dass der Konzern wieder den Fahrgast in den Mittelpunkt stellt und nicht das Geldverdienen.
Dieser Text befindet sich als Begründung zu einer eingereichten Petition zur Behandlung vor dem Bundestag in Sachen Deutsche Bahn AG und dem Berliner S-Bahn-Verkehr. Gefordert wird darin:
- die Renditeziele der Bahn-Tochter S-Bahn Berlin GmbH deutlich zu senken,
- das Budget für Investitionen und Instandhaltung der Bahn-Tochter S-Bahn Berlin GmbH deutlich zu erhöhen und insbesondere
- Schließungen von Werkstätten rückgängig zu machen und
- Personal zur Instandhaltung zusätzlich einzustellen.
Berliner Bürger und Bürgerinnen bitten um rege Unterstützung der eingereichten Petition. Mitzeichnen können Sie hier: E-Petition Bundestag ID 5948
Versprechen bricht man nicht!
Versprochen ist Versprochen und wird auch nicht gebrochen, aber versprechen kann man sich ja mal. So deuten wir die vergangenen, monatlichen -wenn nicht gar jährlichen -Aussagen der Politik mittlerweile. Dort, wo ein oder zwei zusammen sind, werden schon öfters mal Vereinbarungen, Abmachungen oder Verträge beschlossen, an welche man sich etwas später am Liebsten nicht mehr erinnern möchte. Insbesondere gilt dies ganz offenbar für Aussagen die im direkten Bezug zu unseren Grundgesetzen stehen.
Vormals geschrieben um Grundrechte für jeden Menschen zu wahren, werden sie seit geraumer Zeit zu Gunsten des politischen Verständnisses von Demokratie umgeschrieben. Frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht!". Was aber passte an den jeweiligen Grungesetzen nicht? Nun, sie stimmten schlicht nicht mit anderen Gesetzen überein. Anderen Gesetzen, die dem politischen Handeln Möglichkeiten einräumen -Möglichkeiten entgegen des Grundgesetzes zu wirken.
Ein paar Auszüge von vielen, werden derzeit aktuell in Internetblogs thematisch behandelt. Auch beim Netzhäuter geht es in diese Richtung. Von der Worthülse der Demokratie, Herrschaftsansprüchen und der Frage nach dem Rechtsstaat: “Gebt uns die Demokratie, die ihr uns versprochen habt”, so titelt die Überschrift. Angesprochen werden Symptome einer Krankheit die immer mehr Menschen in diesem Land wahrnehmen: eine Rechtswandlung wie sie gefährlicher nicht sein könnte.
Was uns nach gebrochenen Versprechen übrig bleibt ist die offen formulierte Systemfrage.
Netzhäuter auf Twitter
Berliner S-Bahn und die wunderbare Welt der Privatisierung
Es gilt bis auf Weiteres der Notfahrplan, den Sie unter "Aktuelle Themen" auf unserer Startseite finden. Wir bedauern die durch die zusätzlichen Fahrzeugüberprüfungen bedingten Betriebsein-schränkungen und entschuldigen uns bei Ihnen für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten.
so lapidar ist die Geschäftsleitung der Berliner S-Bahn mit dem fertig, was eigentlich ein Supergau für das Unternehmen sein müsste. Aber wozu soll man sich auch aufregen. Als 100 prozentige Tochter der DB-Regio hat man ja nur das getan, was von der Geschäftsleitung der DB gewollt wurde. Man fährt den Mehdorn Kurs. ["Berliner S-Bahn und die wunderbare Welt der Privatisierung" mehr »]
Gastkommentar: “IM NAMEN DES STAATES” - Ein Vorschlag zur Güte
Mit freundl. Empfehlung und Genehmigung von Dr. Richard Albrecht am 14. Juli 2009 auf forced-labour.de
(1) Herrschende Meinung: „Das Grundgesetz ist in der deutschen verfassungsgeschichte die beste Verfassung. Es hat sich insbesondere – nicht zuletzt aufgrund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes – bei der Verteidigung der individuellen Freiheit der Menschen bewährt. Es hat die wehrhafte Demokratie auf eine stabile Grundlage gestellt. Es enthält ein fein abgestimmtes System der gegenseitigen Kontrolle staatlicher Macht. […]“ (Wolfgang Nešković, Rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag; in: clara 13.09. – N. war von 2002/05 Bundesrichter)
(2) Ganz subjektive, scheinbar rechtsunerhebliche GegenRede: Derzeit wird vorgegeben, „Im Namen des Volkes“ Recht zu sprechen. Das ist doppelt falsch: Erstens ist das allen Gerichtsentscheiden unterliegende Recht kein Volksrecht. Sondern Juristenwerk. Zweitens sind die, die dieses Recht sprechen, keine Volksrichter/innen. Sondern speziell ausgebildete und ausgewählte Jurist(inn)en: Berufsrichter/innen, die verbeamtet wurden, um „die Tische der Herren zu verteidigen“ (Horst Bosetzky).
(3) Als Vorschlag zur Güte:
["Gastkommentar: “IM NAMEN DES STAATES” - Ein Vorschlag zur ... »]
Emmely und die seltsame Gerechtigkeit des Volker Rieble
Es macht nichts, dass sie Volker Rieble nicht kennen. Er ist ein Juraprofessor aus München der im Auftrag der Industrie und des Großkapitals alles tut, um den Arbeitnehmern im Arbeitsrecht alle Rechte zu nehmen und sie zu rechtlosen Lohnsklaven zu machen. Das realisiert er vor allem als geschäftsführender Direktor des von privaten Unternehmen (über eine Stiftung) finanzierten Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht (ZAAR).
Sehr gern betonen er und seine Kumpane ihre Unabhängigkeit. Sie betonen sie so permanent und laut, dass schnell klar wird, das sie eben alles mögliche, aber sicher nicht unabhängig sind. Natürlich gibt es so etwas wie ein formale Unabhängigkeit, die aber nur eine scheinbare Unabhängigkeit ist oder wenn man es deutlicher ausdrücken will, eine vorgetäuschte Unabhängigkeit ist. ["Emmely und die seltsame Gerechtigkeit des Volker Rieble" mehr »]
Diffamierungskampagnen zum Zwecke des eigenen Demokratieverständnisses
Ob Politik, Arbeits- oder Privatleben -überall das Gleiche. Es wird gedisst, gescholten, beleidigt und oftmals auch gelogen. Was man nicht verstehen will, wird angegriffen. Jedes Mittel ist dazu recht -man glaubt sich selbstverständlich schließlich auch im Recht. Der Glaube geht soweit, daß man Grund- und Völkerrecht mißachtet und man es nicht mal einsieht, daß man sich demokratiefeindlich verhält.
Dabei stehen wir immer noch aufrecht und halten jenen die wir nicht verstehen, jenen die wir bekämpfen, immer schön das Schild der demokratischen Werte vor die Nase. Unbemerkt dessen, daß wir sie selbst nur dann anerkennen wenn sie uns zum Nutzen sind. Das Demokratieverständnis anderer ist nicht unser Verständnis. Und weil wir so unterschiedlichen Verstandes sind, wenn wir für uns etwas positives daraus entnehmen können, merken wir nicht, daß dem anderen genau selbes Recht zusteht.
Kommt es deswegen immer zu streithaften Diskussionen? Definitiv! Ist eine streithafte Diskussion nötig um miteinander in Einklang zu kommen? Das Gegenteil ist der Fall. In einer Diskussion in der es verschiedene Ansichten gibt, ist grundsätzlich davon auszugehen, daß diese verschiedenen Ansichten mehrheitlich am Ende der Diskussion immer verschieden bleiben werden. Zwar mag der Eine, durch Rückzug irgendwann, eine Beruhigung des Gespräches verursachen -an seiner Einstellung zum Diskussionspunkt ändert dies im jeweiligen Augenblick aber rein gar nichts. Wer gegen Krieg ist, ist nicht zwangsläufig gegen jede Art von Krieg. Eine streithafte Diskussion könnte man mit äußerstem Wohlwollen auch als einen eben solchen bezeichnen. Als Krieg zwischen verschiedenen Meinungen, ausgeführt durch Einzelne oder auch Gruppen. Zurück bleiben die Geschlagenen -weil sie selbst keinen Sinn in einer weiteren Auseinandersetzung mehr sehen und sich freiwillig zurückziehen.
Diskussionspunkte nehmen im Laufe der immer fortschreitenderen Diskussion an Unsachlichkeit zu, es folgen Relativierungen, emotionale Ausbrüche, gefolgt von Beleidigungen und Diffamierungen. Einzig zum Zwecke des Rechtsvorbehaltes. Dem Kontrahent wird selbiges abgesprochen, demokratische Grundrechte somit verletzt und oftmals die Vernunft des potentiellen Gegners in Frage gestellt -nicht bemerkend, daß man sich selbst von der Vernunft weit entfernt hat in dem man jene Diskussion, ganz rechthaberisch, durchführte.
Wir erkennen einander nicht an, oder zumindest akzeptieren wir nicht, daß es außer der unseren Sicht der Dinge auch noch andere Ansichten gibt. Daraus entwickelt sich Streit, daraus entwickeln sich Oppositionen. Gegner, die eigentlich gar keine sind, wenn.. -ja, wenn wir wenigstens anerkennen würden was die Pfeiler einer echten Demokratie sind.
Krieg ist und bleibt keine Lösung! Weder der politisch-militärische, noch ein privat geführter!
Es mag gut tun zu gewinnen, aber dort wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Ihnen muß unser Hauptaugenmerk gelten -ganz gleich um wen oder welche Meinung es sich handelt. Das wäre dann die eigentliche Revolution!
Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann
Ja der Josef ist ein wahrer Hans Dampf in allen Gassen und er beweist alle immer wieder, dass er alles kann und darf. Jetzt hat er mitten in der Weltwirtschaftskrise schon zum zweiten Mal eine Milliarde Euro Gewinn gemacht, während rund um ihn herum die Wirtschaft zusammenbricht. Er ist ein richtiger Teufelskerl. Er kann einfach alles.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, hat er sogar noch einen richtigen Befreiungsschlag bei den Level 3 Assets gelandet und seine Bestand von 80 Milliarden auf 64 Milliarden gesenkt. 16 Milliarden also 20 Prozent weniger. Das ist eine reife Leistung. Wie war das eigentlich noch mal mit den Level 3 Assets? ["Die wundersamen Gewinne des fantastischen Josef Ackermann" mehr »]
Bayerns lustige SPD
Der neue Ludwig Stiegler der SPD ist Florian Pronold und der hat der Süddeutschen ein Interview gewährt, das zeigt welche Geistestiefe der Zensurliebhaber und Rentenlügner Pronold so erreichen kann.
sueddeutsche.de: Die SPD als stärkste Bundestagsfraktion - das sieht im Augenblick wie ein großer Traum aus. Wie stellt sich Ihr Sanierungsplan für die Sozialdemokraten dar?["Bayerns lustige SPD" mehr »]
Pronold: Zum einen geht es um die Frage, welche politischen Inhalte wir in den Mittelpunkt rücken. Zum anderen müssen wir lernen, positiv über uns selbst zu reden, unsere Erfolge offensiver zu verkaufen. Das fällt uns Sozialdemokraten gemeinhin am schwersten.
Kleine menschliche Fehler von Politikern
So mitten im Sommerloch ist es eine echte Gnade, dass unsere eigentlich völlig unmenschlichen Politiker, doch so einig kleine menschliche Schrullen zeigen, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind von unten nach oben zu verteilen und den Menschen jede Hoffnung zu nehmen.
Der Beckstein hätte ja fast mal als bayrischer Ministerpräsident anständige Politik für Bayern und Deutschland machen können, aber er hat nicht. Dafür hätte ihn und seine Frau vor kurzem in den Everglades fast ein Aligator gefressen: ["Kleine menschliche Fehler von Politikern" mehr »]
Weltwirtschaftskrise - Die Position der Menschen, Kreditkarten und Immobilien
Wenn man sich überlegt, dass die Opelrettung mit Magna 4,5 Milliarden Euro kosten und damit nicht einmal die bisher 26.000 Arbeitsplätze auch nur kurzfristig gerettet werden, dann muss es erlaubt sein einmal anders zu rechnen. Warum gibt Deutschland den 26.000 bei Opel beschäftigten, nicht einfach jedem 173.077 Euro. Dann sind die 4,5 Milliarden auch weg. Aber zumindest diese 26.000 und ihre Familien haben die Chance auf einen Neuanfang irgendwo auf der Welt.
Sicher nicht in Deutschland. Aber wer glaubt schon noch an einen Neuanfang in Deutschland. Deutschland heißt konzeptloses weiterwurschteln und weiter von unten nach oben umverteilen, bis es endgültig kracht. An Wunder in Deutschland glaubt noch Harry Peter Carstensen, der jetzt ernsthaft an den HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher appelliert, auf seine umstrittene Bonuszahlung von 2,9 Millionen Euro freiwillig zu verzichten.
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Mal kurz zur Weltsicht von Ronnie Grob, Roger Köppel und René Lüchinger
Ronnie Grob, den ich schon mehrmals weit in rechten Gefilden erwischt habe und der dennoch so tut, als sei er Blogger und einer modernen Welt gegenüber aufgeschlossen, hat mal wieder ein Meisterstück abgeliefert.
Frank A. Meyer verharmlost Rechtsradikale und Sekten["Mal kurz zur Weltsicht von Ronnie Grob, Roger Köppel und René ... »]
Frank A. Meyer, “ein Journalist, mittlerweile pensioniert, der in Berlin lebt” (Zitat Christian Unger), antwortet Marc Walder in einem Interview im Magazin des Sonntagsblicks vom 26. Juli 2009 auf eine Frage zu einem Titel der Zeitschrift Weltwoche:
Sie zitieren allen Ernstes ein rechtsradikales Sektenblatt?
Man kann ja zur Weltwoche stehen, wie man will, aber wer eine Zeitschrift, die weder mit Rechtsradikalen noch mit Sekten etwas am Hut hat, so bezeichnet, der muss sich vorwerfen lassen, damit die wahren Probleme, die Rechtsradikale und Sekten darstellen, zu verharmlosen.
Die Wehrpflicht als Markenzeichen
Wenn man irgendwo auf der Welt einen Menschen fragt, welche Markenzeichen ihm zu Deutschland einfallen, dann bekommt man Antworten wie Mercedes, BMW, Audi, SIEMENS, Bayer oder die Fußballnationalmannschaft. Diese Markenzeichen werden in der Regel auch sehr positiv rezipiert. Da kann man denn auch im letzten Buschdorf noch Sätze wie, “Germany, Ballack, Mercedes very gutt!”, hören. Das liegt daran, dass wir nach den leidvollen Erfahrungen, unserer Geschichte, uns neue Markenzeichen zugelegt haben.
Wie schon erwähnt, war es aber nicht immer so. Es ist noch nicht so lange her, da waren unsere Markenzeichen Krieg, Tod, Zerstörung und menschliches Leid. Obwohl man dabei nicht von Markenzeichen sondern eher von Schandflecken sprechen muss.
Offensichtlich können aber Einige ein positives Deutschlandbild nicht ertragen. Einer von diesen Schmutzfinken ist Franz Josef Jung von der CDU.
So, So Ulla Schmidt…
… Sie benötigen also ihren Berliner Dienstwagen, selbstverständlich mit Chauffeur, in Spanien. Natürlich wird dieser enorme Aufwand ausschließlich zum Wohle der Menschen, in der Bundesrepublik Deutschland, betrieben.
["So, So Ulla Schmidt…" mehr »]priest off
Wäre ein gutes Patent: Priest-, Springer/Mohn-, Schäuble, Merkel etc. Off...
Nice weekend
Mensch Beckstein…
… Alligatoren sind zwar quasi Allesfresser. Doch darum müssen sie nicht wirklich alles fressen. Manche Dinge sind einfach derart ungenießbar, daran verdirbt man sich nur den Magen.
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